Landung auf Autobahnabschnitten
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VB2
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BeitragBeitrags-Nr.: 145386 | Verfasst am: 13.04.2008 - 18:51    Titel: Landung auf Autobahnabschnitten Antworten mit Zitat

Zu DDR Zeiten gab es ja bekanntlicher Weise Autobahnabschnitte die auch zur Landung von Jagdflugzeugen und Transportflugzeugen benutzt werden konnten.
Gab es solche auch auf dem Gebiet der BRD für ihre Fliegerkräfte?
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eisenhans
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BeitragBeitrags-Nr.: 145387 | Verfasst am: 13.04.2008 - 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Gab es bei mir fast vor der Haustür:
http://www.relikte.com/ahlhorn_nlp/index.htm
aus:
http://www.relikte.com/nds_nlp/index.htm
sowie:
http://www.lostplaces.de/cms/content/view/113/33/
und:
http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn-Notlandeplatz

denke, das hilft erst mal weiter Zwinkern

gruss

Oliver
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VB2
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BeitragBeitrags-Nr.: 145388 | Verfasst am: 13.04.2008 - 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ah ja das waren ja nicht wenige.
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 169344 | Verfasst am: 26.03.2009 - 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Also für das Gebiet der ehemaligen DDR fällt mir glatt das Autobahnstück auf der A9 zwischen Abfahrt Köckern und Dessau ein.
Das entstand damals ja als Teil der "Reichsautobahn", ist also ein Erbe von Adolf.

Alleine schon völlig unüblich rund 20m je Richtungsfahrbahn in der Breite eingebaut, im Mittelstreifen auf der ganzen Länge ebenfalls durch Beton verbunden, so daß man eine komfortable 40m Breite und mehr als 5km lange Piste bekommen hätte, wenn man die Begrenzungen in der Mitte weggebaut hätte.

Die Brücken bei Dessau waren entgegen aller Gepflogenheiten Leichtbau- Stahlkonstruktionen, die man bequem mittels Kran hätte herausnehmen können.
Also keine Betonteile, die man erst aufwändig hätte sprengen müssen...
Außerdem hatte der Beton, der da hingekippt wurde ein paar spezielle Besonderheiten.

Es handelte sich hierbei um einen massiv bewehrten, hochfesten Beton mit Druckfestigkeiten jenseits von Gut und Böse ( mehr als 40N/mm²!) und im Schnitt 85cm stark eingebaut.
Das war eine böse Überraschung, als wir damals auf diesen Beton bei der Vorerkundung gestoßen waren. Alleine die Bewehrung war der Oberhammer! Alle 10cm eine Matte mit 50mm starken Stahlgeflecht , gegenseitig überlappend und dies mit einer Maschenweite von weniger als 15cm.
Der Beton war nicht mal bei Bunkerdecken derart massiv bewehrt.

Da hatte damals die Baufirma, die dies wegen des Neubaus nach der Wende abreißen mußte erhebliche Probleme und die Verzögerung auf diesem Teilstück betrug fast ein halbes Jahr.

Normal wäre für diese Zeit eigentlich eine Pflasterstraße oder ein unbewehrter Beton mit einer Druckfestigkeit von 20-25N/mm² und 20-30cm Stärke gewesen.

Meine Spekulation ginge dahingehend, daß man dieses Teilstück eventuell als Ersatzflughafen für Junkers geplant hatte. Sozusagen Strategische Reserve.
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 169345 | Verfasst am: 26.03.2009 - 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eierhals, zumindest war es als Feldlandeplatz zu Ostzeiten gedacht.

Fred Winken
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 178793 | Verfasst am: 13.12.2009 - 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Der Abschnitt zwischen Dessau Süd und Zörbig auf der A9 war nie als Landeplatz oder Flugplatz gedacht.
Mann beachte die Brücken in diesem Abschnitt.

Michael1 Winken
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 178795 | Verfasst am: 13.12.2009 - 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Teilabschnitt von 4,5 Km ohne Brücke sollte wohl als Start und Landebahn reichen.

Fred Winken
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 178797 | Verfasst am: 13.12.2009 - 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Es geht nicht um reichen oder nicht reichen.
Tatsache ist das dieser besagte Abschnitt nie als Atobahnabschnitt für den Ernstfall vorgesehen war.
Dies belegt schon die dafür notwendige Infrastruktur.
Wie noch bis letztes Jahr an der A24 südlich von Herzsprung oder der A10 bei Wolfslake oder der A12 bei Spreeau zu sehen.


Michael1 Winken
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 178799 | Verfasst am: 13.12.2009 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 17:55, insgesamt einmal bearbeitet
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 178801 | Verfasst am: 14.12.2009 - 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Michael1 hat Folgendes geschrieben:
Es geht nicht um reichen oder nicht reichen.
Tatsache ist das dieser besagte Abschnitt nie als Atobahnabschnitt für den Ernstfall vorgesehen war.


Moin,

ihr meint sicherlich die Rekordversuchs-und rennstrecke. Grins

Beim Bau war sie definitiv nicht als Behelfsflugplatz vorgesehen, die Nutzung als solches ergab sich gegen Ende des Krieges erst aus der Notwendigkeit der Disloziierung heraus.

Ob eine Planung zu NVA Zeiten bestand, kann ich leider nicht sagen. Jedoch gibt es auch ein NLP Verzeichnis des Warschauer Paktes.
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 178905 | Verfasst am: 16.12.2009 - 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Genau so kenne ich diese "Rennstrecke" auch PaulGreifzu genannt. Im Verzeichnis der NVA wurde sie auch als Verbindungsstrecke schneller Eingreiftruppen geführt.
Galt besonders für die im Raum Wittenberg stationierten russischen Panzer.
War zumindest 1966 als ich bei der Fahne war so. In den damaligen direkten Panzerstrassen die es gab tauchte die Autobahn aber nur bei Überquerung auf.
War die Panzerstr. 6 (? )Nummer nicht mehr sicher.

Gruß - Achim61
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