Freiwillige auf deutscher Seite
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 65123 | Verfasst am: 13.07.2005 - 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wurde unter Pilsudski aufgestellt , aber nie eingesetzt , da Pilsudski darauf bestand , das seine Legion unter polnischer Flagge kämpft .

Gib mir ein bisschen Zeit , und ich kann das weiter ausführen ...( oder die entsprechenden Seiten einscannen und Dir zusenden Grins ) .

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Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 71045 | Verfasst am: 07.09.2005 - 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Finnland ( damals nocht nicht unabhängig ) stellte Freiwillige , die das preussiche Jägerbatallion Nr. 27 bildeten .

Mehr dazu hier :

http://www.sh-home.de/~s.j.schaefer/truebplatz/finnen.html

http://www.d-f-f.de/Geschichte-Der-Weg-zur-Unabhangigkeit2.htm

http://www.hohenlockstedt-sh.de/finnland/finnentag2003-jokisalo.html

http://www.hohenlockstedt-sh.de/finnland/finnentag2003-jokisalo.html


http://www.nykarlebyvyer.nu/BILDER/kullsj/rekryter.jpg

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Jan-Hendrik
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NagaSadow
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BeitragBeitrags-Nr.: 82959 | Verfasst am: 10.01.2006 - 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den Luftstreitkräften gab es einige:

Carlos Otto Meyer Baldó (Venezuela)
Erich Daube (Chile)
Johann Hesselink (Niederlande)
Mario Scherff (Argentinien)
Maximo von Fremery (Argentinien)
Mieczyslaw (Sylvester) Garsztka (Polen)
Stanislaw Rozmiarek (Polen)

Gut darunter sind drei Deutsche mit südamerikanischen Staatsbürgerschaften, aber die zähle ich jetzt einfach mal dazu.
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Raffael
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BeitragBeitrags-Nr.: 83054 | Verfasst am: 11.01.2006 - 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Während des Krieges bildeten sich zusätzlich diverse Freischärlergruppen, die für ein unabhängiges Polen kämpften, wechselnde Allianzen eingingen und sich zum Teil gegenseitig bekämpften. Pilsudskis „Polnische Legion“ entstand im August 1914 und kämpfte unter dem Oberkommando des Generals Heinrich Kummer von Falkenfeld (1852-1929) auf der Seite der österreich-ungarischen Armee. Die Armeeführung hoffte, polnische Aufstände würden zu einer erheblichen Schwächung der russischen Seite führen. Es zeigte sich jedoch, daß die russische Herrschaft im Land sehr gefestigt war und zudem die Propaganda gegen die einmarschierte Armee des Deutschen Reiches unter General Remus von Woyrsch (1847-1920) Erfolge zeigte. Große Teile der Bevölkerung sahen sich kulturhistorisch dem Russischen Reich näher als dem Deutschen. Pilsudskis Legion wurde von der Bevölkerung als Teil einer Invasionsarmee betrachtet. Als sich die russische Armee in Folge der Schlacht bei Tannenberg, der Schlacht bei den masurischen Seen und der Großoffensive der Mittelmächte (Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnow) im Sommer 1915 auch aus dem polnischen Siedlungsgebiet zurückziehen mußte, folgten ihr große Teile der polnischen Bevölkerung hinter die russischen Linien. Das Deutsche Reich hatte im Verlauf der Kämpfe Ostpreußen zurückerobert und große Teile Russisch-Polens besetzt.


Wie schon von Jan-Hendrik geschrieben, die Polen hatten keine Wahl und wurden von jeder Besatzungsmacht eingezogen. Da konnten die sich keine Seite aussuchen.
Viele bevorzugten aber die Össterreicher und das Russische Heer. Dort konnten man Offizierausbildung bekommen und aufsteigen.

