US.Armored Divisions vs die letzten Königstiger
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Panzerfahrzeuge
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Lex186
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BeitragBeitrags-Nr.: 134686 | Verfasst am: 12.12.2007 - 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

So hab mal ein Bild reingestelt, Föhren habe ich eingekreist.
http://www.heyner.net/Panzer/Heli1.jpg

Klar Jörg müssen wir wirklich mal machen :0)
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MB
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BeitragBeitrags-Nr.: 134688 | Verfasst am: 12.12.2007 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Ort.

Wir hätten ja noch diesen Tiger unterzubringen. Sind diese Art Häuser in Föhren auch typisch gewesen?

http://i161.photobucket.com/albums/t232/ulan46/DahlenrodeFwWeller.jpg


http://i161.photobucket.com/albums/t232/ulan46/Late-5.jpg
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Lex186
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BeitragBeitrags-Nr.: 134689 | Verfasst am: 12.12.2007 - 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Föhren wurde für die Arbeiter des Mun. Wercks gebaut (das sind sich die Häuser alle sehr ähnlich), ich versuche mal ein Paar bilder zu organiesieren, da gibts bestimmt genug Fotos zum vergleichen.
Zum Hintergrund weiß ich noch das der Panzer aus einer gedeckten Stellung zum Schuss vor gefahren ist und dan wieder in die Deckung, es soll auch aus Spritmangel stehen gelassen worden sein, wurde allso nicht abgeschossen, vermutlich aber gesprengt.
Ich habe grad mal einen freund angerufen, teile seiner Familie wohnen seit den 60 Jahren in Föhren, mal sehen ob wir da näheres erfahren können.
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olds98
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BeitragBeitrags-Nr.: 134705 | Verfasst am: 12.12.2007 - 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wollte auch schon länger mal wegen diesem hier fragen:



Ist über den schon was bekannt, bzw. wurde der schon behandelt???

Wenn ja, vergesst es einfach Grins


Gruß

olds98 Winken


Zuletzt bearbeitet von olds98 am 13.12.2007 - 10:31, insgesamt einmal bearbeitet
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MarioL
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BeitragBeitrags-Nr.: 134707 | Verfasst am: 12.12.2007 - 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das Original befindet sich in meiner Sammlung,der Tiger ist von der 507 und steht in Ottbergen.
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olds98
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BeitragBeitrags-Nr.: 134709 | Verfasst am: 12.12.2007 - 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Na dann ist ja alles klar!

Vielen Dank

Gruß

olds98 Winken
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Kra-Wumm!
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BeitragBeitrags-Nr.: 134713 | Verfasst am: 12.12.2007 - 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

MarioL hat Folgendes geschrieben:
Das Original befindet sich in meiner Sammlung,der Tiger ist von der 507 und steht in Ottbergen.


Und war ganz schön teuer - sagt der zweithöchste Bieter.

Ottbergen, Panzer von Fw Krestan, hier die amerikanische Fassung:

Gegen 21.00 Uhr (5.April), als die vorderen Elemente (der US Kampfgruppe TF X) die Bahnschienen nach Ottbergen überschritten, wurde der erste amerikanische Panzer von einer Bazooka getroffen und brannte. Gewehrfeuer kam aus der Stadt und ein Mark VI Panzer, am Stadtrand geparkt, eröffnete das Feuer. Obwohl der brennende (US) Panzer die Landschaft beleuchtete, war das feindliche Feuer ungenau. Miller ließ die A-Company des 36th AIR (Panzergrenadier-Regiment) absetzen und sandt sie in die Stadt um sie zu säubern, während die E-Company des 32nd Panzerregiments den Angriff unterstützte. Obwohl feindliche Infantrie in der Stadt war, gab sie dem deutschen Panzer keine Deckung. Eine Kolonne unserer Infantrie kam von rechts, die andere von links. Einer der Männer nahm eine Panzerfaust auf und schlich zu dem Panzer und traf ihn mit dem ersten Schuß, der den Panzer in Flammen aufgehen ließ. Der Panzer war ein Tiger Royal.
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olds98
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BeitragBeitrags-Nr.: 134718 | Verfasst am: 12.12.2007 - 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

@Kra-Wumm!

