SKL 15 cm Geschütz in Swinemünde WK2
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Ulrich
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BeitragBeitrags-Nr.: 111197 | Verfasst am: 20.12.2006 - 17:07    Titel: SKL 15 cm Geschütz in Swinemünde WK2 Antworten mit Zitat

Moin moin Leute,
Ich suche Informationen ueber SKL 15 cm Geschütze in Swinemünde die in Kasematten aufgestellt waren.
Danke und Gruesse von Ulrich
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 111202 | Verfasst am: 20.12.2006 - 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Da könnte ich mit zwei Typen dienen:

- 15cm SK L/40
Höhenrichtbreich -10 - +30°
V0: 805 ms
Gschossgewicht 45,5 kg
Schussweite 20.000 m

Küstengeschütz aus der Zeit vor 1wk, konnte sowohl Patronen, als auch getrennte Mun verschiessen. im 2wk meist verbunkert.

- 15cm TBootK SK L/45
Höhenrichtbreich: -10 - +30°
V0: 840 ms
GEschossgewicht: 44 kg
Schussweite: 18.000m

Schiffsgeschütz aus dem 1wk, wenige im 2wk für den Küstenschutz behalten, darunter 3./MAA 604 am Noirmont Point auf Jersey.

Ich nehme stark an, dass du Informationen bezüglich eines Marine-Artillerie-Abteilung suchst. Grins

Schau mal hier rein:
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=2276

Probier mal einen Thread im Einheiten-Forum, vielleicht weiss einer was.

mfg

alex
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 111204 | Verfasst am: 20.12.2006 - 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich wüßte in Swinemünde nur von der sog. "Plantagenbatterie" , 3x 20,3cm , diese gehörte zur 1.Lehrgruppe der Küstenartillerie-Lehr-Abteilung , die 2.Lehrgruppe mit 4 x 15cm in der Batterie "Henningen" und der 3.Lehrgruppe ostwärts Swinemünde in Pritter ebenfalls mit einer 15er-Bttr.

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 111289 | Verfasst am: 21.12.2006 - 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Übersicht :

Zitat:
Dienststellen des Artilleriewesens in der Kriegsmarine

Durch Verfügung des Chefs der Admiralität vom 16.12.1919 A II 14998 war aus den am 9.11.1919 aufgelösten
Inspektionen der Schiffsartillerie und der Küstenartillerie zum 10.11.1919 die Inspektion der Marineartillerie
(A.J.) mit Sitz in Wilhelmshaven gebildet worden (BA/MA-RM 31/1012). Auf die Inspektion gingen zum
10.3.1920 die Aufgaben der aufgelösten Marinedepotinspektion über. Dies blieb jedoch nur vorübergehend so,
da zum 1.10.1921 die Marinedepotinspektion wieder ins Leben gerufen wurde.
Der A.J. waren zunächst neben den vorübergehend unterstellten Artillerie- und Minendepots die
Schiffsartillerieschule und die Küstenartillerieschule unterstellt. Später kamen die Artillerie-
versuchskommandos, die Marinegasschutzschule, der Fernlenkverband sowie die Marineluft-sperrschule, die
Stabsabteilung für Truppenspezialausbildung (Marineartilleriefernsprechschule) und vorübergehend der
Luftwaffenlehrstab hinzu. Am 18.10.1936 wurde der Sitz der Inspektion von Wilhelmshaven nach Kiel verlegt.
Für Herbst 1939 war erneut eine Teilung der Inspektion vorgesehen, doch kam dies infolge des Kriegsausbruchs
nicht zum Zuge. 1942 wurde die Inspektion von Kiel nach Swinemünde und im März 1945 nach Heiligenhafen
verlegt.

Inspekteur:30.09.1932 - 26.09.1937 Kapt.z.S./VAdm. Feige (Otto)
30.09.1937 - 22.01.1939 KAdm. Graßmann (Werner)
23.01.1939 - 02.04.1939 KAdm. v. Seebach (Thilo), m.W.d.G.b.
03.04.1939 - 03.06.1941 KAdm./VAdm. v. Seebach (Thilo)
05.02.1941 - 03.06.1941 Kapt.z.S. Strebe (Walter), m.d.V.b.
04.06.1941 - 07.09.1941 VAdm. Graßmann (Werner), m.W.d.G.b.
08.09.1941 - 31.03.1943 VAdm. v. Seebach (Thilo)
01.04.1943 - 22.07.1945 KAdm. Fricke (Otto)

Chef des Stabes:20.02.1933 - 22.09.1935 FKapt./Kapt.z.S. v. Stosch (Hans Hubertus)
23.09.1935 - 30.09.1937 Kapt.z.S. Kienast (Helmuth)
01.10.1957 - 30.04.1940 FKapt./Kapt.z.S. Fricke (Otto)
01.05.1940 - 30.06.1940 Kapt.z.S. v. Goetze (Eberhard), m.W.d.G.b.
01.07.1940 - 19.06.1943 Kapt.z.S. Strebe (Walter)
20.06.1943 - 28.07.1944 Kapt.z.S. v. Arnswaldt (Wolff Ehrenreich)
29.07.1944 - 22.07.1945 Kapt.z.S. Kopp (Ernst)

Inspektionsingenieur:
Dienststellung hauptamtlich ab 8.11.1938 besetzt.08.11.1933 - 31.03.1940 KKapt. (Ing.)/FKapt (Ing.) Moßner (Rudolf)
01.04.1940 - 12.08.1940 Kapt.z.S.(Ing.) Müller (Ernst Friedrich)
00.11.1940 - 07.01.1941 Kaptlt.(Ing.) Christians (Wilhelm), m.W.d.G.b.
08.01.1941 - 23.04.1941 Kapt.z.S.(Ing.) Jensen (Oskar)
15.05.1941 - 27.02.1945 Kapt.z.S.(Ing.) Haase (Otto)
28.02.1945 - 26.07.1945 Kapt.z.S.(Ing.) Hasler (Erwin)

Inspektionsarzt:
Dienststellung nicht hauptamtlich besetzt.

