Der konstruktive Umgang mit dem Stolz auf eine Nation
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 141687 | Verfasst am: 06.03.2008 - 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz passend in Teilen dazu:

Deutschland hat längst kapituliert. Und damit ist nicht Schäubles entlarvende und den Zustand beschreibende Aussage aus dem Streitgespräch Schäuble-Giodano gemeint:

Der Islam ist längst ein Teil unseres Landes!

http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456B ... 7D6444ADF83B8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Damit ist natürlich auch das Thema "Nationalstolz" gemeint und die Meinung die die Deutschen zu der polit. Ausrichtung des Landes haben.

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt tatsächlich, linke Politik könne ihnen Frieden, Freiheit und Wohlstand garantieren. Jahrzehntelang haben die Parteien, die Medien, die staatlichen Bildungseinrichtungen und die sogenannten Intellektuellen den Selbsthass der Deutschen geschürt und gefördert, haben jede Form von Patriotismus und Tradition verteufelt und den deutschen Kleinbürger zur Zielscheibe von Spott und Hohn gemacht – mit großem Erfolg.

http://www.pi-news.net/2008/03/bedingungslose-kapitulation/
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141688 | Verfasst am: 06.03.2008 - 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lustig, und genau dieser Giordano, der von den Pipi-Nasen ja so hofiert wird, hat Zeit seines Lebens eben für den genannten "Selbsthass" gepredigt, ebenso wie Broder und die anderen Pipi-Ikonen....naja, so selbstentlarvend-doppelzüngig sind die politisch Inkompetenten Idee

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 160130 | Verfasst am: 21.09.2008 - 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich denke auch, dass das nun schon über Jahrzehnte praktizierte „Schlechtreden“ Deutschlands leider inzwischen Früchte trägt. Aber genau damit haben sich die „linken und grünen Weltverbesserer“ ein Eigentor geschossen.

Ich sage nur INTEGRATION.

Offensichtlich klappt ja in Deutschland die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund so gut wie gar nicht (im Vergleich z.B. mit USA). Die Krux dabei ist meines Erachtens der fehlende gesunde Nationalstolz der Deutschen. Wie soll sich ein Jugendlicher mit Migrationshintergrund mit einem Land identifizieren, auf das nicht mal die eigenen Bürger stolz sind (vor allem Jugendliche die aus einem kulturellen Umfeld kommen, in dem der Nationalstolz noch sehr groß geschrieben wird – da kann Deutschland diese Länder nicht wirklich ersetzen)? Die Frage ist nur, wie kann man den Deutschen einen gesunden Nationalstolz zurückgeben? Und, wie lange wird das dauern?

Grüße
Armin
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BeitragBeitrags-Nr.: 179629 | Verfasst am: 02.01.2010 - 01:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Deutschland sollte stolz auf sich sein, immerhin haben wir uns innerhalb von 20 Jahren nach der totalen Zerstörung und Demontage von Industrieeinrichtungen bei akutem Fachkräftemangel zu reichlich wohlstand gebracht ( Auto, Kühlschrank, Fernsehr...). Durch fleiß, unternehmergeist und dem streben nach Fortschrit. Deutsche Erfinder und Forscher waren an und sind an großen technischen und medizienischen errungenschaften maßgeblich beteiligt. Man denke an Röntgenstrahlen, Radar, Düsen und Raketentriebwerk, den Dieselmotor und in der heutigen Zeit die Brennstoffzellentechnologie. Während in anderen Ländern wie z.B. Afgahnistan der wiederaufbau durch die eigenen leute wieder zunichte gemacht wird- mit so einer moral unter der befölkerung kann ein staat nichts erreichen-
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 179658 | Verfasst am: 02.01.2010 - 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nationalismus ist Massenbeschiss der Kapitalisten, und eine Waffe im Klassenkampf!

