Stielhandgranate
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Tiger95
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Anmeldedatum: 10.02.2008
Beiträge: 450
Wohnort: Mainzweiler(Saarland)

BeitragBeitrags-Nr.: 147226 | Verfasst am: 09.05.2008 - 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch was,
bei ebay gibt's Stielhandgraten-Filmatrappen Lachen
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Benni
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Beiträge: 340
Wohnort: Kleinlangheim

BeitragBeitrags-Nr.: 147227 | Verfasst am: 09.05.2008 - 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Tiger95 hat Folgendes geschrieben:
Und noch was,
bei ebay gibt's Stielhandgraten-Filmatrappen Lachen


Ich kaufe mir aber nicht extra eine, nur um das auszubrobieren!!

Winken
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Karat
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 432

BeitragBeitrags-Nr.: 147229 | Verfasst am: 09.05.2008 - 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Mal auf die Ausgangsfrage zurückkommend möchte ich auf die aufwändige Herstellung des Stiels für die Handgranate24und 39 hinweisen,bei der Stielhandgranate 43 ließ man ja dann wenigstens die Abreißschnur und damit die Bohrung weg.Bei allen vorhandenen oder nicht vorhandenen Vorteilen, der Stiel war einfach ein Teil das nicht zu sein brauchte.
Wobei meiner Kenntnis nach bis zum Kriegsende Stielhandgranaten produziert wurden(W.Fleischer Deutsche Handgranaten Waffen-Arsenal 174)
Die Fertigung von monatlich 100000 Volkshandgranate 45 im Betonwerk Preussag/Rüdersdorf sparte zur Stielhandgranate in gleicher Anzahl u.a. 70 t Holz
mfg karat
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Tom Heyer
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 574

BeitragBeitrags-Nr.: 147268 | Verfasst am: 10.05.2008 - 09:12    Titel: Antworten mit Zitat

Mh ich kann das nicht beurteilen ob man die nun wirklich weiter Werfen konnte oder nicht jedenfalls steht das so bei Wiki.

Aber zurück zur Frage, warum und wann wurde Sie abgeschafft und aus welchen Gesichtspunkten damals, irgendwer muss sich damit ja mal auseinander gesetzt habe.
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stefan w
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 147279 | Verfasst am: 10.05.2008 - 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Karat hat Folgendes geschrieben:
Hallo
Mal auf die Ausgangsfrage zurückkommend möchte ich auf die aufwändige Herstellung des Stiels für die Handgranate24und 39 hinweisen,bei der Stielhandgranate 43 ließ man ja dann wenigstens die Abreißschnur und damit die Bohrung weg.Bei allen vorhandenen oder nicht vorhandenen Vorteilen, der Stiel war einfach ein Teil das nicht zu sein brauchte.
Wobei meiner Kenntnis nach bis zum Kriegsende Stielhandgranaten produziert wurden(W.Fleischer Deutsche Handgranaten Waffen-Arsenal 174)
Die Fertigung von monatlich 100000 Volkshandgranate 45 im Betonwerk Preussag/Rüdersdorf sparte zur Stielhandgranate in gleicher Anzahl u.a. 70 t Holz
mfg karat

Hallo
Bei der S.Handgranate 43 war die Abreißschnur oben auf dem Topf.
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Karat
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 27.01.2008
Beiträge: 432

BeitragBeitrags-Nr.: 147285 | Verfasst am: 10.05.2008 - 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,stefan
Du hast Recht, ich habe es etwas undeutlich formuliert,der verwendete Brennzeitzünder für Eihandgranate 39 mit neuer Flügelmutter enthielt natürlich auch eine Abreißschnur.
mfg karat
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Eierhals
Engagiertes Mitglied


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Beiträge: 194

BeitragBeitrags-Nr.: 190793 | Verfasst am: 13.12.2010 - 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich konnte eine Eierhandgranate immer weiter und genauer als eine Stielhandgranate werfen.

Zumindest hatten wir deren entsprechende Übungs-Pendants einst im Schulunterricht. Sowohl im Sportunterricht wie auch in der "Wehrerziehung" mussten wir fleißig Handgranaten werfen. Im Sport gings meist um die maximale Weite, bei der Wehrkunde dagegen um die Zielgenauigkeit.

Da hatten wir die F1, mit der kam ich immer um die 55m weit. Die F1 war natürlich ohne Zünder, jedoch das Innenleben ausgegossen, so daß das Gewicht stimmte.
Gleiches galt für die Stielhandgranatenattrappe.
Die Stielhandgranate trudelte immer bei weniger als 40m gen Boden.
War übrigens bei uns allen so, keiner warf die Stielhandgranate weiter und vor allem über 30m auch Zielgenauer als er das mit der F1 machte.

Die F1 klongte bei meinen letzten Versuchen in rund 75% der Würfe genauestens auf den Mülltonnendeckel, der den Zielkreis darstellte. Egal ob der bei 30, 40 oder 50m lag.
Die Stielhandgranate dagegen floge oft genug wild in der Gegend herum, weil man die beim Wurf oft genug einfach nur verriß und im falschen Moment losließ. Was habe ich diese Dinger gehasst. Manchmal hat man die so geschickt geworfen, daß es einem fast den Arm auskugelte, dachte die fliegt endlich mal und trotzdem plumste das vermaledeilte Ding nach 30m runter.

Von daher...die Eierhandgranate ist einfacher zu handhaben, kleiner beim Transport und zumindest nach meinem Geschmack, weiter und genauer zu werfen. Sicher auch einfacher in der Produktion und aus diesem Grund dürfte sich diese Bauform endgültig durchgesetzt haben.
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