die 5 "guten Kaiser"
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sharN
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BeitragBeitrags-Nr.: 142941 | Verfasst am: 18.03.2008 - 00:12    Titel: die 5 "guten Kaiser" Antworten mit Zitat

Mich würde mal eure Meinung zu dieser These, sowie zu den einzelnen der 5 "guten Kaiser" hören.

Nochmal als Erinnerung : gemeint sind 1. Nerva
2. Trajan
3. Hadrian
4. Antoninus Pius
5. Marcus Aurelius



Haltet ihr sie wirklich für die 5 guten Kaiser? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?
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MGH
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BeitragBeitrags-Nr.: 142954 | Verfasst am: 18.03.2008 - 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, allesamt die besseren Vertreter ihres Standes, aber ich würde da noch Septimius Severus mit reinnehmen!
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 142955 | Verfasst am: 18.03.2008 - 03:02    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 20:04, insgesamt einmal bearbeitet
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sharN
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BeitragBeitrags-Nr.: 142968 | Verfasst am: 18.03.2008 - 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab da gar nichts definiert Grins - es hat ein berühmter Historiker ( meine ich zumindest, kann mich aber nicht mehr an den Namen erinnern Traurig ) einfach mal gesagt, dass diese 5 Kaiser, die 5 guten Kaiser waren.


Trajan hat in der Tat permanent Erweiterungskriege geführt, was dann ja auch zur größten Ausdehnung des Reiches führte. Aber sowas war meiner Ansicht nach von nöten, denn er hat die nötige Sicherheit udn Autorität Roms an den Grenzen in Dacien und in Mesopotamien wiederhergestellt und neue Provinzen, aus den neu eroberten Gebieten errichtet. Die 2 folgenden Kaiser, allen vorran Hadrian war bedacht die eroberten Gebiete zu schützen und so reiste er von einer Grenze zur nächsten - und das praktisch sein ganzes Leben lang.
Antoninus Pius war hingegen sehr ruhig. Das Reich hatte zu dieser Zeit die wohl ruhigste Phase. Er hat in seinem Leben nicht einmal Italien verlassen.


Tja wie meinst du das : " Marc Aurel hat den Abstieg des Reiches eingeleitet."
Meinst du das, da er seinen Sohn Commudus an die Macht gelassen hat - und damit die Reihe der Adoptivkaiser zu Ende ging? Oder gehst du auf die Innenpolitik ein?
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 142984 | Verfasst am: 18.03.2008 - 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 20:03, insgesamt einmal bearbeitet
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sharN
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BeitragBeitrags-Nr.: 142988 | Verfasst am: 18.03.2008 - 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich habe Mommsen gemeint - Danke Rot werden Rot werden .

Nun ja, für mich definiert sich ein "guter" Kaiser nach deinen Punkten :
1. Militärisch erfolgreich zu sein. ( nicht unbedingt von nöten, jedoch wenn das Reich in Bedrohung ist, braucht es einen starken, erfahrenen Kaiser, der eine solche Situation meistern kann. )

2. Ein Ohr für seine Untertanen zu haben. Ein sehr wichtiger Punkt. Der Kaiser ist ja der "1. Bürger des Volkes". Er hat dem Volk Vertrauen, Sicherheit, genügend Brot und Stabilität in der Innen- und Außenpolitik zu geben.

3. Lange an der Macht zu bleiben.
Es ist nicht unbedingt von Nöten lange an der Macht zu bleiben ( siehe Nerva ), dennoch ist es fast unmöglich die oben genannten Punkte zu realisieren, wenn man nicht lang genug die Macht hat in Rom. Aber wie lange definierst du lang? 10, 15, 17, 20 Jahre?

Honorius und Valentinian III waren sehr lange an der Macht ( Ok Honorius war zur Augustusberufung noch ein Kind und ich weiss : diese Zeit ist nicht direkt mit dem 1.2. und Anfang 3. Jahrhundert zu vergleichen. Zwinkern Lachen ), aber die haben wirklich lange regiert und trotzdem nichts zustande gebracht. Verrückt ( die Epoche spielt natürlich eine wichtige Rolle ).

4. Keine Opposition zu zulassen : Ursurpatoren stören immer die Eintrach, Stabilitär und Sicherheit. Deswegen ist es sehr wichtig eine Ursurpation direkt im Keim zu ersticken ( bestes Beispiel : Gallisches Sonderreich unter Postumus und die Epoche der "Soldatenkaiser")

6. Reich zu werden : Nein, meiner Ansicht nach, macht diese Eigenschaft und dieser Ehrgeiz keinen guten Kaiser aus. Ein guter Kaiser sollte viel Geld für sein Volk, für die Infrastruktur, für Strassen, Aquädukte und die Sicherheit ausgeben - und sich nicht privat bereichern.
Nero hat wirklich in reinster Verschwendung gelebt. Er hat Geld ausgegben, dass er gar nicht hatte. Vespasian hat dann die Finanzen des Reiches wieder rehabilitiert, auch wenn er dann das Amphitheatrum Flavium hat bauen lassen, dass erst unter Titus zuende gebaut wurde.
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MGH
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BeitragBeitrags-Nr.: 143614 | Verfasst am: 23.03.2008 - 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich für meine Sache bin immer sehr vorsichtig ob ein Kaiser gut oder schlecht war. Da das immer nur von Geschichtsschreibern überliefert wird ist da sicher auch ein großer Teil Sympathie oder Antipathie beigemischt. Und Kirchliche Überlieferungen, egal ob über Nero oder Julian Apostata tun da sicherlich ihr übriges!
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