Varus Schlacht - Römisches Militär
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 198724 | Verfasst am: 29.02.2012 - 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Neues zu Kalkriese:

Kalriese ist in der Diskussion:

Es wurden Münzen und ein Schwertbeschlag gefunden, die auf die I Legion schließen lassen, und die war bei der Strafexpedition von Germanicus 14 nChr. dabei. Anhand der vermneintlich 18T getöteten Römern und mindestens ebenso vielen Germanen sind auch sehr wenig Funde vorhanden. Man schätzt jetzt, dass Kalkriese der Ort einer Schlacht während der Strafexpedition 14 nChr. war.

Hat jemand dazu nähere Infos?
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Guleikoff
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BeitragBeitrags-Nr.: 199126 | Verfasst am: 26.04.2012 - 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wären die US-Amerikaner so klug wie die Römer nach(!) dem Jahr 9 n.Ch., hätten die gegenwärtigen sinnlosen Kriege im arabischen und islamischen Raum vermieden werden können. Da sich die Geschichte immer wieder erneuert, wie die Mode, hätten kluge Politiker aus der Geschichte lernen können. Der Germane Arminius war ein elender Verräter an seinem Freund und Mentor Varus. Arminius war römischer Staatsbürger geworden und Oberst der kaiserlichen Reiterei. Varus hat ihm bis zu seinem Freitod vertraut. Arminius hat Varus in die tödliche Falle der germanischen Wälder gelockt, in denen die überlegene römische Schlachtordnung nicht wirksam werden konnte. Im herbstlichen Dauerregen sanken die römischen Legionäre in ihrer schweren Ausrüstung bis zu den Knöcheln im Schlamm ein. Die Germanen griffen dagegen nackt an, um ihre Beweglichkeit voll ausnutzen zu können. Erinnert das nicht alles an das heutige Afghanistan! Der schwer tragende NATO-Soldat versucht gegen den in seine leichte einheimische Kleidung gehüllte Rebellen zu bestehen.
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marbod
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BeitragBeitrags-Nr.: 200098 | Verfasst am: 07.09.2012 - 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Neues zu Kalkriese:

Kalriese ist in der Diskussion:

Es wurden Münzen und ein Schwertbeschlag gefunden, die auf die I Legion schließen lassen, und die war bei der Strafexpedition von Germanicus 14 nChr. dabei. Anhand der vermneintlich 18T getöteten Römern und mindestens ebenso vielen Germanen sind auch sehr wenig Funde vorhanden. Man schätzt jetzt, dass Kalkriese der Ort einer Schlacht während der Strafexpedition 14 nChr. war.

Hat jemand dazu nähere Infos?


Man wird sich ohnehin von der Vorstellung eines Schlachtfeldes bezüglich der Ereignisse in 9n Chr. verabschieden müssen.
Deren dürfte es zahlreiche gegeben haben und selbst nach der klassischen Überlieferung zog sich das Gemetzel ja über 3Tage(also etwa 80Km).

Da 9 Germanien bis zur Elbe eine römische Provinz war werden große Teile der 3Legionen+Auxilien garnicht in unmittelbarer Nähe von Varus gewesen sein.

Nehmen wir beispielsweise mal 6 Kohorten+einige Berittene welche Varus unmittelbar begleiteten und gehen weiter von einem "Schlachtfeld"von 75-80Km Länge aus so erscheint Kalkrise zumindest was das Fundvolumen angeht durchaus als EIN möglicher Ort von vielen kleineren Kämpfen.
Persönlich gehe ich aber ob der Funde von Hunteburg-Damme auch davon aus daß der Kalkrisekampfplatz eher mit der Caecinaschlacht in Verbindung steht.(Pons Longae)

Öh..weshalb gehst Du von mindestens ebensovielen getöteten Germanen aus?? Fragend
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 200851 | Verfasst am: 01.01.2013 - 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Marbod, frohes Neues.

Habe deine Antwort nicht gesehen, daher jetzt die Antwort: Naja, keine Ahnung, wieviele Germanen gefallen sein könnten, weil ja auch keiner.

Aber ich denke, hinsichtlich der Kämpfe und der Kampfkraft der Römer auch unter den widrigen Umständen werden die German nicht unbedingt viel weniger Verluste gehabt haben. Ob es ebensoviele waren, keine Ahnung. Können auch weniger gewesen sein. Wenn es denn 10T Germanen gegen 18T Römer gewesen seien, wobei die 18T ja auch nciht wirklich belegt sind...

Da hier viel zuviele Vermitungen im Spiel sind halte ich mich da lieber raus.

Ich ahbe in Kalkriese das Thema der doch-nicht-Varus-Schlacht angesprochen, fand aber gar keine Gegenliebe bei den Mitdiskutanten des Museums.

