Die österreichische Marine gibt's nicht mehr ....
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 109191 | Verfasst am: 19.11.2006 - 02:36    Titel: Die österreichische Marine gibt's nicht mehr .... Antworten mit Zitat

Tja,
Ende August 2006 wurde die Patrouillenbootstaffel des österreichischen Bundesheeres aufgelöst.
Damit geht eine jahrhunderte lange Tradition der österreichischen Militärschifffahrt zu Ende.
Am 16. November 2006 wurden beide Patrouillenboote feierlich dem Heeresgeschichtlichen Museums in Wien übergeben.
Diese gaben sie an den Österreichischen Marineverband als Dauerleihe weiter.
Beide Boote liegen bis auf weiteres direkt unter der Reichsbrücke in Wien.


Anbei ein Verweis mit Photos der beiden Patrouillenboote
"Oberst Brecht"
und
"Niederösterreich":

http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?t=97533

(ich hoffen man sieht was ohne einzuloggen; kostet aber eh nichts!)



MfG Michi
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 109214 | Verfasst am: 19.11.2006 - 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn diese beiden "Kutter" die letzten Überbleibsel der einstigen österreichischen Marine waren dann verstehe ich sogar, dass man entgültig Schluss gemacht hat. Diese beiden Schiffe hatten weder einen Representationszweck noch irgendeinen strategischen Wert, schon aufgrund ihrer geringen Anzahl.
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 109217 | Verfasst am: 19.11.2006 - 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Worin bestand denn der Sinn dieses beeindruckenden Verbandes?

Fred Winken
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Olli
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BeitragBeitrags-Nr.: 109253 | Verfasst am: 19.11.2006 - 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Schutz der österreichischen Küsten Lachen
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 109264 | Verfasst am: 19.11.2006 - 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerlexikon hat Folgendes geschrieben:
Wenn diese beiden "Kutter" die letzten Überbleibsel der einstigen österreichischen Marine waren dann verstehe ich sogar, dass man entgültig Schluss gemacht hat. Diese beiden Schiffe hatten weder einen Representationszweck noch irgendeinen strategischen Wert, schon aufgrund ihrer geringen Anzahl.
Das ist typisch eine Aussage eines, der keine Ahnung hat!!

MfG Michi
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 109265 | Verfasst am: 19.11.2006 - 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Fred hat Folgendes geschrieben:
Worin bestand denn der Sinn dieses beeindruckenden Verbandes?

Fred Winken
Olli hat Folgendes geschrieben:
Schutz der österreichischen Küsten Lachen
Naja, so ist's auch wieder nicht. Rofl Rofl

http://www.marineverband.at/bundesheerinfo/patbosta.pdf


Winken
MfG Michi
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 109266 | Verfasst am: 19.11.2006 - 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, na garnicht mal so dumm. Die Jungs haben ja richtig was sinnvolles gemacht.

Wir brauen für sowas ne extra Behörde.

Fred Winken
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Gepardschrauber
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BeitragBeitrags-Nr.: 109269 | Verfasst am: 20.11.2006 - 07:11    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, sogar vier. Nennen sich Bundeswehr, Bundespolizei, Wasserschutzpolizei und Zoll.

Jürgen
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Olli
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BeitragBeitrags-Nr.: 109297 | Verfasst am: 20.11.2006 - 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

und das mit zwei schiffchen!

respekt!!!!
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 109347 | Verfasst am: 20.11.2006 - 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das ist typisch eine Aussage eines, der keine Ahnung hat!!

Wenn du so viel Ahnung hast, dann kläre mich doch mal über den Sachverhalt auf: Wieso sollte man auf diese beiden kleinen Schiffe ohne taktischen oder strategischen Wert nicht verzichten? Aufgrund der Tradition vielleicht? Eine Armee sollte sich nicht bedingungslos an Traditionen halten, sondern stets flexibel sein!
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 109352 | Verfasst am: 20.11.2006 - 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerlexikon hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Das ist typisch eine Aussage eines, der keine Ahnung hat!!

Wenn du so viel Ahnung hast, dann kläre mich doch mal über den Sachverhalt auf: Wieso sollte man auf diese beiden kleinen Schiffe ohne taktischen oder strategischen Wert nicht verzichten? Aufgrund der Tradition vielleicht? Eine Armee sollte sich nicht bedingungslos an Traditionen halten, sondern stets flexibel sein!