Cool, danke! War wohl einer der wenigen, späten Tiger II der die neuen Gefechtsketten aufgezogen hatte, oder?

Gruß

olds98 Winken
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MarioL
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BeitragBeitrags-Nr.: 134720 | Verfasst am: 12.12.2007 - 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Kra-Wumm! hat Folgendes geschrieben:
Und war ganz schön teuer

Aber hallo,hab mich selber erschrocken und mich gefragt was ich jetzt getan habe.

Was seltsam ist,auf dem Foto ist als Datum der 30.März 1945 vermerkt,sprich relativ weit vor dem 5.April.
Weiterhin die Namen der 4 GI´s,unter anderem ein Miller.
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Endzeit Jan
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BeitragBeitrags-Nr.: 134721 | Verfasst am: 12.12.2007 - 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

das fand ich noch:

Nachdem schon am Karsamstag an den Dorfeingängen der Karlshafener- und Driburger Str. sich Infanterie in Stärke von je 10 - 15 Mann eingegraben hatte, erhielt Godelheim am Mittwoch den 4. April weiteren Zuwachs an Militär, das in Bürgerquartieren untergebracht wurde. Nun begann erst noch innerhalb des Dorfes der Bau von Hindernissen. Quer über die Pyrmonter Str. wurden zwischen den Häusern Bode und Spieker, sowie am Eingang der Bahnhofstr. Panzersperren errichtet. An Material wurden Baumstämme und Steine verwandt, die durch die hiesigen Bauern heran gefahren wurden. Die Steine wurden durch Abbruch des linksseitigen Teils der Kirchmauer sowie der Mauer an der Straßenfront des Hofes der Ww. Bode beschafft. Unter der Driburger Str. zwischen dem Schulhof und dem Wohnhaus Grothe wurden 2 Sprengladungen angebracht. Ein Tigerpanzer bezog im Dorf Stellung, um aber doch noch rechtzeitig, beeinflusst durch die gefährdeten Bewohner der Bahnhof- und Gartenstr. wieder abzufahren. Vom Kreisleiter der NSDAP erschien ein Aufruf an die Bevölkerung der besagte, dass, wer die weiße Fahne hisse, mit dem Feinde paktiere oder plündere, erschossen bzw. mit seiner Sippe ausgerottet werde.
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pz5panther
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BeitragBeitrags-Nr.: 134728 | Verfasst am: 12.12.2007 - 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

hab noch was gefunden. Behandelt die Themen letzte Tiger und Flak bei Kassel:

Als die Amerikaner Altenbauna besetzten

Erlebnisbericht von Bürgermeister i. R. Adam Diegler, Altenbauna
(Zusammenfassung einer Tonbandaufnahme)
Quelle: Stadtarchiv Baunatal


Als endlich die letzten Kriegstage für Altenbauna herangekommen waren, war ich 32 Jahre alt. Ich war kein Soldat. Trotz dreimaliger Musterung schrieb man mich „arbeitsverwendungsfähig“, da ich bei der Raiffeisenkasse tätig war und wir lebenswichtige Funktionen hatten, z. B. die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln und anderen wichtigen Gütern. Ich war u.k. (unabkömmlich) gestellt.

Besonders in Erinnerung aus damaliger Zeit sind mir Vorbereitungen, die auf eine dramatische Zuspitzung der Kriegshandlungen in unserer Gegend schließen lassen. Plötzlich sollten im Ort Panzersperren errichtet werden. Es kam ein Aufruf der politischen Leitung, wonach sich sämtliche Männer Altenbaunas zum Holzfällen im Baunsberg einzufinden hatten. Oberhalb der Lehmgrube inden Eichenbeständen sollten Bäume geschlagen und in großer Eile ins Dorf transportiert werden. Panzersperren entstanden am Ortsausgang Richtung Großenritte-Kirchbauna, am Berningerschen Hof und im heutigen Bingeweg, sowie an der Altenritter Straße. An letzterer Stelle wurden die Stämme jedoch nur gelagert. Es war nämlich noch ein kleiner Trupp Soldaten im Dorf, offensichtlich ein schnell zusammengewürfelter Haufen, der von einem Obergefreiten geführt war. Wie wir erfuhren, durften diese Soldaten ihre Stellung ohne Feindberührung nicht aufgeben. Altenbauna sollte verteidigt Werden! Ob der Volkssturm in dieser Situation aufgerufen worden ist vermag ich nicht zu sagen.