Schiffsartillerieschulen
Am 10.7.1920 wurde in Kiel die Schiffsartillerieschule gebildet, die sich vorübergehend bis zum 17.10.1920 auf
der "Nixe" befand, um dann in die Kasernen nach Kiel-Wik zu verlegen. Der Dienstbetrieb war in mehrere
Lehrgruppen gegliedert, die mit Wirkung vom 1.11.1938 Abteilungen bildeten. Die Schule verlegte am
16.10.1941 nach Saßnitz auf Rügen.
Aus der Dienststellung des Kommandeurs der Schiffsartillerieschule ging zum 1.10.1943 das Höhere
Kommando der Schiffsartillerieschulen, aus den bisherigen Abteilungen die Schiffsartillerieschulen I bis III
hervor (Verfügung des OKM/Skl/Qu A II vom 10.9.1943).

Schiffsartillerieschule (S.A.S.)
Kommandeur:27.03.1933 - 25.09.1935 FKapt./Kapt.z.S. Fanger (Paul)
26,09.1935 - 27.09.1937 Kapt.z.S. Graßmann (Werner)
01.10.1937 - 00.09.1939 Kapt.z.S. Woldag (Heinrich)
00.09.1939 - 29.07.1940 Kapt.z.S. Lindemann (Ernst)
30.07.1940 - 04.04.1943 Kapt.z.S. Hennecke (Walter)
05.04.1943 - 00.08.1943 Kapt.z.S. Löwisch (Wolf)
00.08.1943 - 30.09.1943 Kapt.z.S. Hennig (Gerhard)

1. Abteilung der S.A.S.
1938 wurde die Abteilung aus der Lehrgruppe Artilleriefachausbildung gebildet. Standort Kiel. Es ging daraus
zum 1.10.1943 die Schiffsartillerieschule I hervor.

Abteilungskommandeur:01.11.1938 - 16.03.1940 KKapt. Jasper (Paul)
05.01.1940 - 06.09.1943 KKapt./FKapt. Mathies (Oscar)
00.01.1941 - 00.04.1941 KKapt. Hoffmann (Günther) i.V.
06.09.1943 - 30.09.1943 FKapt. Brachmann (Hans-Günther)

2. Abteilung der S.A.S.
1938 wurde die Abteilung aus der Lehrgruppe Schießausbildung gebildet. Standort zunächst Kiel, ab 16.10.1941
Saßnitz. Sie bildete zum 1.10.1943 die Schiffsartillerieschule II.

Abteilungskommandeur:02.11.1938 - 31.05.1942 KKapt./Kapt.z.S. Fechner (Max)
00.07.1942 - 10.07.1943 FKapt. Jasper (Paul)
11.07.1943 - 17.09.1943 KKapt.M.A. Wilms (Franz) i.V.
18.09.1943 - 30.09.1943 FKapt. Bertram (Heinrich)

3. Abteilung der S.A.S.
1938 wurde die Abteilung aus der Lehrgruppe E-Meßausbildung gebildet. Standort Saßnitz-Dwarsieden. Sie
bildete zum 1.10.1943 die Schiffsartillerieschule III.

Abteilungskommandeur:01.11.1938 - 30.10.1940 Kaptlt./KKapt. Rehwinkel (Ernst-August)
24.10.1940 - 30.09.1943 Kaptlt./KKapt. Freymadl (Rupert)

Schulverband der S.A.S. bzw. des H.K.S.
Gebildet wurde der Schulverband am 15.7.1940 (OTB 159/1940). Bis zu seiner Bildung unterstanden das
Artillerieschulschiff "Bremse" und die übrigen Schulboote dem Kommandeur der S.A.S. unmittelbar.
Hauptliegehafen war Saßnitz.

Chef des Schulverbandes:15.07.1940 - 31.08.1940 FKapt. Förschner (Jakob), m.W.d.G.b.
01.09.1940 - 30.09.1943 Dienstgeschäfte vom Kommandeur der S.A.S. wahrgenommen
01.10.1943 - 00.05.1945 Dienstgeschäfte vom Höheren Kommandeur der S.A.S.


Höheres Kommando der Schiffsartillerieschulen (H.K.S.)
Mit der Umgliederung der Schiffsartillerieschule zum Höheren Kommando der Schiffsartillerie-schulen am
1.10.1943 wurden die bisherigen Abteilungen der S.A.S. selbständige Schiffs-artillerieschulen (Vfg. OKM/Skl
Qu A II v. 10.9.1943). Standort des Höheren Kommandos war Saßnitz.
Fachlich waren dem H.K.S. die Marineartillerieausbildungsstellen beim Admiral der Seebefehlsstellen in
Harderwijk, beim Befehlshaber der Sicherung West in Royan und beim Befehlshaber der Sicherung Nord in
Cuxhaven unterstellt.

Höherer Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 Kapt.z.S. Hennig (Gerhard)

Schiffsartillerieschule I (S.A.S.I)
Standort Kiel.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 FKapt./Kapt.z.S. Brachmann (Hans-Günther)

Schiffsartillerieschule II (S.A.S.II)
Standort Saßnitz/Rügen.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 FKapt./Kapt.z.S. Bertram (Heinrich)

Schiffsartillerieschule III (S.A.S.III)
Standort Saßnitz-Dwarsieden.

