Das Mysterium um K-219
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 38729 | Verfasst am: 08.11.2004 - 22:52    Titel: Das Mysterium um K-219 Antworten mit Zitat

Herbst 1986,kurz vor den Gipfel auf Island.

Bis Heute bestreitet die U.S.Regierung,das dieser Vorfall passiert ist!

In einer Stürmischen Nacht,rammte die U.S.S Aurora ein Sowjetisches Atomuboot der Yankee-Klasse,die K-219!Kurz darauf Explodierte eine der 16 Atomraketen,die Nummer 13 in ihren Schacht,dieser war durch die Collision vorher stark beschädigt worden!Um 22:30 Uhr sank K-219 auf den Grund des Atlantik,nachden die Besatzung von Bord war.Nach der Rückkehr in die Sowjetunion wurde der Capitän von K-219 aus der Marine "Entlassen"!

Was meint ihr dazu?
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 38808 | Verfasst am: 09.11.2004 - 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn kurz nach der Kollision eine A-Rakete explodiert wäre, dann hätte der Kapitän nicht nach Russland zurückkehren können, um aus der Marine entlassen zu werden.
Und die Aurora würde es auch nicht mehr geben.


MfG

Alex
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 38822 | Verfasst am: 09.11.2004 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Die Sprengköpfe sind natürlich nicht hochgegangen,Sondern nur die Rakete selbst!
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 39168 | Verfasst am: 12.11.2004 - 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Bericht kommt mir "komisch" vor.

Warum sollten die Amerikaner diese Versenkung eines feindlichen U-Bootes verheimlichen ?

Gerade die Yankee-Klasse Boote wurde lange Zeit in den Atlantik vor Amerika stationiert, um im Falle eines Atomschlages gleich zurück zu schießen, bzw. von hier aus den Erstschlag vor zu nehmen.

Die ganze Sache die natürlich geheim war, flog auf, als ein Boot dieser Klasse (K 137) vor Norwegen auf Grund lief.

Ronin
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 39175 | Verfasst am: 12.11.2004 - 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

K-219 hatte das Manöver "IRRER IWAN" begonnen,die Aurora war ja hinter ihr hergeschlichen,sie war aber zu na dran und hat voll K-219 gerammt!Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Raketenschacht NR.13 stark zusammengekwetscht,die Treibstoffleitung der Rakete riss ab und der Treibstoff vermischte sich mit den Salzwasser,es enstanden sofort Gase,die sich dann auch entzündeten!

P.S:Das fand alles vor dem Gipfel zwischen Ronald Raegen und Michail Gorbatschow statt,villeicht leugnen die Amis diesen Vorfall deswegen ja,man weiß es nicht! Keine Ahnung
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ulrich wrede
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BeitragBeitrags-Nr.: 56009 | Verfasst am: 09.04.2005 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

K219 wurde nicht gerammt! Es war ein technisches Problem, schlechte Wartung durch zu kurze Liegezeiten und entsprechend längerer Einsatzfahrt.
Meerwasser ist in einen Raketenschacht eingedrungen durch ein kleines Leck und das reagiert etwas heftig mit dem Treibsatz der Rakete. Folge der Raketentreibstoff explodierte. Nicht der Gefechtskopf, der blieb intakt. Es entstand ein Brand an Bord der dann zum Verlust des ganzen Bootes führte. Von der Besatzung haben nur ein paar Männer das ganze nicht überlebt. Eigentlich hatten die großes Glück.
Der Schaden am Silo soll schon den Bedienern der Waffenstation vor Auslaufen bekannt gewesen sein, aber aus Angst vor Strafe, wegen zu spätem oder keinem Auslaufen haben sie es nicht gemeldet.

MfG U. Wrede

Die Ari wird von Vorn geführt!

Das Märchen von dem Rammen wurde von der russischen Admiralität nur erfunden, um eigene Mängel zu verschleiern. Ps. ein Ami- U-Boot wies tatsächlich einen Bugschaden auf, was hilfreich bei dem Versuch der Täuschung war. Hatte aber nichts mit K219 zu tun!
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BeitragBeitrags-Nr.: 56298 | Verfasst am: 12.04.2005 - 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

K 219 ist ja schon Jahre vorher ein Raketensilo hoch gegangen, das dann zugeschweißt wurde. Das Boot hatte damit nur noch 15 statt 16 Raketenschächte. Das Problem war also bekannt.

Kann nur das Buch "In feindlichen Gewässern- die letzte Fahrt der K 219" (oder so ähnlich, ich suchs gleich mal raus) empfehlen. Daran hat unter anderem auch der Kommandant des Bootes mitgewirkt
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 177687 | Verfasst am: 10.11.2009 - 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Dass ein Rammstoß als Ursache der Detonation einer Rakete nicht in Frage kommen kann, ist auf den folgenden Bildern ersichtlich. Alle Bilder entstanden bei Überflügen US-Amerikanischer Marineaufklärer nur kurze Zeit nach dem Unfall an Bord von K219 (auf Bild 3 erkennt man noch den aus dem Rumpf austretenden Rauch). Die Struktur des Rumpfes (man beachte die äußere Hülle zwischen den einzelnen Raketenluken) weist keine Verformungen auf, wie sie bei einem Rammstoß zu erwarten wären. Der Turm und die vorderen Tiefenruder sind ebenfalls gänzlich unbeschädigt, was nur dann möglich wäre, wenn der Rammstoß zufällig im Winkel von 90° erfolgt ist. Außerdem hätte der Turm beschädigt sein müssen, da er zu nahe an der Raketenluke liegt. Der Rumpf des rammenden Schiffes ist nicht schmal genug um den Turm nicht zu berühren. Das vierte Bild lässt deutlich erkennen, dass die den Raktenschacht umgebenden Hüllenteile durch den Explosionsdruck nach außen verformt wurden. Ungeachtet der Ausdehnung durch die Detonation hätte der Rumpf in der Umgebung des betroffenen Schachtes nach innen verformt sein müssen. Ebenfalls sind am ganzen Boot keinerlei Kratzspuren erkennbar, die bei einer Kollision hätten auftreten müssen, selbst wenn diese nur oberflächlich und ohne große plastische Verformungen stattgefunden hätte. Andererseits - wäre die Berührung nur leichter Art gewesen, hätte sie eine russische Rakete, die auch ein Notauftauchmanöver überstehen muss, nicht aus der Ruhe gebracht. Die Legende, von einem Zusammenstoß bei einem "Irrer Iwan-Manöver" als Ursache des Untergangs von K219 kann man (auch wenn es solche Begegnungen unzweifelhaft gegeben hat) ohne weiters in das Reich der romantischen Mythen verweisen.
1
http://i34.tinypic.com/2r2n0rc.jpg
2
http://i35.tinypic.com/25hpahk.jpg
3
http://i36.tinypic.com/v8ndir.jpg
4
http://i37.tinypic.com/2vvne45.jpg
5
http://i38.tinypic.com/2d2626w.jpg

Panzer Hurra
Panzer
Le Marquis
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Fakum12
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BeitragBeitrags-Nr.: 177688 | Verfasst am: 10.11.2009 - 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich empfehle zu dem Thema das Buch "Hostile Waters" von Peter Huchthausen und Igor Kurdin (einem ehemaligen Ersten Offizier der K-219).
Cool
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