China= Weltmacht
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Tigerfreund
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BeitragBeitrags-Nr.: 150164 | Verfasst am: 14.06.2008 - 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry das hat mir Panther 94 erzählt.
Der spricht immer ein bisschen dummes Zeug

Gruß Jan
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Panther94
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BeitragBeitrags-Nr.: 150216 | Verfasst am: 14.06.2008 - 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

JAN!!!!!!!!!!!!! ich habe gesagt China wird seine Armee als Druckmittel einsetzen um an die Erdölreserven von Saudi-Arabien und co. zu kommen,nicht das sie jemanden Angreift!!!!!!!! Böse, Angry Böse, Angry :angry:Wenn ich dich in die Finger beKomme,dann gnade dir Gott du Kleiner Dreckiger (ohh,Entschuldigung,das sage ich Jan lieber per PN Rot werden )
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 150217 | Verfasst am: 14.06.2008 - 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Langsam reichts Rollene Augen

Entweder Ihr macht eure Kindereien per PN, Telefon oder was auch immer aus oder ihr lebt mit den daraus resultierenden Konequenzen. Habe ich mich klar genug ausgedrückt??

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 186267 | Verfasst am: 21.06.2010 - 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

China akzeptiert schwächeren Dollar

Sollten die Chinesen tatsächlich zulassen, das Ihr künstlich niedrig gehaltener Yuan sich langsam realen Kursen annähert, dann könnte das gr. Chin. Wirtschaftswunder doch recht schnell Geschichte sein...

Die Frage ist nur: was ist tatsächlich die langfristige Strategie dahinter?

Winken

Jan-Hendrik
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 186270 | Verfasst am: 21.06.2010 - 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

Die Frage ist nur: was ist tatsächlich die langfristige Strategie dahinter?


Was? Denn Yuan niedrig zu halten?
1. Benötigt China Unmengen an Rohstoffen, mehr als sie im Moment selber fördern können. Dazu brauchts Devisen.
2. Diese können nur durch intensiven Export erwirtschaftet werden. Da China in erster Linie nur durch Quantität, statt durch Qualität, punkten kann, muss der Wechselkurs niedrig sein, damit chin. Waren attraktiv bleiben.
Seien wir doch mal ehrlich, das meiste ist doch billiger, streckenweise giftiger und /oder gefährlicher Gebrauchsplunder, früher auch Nipes genannt... Grins

3. Und wichtigster Punkt. In China ist fast alles auf Pump gebaut. Steigt der Kurs, verteueren sich die Kreditverpflichtungen... Winken

Fazit: Das chin. Wirtschaftswunder wird so oder so bald vorbei sein. Wirtschaftskraft kommt nicht allein davon, das ich die eigene Bevölkerung als Lohnsklaven missbrauche und die Umwelt vergifte, nur damit ich ein paar Cent billiger produzieren kann. Sondern sie kommt in erster Linie von Innovationskraft, Forschung und Weiterentwicklung. Das erfordert aber nicht nur ein freies System, wo ich ungestört Gedanken austauschen kann, sondern auch einen freien Geist um dieses zu tun.

Übrigens, alles Dinge die in Deutschland auch etwas abhanden gekommen sind. Deswegen klemmts wohl bei uns auch... Meine Meinung

Auch ein schönes Beispiel für diese These: Ungarn. Vor wenigen Jahren noch Spitzenreiter unter den neuen östlichen EU-Staaten in Sachen Wirtschaft, heute Schlußlicht und wieder am Boden. Auch hier wurde die Wirtschaftskraft der Bevölkerung nur ausgebeutet, nicht aber weiterentwickelt...
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Der-Nietenzaehler
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BeitragBeitrags-Nr.: 190146 | Verfasst am: 14.11.2010 - 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

kommen wir noch einmal zurück zu der Überschrift dieses Beitrages.

"China = Weltmacht"

Jetzt muß ich einmal ganz provokant fragen: Warum eigentlich nicht?

China hat nach meiner laienhaften Meinung

- nicht die Arroganz der USA, das einzig wahre politische System zu sein und immer die Moral auf seiner Seite zu haben,

- erscheint mir stabiler, pragmatischer und berechenbarer als Russland,

- träumt nicht mehr vom einstigen Glanz wie z.B. Grossbritannien und

- ist im Gegensatz zu einigen europäischen Mittelmächten und Kleinstaaten wesentlich pragmatischer und verfolgt langfristige strategische Zielsetzungen.

