Flucht und Vertreibung
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Robert K.
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BeitragBeitrags-Nr.: 129762 | Verfasst am: 14.09.2007 - 16:11    Titel: Flucht und Vertreibung Antworten mit Zitat

Tschechien 1945

http://i153.photobucket.com/albums/s236/miloslavhrabec/Vertreibung.jpg
http://www.bruntal.net/view.php?cisloclanku=2005042302

Möchte das aber bitte nicht falsch verstanden haben, hier geht es nicht um Schuldeingeständnisse bzw. Schuldzuweisungen.

Tschüss
Robert K.
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BeitragBeitrags-Nr.: 172876 | Verfasst am: 23.06.2009 - 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hier findet Ihr eine übersichtliche Seite zur Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten.

Nicole
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Felix S.
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BeitragBeitrags-Nr.: 173154 | Verfasst am: 01.07.2009 - 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Rede von Rudi Pawelka am letzten Sonntag 28.06.2009), beim Deutschlandtreffen der Schlesier:

http://www.schlesien-lm.de/html/Schlesiertreffen%202009/Rede%20Pawelka%20kund.html


Zitat:
Es war lange geübte Praxis, Erinnerungen an deutsche Opfer mit dem Knüppel des Revanchismusvorwurfs oder des Aufrechnens-Wollens zu unterdrücken. Man kümmerte sich lieber um psychologische Hilfe für Flüchtlinge aus anderen Ländern.

Aufarbeitung des deutschen Schicksals war nicht erwünscht, es störte die Aufarbeitung der NS-Zeit und die Erarbeitung eines Schuldbewusstseins.

Die selbstverordnete Einäugigkeit der Vergangenheitsbewältigung missachtete das Schicksal deutscher Opfer und fügte ihnen großen Schaden zu, wie man jetzt weiß, vor allem im psychischen Bereich. Nach außen war es für die Verantwortlichen für Verbrechen an Deutschen eine komfortable Situation. Nie wurden Täter vor Gericht gestellt, waren sie auch noch so grausam. Verbrechen an Deutschen wurden mit deutschen Taten aufgerechnet oder waren ein Tabu. Guido Knopp ist mit seinen Beiträgen ein Beispiel dafür. Wie die FAZ kommentierte, dürfen bei ihm deutsche Opfer nicht in die Nähe dessen kommen, was Deutsche ihrerseits verschuldet haben. Sogar die Bombardements der Alliierten stellte er als Reaktion auf die Bombenangriffe auf Coventry und London dar, obwohl London erst ab 13. August 1940 und Coventry im November 1940 betroffen waren, während deutsche Städte schon kurz nach der Kriegserklärung der Briten und Franzosen an Deutschland am 3. September 1939 bombardiert wurden.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 187355 | Verfasst am: 06.08.2010 - 08:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auf eine Lüge mehr kam es nicht an
Die Ostgebiete und das Potsdamer Abkommen: Stalin behauptete, daß seine Rotarmisten den deutschen Osten bereits entvölkert hätten
Oliver Busch

Das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945, so der Völkerrechtler Erich Kaufmann, sei nicht wie Pallas Athene in voller Rüstung plötzlich dem Haupte des Zeus entstiegen. Ganz im Gegenteil: Wer die diplomatische Geschichte des Zweiten Weltkrieges, die nach Stalingrad intensiver geführten Verhandlungen zwischen Moskau, London und Washington über das „Nachkriegsschicksal“ des Deutschen Reiches verfolgt, dürfte in den Vereinbarungen, die die „Großen Drei“ im Potsdamer Cäcilienhof trafen, nur so etwas wie eine notarielle Beglaubing früherer in Teheran, Quebec, Moskau und vor allem Jalta (Februar 1945) ausgehandelter Regularien des alliierten Besatzungsregimes sehen. Insofern konnte Kaufmann denn auch zutreffend resümieren, dieses Abkommen biete rechtlich „nichts Neues und nichts Besonderers“.

Trotzdem sahen sich Politiker, Völkerrechtler und Zeithistoriker bis zum Mauerfall gezwungen, die deutsche Geschichte nach1945 nicht auf Jalta, wo die Weichen gestellt wurden, sondern auf Potsdam zurückzuführen. Vor allem deshalb, weil die nochmals zwischen Churchill, dem ihn während der Konferenz ablösenden Clement Att-lee, Truman und Stalin festgezurrte Übereinkunft über die politischen und wirtschaftlichen Grundsätze, denen die Sieger das „besiegte Deutschland in der Periode der alliierten Kontrolle“ zu unterwerfen gedachten, wenige Wochen später auch wirklich den Alltag in dem in vier Besatzungszonen aufgeteilten Reichsgebiet bestimmte.


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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 196427 | Verfasst am: 29.08.2011 - 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ein interessantes Fundstück zum Thema Flucht und Vertreibung, betreffend Zahlen der Opfer:

http://www.youtube.com/watch?v=71Egp-PSxxg&feature=channel_video_title
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