Im Baunaer Feld, nahe Großenritte, hatte eine Flakbatterie Stellung bezogen. Zeitweise fuhr auch bewegliche Flak auf den Gleisen der Kleinbahn Kassel-Naumburg. Außerdem befand sich eine Flakstellung im Bornhagen vor dem Baunsberg. Auch auf dem Aussichtsturm des Baunsbergs muss ein Abwehrgeschütz gestanden haben.

Für die Altenbaunaer Zivilbevölkerung gab es einen verhältnismäßig guten Schutz. Man hatte nämlich, als die Fliegerangriffe sich häuften, zwei Stollen in den „Meierküppel“, eine Anhöhe über Altenbauna, vor dem eigentlichen Baunsberg, tief in den Berg hineingetrieben. Auswärtige Landsturmleute – Fachkräfte – hatten beim Bunkerbau mitgewirkt und die hiesigen Männer angeleitet. Ein großer Teil der Bevölkerung hat dort seitdem oft Schutz gesucht.

Während sich nun die wenigen deutschen Soldaten auf den Angriff der Amerikaner einrichteten, befanden sich noch drei Tigerpanzer im Dorf. Einer dieser schweren Panzer rollte durch die noch offene Lücke in Richtung Altenritte bis in Höhe des Sportplatzes vor dem Baunsberg und eröffnete das Feuer auf eine ausgemachte Geschützstellung, welche die Amerikaner auf dem Lohküppel über Altenritte bezogen hatten. Mit einem Schuss war die amerikanische Besatzung außer Gefecht gesetzt.

Ich hatte schon während des Vormittags, als ich meine Frau und das Kind beim Bunker abholen wollte, vom Meierküppel her, die motorisierten Einheiten der Amerikaner von Besse her in Richtung Großenritte rollen sehen. Ganz plötzlich tauchte mit Getöse über unseren Köpfen ein Tiefflieger auf. Von diesem Augenblick an wussten wir, dass es dem Ende zuging. Das alles geschah am ersten Ostertag.

Erst als sich der deutsche Panzer wieder nach Altenbauna zurückgezogen hatte, wurde die Panzersperre in Richtung Altenritte zugemacht.

Schon tags zuvor, das sei hier nachgetragen, hatte ich zufällig auf der Flucht vor feindlichen Fliegern im Steinbruch am Baunsberg viele Hundert von ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die im Flugmotorenwerk arbeiteten, dort Deckung suchen sehen. Von deutschen Soldaten habe ich bei dieser Gelegenheit nichts wahrnehmen können, doch fand ich bei späteren Streifzügen durch den bewaldeten Baunsberg viele Erdlöcher und überall umherliegende Ausrüstungsgegenstände und Panzerfäuste, die auf verlassene deutsche Stellungen schließen lassen.

Wie ich später erfuhr, waren die Amerikaner eher in Kassel, als in Altenbauna. Sie waren teils über den Brand, oberhalb Altenritte und dem Brasselsberg, teils entlang der Frankfurter Landstraße auf Kassel zugestoßen und hatten dabei Altenbauna liegen lassen. Ich nehme an, dass sie den Standort der Flugmotorenwerke gekannt haben und dass sie dort stärkeren deutschen Widerstand erwarteten. Es waren aber keine nennenswerten Kräfte mehr dort.