Hier etwas über Pilsudski
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Pi%C5%82sudski

Raffael
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BeitragBeitrags-Nr.: 83281 | Verfasst am: 13.01.2006 - 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Wikipedia würde ich immer etwas vorsichtig sein, wenn es um solche Themen geht.
Besonders viele Artikel über Diktatoren, insbesondere wenn sich dabei um frühere Gegner Deutschlands handelt, werden zumeinst zu unkritisch behandelt.Oftmals werden sogar bestimmte Fakten ausgelassen, siehe Aktikel zum 2.WK.
Wo z.B. steht in dem Text etwas davon, das Pilsudski schon 1933 plante Deutschland zu überfallen, was allerdings am Wiederstand Frankreichs gegen diesen Angriffskrieg, zerbrach? Fragend
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Raffael
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BeitragBeitrags-Nr.: 83307 | Verfasst am: 13.01.2006 - 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass Wikipedia als DAS Naschlagewerk angesehen wird. Alles richtig und ausführlich behandeln? Das wäre wirklich zu viel Arbeit.

Da kann man lieber Aufsätze, über die Thematik, lesen.

Aber als Anfang und Ansporn zum weiter lesen, sollte das schon angesehen werden.

Pilsudski war hier auch nicht das Thema. Deswegen kann man so was übersehen Zwinkern

Raffael
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 126994 | Verfasst am: 30.07.2007 - 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Servus
Hab mir das Buch ”Wahnwitz der Westfront” von Bengt Belfrage bei Amazon bestellt. Im Wahnwitz der Westfront” schildert ein junger schwedischer Offizier, der im ersten Weltkrieg auf deutscher Seite kämpfte, seine Erlebnisse in diesem grauenhaftem Krieg, in dem man Verluste von zehntausenden an Gefallenen einfach in Rechnung stellte. Allein in der Schlacht an der Somme fielen 1,2 Millionen Mann. An diesem "Wahnwitz" hat Carl Belfrage als Kompaniechef teilgenommen.
Wenn dieses Buch eingetroffen ist, werde ich bestimmt mehr über die Hintergründe und Begebenheiten in Erfahrung bringen und euch vermitteln können.
Gruß Köhl
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 144664 | Verfasst am: 02.04.2008 - 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Im Deutschen Soldatenjahrbuch 1981 findet sich der Artikel Schwedische Kriegsfreiwillige im deutschen Feldheer des 1.Weltkrieges von Fritz Plumhoff Zwinkern

Er gibt an, das man zu den Schweden keine genauen Zahlenangaben machen kann, da die entsprechenden Unterlagen mit dem Heeresarchiv 1945 untergingen...dafür führt er stellvertretend Kurzbiographien von 21 schwedischen Offizieren an, die im dt. Heer freiwillig Dienst taten. AUßerdem berichtet er noch von Zwei Norwegern, der Eine im Kriege gefallen, der Andere Offizier geworden (verfaßte nach dem Kriege ein Buch drüber...auf norwegisch natürlich).


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Jan-Hendrik
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 184751 | Verfasst am: 28.04.2010 - 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schweden führen als Grund für den freiwilligen Eintritt in die Kaiserliche Armee die enge Waffenverbrüderung und zusammenarbeit beim schwdischen Militär und auch die enge Verbundenheit der deutschen Sozialdemokraten mit den Schweden/Norwegern an.

Trivia: Einer der beiden Norweger diente in einer Kompanie, welche von einem schwedischen Hauptmann geführt wurde. Der Norweger nennt als Grund: "Mir genügt der Grund alleine, in der besten Armee der Welst zu dienen."

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BeitragBeitrags-Nr.: 184756 | Verfasst am: 28.04.2010 - 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich jetzt erst dieses Thema entdeckt habe,möchte ich eine kleine Korrektur zur Mieczyslaw (Sylvester) Garsztka machen.Er war keineswegs Freiwilliger,sondern normal einberufen.Ausserdem war er preussischer Staatsbürger.Was für mich interesant ist,dass man damals mit fünf Abschüsse schon den Ruf eines Fliegerasses hatte.
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