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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 200631 | Verfasst am: 09.12.2012 - 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bis kurz nach der Wende, richtig!
Weil danach ja erst wirklich klar wurde was es kostet.
Als in der DDR die Grenze geöffnet wurde, habe ich am nächsten Tag beim Frühstück mit meinen Eltern gesagt "Jetzt kommt die Wiedervereinigung".
Da ich war 20 Jahre alt. Und mein Vater sagte nur "Ja". Es war ein kollektiver Rausch der da ablief.
Und ich glaube hätte es länger gedauert wäre es nicht viel besser abgelaufen.
Es war klar das Kohl sich damit ein Denkmal setzten wollte.
Wir hätten es auch besser machen können. Leider wurde an vielen Themen vorbeidiskutiert.
Mein Hassthema im Moment ist die Energiewende.
Wie der normal Bürger hier verarscht wird geht auf keine Kuhhaut.
Da wird frech ins Gesicht gelogen und nichts passiert.
Ein Herr Altmeier verkauft uns für dumm und schwadroniert irgendwelche Halbwahrheiten in den Medien.
Stromkonzerne und Großindustrie lachen sich in Fäustchen.
Ist ja klar, weil ein Großteil der Politiker in dessen Aufsichtsräten sitzen.

Horrido!Rockhound!
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 200635 | Verfasst am: 09.12.2012 - 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Rockhound hat Folgendes geschrieben:

Stromkonzerne und Großindustrie lachen sich in Fäustchen.


Da hätte ich ein aktuelles Bespiel Kann sich noch jemand an die Einführung des Mautsystems erinnern? Wo man das bewährte System für LKWs aus Österreich ablehnte, weil es mit den (noch geheimen) geplanten "Mehrwertanwendungen" nicht funktioniert hätte? Und das von TOLL-Collect eh viiiieeeelll profitabler wäre?

Pustekuchen, seit Jahren streitet der Bund mit den Erbauern und Betreibern wegen der riesigen Verluste. Jetzt knickt er auch noch ein. statt der 7Mrd.€ Vetragsstrafe sollen sie nur noch 2,5Mrd.€ zahlen. Gut, denkt ihr, immerhin trotzdem bestraft. Nochmal Pustekuchen. Denn:

Zitat:
Da die Konzerne aber selbst für den reduzierten Schadensersatz keinerlei Rückstellung gebildet haben, genaugenommen bestreitet TOLL-Collect sogar die Ansprüche des Bundes, „Darum haben wir auch keine Rückstellung gebildet“, so Telekom-Sprecher Andreas Middel, erwäge der Bund sogar, Teile der Summe auf Umwegen wieder an sie zurückfließen zu lassen. Diskutiert werde etwa eine höhere Vergütung für den Maut-Betrieb, Forschungsförderung oder zusätzliche Aufträge, berichten Eingeweihte.

Seit Wochen laufen darüber Geheimverhandlungen zwischen Ministerium, Telekom und Daimler – abseits des Schiedsverfahrens. Sie sollen am heutigen Freitag mit einem Verfahrensvorschlag enden, hieß es. Der werde aber für juristisch so heikel gehalten, dass die Verabredung bestehe, Schadenssumme und Details geheim zu behandeln.

Oh und wie haben Daimler und T-Systems das erreicht? Na wie immer bei T-Systems. "Schönes System haben Sie da! Wäre ja schade, wenn das kaputt ginge! Außer uns kann das ja keiner reparieren, wissen Sie...". Auch Verkehrspolitiker im Bundestag berichten, Toll-Collect-Vertreter hätten sie damit unter Druck gesetzt, dass bei einer Milliarden-Zahlung der Maut-Betrieb nicht gewährleistet sei.

Aus Regierungskreisen höre man zudem, der Bund dürfe „zwei strategisch wichtigen Konzernen“ nicht schaden. Grünen-Verkehrsexperte Toni Hofreiter kritisierte diese Sicht: „Es wäre skandalös, wenn die Regierung aus Rücksicht auf die Interessen zweier Konzernen dem Steuerzahler schadet.“


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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 200636 | Verfasst am: 09.12.2012 - 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Michael aus G, wo soll man bei so einer o. ä. Auflistung von Steuerverschwendung und Lobbyismus beginnen und wo aufhören...? Zwinkern Haarsträubend

In einem Lande, das wie die letzte Bananenrepublik sich weigert das UN-Antikorruptionsgesetz zu unterzeichnen und deren Regierung und Politiker sich bis heute weigern sowohl Stasi-Verstrickungen als auch alle Nebeneinkünfte offenzulegen usw.

Das Problem sind aber nicht allein die Politiker, das Problem ist vor allem der Bürger als Souverän, der sich dies alles gefallen und sich weiter verdummen, einlullen und vor allem sich selbst durch Sozialalmosen korrumpieren läßt, die sich der Staat schon lange nicht mehr leisten kann, sich aber mit diesen an der Macht halten will und diese Almosen skrupellos durch Neuverschuldung finanziert und sie damit von den noch arbeitenden Bürgern erwirtschaftet, bezahlt und abgetragen werden müssen.

Man schafft also durch eine ausufernde Sozialpolitik und eine Alimentierung breiter Volksschichten, von den inzwischen aufgelaufenen Billionen für Migranten nicht zu reden, nicht nur eine für den Machterhalt politisch wirksame Abhängigkeit, sondern in der Realität auch ein Ungleichgewicht und eine Ungerechtigkeit zwischen den abhängigen Volksschichten und deren Transferleistungen einerseits und derjenigen Schicht, die diesen Irrsinn erarbeiten, aufrechterhalten und finanzieren soll/muß und daher mittlerweile schon deutlich länger als ein halbes Jahr für Staat und Finanzamt schuftet.