Steht alles in der PDF-Datei beschrieben Zwinkern
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 109436 | Verfasst am: 22.11.2006 - 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Steht alles in der PDF-Datei beschrieben

Die dort geschilderten Aufgaben kann auch die Polizei übernehmen.
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 109437 | Verfasst am: 22.11.2006 - 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ansichtssache.
Ich bin der Meinung, das einige Bereiche einfach dem Militär vorbehalten bleiben sollten.
Ein schwerer bewaffnetes Schiff macht schon mehr Eindruck, als ein mit Pistolen der Polizisten bewaffnetes Polizeiboot.
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 109453 | Verfasst am: 22.11.2006 - 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerlexikon hat Folgendes geschrieben:

Die dort geschilderten Aufgaben kann auch die Polizei übernehmen.
Da sieht man es ja: KEINE AHNUNG. Grins

1.) Na, Spaß beiseite, soweit ich noch in Erinnerung habe, kann bzw. darf die Polizei (auf der Donau, dürfte Strompolizei oder so ähnlich heißen) ganz bestimmte Rechte (oder ein einziges bestimmtes) im Gegensatz zum Bundesheer nicht ausüben.
Aber ich muß hier sagen, daß ich KEINE AHNUNG Grins habe, wie's sich's genau verhält.
(es war aber in einem Bericht über die PatBoSta beinhaltet)

Hat's irgendwas mit Hoheitsrecht zu tun oder so irgendwas.


2.) In der Verfassung steht die Verteidigung der Hoheit zu Land, Wasser, und Luft drinnen.
Und Polizei darf gemäß unseren Gesetzen in Ö nicht zur Verteidigung herangezogen werden.




MfG Michi
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 109534 | Verfasst am: 23.11.2006 - 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich bin der Meinung, das einige Bereiche einfach dem Militär vorbehalten bleiben sollten.

Die Überwachung von Flüssen durch das Militär, sprich zwei (!)Schnellboote in Friedenszeiten und das mehr als 60 Jahre nach dem letzten großen Krieg?

Zitat:
Ein schwerer bewaffnetes Schiff macht schon mehr Eindruck, als ein mit Pistolen der Polizisten bewaffnetes Polizeiboot.

Eindruck auf wen? Mit wem hat es die Wasserschutzpolizei denn gewöhnlich zu tun? Mit feindlichen Torpedobooten oder leicht bewaffneten Schmugglern in kleinen und unauffälligen Kuttern?

Zitat:
Da sieht man es ja: KEINE AHNUNG.

Das wollen wir mal sehen.

Zitat:
1.) Na, Spaß beiseite, soweit ich noch in Erinnerung habe, kann bzw. darf die Polizei (auf der Donau, dürfte Strompolizei oder so ähnlich heißen) ganz bestimmte Rechte (oder ein einziges bestimmtes) im Gegensatz zum Bundesheer nicht ausüben.
Aber ich muß hier sagen, daß ich KEINE AHNUNG habe, wie's sich's genau verhält.
(es war aber in einem Bericht über die PatBoSta beinhaltet)

Hat's irgendwas mit Hoheitsrecht zu tun oder so irgendwas.

Vielleicht darf die "Strompolizei" eventuell auftauchende feindliche Kampfschiffe nicht angreifen, denn dafür gibt es ja die beiden "kampfstarken" Schnellboote. Man darf nicht vergessen, dass Österreich sich in einem Meer von Feinden befindet und jederzeit entsprechende Aktionen feindlicher Streitkräfte über die Flüsse durch Österreich gestartet werden könnte! Da ist es schon ratsam sich zwei Militär-Boote zu erhalten und der Polizei das Eingreifen in die "Landesverteidigung" zu verbieten...

Zitat:
2.) In der Verfassung steht die Verteidigung der Hoheit zu Land, Wasser, und Luft drinnen.

Österreich wurde in der Vergangenheit ja sehr oft von See her überfallen. Also sollte man vielleicht diese beiden Schnellboote zur Verteidigung gegen größenwahnsinnige Italiener oder die Balkanmafia behalten...

Zitat:
Und Polizei darf gemäß unseren Gesetzen in Ö nicht zur Verteidigung herangezogen werden.

Siehe dazu oben: Die Polizei braucht auch nicht auf einem Fluss der Landesverteidigung dienen, sondern eher dem Schutz Österreichs vor "Schwarzfischer", "Schmugglern" und "ähnlichen Kleinkriminellen". Das ist dann wohl eher die Aufgabe der Polizei als die des Militärs Zwinkern

Im Ernst: Man sollte Schluss machen, bevor es zu lächerlich wird. Zwei Schnellboote als Marine auszugeben ist einfach lächerlich, daher, weg mit den Dingern in Museum und gut. Um die "Landesverteidigung" gegen Kleinkriminelle auf See kann sich auch die "Strompolizei" kümmern.
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