Ex- Air Force Pilot will verlorene A-Bombe gefunden haben
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 31115 | Verfasst am: 17.09.2004 - 17:17    Titel: Ex- Air Force Pilot will verlorene A-Bombe gefunden haben Antworten mit Zitat

Die US-Regierung prüft Berichte, wonach vor der US-Küste eine Atombombe gefunden wurde. Die Waffe soll Uran und Sprengstoff enthalten, jedoch keinen Plutoniumkern. Sie war bei einem Flugzeugunglück vor 46 Jahren verloren gegangen.

Nachbau der Hiroshima-Bombe: 1945 zündeten die USA über Japan die erste Atombombe
Washington - Die Bombe war nach einem Bericht des Nachrichtensenders CNN verloren gegangen, als am 5. Februar 1958 über dem Atlantik zwei US-Flugzeuge zusammenstießen: Ein B-47-Bomber und ein F-86-Kampfflugzeug streiften sich über dem Meer in der Nähe des kleinen Städtchens Savannah im US-Bundesstaat Georgia. Der B-47-Bomber, der die gefährliche Fracht an Bord hatte, wurde bei dem Crash beschädigt, der Pilot versuchte dennoch, die Maschine zu landen. Nach dem dritten missglückten Landeanflug wurde der Crew schließlich die Erlaubnis erteilt, die Bombe über dem Meer abzuwerfen, heißt es in dem CNN-Bericht. Drei Monate später habe die Air Force im April 1958 dann die Suche eingestellt.

Der ehemalige Air-Force-Angestellte Derek Duke behauptete nun, er habe an der mutmaßlichen Abwurfstelle mit Kollegen im Juli dieses Jahres ein großes Objekt im Meer entdeckt, das dem Bericht zufolge eine hohe Dosis Radioaktivität ausstrahle. Um nach der verlorenen Bombe zu suchen, habe man Geigerzähler und Metalldetektoren eingesetzt, berichtet CNN unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP.

Ein Sprecher der Air Force bestätigte, das verdächtige Objekt am Meeresboden werde untersucht. Es sei nur "vernünftig", die Beweisstücke, die die Gruppe gesammelt habe, genau zu betrachten, wird Sprecher Frank Smolinsky zitiert. Experten der Luftwaffe, des Verteidigungsministeriums und der Energiebehörde seien mit dem Fall betraut. Je nach Ergebnis der Untersuchung würden dann an der Fundstelle weitere Tests durchgeführt. Sollte es sich tatsächlich um die verlorene Bombe handeln, müsse geprüft werden, ob eine Bergung überhaupt in Frage komme.

Einer Untersuchung zufolge, die die Air Force im Jahr 2001 in Auftrag gegeben hatte, kann die Bombe vermutlich keinen Schaden anrichten, wenn sie dort belassen wird, wo sie seit mehr als 40 Jahren ist. Hingegen besteht die Gefahr, dass der konventionelle Sprengstoff explodiere, mit dem die Bombe bestückt ist. Eine Bergung setze die beteiligten Experten einer großen Gefahr aus. Zudem würde eine Detonation schwere Umweltschäden verursachen.

Dem CNN-Bericht zufolge ist die vier Meter lange Bombe mit Uran und 400 Pfund (ca. 180 Kilogramm) konventionellem Sprengstoff bestückt. Nach Angaben der Air Force war die Bombe lediglich zu Übungszwecken gedacht. Der Plutoniumkern, der für eine atomare Explosion notwendig gewesen wäre, sei aber nie eingebaut worden.

Die Bombe von Savannah ist dem Bericht zufolge nur eine von vielen Atombomben, die während des Kalten Krieges verloren gingen. Allein die USA sollen 11 Nuklearwaffen vermissen. Insgesamt liegen nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace etwa 50 Bomben auf dem Grund der Meere. Die meisten davon stammen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Quelle :

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,317957,00.html

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 31158 | Verfasst am: 17.09.2004 - 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Na dann, Waldmanns Heil, Osama!
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 31210 | Verfasst am: 17.09.2004 - 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Also was die Amis alles wegschmeisen ?! Verrückt
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BeitragBeitrags-Nr.: 129167 | Verfasst am: 05.09.2007 - 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Pannen passieren auch noch heute!
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,504131,00.html
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