Wers nicht glaubt, sollte sich folgende Zitate zu Gemüte führen:



Der Vorsitzende der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und Lokomotivenfabrikant
Ernst von Borsig, der die NSDAP schon seit 1922 finanzierte, schrieb am 12. März 1927 im
Berliner Tageblatt:

Ich glaube in Hitler einen Mann gefunden zu haben, der „dazu beitragen könne, durch die
von ihm ins Leben gerufene Bewegung die Kluft zwischen den verschiedenen Volksschichten,
insbesondere durch Wiederbelebung der nationalen Gesinnung der Arbeiterschaft, zu
überbrücken.“(1)



Der Generaldirektor und Mitglied des Präsidiums des Reichsverbandes der Deutschen
Industrie (RDI) Albert Vögler in einer Rede auf einer Tagung des RDI im März 1924:

„In den kommenden schweren Zeiten müssen unsere Arbeiter und Angestellten fest zu ihren Betrieben
halten. Sie müssen und werden zu der Überzeugung kommen, dass in der Privatwirtschaft auch
für sie die ertragreichste Wirtschaftsform gebildet ist. Es muß unsere Aufgabe sein, die
Arbeiterschaft wieder mit nationalen Geiste zu erfüllen. Die Auseinandersetzungen über
Lohn- und Tariffragen werden bleiben. Aber sind sie beendet, dann wollen wir uns finden im
gemeinsamen nationalen Denken.“(2)


Der Führer der NSDAP Adolf Hitler im Gespräch mit dem Fürsten Eulenburg-Hertefeld am
24. Januar 1931 über seine Aufgabe:

„Worauf kam es denn in erster Linie an? Auf das Sammeln der breiten Massen! Meine
Hauptaufgabe war es, sie dem Marxismus zu entreißen, sie wieder nationalen Gedanken
zugänglich zu machen. Ich bin in diese vom Marxismus verhetzten Schichten hineingestiegen
und habe mit ihnen gerungen. Auf den Erfolg kam es mir an, nicht auf
die Methode, die mir immer wieder von Gegnern, nicht zum wenigsten von Rechtsstehenden
zum Vorwurf gemacht wird. Sollen doch die Herren, die meine Methode bekritteln, in die
Industriezentren gehen und den durch den Marxismus rasend gemachten Massen auf ihre Methode
beizukommen suchen!“(3)



1923 schrieben die Großindustriellen Albert Vögler (ab 1926 Generaldirektor des größten
europäischen Stahlkonzerns Vereinigte Stahlwerke) und Fritz Springorum an den bayrischen
Ministerpräsidenten Gustav Ritter von Kahr, wie Kahr in seinen Erinnerungen schreibt:

sie „stünden Hitler, der mit seiner Bewegung eine Bresche in die sozialdemokratische
Arbeiterschaft geschlagen habe, sympathisch gegenüber, hätten ihn auch wiederholt geldlich
unterstützt, aber er dürfe keine Dummheiten machen.“(4)



Auf die Frage nach dem Grund seiner Unterstützung für die NSDAP antwortete ein großer
Industrieller dem Jungkonservativen Edgar Julius Jung:

„Weil Hitler der Einzige ist, der den deutschen Arbeiter übers Ohr haut.“(5)



Am 19. November 1932 erfolgte eine Eingabe von 20 Industriellen an Hindenburg mit der
Aufforderung Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. In der Eingabe hieß es:

„Wie erkennen in der nationalen Bewegung, die durch unser Volk geht, den verheißungsvollen
Beginn einer Zeit, die durch Überwindung des Klassengegensatzes die unerlässliche Grundlage
für einen Wiederaufstieg der deutschen Wirtschaft erst schafft.“(6)



Der Großherzog v. Mecklenburg-Schwerin schrieb im November 1932 an den Reichswehrminister
Kurt v. Schleicher:

„eins ist sicher: Hitler hat das unwiederbringliche Verdienst, breite Schichten der
Bevölkerung die sonst dem marxistischen oder kommunistischen Lager verfallen wären, in ein
nationales Denken getrieben zu haben.“(7)



Ein anderer Großindustrieller der die NSDAP finanzierte, der größte Kohleindustrielle Emil
Kirdorf schrieb 1937 über Hitler:

„Vor allem befreite er uns von dem mörderischen Klassenkampf. Der ganz große Gewinn im
Innern ist in der Wiedererstehung und Wiedererstarkung der Volksgemeinschaft
zuerblicken.“(8)



Hitlers Dolmetscher Paul Schmidt in seinen Erinnerungen vom Nürnberger Parteitag 1936:

„Für mich war der Aufenthalt in diesem Hotel besonders anstrengend, weil ich auf sehr
viele Engländer und Franzosen stieß, die sich vor Begeisterung über Hitler kaum zu lassen
wussten […] Was sollte ich z.B. jener französischen Adligen sagen, die in höchsten Tönen
von Adolf Hitler und seiner braunen Gefolgschaft schwärmte, oder was sollte ich jenen
Engländern antworten, die sich ganz offen einen Hitler wünschten, um ihre Arbeiter in
England in Ordnung zu halten.“(9)



