Ernährungslage des Deutschen Reiches
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 152765 | Verfasst am: 11.07.2008 - 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Klappt auch mit Versklavung. Schau dir die Positionen an:

Von den Einheimischen wird in erster Linie die Kopfsteuer gezogen, das klappt auch ohne Fürsorge.

Dann die Lohnsteuer, die sie in deutschen Unternehmen erwirtschaften. ie auch heute, nur ne Gehaltskürzung.
Die Position I betrifft nur Deutsche und deutsche Unternehmen auf der Krim.

Interessant ist vor allem, wie sie die Umsatzsteuer erhoben. Die bedingt tatsächlich eine funktionierende Wirtschaft.

Klär bitte auch, wie das Umrubeln funktioniert hat,

1. Wechselkurs: sind 51 Mio Rubel viel???
2. Verbleib der Valuta: konnte man damit bei Porsche einen Ferdinand kaufen? Wohl eher nicht. Also, was haben sie damit gemacht????
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 152766 | Verfasst am: 11.07.2008 - 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Sturmbannführer hat Folgendes geschrieben:
Was bzw. wen meinst du jetzt genau mir "Zwangsarbeiter"?


die unten gegebene Definition trifft es recht gut, auch wenn ich absichtlich die "" gesetzt habe.

Kriegsgefangene sind keine Zwangsarbeiter - weil sie zur Arbeit verpflichtet werden können. Hier wird also mit der Begriffswahl eine Wertung zuungunsten Deutschlands getroffen. Deutsche mussten in allen feind-Staaten auch "zwangsarbeiten" in manchen bis 1956 und darüber hinaus.

Mein bestes Beispiel "Zwangsarbeit" in Deutschland bekam im von meiner Großmutter in Form von zwei Fotos - davor und danach - ukrainischer Mädchen, die auf unserem Hof in Thüringen gearbeitet haben. Keines davon wollte wieder nach Hause und haben geschrieen und geweint, als man sie 1945 abtransportierte. Großmutter hatte nie wieder etwas von ihnen gehört.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 152770 | Verfasst am: 11.07.2008 - 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also, was haben sie damit gemacht????


Zum Beispiel auf den Märkten einkaufen (deren Betreten übrigens für dt. Soldaten verboten war) Zwinkern

Aber Wir sollten das wirklich aufteilen, sowohl Besatzungspolitk als auch die Fremdarbeiter-Thematik verdienen eine jeweils separate Behandlung Idee

Dafür

Jan-Hendrik
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 152775 | Verfasst am: 11.07.2008 - 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Bin dafür, würdest du eine neue Gruppe anlegen, Besatzungspolitik mit Unterpunkten wie leben in den besetzten Gebieten (Ost und West)sowie Fremdarbeiter.

Fred Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 152778 | Verfasst am: 11.07.2008 - 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Besatzung auf dem Gebiet der SU

Zwangsarbeiter/ Fremdarbeiter

Voila Winken

Jan-Hendrik
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Sturmbannführer
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BeitragBeitrags-Nr.: 152796 | Verfasst am: 11.07.2008 - 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Gardes du Corps hat Folgendes geschrieben:
Sturmbannführer hat Folgendes geschrieben:
Was bzw. wen meinst du jetzt genau mir "Zwangsarbeiter"?


die unten gegebene Definition trifft es recht gut, auch wenn ich absichtlich die "" gesetzt habe.

Kriegsgefangene sind keine Zwangsarbeiter - weil sie zur Arbeit verpflichtet werden können. Hier wird also mit der Begriffswahl eine Wertung zuungunsten Deutschlands getroffen. Deutsche mussten in allen feind-Staaten auch "zwangsarbeiten" in manchen bis 1956 und darüber hinaus.

Mein bestes Beispiel "Zwangsarbeit" in Deutschland bekam im von meiner Großmutter in Form von zwei Fotos - davor und danach - ukrainischer Mädchen, die auf unserem Hof in Thüringen gearbeitet haben. Keines davon wollte wieder nach Hause und haben geschrieen und geweint, als man sie 1945 abtransportierte. Großmutter hatte nie wieder etwas von ihnen gehört.