Die NOCH Mittelmacht Deutschland, welche auf dem besten Wege zu einem europäischen Klein- und klientelstaat ist, hat dem nichts entgegenzusetzen. Anstatt Geschichte machen wir Geschichtchen, diskutieren über Haarspaltereien beim Flaschenpfand, bekommen keine vernünftige Steuerreform auf die Reihe und sehen zu, wie unser Bildungssystem und noch einiges mehr den Bach runtergeht.

2012 kommt dann das grosse Erwachen. Spätestens wenn der Biosprit Realität geworden ist (und wg. der bisher getätigten Investitionen ist das nicht mehr rückgängig zu machen), werden wir uns fragen, ob uns nicht ein voller Kühlschrank wichtiger sein sollte, anstatt einem halbvollen Tank und hehrer Menschenrechtsideale, von denen man leider nicht satt wird.

Allerdings hat es auch positive Seiten, wenn wir uns anstatt an den chinesischen, an den russischen oder US-amerikanischen Rockzipfel klammern.

Da die "seltenen Erden" immer mehr in den Machtbereich der wirklichen Großmächte gelangen, wird auch die Handydichte in Deutschland vielleicht endlich abnehmen... denn ohne bestimmte strategische Rohstoffe, wird hier und in anderen Bereichen eine langfristige Kostenexplosiun wahrsceinlich sein.

Abgesehen davon: China ist bereits Weltmacht und wir sitzen nur am falschen Ende dieser Erde, um das bereits begriffen zu haben.

Wir jammern über die Globalisierung, freuen uns über Unterhaltungselektronik "made in China" und haben noch immer nicht gelernt global zu denken. Anstatt strategisch denken wir immer mehr von heute auf morgen... das vernebelt den Blick auf die Realitäten.

So und jetzt steinigt mich.

Gruss

Frank
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Ron
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BeitragBeitrags-Nr.: 190374 | Verfasst am: 23.11.2010 - 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Persönlich denk ich das hier eine Menge tatsachen nicht mit geregnet werden.
1) China macht sich überall in der Welt finanziell breit. Die Chinesen kaufen grosse Stücke Afrikas, haben schon ein Griechischen Hafen gekauft und und und...
2) Die Chinesen selber sehen die weisse Rasse als 2. klassich. Sie sehen sich selber als besser, weil sie ja eine viel ältere Kultur, Geschichte usw. haben.
3) Wenn China Amerika finanziell auf die Knien zwingt, so wird das den Amis veranlassen mit Gewalt sich das zu nehmen was sie brauchen. Gibt ja genügend Vorbilde.
4) China und dessen Asiatischen Nachbarn sind bestimmt keine Freunde von einander, ausser vielleicht N-Korea, aber die beiden misstrauen sich gegenseitig.
5) wenn China sich mit Gewalt mehr Raum besorgen will, so würde es als erstes die abfällige Provinz Taiwan nehmen, aber die Amis haben sich verplflichtet Taiwan zu verteidigen.
6) Wir Europäer rennen ja wie geldgeile Huren (so sehen es die Chinesen selbst!) hinter den Chinesen her, weil wir ja gerne ein par Euros verdienen möchten. Dabei wird unsere eigene existenz und unsere eigene Art schnell über Bort geschmissen um den Chinesen zur wille zu sein.

Und der Russe un der Chinese? Ist ja eine ganz eigene Story.
Pakistan, India.... ein Pulverfass

Und wenn es kracht und eine Seite droht zu verlieren, gehen alle Hemmungen den Bach runter und wird richtig schweres geschütz in Stellung gebracht.
Was dann kommt, könnt ihr euch eindenken, oder?

Kurz und fein, wenn es zu einem Krieg führen würde, passiert das weil eine handvoll Menschen mit ein zu grosses Ego und viel zu kleines Gehirn sich gelten lassen wollen. Denn der Hang nach Macht und die Habgier sind ja so alt wie der Mensch. So war es schon immer und so wird es auch immer sein.
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BeitragBeitrags-Nr.: 190375 | Verfasst am: 23.11.2010 - 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

@Ron

Finde ich auf den Punkt gebracht!

Winken
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