Kommandeur:01.10.1943 - 10.02.1944 KKapt. Freymadl (Rupert)
11.02.1944 - 00.05.1945 KKapt. Dr. Röhrig (Hellmuth)

Schulverband des H.K.S.
siehe vorstehend

Küstenartillerie- u. Flugabwehrschulen
Am 31.8.1920 wurde in Wilhelmshaven die Küstenartillerieschule (K.A.S.) gebildet, die mit Wirkung vom
1.10.1937 in Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschule (Fla.K.S.) umbenannt wurde. Am 15.4.1939 schied sie
aus dem Nordseebereich aus und wurde in den Raum Swinemünde verlegt. Lehrgruppen innerhalb der Schule
wurden je nach Erfordernissen gebildet.
Zum 1.1.1941 wurde die Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschule in die Marineflugabwehr-schule
(M.Fla.S.) und die Küstenartillerieschule (K.A.S.) geteilt. Im September 1941 wurde in Dax/Frankreich eine
zweite Marineflugabwehrschule aufgestellt. Sie erhielt die Bezeichnung Marineflugabwehrschule II, während
die in Swinemünde liegende Schule die Bezeichnung Marineflugabwehrschule I erhielt.
Mit Wirkung vom 1.10.1943 wurde aufgrund der Verfügung des OKM/ Skl/Qu A II vom 10.9.1943 das
Höhere Kommando der Marineflugabwehr u. Küstenartillerieschulen in Swinemünde/Ückeritz aufgestellt.
Gleichzeitig wurden die Abteilungen der bisherigen M.Fla.S. I selbständige Marineflugabwehrschulen. Dem
Höheren Kommandeur wurden außer der Küstenartillerieschule die Marineluftsperrschule und die
Marineartilleriefernsprechschule sowie der Schulverband unterstellt.

Küstenartillerieschule (K.A.S.)
Kommandeur:04.09.1930 - 24.09.1936 KKapt./Kapt.z.S. v. Seebach (Thilo)
28.09.1936 - 30.09.1937 FKapt. Hoffmann (Kurt Caesar)

Marineflugabwehr u. Küstenartillerieschule (Fla.K.S.)
Kommandeur:01.10.1937 - 26.06.1939 Kapt.z.S. Hoffmann (Kurt Caesar)
27.06.1939 - 31.12.1940 Kapt.z.S. Scheurlen (Ernst)
29.08.1940 - 27.10.1940 FKapt. Gebauer (Max), m.d.V.b.

Marineflugabwehrschule (M.Fla.S.)
Im September 1941 umbenannt in Marineflugabwehrschule I (M.Fla.S.I)

Kommandeur:01.01.1941 - 28.02.1943 Kapt.z.S. Scheurlen (Ernst)
15.07.1942 - 07.12.1942 Kapt.z.S. Herwegh (Wilhelm), m.d.V.b.
09.09.1942 - 26.09.1942 FKapt. Neumann (Werner), stellv. Kommandeur
01.02.1943 - 02.03.1943 KKapt. Bahr (Klaus), m.d.V.b.
03.03.1943 - 30.09.1943 FKapt./Kapt.z.S. Böhme (Friedrich)

Lehrgruppen bzw. Abteilungen der M.Fla.S./ M.Fla.S.I):
Während bei der Schiffsartillerieschule bereits 1938 aus den Lehrgruppen Abteilungen gebildet wurden, ist dies
bei der Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschule erst im Juli 1942 (Geh. OTB 54/1942) erfolgt. Die
Abteilungen wurden mit Bildung der Dienststelle Höheres Kommando der Marineflugabwehr- u.
Küstenartillerieschulen (H.K.Flak/K) in Schulen umbenannt.

1. Abteilung der M.Fla.S.
Hervorgegangen aus der Lehrgruppe "Schwere Bordflak". Aus der 1. Abteilung ging zum 1.10.1943 die
M.Fla.S. I hervor. Standort war Ückeritz.

Lehrgruppen- bzw. Abteilungskommandeur:18.09.1939 - 11.07.1940 KKapt./FKapt. Schroeter (Hilmar)
12.07.1940 - 03.02.1941 KKapt. Ernsting (Alfred)
04.02.1941 - 06.02.1943 KKapt./FKapt. Neumann (Werner)
01.03.1943 - 30.09.1943 KKapt. Schnarcke (Albrecht)

2. Abteilung der M.Fla.S.
Hervorgegangen aus der Lehrgruppe "Schwere Landflak". Aus der 2. Abteilung ging zum 1.10.1943 die
M.Fla.S. VIII hervor. Standorte der Abteilung waren seit dem 6.5.1939 Swinemünde und Zempin.

Lehrgruppen- bzw. Abteilungskommandeur:01.11.1938 - 05.10.1940 KKapt. Neumann (Werner)
06.10.1940 - 03.10.1941 KKapt.M.A. Thiessen (Hans)
04.10.1941 - 30.09.1943 KKapt. Frhr. v. Lupin (Wolff)

3. Abteilung der M.Fla.S.
Hervorgegangen aus der Lehrgruppe "Leichte Flak an Bord und an Land". Standort seit dem 19.1.1939
Misdroy/Wollin. Aus der 3. Abteilung ging zum 1.10.1943 die M.Fla.S. III hervor.

Lehrgruppen bzw. Abteilungskommandeur:01.11.1938 - 00.12.1939 Kaptlt./KKapt. Albrecht (Helmut)
00.12.1939 - 31.03.1943 Kaptlt./KKapt. Hoch (Fritz)
01.04.1943 - 30.09.1943 KKapt. Jahn (Willi)

4. Abteilung der M.Fla.S.
Hervorgegangen aus der Lehrgruppe "Scheinwerfer- u. Horchausbildung", die am 14.3.1938 von Nordholz nach
Neuendorf/Usedom verlegte. Aus der 4. Abteilung ging zum 1.10.1943 die M.Fla.S. IV hervor.