Mhm, ja das hat ich mir gedacht.
Ich verstehe natürlich, warum die deutschen Zwangsarbeiter keine entschädigung bekommen.
Das mit deiner Großmutter ist natürlich ein sehr positiver Einzelfall, da deine Großmutter keinen Unterschied zwischen Herren- und Untermenschen gemacht hat. Vllt sahen diese Mädchen auch noch gut aus, waren sehr höflich, fleißig usw. Dann ist sowas versätndlich.
Aber vielen "Zwangsarbeiter" ergang es nicht so im Reich.
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 182692 | Verfasst am: 15.03.2010 - 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sturmbannführer hat Folgendes geschrieben:
ja, guter Wein wurd im Reich geschätzt Zwinkern. Aber ich denk mal das diese Weinbauern, nicht repräsentativ für die restliche Bevölkerung in Frankreich, Belgien, Holland stehen Rot werden

IRONDIGGER
Da LUXEMBOURG in dieser Zeit zum Reich gehorte ,wurden trotzdem BESATZUNGS Massnamen eingefuhrt wie in den anderen Besatzten Landern.
Die Bauern mussten 50%ihrer Arbeitspferde an die Wehrmacht abgeben.
Ohne SONDERSCHLACHTGENEMIGUNG konnte man nicht mal Huhner killen und Essen.Alles was man braucht musste mit FORMULAREN angefordert werden.Man kann Heute sagen dass nie die ganzen Angeforderten Sachen....Satgut....Kohle
GENEHMIGT WURDEN.In den Dorfern konnten sich die Leute helfen aber in den Stadten ging das nicht.Es gab nur 60% von den Rationen wie im Deutschland.Und nach dem Generalstreik von 1942wurden die Rationen noch um 15% heruntergefahren.Ab 1943 Mussten dann von jedem Haushalt 15 KG GUTE Kleider abgegeben werden.Mitte 1943 wurden die Stelle von den Bauern um 50% Erleichtert.Die Familien die einen Fahnenfluchtigen hatten wurde noch weniger Zugeteilt.In den Regionen die im norden des Landes lagen kam es immer mehr zu
bewaffneten Ausschreitungen,die Leute wollten nichts mehr herausgeben.Beim Ruckzug der Wehrmacht im September1944 wurde dann noch versucht das Letzte stuck Lebensmittel mit nach Deutschland zu nehmen.Wer mal solche Formulare Sehen will er kann sich bei mir melden Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 182694 | Verfasst am: 15.03.2010 - 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Bauern mussten 50%ihrer Arbeitspferde an die Wehrmacht abgeben.
Ohne SONDERSCHLACHTGENEMIGUNG konnte man nicht mal Huhner killen und Essen.Alles was man braucht musste mit FORMULAREN angefordert werden.Man kann Heute sagen dass nie die ganzen Angeforderten Sachen....Satgut....Kohle


*räusper*

Den anderen Einwohnern des dt. Reiches erging es genauso Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 182701 | Verfasst am: 15.03.2010 - 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Bauern mussten 50%ihrer Arbeitspferde an die Wehrmacht abgeben.
Ohne SONDERSCHLACHTGENEMIGUNG konnte man nicht mal Huhner killen und Essen.Alles was man braucht musste mit FORMULAREN angefordert werden.Man kann Heute sagen dass nie die ganzen Angeforderten Sachen....Satgut....Kohle


*räusper*

Den anderen Einwohnern des dt. Reiches erging es genauso Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik

IRONDIGGER
JAN die Einwohner des Reiches waren Ja SOGENANTE REICHSDEUTSCHE.Hier War man der Wilkur der SS SD GESAPO und all den andern IMPORTIERTEN
Reichsorganisationen ausgesetzt Z.B.Man konnte man NICHT MAL AUF EINE NORMAL SCHULE geschweige Real Berufschule gehen ohne die Deutsche Staatsangehorigkeit anzunehmen.Ich wurde mich mal mit dir gerne uber die Gegenden unterhalten die 1940 42 EINGEDEUTSCHT wurden.Der Deutsch Staat hat doch 1975 Eingestanden und ENTSCHADIGUNGEN an die Zwangseingezogenen Gezahlt.des gleichen fur die Zwangsarbeiter.Wenn ich etwas uber einen ZWANGS...Soldat ..Arbeiter brauche muss ich Heute eine Bestaigung von dr Gemeinde wo die Person Heute angemeldet war oder einen Totenschein um eine Antwort auf meine Anfrage zu bekommen. Lachen
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 182703 | Verfasst am: 15.03.2010 - 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte lediglich darauf hinaus, das auch mein Großvater als Bürger des Reiches entschädigungslos eins seiner beiden Arbeitspferde und sein Kleinod, sprich sein Krad hergeben Zwinkern

Und "Schwarzschlachten" war im gesamten Reichsgebiet eine Straftat.