1943 notierte der Diplomat und Vorstandsmitglied des Mitteleuropäischen Wirtschaftstages
Ulrich Hassell in seinem Tagebuch:

"Der Generaldirektor Loeser [Direktor bei Krupp], ein kluger klarblickender Mann, erzählte
neulich bei Popitz, die führenden Leute, an der Spitze natürlich der servile Krupp-Bohlen
und der kaltschnäutzig egoistische Zangen [Leiter der Reichsgruppe Industrie] ständen beide
Hitler, weil sie glaubten, auf diese Weise gut zu verdienen und die Arbeiter an der Leine
zu halten."(10)



Der Stellvertreter Hitlers Rudolf Heß am 11. April 1921:

„Sein [Hitlers] Grundgedanke ist, die Brücke zu schlagen zwischen den Volksschichten,
einen Sozialismus zu gründen auf nationaler Grundlage“(11)



Der bayrische Chef der Reichswehr General Lossow:

„Wir hatten den gesunden Kern der hitlerischen Bewegung erkannt, die wir darin sahen, dass
die Bewegung die werbende Kraft besaß für die nationale Einstellung der
Arbeiterschaft.“(12)



Der Chefideologe der Nazis Alfred Rosenberg schrieb:

„Für den Nationalsozialismus gibt es weder Proletariat noch Bürger als zwei todfeindliche
Klassen, sondern nur noch Deutsche als Bluts- und Schicksalsgenossen.“(13)



Einer der größten Bauunternehmer Deutschlands Walter Dyckerhoff auf einem Vortrag am 16.
Oktober 1931 mit dem Titel „Zur Volksgemeinschaft!“ vor der Arbeitgeberorganisation DINTA:

„Fassen wir zusammen: die Aufgabe des Unternehmers verlangt die Schließung der sozialen
Kluft durch Schaffung der Werksgemeinschaft, die sich zur Volksgemeinschaft erweitert. Eine
Aufgabe von weltgeschichtlichem Format.“(14)





Quellen:

(1) Henry Turner, Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers, Berlin 1985, S. 70 f.
(2) Veröffentlichungen des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, Heft 21, April 1924, S. 38.
(3) Kurt Gossweiler, Aufsätze zum Faschismus, Berlin 1988, S. 248 f.
(4) Georg Franz-Willing, Ursprung der Hitlerbewegung 1919-1922, Preußisch Oldendorf 1974, S. 288.
(5) Joachim Petzold, Wegbereiter des deutschen Faschismus, Die Jungkonservativen in der Weimarer Republik, Köln 1983, S. 239.
(6) Gossweiler, Aufsätze, S. 347.
(7) Stephan Malinowski, Vom König zum Führer, Deutscher Adel und Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 2004, S. 481.
(8) Dieter Halfmann, Der Anteil der Industrie und Banken an der faschistischen Innenpolitik, Köln 1974, S. 18.
(9) Paul Schmidt, Statist auf diplomatischer Bühne, Bonn 1949, S. 368.
(10) Friedrich Gaertringen (Hrsg.), Die Hassell-Tagebücher 1938-1944, Aufzeichnungen vom Andern Deutschland, Berlin 1989, S. 351.
(11) Wolf Rüdiger Heß (Hrsg.), Rudolf Heß, Briefe 1908 – 1933, München/Wien 1987, S. 267 f.
(12) Gerhart Förster et. Al., Der preußisch-deutsche Generalstab 1640-1965, Berlin 1966, S. 215.
(13) Peter Przybylski, Täter neben Hitler, Berlin 1990, S. 60.
(14) Walter Dyckerhoff: Zur Volksgemeinschaft!. in: Arbeitsschulung, Heft 3 1932, S. 8.
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 179667 | Verfasst am: 02.01.2010 - 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

@Katukov
Du schiebst das persönliche Denken gleich wieder in die politische Ecke.
Hier geht es wohl nicht um die Massenbewegegung sondern eher um das empfinden als solches.

Im übrigen würden gerade jetzt ein paar deutsche Industrielle und Banker gut daran tun etwas mehr "national" zu denken.

Horrido!Rockhound!
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