Lehrgruppen bzw. Abteilungskommandeur:01.11.1938 - 06.01.1942 KKapt./FKapt. Frhr. v. Wieser (Adolf)
06.01.1942 - 30.09.1943 Kaptlt.M.A./KKapt.M.A. Körte (Otto)

5. Abteilung der M.Fla.S.
Aufgestellt als Lehrgruppe "Funkmeßausbildung" im Januar 1942. Aus der 5. Abteilung ging zum 1.10.1943 die
M.Fla.S. V hervor. Standort war Swinemünde.

Abteilungskommandeur:06.01.1942 - 30.09.1943 FKapt. Frhr. v. Wieser (Adolf)

6. Abteilung der M.Fla.S.
Als Lehrgruppe für artillerie-technische Ausbildung wurde sie am 6.1.1942 in Wesel/Rhein aufgestellt. Aus der
6. Abteilung ging zum 1.10.1943 die M.Fla.S. VI hervor.

Lehrgruppen- bzw. Abteilungskommandeur:06.01.1942 - 30.09.1943 KKapt.M.A. Dr. Krämer (Max)

7. Abteilung der M.Fla.S.
Als Abteilung für Ubootsflakausbildung wurde sie am 10.4.1943 (Geh. OTB 33/1943) in Swinemünde-
Eichstaden aufgestellt. Aus der 7.Abteilung ging zum 1.10.1943 die M.Fla.S. VII hervor.

Abteilungskommandeur:10.04.1943 - 30.09.1943 Kaptlt. Kamper (Heinrich)

Schulverband der M.Fla.S. bzw. des H.K.Flak/K.
Bis zur Bildung des Verbandes im Januar 1941 unterstanden das Artillerieschulschiff "Brummer" und das
Artillerieschulschiff "Mars" sowie weitere Boote und Sonderfahrzeuge dem Kommandeur der
Marineflugabwehrschule/Marineflugabwehrschule I unmittelbar. Vom 1.10.1943 an war der Verband, der seinen
Hauptliegehafen in Swinemünde hatte, dem H.K.Flak/K. unterstellt.

Verbandschef:29.01.1941 - 27.07.1941 Kapt.z.S. Karstens (Siegfried)
28.07.1941 - 01.06.1943 FKapt. Herwegh (Wilhelm)
02.06.1943 - 00.05.1945 KKapt./FKapt. v. Oechelhaeuser (Hellmut)

Höheres Kommando der Marineflak- u. Küstenartillerieschulen (H.K.Flak/K.)
Das zum 1.10.1943 gebildete Kommando hatte seinen Standort in Swinemünde/Ückeritz, ab April 1945 in
Heiligenhafen.

Höherer Kommandeur:01.10.1943 - 30.05.1944 Kapt.z.S. Böhme (Friedrich)
31.05.1944 - 30.09.1944 Kapt.z.S. Mecke (Karl-Conrad)
01.10.1944 - 00.05.1945 FKapt. Bahr (Klaus), m.W.d.G.b.

Marineflugabwehrschule I
Standort Ückeritz/Usedom. Hervorgegangen aus der 1.Abteilung der M.Fla.S. I.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1944 KKapt. Schnarcke (Albrecht)
03.07.1944 - 00.04.1945 KKapt. Spies (Friedrich)

Marineflugabwehrschule II
Aufgestellt am 6.9.1941 in Dax/Frankreich. Die Schule unterstand zunächst nicht nur einsatzmäßig und
verwaltungstechnisch, sondern auch truppendienstlich dem Seekommandanten Gascogne. Ende 1941 wurde sie
truppendienstlich der Inspektion der Marineartillerie unterstellt1 ab 1.10.1943 dem Höheren Kommando der
Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschulen. Die M.Fla.S.II führte Flak-, Scheinwerfer- und Horchausbildung
für Dienststellen im Westen durch. Sie wurde infolge der Kriegsereignisse im August 1944 aufgelöst.

Kommandeur:06.09.1941 - 10.12.1941 KKapt. Bahr (Klaus), m.W.d.G.b.
11.12.1941 - 19.08.1944 Kapt.z.S. Gebauer (Max)

Marineflugabwehrschule III
Hervorgegangen aus der 3.Abteilung der M.Fla.S. I. Standort Misdroy/Wollin.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 KKapt. Jahn (Willi)

Marineflugabwehrschule IV
Hervorgegangen aus der 4. Abteilung der M.Fla.S. I. Standort Neuendorf/Usedom.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 KKapt.M.A. Körtge (Otto)

Marineflugabwehrschule V
Hervorgegangen aus der 5. Abteilung der M.Fla.S. I. Standort Swinemünde.

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 FKapt./Kapt .z.S. Frhr.v.Wieser (Adolf)

Marineflugabwehrschule VI
Hervorgegangen aus der 6. Abteilung der M.Fla.S. I. Standort zunächst Wesel/Rhein, ab Oktober 1944
Ückeritz/Usedom.

Kommandeur:01.10.1943 - 15.05.1944 FKapt.M.A. Dr. Krämer (Max)
09.06.1944 - 00.05.1945 KKapt.(W) Stetter (Hermann)

Marineflugabwehrschule VII
Hervorgegangen aus der 7. Abteilung der M.Fla.S. I. Standort Swinemünde-Eichstaden, ab April 1945 Kiel auf
D. "Estonia".

Kommandeur:01.10.1943 - 00.05.1945 Kaptlt./KKapt. Kamper (Heinrich)

Marineflugabwehrschule VIII
Hervorgegangen aus der 2. Abteilung der M.Fla.S. I. Standort Swinemünde und Zempin, ab April 1945 in den
Raum Burhave verlegt.