Wobei sie allein schon demographisch diese Transfer-Leistungen nicht mehr erbringen kann, denn bekanntlich arbeitet jeder Steuerzahler schon für 1,5 Renter mit, in Kürze für 2 Rentner. Wann man offiziell zugeben muß, das er für 2 Rentner und 1 Migranten arbeitet ist anhand einiger erschreckenden Zahlen zu Demographie, Einwanderung und Kinder-und Geburtenquote nur eine Frage der Zeit.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 200637 | Verfasst am: 09.12.2012 - 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:

Wobei sie allein schon demographisch diese Transfer-Leistungen nicht mehr erbringen kann, denn bekanntlich arbeitet jeder Steuerzahler schon für 1,5 Renter mit, in Kürze für 2 Rentner. Wann man offiziell zugeben muß, das er für 2 Rentner und 1 Migranten arbeitet ist anhand einiger erschreckenden Zahlen zu Demographie, Einwanderung und Kinder-und Geburtenquote nur eine Frage der Zeit.


Das Problem ist eben der seit 10-15Jahren zunehmende Populismus in den großen Parteien, früher war das ne Sache für die Opposition. Dummerweise kann man so seine Stellung prima in Partei und Ämtern festigen, verhindert aber seit Jahren Sachdebatten um tragfähige Lösungen... Müde

Ich persönlich favorisiere ja als Übergang eine zusätzliche Rentenfinanzierung durch Besteuerung von nichtmenschlicher Arbeit, bei gleichzeitiger Einführung neuer Lebensarbeitszeitmodelle.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 200638 | Verfasst am: 09.12.2012 - 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Michael, es geht den Politikern doch schon lange nicht mehr um Sachdebatten und Problemlösungen, sondern rein um Machterhalt und um die dafür notwendigen Wählerstimmen.

Also macht man Klientel-Politik, in der man je nach Bedarf der einen oder anderen Gruppe etwas anbietet oder zumindest verspricht, heute die Rentner, morgen die Hartzer, übermorgen die Eltern usw.

Ansonsten die werden die schon lange bekannte Wahrheit und deren Fakten nicht nur verschwiegen oder schöngeredet, sondern sehenden Auges ignoriert. Man spielt ganz offensichtlich mit dem Feuer, nicht um es zu verhindern, sondern allein in der Hoffnung, daß es möglichst spät ausbricht und jemand anderes ran muß.

Sachdebatten sind nicht erfreulich und daher unerwünscht und tatsächliche Problemlösungen wären natürlich mit Einschnitten dieser längst unbezahlbaren Klientel-und Machtpolitik verbunden. Deshalb scheut die Politik alles was da gefährlich werden könnte wie der Teufel das Weihwasser, lügt und betrügt. Und um die Massen zu verblöden und ruhigzustellen nennt sie das dann Marktwirtschaft und Demokratie. Grins Rofl Lachen
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BeitragBeitrags-Nr.: 200642 | Verfasst am: 10.12.2012 - 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Kurioserweise gerade eben noch einen interessanten Artikel der JF entdeckt, der treffend speziell die Lage das Mittelstandes beschreibt und damit auch das Thema und die Aussagen meines vorigen Post unterstreicht.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M55bd9f733e8.0.html
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 200643 | Verfasst am: 10.12.2012 - 02:44    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M55bd9f733e8.0.html


Zitat:
Vor diesem Hintergrund ist es grotesk, daß Deutschland noch immer keine Steuerzahler- und Mittelschichtspartei hat, die für die Interessen der letzten Träger des Leistungsgedankens in diesem Lande kämpft. Der Abstieg der Mittelschicht ist der Abstieg Deutschlands.


Es steht der Mittelschicht frei, jederzeit ein Partei zu gründen, bzw. Lobbyarbeit zu leisten... Grins
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BeitragBeitrags-Nr.: 200652 | Verfasst am: 10.12.2012 - 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das gibt´s ja durchaus.

http://www.handelsblatt.com/politik/deut ... onservative-gegen-merkel-an/7499482.html

Ändert aber nichts an der schon jahrelangen Ausblutungspolitik des Mittelstandes durch die aktuelle und die anderen jeweiligen Regierungen und an den steuerlichen und finanziellen Belastungen. Im Gegensatz zur Subventionspolitik gegenüber Großunternehmen, die stets mit Abwanderung usw. drohen, wenn ihnen der staatliche Geldhahn zugedreht werden soll.

Im übrigen gehören zu dieser Gruppe nicht allein mittelständische Unternehmer, sondern auch viele hart arbeitende und gutverdienende Angestellte, die natürlich ebenfalls immer mehr belastet werden und die o. g. Sozialalmosen für Millionen Nichtarbeiter miterwirtchaften müssen.
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BeitragBeitrags-Nr.: 200714 | Verfasst am: 20.12.2012 - 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Eine schöne und treffende Rede von Broder zur aktuellen Politik und zur bevorstehenden EU-Diktatur, die es an Deutlichkeit nicht mangeln läßt. Aber er darf das ja auch...! Zwinkern

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/48877/
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BeitragBeitrags-Nr.: 200896 | Verfasst am: 05.01.2013 - 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Und ein aktueller realistischer Bericht zum Thema Wahlen 2013.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M513df27d5af.0.html
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