Herausragende Jagdflugzeuge (Propeller-Jet) des WK2
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 174040 | Verfasst am: 24.07.2009 - 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube Du unterschätzt mich da.
Die P51D Mustang ist für mich als Jagdflugzeug ganz vorne.
Die Tempest war nur in niedriger bis mittlerer Höhe gut.
Und nicht so wendig.
Zugegeben mein Favorit ist die TA 152.
Aber Spitfire usw. sind wirklich nicht schlecht.
Wie ich sagte bei den guten bzw. besten macht der Pilot den Unterschied.

Horrido!Rockhound!
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Fakum12
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BeitragBeitrags-Nr.: 174041 | Verfasst am: 24.07.2009 - 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Rockhound hat Folgendes geschrieben:
Wie ich sagte bei den guten bzw. besten macht der Pilot den Unterschied.

Absolut, das gilt nicht nur für die besten Flugzeuge. Ein guter Pilot kann auch mit einem "unterlegenem" Flugzeug Luftsiege erzielen (siehe z.B. die Duelle F2A gegen A6M).
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 174046 | Verfasst am: 24.07.2009 - 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Fakum12 hat Folgendes geschrieben:
Rockhound hat Folgendes geschrieben:
Wie ich sagte bei den guten bzw. besten macht der Pilot den Unterschied.

Absolut, das gilt nicht nur für die besten Flugzeuge. Ein guter Pilot kann auch mit einem "unterlegenem" Flugzeug Luftsiege erzielen (siehe z.B. die Duelle F2A gegen A6M).


Oder Hartmann und Rudel an der Osfront bis 1945 mit Me-109 und Ju-87.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 174072 | Verfasst am: 25.07.2009 - 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

British_soldier hat Folgendes geschrieben:
übrigens kennt ihr den Tempest?

Ich weiss, wieder ein britisches flugzeug.......


Kein schönes Flugzeug, aber wohl eines der leistungsfähigen.

http://www.youtube.com/watch?v=BKq51LdJ-ZU

http://www.youtube.com/watch?v=XsQZjkn5qLs
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 174101 | Verfasst am: 26.07.2009 - 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Jeder einen Luftkampf überlebende Pilot wird seinem Flugzeug die Treue halten und hat einfach nur das notwendige Können und schlußendlich auch gehörig Glück gehabt, um zu überleben.

Von daher....jedes Flugzeug welches seinen Piloten nach Hause gebracht hat war ein gutes Flugzeug.

Die Diskussion dreht sich nunmehr im Kreis, wie andere schon schrieben....Jedes Flugzeug hatte Vor und Nachteile. In den Händen eines Könners ist jedes auch unterlegene Flugzeug eine gefährliche Waffe, solange das Zahlenverhältnis halbwegs ausgeglichen ist. Im Gegensatz dazu kann eine Staffel durchschnittlicher Piloten einem echten Ass das Leben verdammt schwer machen, dann wird selbst ein Adolf Galland quer durch Deutschland gejagt wie ein Kaninchen auf der Treibjagd und kommt kaum heil von A nach B. (man vergleiche dessen Memoiren!)
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British_soldier
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BeitragBeitrags-Nr.: 174252 | Verfasst am: 31.07.2009 - 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

adolf galland hat die RAF mit einer ME109 die Tage versaut
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 174256 | Verfasst am: 31.07.2009 - 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Und Galland war es der auf die Frage Görings " Sagen Sie mir was Sie für Ihr Geschwader brauchen" antwortete
"Ich bitte um Ausrüstung des Geschwaders mit Spitfire". Zwinkern

Im nachhinein war Galland über seine Aussage sehr erschrocken.

Horrido!Rockhound!
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 174259 | Verfasst am: 31.07.2009 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Rockhound hat Folgendes geschrieben:
Und Galland war es der auf die Frage Görings " Sagen Sie mir was Sie für Ihr Geschwader brauchen" antwortete
"Ich bitte um Ausrüstung des Geschwaders mit Spitfire". Zwinkern

Im nachhinein war Galland über seine Aussage sehr erschrocken.

Horrido!Rockhound!


Eigentlich sagte er"...geben sie mir eine Staffel Spitfire`s..." Winken
Wobei er sich nicht beklagen konnte. Die Me109F, die sie damals flogen, war der Hurricane und der Spitfire leistungs- und flugtechnisch schon überlegen, bzw. ebenbürtig. Was ihm missfallen hat war die etwas flachbrüstige Bewaffnung gegenüber den brit. Mustern. Winken

Ansonsten wird das zusehr immer hochgebauscht. War ja mehr Trotz von ihm, anstatt sachlicher Beurteilung. Der RM hat ja wieder an ihm rumgemeckert.... Grins
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 174261 | Verfasst am: 31.07.2009 - 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das war ein original Zitat aus seinem Buch "Die Ersten und die Letzten"
Bitte nicht mit der Filmversion verwechseln. Zwinkern
Er schreibt weiter das die ME 109 schneller war, die Spitire wendiger.
Eigentlich war er mit der ME 109 zufrieden und wollte nur seinen Missmut
darüber ausdrücken engen Bomberbegleitschutz zu fliegen. Böse, Angry

Die Bewaffnung der ME 109 F finde ich hervorragend.
Zentriert in Flugzeugmitte und zur Bekämpfung eines Jägers ausreichend.