Kommandeur:01.10.1943 - 26.11.1943 FKapt. Frhr. v. Lupin (Wolff)
27.11.1943 - 00.05.1945 KKapt.M.A. Dr. Hartmann (Ernst-August)

Küstenartillerieschule (K.A.S.)
Innerhalb der 1920 gebildeten Küstenartillerieschule bestanden ursprünglich Ausbildungslehr-gänge. Als die
Schule zum 1.10.1937 zur Marineflugabwehr u. Küstenartillerie-schule (Fla.K.S.) umbenannt und umorganisiert
wurde, ist die Lehrgruppe Küstenartillerieausbildung gebildet worden. Im August 1939 wurde der Lehrbetrieb
eingestellt. Die Lehrgruppe bildete die Marineartillerieabteilung 123.

Leiter der Lehrgruppe:04.10.1937 - 26.11.1939 KKapt. Mulsow (Walter)

Im Mai 1940 begann bei der M.A.A.123 wieder ein Schulbetrieb anzulaufen. Hieraus ging zum 1.1.1941 die
Küstenartillerielehrabteilung hervor, die im Laufe des Krieges in Küstenartillerieschule (K.A.S.) umbenannt
wurde. Mit Bildung des Höheren Kommandos der Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschulen wurde die
K.A.S. diesem nachgeordnet. Standort der Lehrgruppe und später der Schule war Swinemünde und Althagen, ab
April 1945 Munkerup bei Kopenhagen.

Kommandeur:01.01.1941 - 19.10.1942 FKapt./Kapt.z.S. Babel (Johannes)
12.10.1942 - 26.03.1944 FKapt.M.A. Töttcher (Wilhelm)
09.04.1944 - 00.05.1945 KKapt.M.A. Michaelsen (Ernst)

Stabsabteilung für Truppenspezialistenausbildung
Zum 1.2.1942 wurde in Stohl bei Kiel innerhalb des 1.M.Flak.R. bzw. der I. M.Flak-Brigade die Stabsabteilung
für die Truppenspezialistenausbildung aufgestellt, die im Laufe der kommenden Jahre mehrfach umbenannt
wurde:
- zum 5.8.1942 in Marine-Artilleriefernsprechausbildungsabteilung,
- zum 1.4.1943 in Marine-Artilleriefernsprechschule und
- zum 1.4.1944 in Marine-Artillerienachrichtenschule.

Sie war truppendienstlich der I. Marineflakbrigade angegliedert, unterstand fachlich der Inspektion der
Marineartillerie bzw. ab 1.10.1943 dem Höheren Kommando der Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschulen.

Kommandeur:01.02.1942 - 19.09.1943 Kaptlt.M.A./KKapt.M.A. Schulz (Kurt)
20.09.1943 - 05.10.1944 Kapt.M.A. Dr. Dion (Bruno)
22.08.1944 - 06.06.1945 KKapt.M.A. Dipl. Ing. Rabert (Ludwig) (bis 5.10.1944 m.W.d.G.b.)

Marineluftsperrschule (M.L.Spr.S.)
Am 1.7.1942 wurde in Brunsbüttel die M.L.Spr.S. aufgestellt. Die ursprünglich dem Inspekteur der
Marineartillerie unmittelbar unterstehende Schule wurde mit dem 1.10.1943 dem Höheren Kommandeur der
Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschulen nachgeordnet. Sie wurde am 17.11.1944 von Brunsbüttel nach
Duhnen bei Cuxhaven verlegt.

Kommandeur:01.07.1942 - 20.01.1944 Kaptlt.M.A. Dr. Heyder (Otto)
20.01.1944 - 00.05.1945 KKapt.M.A. Dipl. Ing. Geveke (Hermann)

2. Leichte Flakausbildungsabteilung
Mit Standort auf Wangerooge wurde am 9.12.1942 die Abteilung aufgestellt. Sie unterstand truppendienstlich
dem Kommandanten im Abschnitt Wangerooge, fachlich der Artillerie-inspektion, ab 1.10.1943 dem
H.K.Flak/K. Im November 1944 wurde die Abteilung aufgelöst.

Abteilungskommandeur:09.12.1942 - 15.11.1944 KKapt. Mattil (Karl)

Dem H.K.Flak/K. waren fachlich weiterhin unterstellt die Artillerieausbildungsstellen beim Admiral Kanalküste,
beim Admiral Schwarzes Meer und beim Admiral Ägäis, weiterhin die Flak-Ausbildungsstelle Drontheim, die
Küstenartillerielehrgruppe Norwegen in Ranö sowie Ausbildungskompanien in Duhnen, Niens und Schillig.

Artillerieversuchskommandos
Erstmalig wurde im Frühjahr 1927 ein "Artillerieversuchskommando Schlesien" unter KKapt./FKapt. Galster
(Erich) gebildet, das sich am 9.6.1927 auf dem Linienschiff "Schlesien" einschiffte. Es wurde nach Erledigung
der gestellten Aufgaben wieder aufgelöst.

Artillerieversuchskommando Schiffe (A.V.K.S.)
Ein ständiges Artillerieversuchskommando (A.V.K.) wurde zum 1.10.1928 gebildet. Es wurde 1929 in
Artillerieversuchskommando Schiffe (A.V.K.S.) umbenannt. Mit Wirkung vom 6.9.1943 ging es im
Artillerieversuchskommando der Kriegsmarine auf. Sitz des A.V.K.S. war zunächst Wilhelmshaven; am
18.10.1936 wurde es nach Kiel verlegt. Am 6.9.1943 fand nach der Vereinigung mit den übrigen
Artillerieversuchskommandos eine weitere Verlegung nach Zempin statt. Präses des A.V.K.S. war der jeweilige
Inspekteur der Marineartillerie.