So wie du es formuliert hast müßte man denken dass dies alles nur "Besatzungsterror" wider den Luxemburgern sei. Isses aber nicht. Ging allen so Zwinkern

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Jan-Hendrik
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 182706 | Verfasst am: 15.03.2010 - 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Ich wollte lediglich darauf hinaus, das auch mein Großvater als Bürger des Reiches entschädigungslos eins seiner beiden Arbeitspferde und sein Kleinod, sprich sein Krad hergeben Zwinkern

Und "Schwarzschlachten" war im gesamten Reichsgebiet eine Straftat.

So wie du es formuliert hast müßte man denken dass dies alles nur "Besatzungsterror" wider den Luxemburgern sei. Isses aber nicht. Ging allen so Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik

IRONDIGGER
JAN,es war BESATZUNGTERROR,seit 1467 bis 1867 waren wir BESTZT.Jeder wollte das stuck Land.Egal von OSTREISCHERN SPANIERN FRANZOSEN DEUTSCHEN.Al dieses hat unser DENKEN und HANDELN gepragt.Was 1940 bis 1944...45 Geschehen ist hat Spuren hinterlassen,aber mann muss zur GESCHICHTE OBJECKTIV Stehen SPezial UNSER BERUFS SCHLAG die HISTORIKER
Schonen ABEND
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 182716 | Verfasst am: 16.03.2010 - 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Wir sind hier irgendwie ein bisschen vom Weg abgekommen. Ursprünglich ging es um das hier: Winken

Ernährungslage des dt. Reiches

Tobias Giebel hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

aufgrund meines Interesses zu diesem Thema stell ich die Fragen auch hier...

In vielen militärgeschichtlichen Abhandlungen findet man eine äußert schlechte Beurteilung der Ernährungslage des Deutschen Reiches in den 30ger und, damals Prognosen, 40ger Jahren.


Befindlichkeiten zur Besetzung Luxemburgs, Zivil-/Fremd-/Zwangarbeiter, oder sonstiger nichtzugehöriger Themata bitte in den dazugehörigen Beiträgen... Gut gemacht!
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Guleikoff
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BeitragBeitrags-Nr.: 199150 | Verfasst am: 29.04.2012 - 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

Die Rationierungen im Großdeutschen Reich begannen mit Ausbruch der Kriegshandlungen im September 1939, waren also vorbereitet. Hitler selbst hatte angeordnet, daß es eine Wiederholung der Hungerzeiten im Reich, wie im Ersten Weltkrieg, nicht geben darf. Mit Androhung der Todesstrafe wurde bis Kriegsende gegen "Versorgungs-Sabotage" vorgegangen. Die Lebensmittel-Lager im Reichsgebiet waren auch am Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht noch gut gefüllt und hätten, ohne Nachlieferung bis Jahresende 1945, zur Grundversorgung der deutschen Bevölkerung ausgereicht. Das haben mir vielfach Zeitzeugen und Wehrmachts-Beamte bestätigt. Selbst bei den Straßenkämpfen in Berlin vom April 1945 gab es die bekannten "Schlußverkäufe" von Lebensmitteln, die bereits seit Jahren als Mangelware galten. Auch in den Vertreibungsgebieten (Ostdeutschland) wurden derartige "Schlußverkäufe" getätigt, bevor die Trecks aufbrachen. Die Deutsche Wehrmacht wurde bis zum letzten Kampftag ohne Minderung versorgt, auch mit Schokolade und anderen "Extras". Die üppigste Versorgung am Kriegsende gab es übrigens im "Protektorat Böhmen und Mähren", der ehemaligen Rest-Tschechei. Hier gab es keine Rationierungen ! Besonders die West-Alliierten haben die erbeuteten Lebensmittel-Lager für die deutsche Bevölkerung und die deutschen Kriegsgefangenen geschlossen. Ergebnis waren Mangelernährung und sogar Hungersnöte bis in das Jahr 1947 hinein. Eine gewollte Demütigung der "Erziehung durch Hunger", eine "bewährte" Kolonialmethode. Der dann notwendig werden "Marshal-Plan" beendete das Elend in Westdeutschland - übrigens mit der (internen) Begründung der Unterbindung "weiterer kommunistischer Unterwanderung" in den westlichen Besatzungszonen.
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