Dass Altenbauna im weiteren Verlauf des Kriegsgeschehens beschossen wurde, verdankte es sicherlich dem zuvor erwähnten Panzereinsatz. Es dauerte nur wenige Stunden, da brach ein heftiger Geschosshagel auf Altenbauna hernieder.
Wir dachten zuerst es wären Bomber. Aber drei alte Kanoniere aus dem ersten Weltkrieg, darunter mein Vater, erkannten sofort, dass es sich um Artilleriebeschuss handelte. Sie hörten nämlich auch die Abschüsse, ehe die Granaten vielerorts ins Dorf einschlugen. Während dies geschah, waren die meisten Menschen aus dem Ort entwerde in den Wald geflüchtet oder hatten Schutz im Bunker gesucht. Ganz wenige nur waren zu Hause geblieben. Darum waren auch alle Türen und Tore verschlossen. Bei dem Feuerüberfall wurde die Scheune meines Schwiegervaters, des sogenannten Bulldog-Schmidts, schwer getroffen. Auch die Scheune des Gehöftes Momberg, in der Nähe der Schule, hatte einen Volltreffer abbekommen. Den größten Schaden jedoch erlitt der Hof des Ortsgruppenleiters Brede. Dort gab es Tote und Verwundete. Ich erinnere mich, dass man eine verwundete Frau mit einem Pferdewagen indas Hilfslazarett nach Guntershausen transportiert hat. Bei den Toten handelte es sich um den 44.jährigen Hermann Engmann und ein 17-jähriges Mädchen, namens Erika Ludwig, Tochter des Wachmanns August Ludwig aus Altenbauna.

Als wir aus dem Bunker heraus die vielen Einschläge im Dorf beobachteten, ertönte plötzlich aus dem Baunsberg weithin hörbar eine Lautsprecherstimme: „Hier spricht die Stimme des Generals Eisenhower!“ In dem Wortlaut der folgenden Proklamation hieß es, dass die Bevölkerung Altenbaunas sich friedlich verhalten und nach Hause gehen sollte. Auch forderte man sie auf, die weiße Fahne zu zeigen. Demnach wusste der Sprecher genau, dass sich Menschen im Bunker aufhielten. Daraufhin kamen aus der alten Mühle, die etwas abseits des Dorfes am Oberlauf der Bauna lag, unsere französischen Kriegsgefangenen, die sich dort versammelt hatten, mit weißen Fahnen heraus und marschierten in Richtung des Lautsprechers zum Baunsberg. Ich vermute, dass dort auf dem Gipfel ein Panzer stand und nun über die Dächer des Dorfes hinweg Parolen ausgab. Nun erschienen auch hier und da an den Häusern Altenbaunas weiße Fahnen.

Wie alle Bunkerinsassen eilten wir hinab ins Dorf, und als wir nicht lange zu Hause waren, rollten zu unserer Verwunderung amerikanische Panzer aus Richtung Kassel in den Ort und unmittelbar an unserer Haustür vorüber.

Die paar deutschen Soldaten, die sich noch vor dem Beschuss im Ort aufgehalten hatten, sollen sich bei Zeiten davon gemacht haben, die meisten in Zivilkleidung, die ihnen barmherzige Altenbaunaer zugesteckt hatten.


Gruß Jörg
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Lex186
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BeitragBeitrags-Nr.: 134738 | Verfasst am: 12.12.2007 - 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch mal für Kra Wumm der Bericht vom Wayne Field.

