Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Politik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Einfacher Soldat
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 27.06.2005
Beiträge: 1194

BeitragBeitrags-Nr.: 185759 | Verfasst am: 03.06.2010 - 00:53    Titel: Antworten mit Zitat

Der Begriff "urpreußisch" ist etwas missverständlich und vielleicht unpassend.

Man muss bedenken, das sich die Bezeichnung Ostpreußen, im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Regionen/Ländern, nicht von einem Germanenstamm ableitete (z.B. Bayern, Sachsen, (West)Falen, Schlesien, Franken, Holstein u.a.) sondern auf die Prussen zurückging, die ja keine Vorfahren der Deutschen (auch wenn es eine gewisse Vermischung mit deutschen Siedlern gab) und auch keine Germanen waren und den heutigen Litauern näher stehen.

Dieses Land war immer sehr deutschbewusst und wollte seine Zugehörigkeit nie verbergen.
Teile meine Vorfahren stammen aus der bekannten Stadt Rastenburg, von der sich unweit die berühmte "Wolfsschanze" befand.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7793
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 185767 | Verfasst am: 03.06.2010 - 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hießen die Prussen oder Pruzzen? Oder ist das das Gleiche?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Einfacher Soldat
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 27.06.2005
Beiträge: 1194

BeitragBeitrags-Nr.: 185772 | Verfasst am: 03.06.2010 - 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das Selbe, es gibt bloß unterschiedliche Schreibweisen. Prussen, Pruzzen oder auch Prußen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7793
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 185773 | Verfasst am: 03.06.2010 - 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, danke.

War zu faul zum Googlen... Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
logo
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 209

BeitragBeitrags-Nr.: 185897 | Verfasst am: 07.06.2010 - 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Der westlichste von den Baltenstämmen....... Idee
logo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Waggel
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 10.03.2011
Beiträge: 11

BeitragBeitrags-Nr.: 193333 | Verfasst am: 22.03.2011 - 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Bei so einer Diskussion sollte man seinen Blick auf die Politiker richten.

Helmut Kohl sprach über den Fortbestand der Maßnahmen zwischen 1945 und 1949, also den Wegfall der Ostgebiete. Ein sowjetisches Verbot der Restitution (lat. = Wiederherstellung) der Ostgebiete wurde später von Michael Gorbatschow ausdrücklich dementiert.

Dieser Wiederspruch zwischen den beiden "Freunden" (die wurden ja damals immer als gute Freunde im Fernsehen gezeigt), ist bis heute ungeklärt.

Ich erinnere mich noch an eine Äusserung von H. D. Genscher, dem damaligen Außenminister Westdeutschlands nach der Wiedervereinigung. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern, aber ich hatte den Eindruck, dass die aus seiner Sicht "Unmöglichkeit einer Restitution" nicht nur in Bezug auf die Sowjetunion zu sehen ist. Auch England und Frankreich waren zu tiefst argwöhnisch.

Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, dass eine Thatcher wehement gegen eine Restitution war. Es hätte die 100 jährige "Arbeit" des britischen Empires zunichte gemacht. Um 1890 herum spührten einige Interessensgruppen im britischen Empire mehr und mehr, dass die aufblühende deutsche Wirtschaft und das Militär dem britischen Pendant mehr und mehr den Rang ablaufen würden. Dass die Zerschlagung gewünscht war, würden heute sicherlich viele Politiker und Historiker bestreiten. Zumindest hat man eine Zerschlagung Deutschlands gerne in Kauf genommen.

Dass Deutschland nach 100 Jahren im Jahre 1990 wieder seine "alte Stärke" erlangt hätte, war scheinbar für einige Interessenskreise zu viel.

Jedoch muss man auch innenpolitisch die Fehler suchen. Ich habe mal einen Link mit einer Reportage der ARD eingefügt.

http://www.youtube.com/watch?v=D8nzrAfx9rg&feature=related

Insgesamt ein sehr heikles Thema. Oft wird das Thema "Ostgebiete" heute von Interessensgruppen vertreten, welche sich meines Erachtens politisch zu weit aus dem Fenster lehnen. Seriöse Interessensgruppen haben im Laufe der Jahrzehnte diese Interessen zur Restitution der Ostgebiete fallen gelassen. In den frühen Nachkriegsjahren war dieses Thema sicherlich ein guter Stimmenfänger bei Wahlkämpfen.

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen ist selbst heute noch eher kalt. Sicherlich war vieles in den letzten Jahrhunderten nicht Gold, was glänzt. Ich persönlich empfinde jedoch, dass die polnischen Menschen und uns sehr viel verbindet (Kultur etc.). Im Ruhrgebiet sieht man sehr viele deutsch Polen, man ist befreundet mit ihnen und persönlich habe ich schon Reisen nach Polen unternommen. Die Polen sind sehr gastfreundlich und es gab lange Abende an denen man viel trank und erzählte.

Man sollte sich nur das einverleiben, was man halten kann (Hat mal jmd. gesagt). Im Augenblick sollten wir uns darauf beschränken, dass zu halten was wir noch haben. Und selbst das wird meines Erachtens schwierig, ist aber ein anderes Thema.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
logo
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 209

BeitragBeitrags-Nr.: 193446 | Verfasst am: 25.03.2011 - 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Waggel hat Folgendes geschrieben:

Insgesamt ein sehr heikles Thema. Oft wird das Thema "Ostgebiete" heute von Interessensgruppen vertreten, welche sich meines Erachtens politisch zu weit aus dem Fenster lehnen. Seriöse Interessensgruppen haben im Laufe der Jahrzehnte diese Interessen zur Restitution der Ostgebiete fallen gelassen. In den frühen Nachkriegsjahren war dieses Thema sicherlich ein guter Stimmenfänger bei Wahlkämpfen.