Das Beste Jagdflugzeug zu dieser Zeit. Meine Meinung

Horrido!Rockhound!
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 174263 | Verfasst am: 01.08.2009 - 00:57    Titel: Antworten mit Zitat

Neben dem Mißmut des engen Begleitschutzes,für Jäger ist nur die "Freie Jagd" das Wahre, war es vor allem auch die für derartige Feindflüge viel zu geringe Flugzeit, bedingt duch die unzureichende Spritmenge, die er in seiner BF109 hatte, die die Luftkampfdauer auf ganze 5-10min über London beschränkte und in der Aufgabe als als Begleitjäger somit eher ungeeigneten Flugzeuge. mit 400l in den Tanks und einem Verbrauch von minimal 260l/Stunde bei "Reisegeschwindigkeit" war da effektiv oft genug nur noch "heiße Luft" in den Tanks.

Die Messerschmitt hatte einen enormen Vorteil bei Vertikalen Luftkämpfen, die englischen Jäger dagegen die Nase vorn, wenn es um den Reinen Kurvenkampf auf gleicher Höhe ging.
Die "Messer" war somit das ideale Flugzeug für den überraschenden Angriff aus Überhöhung bei der "Freien Jagd".
Die Spitfire und Hurricanes dagegen wären bessere Begleitjäger gewesen, weil wendiger und Kurvenfreudiger. Das ist von Vorteil, wenn man langsam mit den Bombern dahinkraucht...

Warum das so war? Nun, weil die BF109 bedingt durch die Einspritzmotoren auch Manöver mit negativen G Kräften fliegen konnte, ohne daß der Motor aussetzte. Das hieß beispielsweise, daß der deutsche Pilot in Bedrängnis einfach nur den Knüppel nach vorn drücken mußte und schon war er weg im Sturzflug.
Da die englischen Jäger zu diesem Zeitpunkt jedoch noch mit Vergaser ausgestattet waren, es bei einem gleichen Manöver durch das hochschwappen des Sprites in den Vergasern Motoraussetzer gegeben hätte, besser sie abgestorben wären, mußte der englische Pilot um zu Folgen, den Sturzflucg mit einer Halben Rolle einleiten und verlor somit wertvolle Zeit.
Gleiches gilt für Vorwärtsloopings....für die "Messer" kein Problem, für die "Spit I und II " nicht zu fliegen.

Dafür waren die englischen Jäger mit einer größeren Tragfläche ausgestattet, die Flügelfläche war um einiges Größer, was eine kleinere Flächenbelastung bedeutete und somit engere Kurven erlaubte, wenn auch bei schlechterer Rolleigenschaft.

Aber meines Wissens war es die BF109E-3 /E-4, die in der Luftschlacht um England eingesetzt wurden...die F kam doch später?

Übrigens war Galland selber mit der Bewaffnung der "F " nicht ganz zufrieden, er experimentierte da ein wenig herum, denn selbst er als "Scharfschütze" hatte mitunter Mühe, die zentriert angebrachte Bewaffnung ins Ziel zu bringen. Und so wanderten bei ihm in einer Maschine auf wundersame Weise zusätzlich 2x20mm Kanonen in die Flügel, eben wie bei der E-4.
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 174285 | Verfasst am: 01.08.2009 - 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ja nicht gesagt das die ME 109 F in der Luftschlacht um England eingesetzt wurde. Cool
Ich frage mich aber ob es da überhaupt ein Ende gab?
Es gab ja immer wieder Flüge nach England.
Ansonsten stimme ich dir zu.
Das alte Manko der Spitfire mit den Vergasermotoren ist ja schon fast legendär.

Im Endeffekt war das Verhältniss der Jagdflugzeuge wohl ausgeglichen.
Einen großen Vorteil in der Luftschlacht um England, wie auch im weiteren Verlauf des Krieges konnte wohl kein Flugzeugmuster für sich verbuchen.
Es gab lediglich Muster die eine Zeit lang führend waren.

Ein Veteran hat mir einmal erzählt das er nur mit der Motorkanone und den beiden MG´s über dem Motor geflogen ist.
Das hat ihm gereicht sagt er.
Allerdings gab er zu nicht mehr als 20 Abschüsse erziehlt zu haben.
Für ihn war Geschwindigkeit alles.
Er hat sein Flugzeug auch poliert und regelmäßig sauber gemacht um es schnell zu halten.
Da war zusätzlicher Ballast nicht gewünscht.

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Kimura
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BeitragBeitrags-Nr.: 175259 | Verfasst am: 01.09.2009 - 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke im Vergleich 109/Spit sollte man unterscheiden zwischen "tatsächliche Topspeed" und "schneller geflogen worden". Vergleicht man die tatsächichen Spitzenwerte beider Muster schneidet die Spit besser ab, vorallem ab Zeitpunkt BoB, als der Merlin die Freigabe für 12lbs Ladedruck erhielt, der Ladedruck der Emil aber unverändert blieb. Es kann durchaus der Fall gewesen sein, dass die LW-Piloten das Gefühl hatten schneller zu sein, aber das was meist wohl eher aus taktischen Gegebenheiten zurückzuführen.
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