Wayne Field ein junger Soldat aus Colorado Springs, führte am 2.April 1945 mit zwei weiteren Kameraden einen Aufklärungskonvoi nach Hessisch Lichtenau.
An einer Strassenkreuzung hält er mit seinem Jeep an, um den anderen Farzeugen den weg zu weisen.
Nach einer Weile hate der letze Wagen passiert, aber Field hate den anschluss verloren.
Was er nicht weiß: Nach einem Beschuss hatte die eigene Truppe in einem nahen Wald deckung gesucht.
Arglos lenkt Field sein Fahrzeug richtung Stadt und sieht am Strassenrand einige Panzer liegen, von denen er glaubt sie seien bereits zerstört.
Ein folgenschwerer Irrtum : Deutsche Soldaten kommen in Sichtweite!
Bevor diese die Amerikaner entdecken können, verlassen die drei den Jeep und retten sich in den Keller eines Hauses, das sich als zweites auf der linken Strassenseite befindet, auf der sie nach Lichtenau gekommen waren.
Field bedeutete seinen Kameraden an im Versteck auf Ihn zu warten, er selbst will das Haus erkunden.
Dieses ist ziemlich groß, mindestens zweigeschösig und scheint unbewohnt zu sein.
Das Treppenhaus hat große Fenster und der Soldat befürchtet von aussen gesehen zu werden.
Unverhofft trift er auf einen Zivilisten.
"das ist der Hausmeister" denkt sich Field und versucht ruhig zu bleiben.
Er bemüht sich um Verständigung und will wissen ob der Mann über ein Funkgerät oder Radio verfügt, damit er seine Truppen warnen kann.
Der Mann zeigt im seinen Volksempfänger in der Wohnstube.
Field fühlt sich unsicher, doch der Mann macht keine anstalten in zu verraten.
Field kehrt in den Keller zurück wo sich seine Kameraden unter einer Betontreppe versteckt haben.
In dieser Nacht durchsuchen Deutsche Soldaten mehrfach das Gebäude.
Da hören die Soldaten Schüsse, ein Deutsche Soldat der sich lautstark an einem der Kellerfenster zu schafen gemacht hat wird versehentlich von eigenen Kameraden erschossen.
Am Montag den 3 April ziehen sich die Panzer zurück.
Es sind keine Deutschen Soldaten meht zu sehen, Field und seine Kameraden begeben sich zu Ihrem Jeep der Geplündert in einem graben steht "nur schnell weg zu den anderen".

Zeitungsbericht vom 29.04.2003
Wayne Field war Gast in unsere Stadt und schilderte die Vorgänge im Bürgehaus Hessich Lichtenau
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Kra-Wumm!
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BeitragBeitrags-Nr.: 134740 | Verfasst am: 12.12.2007 - 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Endzeit Jan hat Folgendes geschrieben:
Ein Tigerpanzer bezog im Dorf Stellung, um aber doch noch rechtzeitig, beeinflusst durch die gefährdeten Bewohner der Bahnhof- und Gartenstr. wieder abzufahren.


Danke, kannte ich noch nicht aus Godelsheim. Schon merkwürdig, dass ähnliches vom nur wenige entfernten Ottbergen Tiger aus Drenke und zwei anderen Dörfern bekannt ist.

Mario, der Miller von dem in dem Einsatzbericht die Rede ist wird am 21.April als Kompaniechef der B-Company/36th AIR im Häuserkampf um Dessau-Alten getötet. Der Einsatzbericht gibt an das daraufhin keine Gefangenen mehr genommen wurden und 80 Deutsche abgeschlachet wurden.

Lex186, wenn du den Bericht über Lichtenau haben willst, er ist auf Englisch und viel mehr als ich geschrieben habe steht nicht drin, kann ihn aber scannen und mailen, schick mir eine pm mit der Adresse.

Winken
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Lex186
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BeitragBeitrags-Nr.: 134741 | Verfasst am: 12.12.2007 - 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

" Kra Wumm"

Danke Dir, das brauchst Du nicht da ich es mit dem Englischen nicht so habe :0)

"Pz5Panter"

mmm also die Amerikaner waren erst nach der Döniche auf der Frankfurter Str. und da die ja nach Deinem Bericht schon von den Amis besetzt war wo sie nach Altenbauna kammen und Tiger dort waren (oder ein teil) müsste ja deren Marschroute ungefäht so ausgesehen haben:

http://www.heyner.net/Panzer/Tiger2.jpg

(Das Datum bei Warkel ist natürlich der 30.03.1945.
Die striche zwischen den Ortschaften hab ich jetzt mal einfach so gezogen und bei den dunkel blauen weiß ich jetzt nicht so richtig, waren die Tiger jetzt auch in Landwehrhaben oder sind sie gleich über Nieste über die Werra ausgewichen?)
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MB
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BeitragBeitrags-Nr.: 134743 | Verfasst am: 13.12.2007 - 05:52    Titel: Antworten mit Zitat

Einiges der Route der Tigergruppe aus Werkel kommend ist bekannt. Ich würde Dir nochmal das Studium dieses Threads ans Herz legen wollen.
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