Leiter:07.10.1933 - 23.08.1936 FKapt./Kapt.z.S. Hanke (Heinrich)
24.08.1936 - 29.10.1938 KKapt./FKapt. Leithäuser (Hans-Paul)
29.10.1938 - 30.04.1940 Kapt.z.S. v. Goetze (Eberhard)
01.05.1940 - 30.09.1940 KKapt. Rigauer (Hanns), m.W.d.G.b.
01.10.1940 - 31.03.1941 Kapt.z.S. v. Goetze (Eberhard)
01.04.1941 - 18.10.1942 unbesetzt
19.10.1942 - 08.08.1943 Kapt.z.S. Mathies (Oscar), m.W.d.G.b.
09.08.1943 - 06.09.1943 unbesetzt

Artillerieversuchskommando Land (A.V.K.L.)
In den dreißiger Jahren wurde der Kommandeur der Küstenartillerieschule mit der Aufgabe des Leiters eines
Artillerieversuchskommandos Land beauftragt. Die Personalunion wurde zum 31.12.1940 aufgelöst, die
Dienststellung des Leiters des A.V.K.L. zunächst nicht besetzt. Erst mit Wirkung vom 23.6.1941 (Geh. NTB
76/1941) wurde wieder ein Leiter ernannt, der am 7.7.1941 seinen Dienst antrat. Zum 1.1.1943 (Geh. NTB
19/1943) wurde das A.V.K.L. in Artillerieversuchskommando Flak (A.V.K.Flak) umbenannt. Es ging am
6.9.1943 (BA/MA-RM 8/70) im Artillerieversuchskommando der Kriegsmarine auf. Standort des A.V.K.L. war
zunächst Wilhelmshaven, ab 15.4.1939 Swinemünde, ab 30.6.1943 Zempin. Präses des A.V.K.L. bzw. des
A.V.K.Flak war der jeweilige Inspekteur der Marineartillerie.

Leiter:04.09.1930 - 24.09.1936 KKapt./Kapt.z.S. v. Seebach (Thilo)
28.09.1936 - 26.06.1939 FKapt./Kapt.z.S. Hoffmann (Kurt Caesar)
27.06.1939 - 31.12.1940 Kapt.z.S. Scheurlen (Ernst)
07.07.1941 - 07.02.1943 FKapt./Kapt.z.S. v. Harnier Frhr. v. Regendorf (Wilhelm)
14.02.1943 - 31.08.1943 FKapt.M.A. Dr. Grotewahl (Max)

Artillerieversuchskommando Küste (A.V.K. Küste)
Durch Verfügung vom 23.6.1941 wurde das A.V.K. Küste aufgestellt. Standort Swinemünde. Präses des
A.V.K.Küste war der jeweilige Inspekteur der Marineartillerie. Zum Leiter des A.V.K. Küste wurde in
Personalunion der Kommandeur der Küstenartillerieschule ernannt. Das A.V.K. Küste ging am 6.9.1943 im
A.V.K. der Kriegsmarine auf.

Leiter:23.06.1941 - 30.10.1942 FKapt./Kapt.z.S. Babel (Johannes)
31.10.1942 - 05.09.1943 FKapt.M.A. Töttcher (Wilhelm)

Artillerieversuchskommando der Kriegsmarine (A.V.K. d. KM.)
Zum 6.9.1943 wurden das A.V.K. Flak, das A.V.K. Küste und das A.V.K.S. zum Artillerieversuchskommando
der Kriegsmarine in Zempin zusammengelegt (BA/MA-RM 8/70 u. Geh. OTB 45/1943). Am 26.3.1945 verlegte
es nach Heiligenhafen.

Leiter:06.09.1943 - 30.05.1944 Kapt.z.S. Mecke (Karl-Conrad)
01.06.1944 - 00.05.1945 KKapt./FKapt. Schnarcke (Albrecht)

Fernlenkverband
Das Kommando des Fernlenkverbandes mit den Fernlenkgruppen "Zähringen" und "Hessen" unterstand von
seiner Bildung am 29.3.1930 bis 31.7.1942 der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven, ab 1.8.1942 bis Kriegsende
dem Inspekteur der Marineartillerie. Der Verband lag zunächst in Wilhelmshaven, verlegte vom 24.bis
28.2.1945 nach Misdroy (Geh. NTB 10/1945), um am 19.5.1945 nach Heiligenhafen auszuweichen.
Nachstehend ist die Stellenbesetzung für die ganze Zeit des Bestehens aufgeführt.

Verbandsführer:29.03.1930 - 04.12.1939 Kaptlt./Kapt.z.S. Wagner (Heinrich)
05.12.1939 - 00.05.1945 KKapt./Kapt.z.S. Schloifer (Walter)

Vorübergehend war der Inspektion der Marineartillerie der bisher zur Inspektion des Torpedowesens zählende
Marinegasschutzinspizient und die Marinegasschutzschule vom 1.4.1941 an unterstellt worden.
Mit Bildung der Marinegasschutz- und Luftsschutzinspektion im April 1943 ging die Institution des Marinegas-
schutzinspizienten darin auf. Auch wurde die Marinegasschutz- und Nebelschule (diesen Namen trug die Schule
seit dem 15.5.1942) an die neugebildete Inspektion abgegeben.