Die scheinen mehr Angst zu haben ob ihres touristenbringen Alleinstellungsmerkmales. Kann man zwar verstehen, aber das sollte sich ein "seriöses" Museumsprojekt doch nicht leisten. Keine Ahnung

Ich ziehe meine vorher gemachte Vermutung der "ebensovielen germanischen Verluste" als nicht beweisbar zurück. Winken
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Fritz Walter Picht
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BeitragBeitrags-Nr.: 201034 | Verfasst am: 22.01.2013 - 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Da hier viel zuviele Vermitungen im Spiel sind halte ich mich da lieber raus.

Ich ahbe in Kalkriese das Thema der doch-nicht-Varus-Schlacht angesprochen, fand aber gar keine Gegenliebe bei den Mitdiskutanten des Museums.

[/quote]

Ich habe mit großem Interesse die Beiträge zu diesem Thema gelesen. Manche Beiträge sind einfach zu banal, andere durchaus bemerkenswert und um äußerste Sachlichkeit und Korrektheit bemüht. Nach meiner Ansicht fehlt es aber an einer umfassenden Bestandsaufnahme und Widergabe der damaligen Verhältnisse auf germanischer Seite zwischen Rhein und Weser sowie auf römischer Seite bezüglich der Anstrengungen Roms, dieses Gebiet zu unterwerfen und die dazu angewandte Strategie zu untersuchen. Aufgefallen ist mir auch, dass es einige bemerkenswerte wissenschaftliche Arbeiten gibt, die offensichtlich in diesem Forum nicht bekannt sind. So z. B. das Buch "Der Cherusker, Arminius im Kampf mit der römischen Weltmacht" Autor : Dr. Heinz Ritter-Schaumburg, erschienen 1988 by F.A.Herbig Verlagsbuchhandlung München-Berlin. Es ist fraglich, ob es für die Varus-Schlacht nur einen Kampfort gibt, oder ob sich der Schlachtenverlauf über mehrere Tage nicht über eine weitauseinandergezogene Kampflinie ausgedehnt hat. Kalkriese ist aber möglicherweise der Ort, an dem die letzten römischen Widerstände gebrochen bzw. eliminiert wurden.
Gruß
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 201046 | Verfasst am: 23.01.2013 - 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu habe ich im vor kurzem im TV noch einen Bericht gesehen die aussagt, das die Kämpfe über ein weit verstreutes Feld in Kalkriese stattgefunden haben soll.
Funde vor Ort wurden in einem lang gestrecktem Gebiet gefunden.
Auch wurde eine Verbindung zwichen der Nibelungensage und Arminius hergestellt.
Es gab einige Punkte die besagen das diese Sage aus den Kämpfen in Kalkriese entstanden ist.

Horrido! Rockhound!
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Fritz Walter Picht
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BeitragBeitrags-Nr.: 201047 | Verfasst am: 23.01.2013 - 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Rockhound hat Folgendes geschrieben:
Dazu habe ich im vor kurzem im TV noch einen Bericht gesehen die aussagt, das die Kämpfe über ein weit verstreutes Feld in Kalkriese stattgefunden haben soll.
Funde vor Ort wurden in einem lang gestrecktem Gebiet gefunden.
Auch wurde eine Verbindung zwichen der Nibelungensage und Arminius hergestellt.
Es gab einige Punkte die besagen das diese Sage aus den Kämpfen in Kalkriese entstanden ist.

Horrido! Rockhound!

Eine Verbindung zwischen Nibelungensage und Varusschlacht herzustellen, ist oftmals versucht, aber glatter Unsinn. Die Geschehnisse der Nibelungensage spielten sich etwa 500 - 600 Jahre später ab, sind mehrfach wissenschaftlich untersucht und in dem Buch "Die Nibelungen zogen nordwärts" in bemerkenswerten, begründeten und belegten Daten und Fakten einer Region zugeordnet. Diese Region ist mit Zülpich benannt und der Untergang der Nibelungen soll sich in Soest, der ältesten Stadt in NRW, zugetragen haben.
Gruß F.W. Picht
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 201049 | Verfasst am: 24.01.2013 - 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich nicht wirklich tiefgreifend mit dem Thema beschäftigt.
Kernaussage in der Reportage war das die Taten von Arminius von "Minesängern" verbreitet wurden.
Und dabei soll eine sagenhafte Geschichte entstanden sein die mit der Nibelungensage niedergeschrieben wurde?
Und als Bindeglied wurde die Stadt Xanten genannt. Siegfrieds Heimat und auch Arminius war dort?

Horrido!Rockhound!
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