Die Kleinkampfverbände und ihre Ausrüstung
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 137211 | Verfasst am: 20.01.2008 - 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Oberst hat Folgendes geschrieben:
Tragen die Soldaten in den Sprengbooten etwa Fallschirmjägerhelme?Und wenn ja ,warum?Waren die praktischer? Fragend
Ja, war so, da die FJ-Helme kein Rauschen hatten. (am Rand vom Stahlhelm)
Wurde von der StuGAbt 274 oder 277 auch erkannt.
Diese StuGAbt hatte nach heftigen und langem Papierkrieg FJ-Helme erhalten.



MfG Michi
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Oberst
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BeitragBeitrags-Nr.: 137264 | Verfasst am: 21.01.2008 - 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Danke,wieder wat dazu gelernt!
Winken
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 137292 | Verfasst am: 22.01.2008 - 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michi,

bei der Einheit handelt es sich um die Sturmgeschütz-Brigade 276, dazu aus "Einsatz der Sturmgeschütz-Brigade 276 in Ost- und Westpreußen 1944/'45":

"Als mir in Deutsch-Eylau auffiel, dass bei den Batterieübungen der Sprechfunk von Geschütz zu Geschütz nur bei abgesetztem Stahlhelm möglich war, weil der breite, vorspringende Rand des Stahlhelms das Tragen des Kopfhörers unmöglich machte, und der Geschützführer ohne Stahlhelm im Turm besonders gefährdet war, schlug ich dem Kommandeur vor, Fallschirmjägerhelme ohne Rand zu beschaffen. Aber woher nehmen? Kam nur Berlin in Frage! Also erhielt ich den Auftrag, mit 5 Mann dorthin zu fahren. Beim Luftwaffenzeugamt in Berlin-Tempelhof klapperte ich alle Instanzen ab, vom Generalluftzeugmeister bis zum Generalintendanten, und es kostete mich alle Überredungs- und Überzeugungskraft, bei den Herren 100 Stahlhelme "loszureisen", denn die waren doch ein Privileg und der ganze Stolz der Luftwaffe! Endlich konnten wir mit Anweisung von "höchster Stelle" zu den Fallschirmjägern nach Brandenburg fahren, wo wir auf der Kleiderkammer 100 Stahlhelme der Größe 52-62 in Empfang nahmen und in unsere mitgebrachten sechs Säcke füllten, und ab ging die Post, die Säcke auf dem Buckel. Die Helme wurden von den Geschützbesatzungen der Brigade begeistert aufgenommen und haben sich im Einsatz hervorragend bewährt. Die Sturmgeschütz-Brigade 276 war dann die einzige Heereseinheit mit Fallschirmjägerstahlhelmen!"

Winken

Gruß
Tobias
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 137313 | Verfasst am: 23.01.2008 - 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Tobias Giebel hat Folgendes geschrieben:
Die Sturmgeschütz-Brigade 276 war dann die einzige Heereseinheit mit Fallschirmjägerstahlhelmen!"

Winken

Gruß
Tobias
Was widerlegbar falsch ist.
Weitere Heereseinheiten:
Fallschirmjägerbataillon "Brandenburg"
1. Ski-Jäger-Division



MfG Michi
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 137344 | Verfasst am: 23.01.2008 - 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das stimmt, aber es gehörte halt zu dem von mir zitierten Abschnitt und da wusste es der gute Mann bestimmt nicht besser.

Winken

Gruß
Tobias
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Felix S.
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BeitragBeitrags-Nr.: 176974 | Verfasst am: 21.10.2009 - 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hat jemand was zum Kleinkampfverband Emmerich am Rhein 1944/1945? Zahl der Biber, Besatzungen, Einsätze?

Vor ca. drei Wochen wurde bei Gendt (nähe Nimwegen) ein Biber aus dem Sand geborgen, der anscheinend in seinem letzten Einsatz zu den Brücken von Nimwegen in ein Anti-Torpedonetz geraten war.

Danke!
Winken
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Guleikoff
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BeitragBeitrags-Nr.: 199130 | Verfasst am: 26.04.2012 - 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Eine kleine Geschichte am Rande der Ein-Mann-Torpedos. Im Endkampf 1945 wurden Schiffs-Stamm-Besatzungen infanteristisch eingesetzt. Diese Einsätze führten zu hohen Personalverlusten durch Verwundung und Tod. Matrosen und Maate überlebten gerade durch Freiwilligmeldung zu den Ein-Mann-Torpedos. Für viele war die Ausbildung noch nicht abgeschlossen, als die Wehrmacht kapitulieren mußte.
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Gerd13
Interessiertes Mitglied


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Beiträge: 53

BeitragBeitrags-Nr.: 199780 | Verfasst am: 26.07.2012 - 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Im Buch von Cajus Bekker; Einzelkämpfer auf See; die deutschen Torpedoreiter und Froschmänner und Sprengbootpiloten im Zweiten Weltkrieg;

Auf die Kleinst-U-Boote wurde ja schon hinreichend eingegangen, aus o. g. Buch:

(Bild)"Sprengfisch" - Siebeneinhalb Kilo Sprengladung die an die Schlingerleiste des feindl. Schiffes geschraubt wurden.

Zum Thema sei noch felgendes Buch genannt: Lawrence Paterson; Waffen der Verzweiflunug; Deutsche Kampfschwimmer und Kleinst-U-Boote im Zweiten Weltkrieg

Hier werden Einsätze, Ausbildung und Ausrüstung beschrieben. Es sind einige Bilder und Skizzen enthalten.

Gruß
Gerd
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 199783 | Verfasst am: 27.07.2012 - 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Patersons Buch habe ich auch durch, ist besser als gedacht. UNd besser als Kemp´s Bemannte Torpedos...
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