Und für den Bereich Swinemünde :

Zitat:
Dienststellen im Abschnitt Swinemünde

Kommandant im Abschnitt Swinemünde
Der Abschnitt Swinemünde umfaßte das Gebiet vom Westufer der Peene einschließlich Wolgast bis zum Ostufer
der Dievenow.26.08.1939 - 30.09.1943 Dienstgeschäfte vom Küstenbefehlshaber wahrgenommen
01.10.1943 - 30.11.1944 FKapt./Kapt.z.S. Loewe (Axel)
01.12.1944 - 04.05.1945 Dienstgeschäfte vom Seekommandanten wahrgenommen

Hafenkommandant Swinemünde
Dienststellung eingerichtet im März 1945.00.03.1945 - 04.05.1945 Kapt.z.S. Masberg (Günther)

Ortskommandant Swinemünde
Dienststellung eingerichtet am 18.4.1945.18.04.1945 - 04.05.1945 FKapt.M.A. Naumann (Hans)

Hafenkapitän Swinemünde
Dienststellung eingerichtet im August 1939. Der Hafenkapitän nahm zeitw. zugleich den Dienst als
Sperrkommandant wahr.00.09.1939 - 00.08.1940 Kaptlt. Dr. Schiller (Heinz)
17.08.1940 - 10.05.1942 KKapt./FKapt. Huth (Oscar)
11.05.1942 - 01.11.1942 Kapt.z.S. v. Stosch (Gustav)
01.11.1942 - 06.11.1944 KKapt. Stolz (Ernst)
00.11.1944 - 00.02.1945 Name nicht ermittelt
00.02.1945 - 04.05.1945 KKapt. Cammann (Richard)

Sperrkommandant Swinemünde
Der Dienst als Sperrkommandant wurde vom Hafenkapitän Swinemünde bzw. vom Chef der
Sperrflottille/Küstenschutzflottille Pommernküste wahrgenommen.

Küstenschutzflottille Pommernküste
Gebildet im September 1939 als Hafenschutzgruppe Swinemünde. Sie wurde im Laufe des Krieges zur Flottille
(Sperrflottille) vergrößert und erhielt am 1.10.1942 den Namen Küstenschutzflottille Pommernküste. Zum
1.10.1943 wurde die Flottille in 2. Sicherungsflottille umbenannt und dem Befehlshaber der Sicherung der
Ostsee unterstellt.

Gruppenführer bzw. Flottillenchef:00.09.1939 - 30.09.1943 Kaptlt. Reinert (Hans)

Küstenwehr- und Artillerieeinheiten

III. Marineartillerieabteilung (III.M.A.A.)
Die römische Ziffer wurde durch Verfügung des O.K.M. zum 1.1.1938 durch eine arabische ersetzt. Die
3.M.A.A. stellte bei Kriegsausbruch 1939 die M.A.A. 123 (Swinemünde) und die Marineflugabwehrabteilungen
213 (Rügen), 223 (Swinemünde), 233 (Swinemünde), 243 (Kolberg) und 253 (Swinemünde) auf. Der
verbleibende Abteilungsstamm bildete die 3. Ersatz-Marineartillerieabteilung.

Abteilungskommandeur:01.10.1932 - 29.10.1935 KKapt./FKapt. Schultze (Heinz-Edmund)
30.10.1935 - 02.11.1938 KKapt./Kapt.z.S. Scheurlen (Ernst)
03.11.1938 - 02.09.1939 FKapt. Mollmann (Gottfried)

3. Ersatz-Marineartillerieabteilung (3.E.-M.A.A.)
Im Oktober 1941 wurde die Abteilung von Swinemünde nach Deutsch-Krone verlegt und zum 1.1.1944 in 23.
Schiffsstammabteilung umbenannt.

Abteilungskommandeur:01.09.1939 - 15.08.1941 KKapt./FKapt. Jacobi (Karl)
15.08.1941 - 28.05.1943 Kaptlt.M.A./KKapt.M.A. Müller-Vollrath (Friedrich)
29.05.1943 - 31.12.1943 Kaptlt.M.A. Langner (Emil)

Marineartillerieabteilung 123 (M.A.A.123)
Aufgestellt aus der Lehrgruppe Küstenartillerieausbildung der Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschule und
Teilen der III.M.A.A. zum 26.8.1939. Nachdem bereits im Mai 1940 bei der M.A.A. 123 wieder ein
Schulbetrieb angelaufen war, wurde zum 1.1.1941 (Geh. OTB 9/1941) aus der Abteilung die
Küstenartillerielehrabteilung aufgestellt, die M.A.A. 123 zum 11.6.1941 aufgelöst (Geh. OTB 47/1941).

Abteilungskommandeur:26.08.1939 - 26.11.1939 KKapt./FKapt. Mulsow (Walter)
09.01.1940 - 07.04.1940 KKapt.M.A. Töttcher (Wilhelm)
01.05.1940 - 28.11.1940 FKapt. Babel (Johannes)
28.11.1940 - 11.06.1941 KKapt.M.A. Eisenblätter (Werner)

Leichte Marineartillerieabteilung 536 (Le.M.A.A.536)
Die Aufstellung der Le.M.A.A. 536 war für Januar 1945 vorgesehen, erfolgte praktisch im März 1945. Standort
Wollin.

Abteilungskommandeur:00.03.1945 - 04.05.1945 Kaptlt. Wilschrei (Ernst)

Leichte Marineartillerieabteilung 537 (Le.M.A.A.537)
Im pommerschen Raum wurde die Abteilung im Januar 1945 aufgestellt.

Abteilungskommandeur:00.01.1945 - 00.05.1945 KKapt.M.A. Krüger (Erwin)

50. Marineartillerieregiment (50.M.A.R.)
Aus zurückbleibenden Batterien der nach Dänemark verlegenden Küstenartillerieschule wurde in den letzten
Kriegswochen das 50.M.A.R. gebildet, das dem Seekommandanten Pommern unterstellt wurde.

Regimentskommandeur:00.03.1945 - 04.05.1945 FKapt.M.A. Theilen (Friedrich)

Marineflugabwehreinheiten

Mit Kriegsausbruch wurden in Swinemünde ein Flak-Gruppenkommandeur ernannt, eine Dienststellung, die
bereits im Dezember 1939 wieder aufgehoben wurde. Erst im März 1945 wurden die zu diesem Zeitpunkt in
Swinemünde liegenden Marineflugabwehrabteilungen 233, 711 und 713 wieder unter einem Kommando, dem
3. Marineflugabwehrregiment (3.M.Flak.R.) zusammengefaßt.