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen ist selbst heute noch eher kalt. Sicherlich war vieles in den letzten Jahrhunderten nicht Gold, was glänzt. Ich persönlich empfinde jedoch, dass die polnischen Menschen und uns sehr viel verbindet (Kultur etc.). Im Ruhrgebiet sieht man sehr viele deutsch Polen, man ist befreundet mit ihnen und persönlich habe ich schon Reisen nach Polen unternommen. Die Polen sind sehr gastfreundlich und es gab lange Abende an denen man viel trank und erzählte.

Man sollte sich nur das einverleiben, was man halten kann (Hat mal jmd. gesagt). Im Augenblick sollten wir uns darauf beschränken, dass zu halten was wir noch haben. Und selbst das wird meines Erachtens schwierig, ist aber ein anderes Thema.



Seriöse Interessengruppen werden von polnischer Journaille in SS Uniform abgebildet. Polen behauptet heute noch (in Geschichtsbüchern und öffentlich) das die Gebiete schon immer polnisch waren. Bei einem wie auch gearteten Gedenken in Deutschland mischt sich Polen massiv ein. Das ist der heutige Fakt. Dafür das wir ein Drittel unseres Landes hergegeben haben, ein "großartiger" außenpolitischer Erfolg Haarsträubend
logo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PIV
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 17.09.2004
Beiträge: 3706

BeitragBeitrags-Nr.: 193447 | Verfasst am: 25.03.2011 - 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das wie logo. Es wird zu diesem Thema von den Linken und Gutmenschen und im Ausland ja immer gern mit üblen Unterstellungen bis hin zu den üblichen "Farb-und Eckenspielchen" gearbeitet. Aber es geht bei dem Thema nicht GEGEN Polen oder GEGEN Tschechen etc., es ging den Vertriebenenverbänden auch nicht um praktische Wiedereingliederung der ehemaligen Ostgebiete. Es war diesen Gruppen natürlich klar, daß dies allein politisch so nicht machbar sein würde. Sondern es ging den Vertriebenenverbänden in allererster Linie um die öffentliche Anerkennung eines Unrechtsstatus der Vertreibung und der Wegnahme dieser Gebiete, ein Status der nach ihrer Ansicht von der Bundesregierung nicht einfach so hingenommen werden sollte, verbunden mit der vagen Hoffnung dazu vielleicht doch noch einmal eine polit. Lösung zu finden.

Eine Hoffnung, die in den Jahrzehnten nach Kriegsende nicht nur von der Politik eifrig selbst geschürt wurde, um diese wichtige und seinerzeit noch zahlenmäßig starke konservativ-patriotische Ziel-und Wählergruppe für sich zu gewinnen, sondern die ja auch noch klar außenpolitische Ansage der Bundesregierungen bis vor wenigen Jahrzehnten war. Als diese nach Kriegsende durchaus einflußreiche Wählergruppe im Verlauf der Jahrzehnte weitgehend weniger wurde und entgültig mit dem klaren Linksruck in der BRD begann eine völlig entgegengesetzte Entwicklung, die von den Linken an der Macht aus der BRD heraus selbst forciert wurde.

Den Status den wir heute haben, daß nicht nur die Abtrennung der Ostgebiete festgeschrieben und von der dt. Politik devot an jeder nur passenden oder unpassenden Stelle, gefragt oder ungefragt bekräftigt wird und jetzt auch noch durch die Bundesregierung massiv und aktiv eine Tilgung der dt. Geschichte dieser Gebiete und damit auch der Geschichte von Generationen ihrer dt. Menschen betrieben wird, daß war nach Gründung der BRD weder zu denken noch von den damals maßgeblichen Politikern wie Adenauer etc. angedacht oder vertreten worden.

Das ein Vertriebenenzentrum, daß dieses Thema nicht nur für den am meisten Betroffenen, sondern für alle betroffenen Völker und Länder darstellen soll, von massivsten Widerstand Hand in Hand von poln. und vor allem von polit. dt. Gegnern getroffen und auf das erbärmlichste diskreditiert und angegriffen wird ist Beleg genug, wie die Situation im Lande aussieht.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Michael1
Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.09.2005
Beiträge: 959

BeitragBeitrags-Nr.: 193461 | Verfasst am: 25.03.2011 - 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Ich finde die ganze Diskussion zu dem Thema müßig.
Mir Persönlich ist es schnurz wer wann an welchen Baum gepinkelt. hat,und dann brüllte das ist meine!
Der Status Quo von heute wird sich die nächsten zwanzig Jahre nicht ändern und was dann kommt geht mich nichts mehr an.

Michal1 Lachen
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
logo
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.01.2008
Beiträge: 209

BeitragBeitrags-Nr.: 193759 | Verfasst am: 01.04.2011 - 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt Michael 1, bei der AKW Diskussion denken manche auch so Verrückt .
Wieso haben wir die eigentlich noch nicht Idee ?
logo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Politik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Seite 3 von 3

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.