Flak-Gruppenkommandeur:03.09.1939 - 19.12.1939 FKapt./Kapt.z.S. Mollmann (Gottfried)

Regimentskommandeur:00.03.1945 - 04.05.1945 KKapt.M.A./FKapt.M.A. Dinkelacker (Viktor)

Marine-Flak-Abteilung 223 (M.Flak.A.223)
Die Aufstellung der M.Flak.A.223 mit Standort Swinemünde wurde bei Kriegsbeginn angeordnet. Ohne daß ein
Abteilungsstab gebildet worden war - der Flakgruppenkommandeur nahm die Kommandeursaufgaben wahr -
wurde die Abteilung Ende 1939 aufgelöst.

Marine-Flak-Abteilung 233 (M.Flak.A. 233)
Aufgestellt bei Kriegsbeginn im Raum Swinemünde. Die Auflösung erfolgte aufgrund des Geh.OTB vom
29.12.1939 wahrscheinlich erst zum Juli 1940. Wahrscheinlich übernahm die M.Flak.A. 233 auch die
Abwicklung der aufgelösten M.Flak.Abteilungen 223 und 253.
Neuaufgestellt wurde die M.Flak.A. 233 zum 1.12.1940 und mit Bildung des 3. M.Flak.R. diesem unterstellt.

Abteilungskommandeur:26.08.1939 - 03.06.1940 Kaptlt.M.A. Dr. Gennerich (Johannes)
01.12.1940 - 15.03.1945 FKapt./Kapt.z.S. Loewe (Axel)
01.04.1945 - 00.05.1945 KKapt. Dipl. Ing. Kufner (Richard)

Marine-Flak-Abteilung 253 (M.Flak.A. 253)
Die Aufstellung der M.Flak.A.253 im Raum Swinemünde wurde bei Kriegsbeginn angeordnet. Ohne daß ein
Abteilungsstab gebildet worden war - der Flakgruppenkommandeur nahm die Aufgaben des
Abteilungskommandeurs wahr - wurde die Abteilung Ende 1939 aufgelöst.

Marine-Flak-Abteilung 711 (M.Flak.A. 711)
Eine M.Flak.A.711 lag ursprünglich im Bereich des Admirals Ostland. Neu aufgestellt wurde sie in Swinemünde
im März 1945.

Abteilungskommandeur:00.03.1945 - 04.05.1945 Kaptlt. Weispfenning (Fritz), m.W.d.G.b.

Marine-Flak-Abteilung 713 (M.Flak.A.713)
Die Aufstellung der M.Flak.A.713 war für Mai 1944 vorgesehen und begann auch zu diesem Zeitpunkt. Ein
Abteilungsstab wurde jedoch erst im März 1945 in Swinemünde gebildet.

Abteilungskommandeur:00.03.1945 - 04.05.1945 KKapt.M.A. Laade (Karl)



Quelle :

Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945

Winken

Jan-Hendrik
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Ulrich
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BeitragBeitrags-Nr.: 111582 | Verfasst am: 23.12.2006 - 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,
Herzlichen Dank für deine Informationen. Ich bin ein großes Stück weiter gekommen über den Lehrgang in Swinemünde: Gut gemacht!

Es war die Küstenartillerie-Lehr-Abteilung, die 2.Lehrgruppe mit 4 x 15cm in der Batterie "Henningen”, denn es waren dort Vier 15 cm Geschütze anwesend.

Mein Vater ist 1940/41 dort gewesen. Der genaue Zeitpunkt ist mir nicht bekannt.

Es könnte also die
Marineflugabwehr u. Küstenartillerieschule (Fla.K.S.) gewesen sein:
Kommandeur:01.10.1937 - 26.06.1939 Kapt.z.S. Hoffmann (Kurt Caesar)
27.06.1939 - 31.12.1940 Kapt.z.S. Scheurlen (Ernst)
29.08.1940 - 27.10.1940 FKapt. Gebauer (Max), m.d.V.b.

Im Mai 1940 begann bei der M.A.A.123 wieder ein Schulbetrieb anzulaufen. Hieraus ging zum 1.1.1941 die Küstenartillerielehrabteilung hervor, die im Laufe des Krieges in Küstenartillerieschule (K.A.S.) umbenannt wurde. Mit Bildung des Höheren Kommandos der Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschulen wurde die K.A.S. diesem nachgeordnet. Standort der Lehrgruppe und später der Schule war Swinemünde und Althagen
Kommandeur:01.01.1941 - 19.10.1942 FKapt./Kapt.z.S. Babel (Johannes)

Oder 1941 die:
Zum 1.1.1941 wurde die Marineflugabwehr- u. Küstenartillerieschule in die Marineflugabwehr-schule (M.Fla.S.) und die Küstenartillerieschule (K.A.S.) geteilt.

Bei deiner Liste war ein netter Bonbon dabei die: Gut gemacht!
Marineluftsperrschule (M.L.Spr.S.) in Brunsbuettel. Ich schreibe meine Antwort in das Thema denn du hattest da schon einmal drauf geantwordet.

Danke für all deine Mühe und frohe Weihnachten von Ulrich Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 130349 | Verfasst am: 23.09.2007 - 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Was zur MKB Vineta bei Swinemünde im AHF Cool

Winken

Jan-Hendrik
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Ulrich
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 01.02.2006
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BeitragBeitrags-Nr.: 130395 | Verfasst am: 24.09.2007 - 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,
Danke, dass du an mich gedacht hast. Das sind ja sehr interessante Infomationen.

Gruesse von Ulrich Winken
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