16. Inf.Div. (mot) - 16. Pz.Gren.Div. - 116. Pz.Div.
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BeitragBeitrags-Nr.: 200274 | Verfasst am: 11.10.2012 - 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Erinnerungen des Pz.Soldaten Herbert K. (*18.10.1922)
Quelle: »Der Windhund« 3/2004, S. 26ff

Am 01.09.1941 wurde ich zur 2./Pz.Ers.Abt. 4 in Wien-Mödling eingezogen. Ausbildung als Richt- und Ladeschütze. Im März 1942 zum Feldersatz-Btl. des Pz.Rgt. 1 (sic!) nach Russland. Neuer Truppenteil war die 4./Pz.Abt. 116 der 16. Inf.Div. (mot).
Vormarsch über Tim – Woronesch, zum Kaukasus, Kalmückensteppe – Elista – Ulan-Erge.
Rückzug im Dezember 1942 über Elista – Diwnoje bis zum Mius. Wir bekamen Ersatz vom Pz.Rgt. 1. Ich traf Georg M.
Am 01.10.1943 wurde ich Uffz. und Richtschütze bei Uffz. Heinz M. Im Dezember bekam ich dann einen eigenen Panzer mit der Nummer 423.
Meine Besatzung: Karl N., Horst F., Georg M. und Horst S.
Als Horst F. auf Urlaub fuhr, bekam ich einen der besten Panzerfahrer der 4. Kompanie – Bernhard P. (genannt und bekannt unter Spitznamen „Pätsch-Pätsch“).
Einsätze unter Leutnant W. in Busulug, Friesendorf, Apostolowo bis zum Ingulez.
Im März 1944 Aufstellung zur 116. Pz.Div. – Wir wurden Pz.Rgt. 16, unsere Ersatz-Abteilung in Erfurt. In Grafenwöhr beginnt die Ausbildung am Pz. V (»Panther«). Die Wege von mir und Schorsch trennen sich, zwar immer noch 4. Kp., aber neue Besatzungen. Es folgen Vogesen und Ardennen, im Ruhrkessel, das Kriegsende. Gefangenschaft und Arbeitseinsatz bis 1948 in England.

Beim ersten Pz.-Treffen in Würselen treffen der Schorsch und der Herbert wieder zusammen. Diese Freundschaft dauert nun (2004) schon 61 Jahre und ich hoffe, es kommen noch einige dazu.

1943:
Die Division liegt im Raum Mariupol. Die Panzerabteilung ist in Stari-Krim untergezogen. Mit Schießübungen und Sport wird die Zeit vertrieben. Ich muss einen Uffz.-Lehrgang hinter mich bringen, aber dann gab es Heimaturlaub. Die Fahrt von Batajsk bis Osterwiek, wo ich zu Hause war, dauerte fast drei Tage. Wie schnell so ein Urlaub vergeht.
Zurück zu der 4. geht es zum Mius. Die Abteilung steht tagelang im Pz.-Kampf mit den Russen. Es ist sehr heiss. Auf Sicherung stehend, kommen uns vier Panzer des Typs T-34 entgegen. Kurze Zielansprache vom Kommandanten Uffz. Franz E. und schon ging es rund. Der erste bekam einen Treffer auf die Walzenblende und drehte ab. Wir bekamen einen Treffer auf die Bugplatte. Aber den zweiten erwischte ich voll, er brannte sofort. In Makejewka ist die Instandsetzungs-Staffel, wir bekommen eine Platte vor dem Bug geschweißt und es geht wieder zur Kampfstaffel.
Im Oktober werde ich befördert, mit 21 Jahren einer der jüngsten Uffz. der Kompanie. Mein neuer Kommandant war der Uffz. Heinz M. Am 18. Oktober feiern wir meinen Geburtstag. Feucht-fröhlich, wie es damals üblich war. Am nächsten Tag ging es zur Kampfstaffel. Leutnant S. ist der Chef. Am 23.10.1943 Alarmmeldung! Bei der Infanterie treibt sich ein Panzer T-34 rum, ein Feldwebel weist uns ein, aber der T-34 roch den Braten und wollte sich verdrücken. Auf 400 Meter bekommt er einen Treffer ins Heck und fängt an zu brennen.
Beim Dorf Kamenka stehen wir in Lauerstellung, es sollen sich dort Feindpanzer befinden. Am rechten Flügel sehe ich acht Panzer des Typs T-34 hinter den Hütten hervorkommen. Feuer frei heißt es Entfernung 900 Meter. Gruppe S. eröffnet das Feuer, mit unserem Panzer IV haben wir die beste Stellung. Der Russe zeigt uns die Breitseite, so haben wir leichtes Spiel. Jeder Schuss ein Treffer. Wir schossen vier von acht Panzern ab. Ein T-34 ging hinter einem Strohhaufen in Deckung, unser Funker schießt den Haufen in Brand, der Feindpanzer muss Stellungswechsel machen und wird dadurch auch abgeschossen.
Wir haben bis 26.10. Ruhe, dann Verlegung in Richtung Kriwoj Rog.
Am 12.11. bei heiterem Wetter an einer Hecke auf Sicherung. Ein Panzer T-34 eröffnet das Feuer, erwischt uns mit einem Schuss, aber Gott sei Dank nur ein Kettenschaden.
Das Wetter wird schlechter. Es ist neblig und beginnt leicht zu regnen. Wir fahren durch die feindlichen Linien und bekommen unheimliches Panzerbüchsenfeuer zu spüren. Die Seitenluke des Funkers wird beschädigt, ein Niet fliegt durch die Funkgeräte und verletzt den Fahrer am Kopf. Wir fahren zurück zum Tross.
Wir haben ein paar Tage Ruhe und können uns erholen. Ich muss zum Kp.Chef, Hauptmann Klaus K., ich soll Panzerkommandant werden. Meine Besatzung wird Karl N., Horst F., Schorsch M., Walter S. Am 07.12.1943 ist es soweit, ich bin Panzerkommandant.
Am nächsten Tag Abmarsch in Richtung Busuluk – Friesendorf, melden uns bei Leutnant W., 2. Kompanie. Quartier ist die Dorfschule. Mit dabei Staber (St.Fw.) Wilhelm H., Uffz. Ernst Helmut E., beide von der 4./Pz.Abt. 116 und Uffz. R. sowie Uffz. S.
15.12. Alarm! Die Russen greifen mit sieben Panzern an. Fünf werden abgeschossen. Für mich war leider keiner dabei.
Am 22.12.1943 also drei Tage vor Weihnachten soll ich aufklären. Plötzlich habe ich zwei Lkw und einen Panzer des Typs T-60 vor mir. – Erst den Panzer, dann die beiden Lkw. – Ich habe meinen ersten Erfolg als Panzerkommandant.

Anmerkung: Die Zunamen wurden von mir nur mit dem Anfangsbuchstabe wiedergegeben.
Deutsche Karte der Ukraine von 1943: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/2dwr-h9-9cf8.jpg

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BeitragBeitrags-Nr.: 201259 | Verfasst am: 16.02.2013 - 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Siegfried von Waldenburg
(Kurzbiographie)

Der Generalmajor v. Waldenburg wurde am 30.12.1898 als Sohn des Rittergutsbesitzers Hauptmann d. Res. Friedrich v. Waldenburg in Groß Seipe (Bezirk Breslau) geboren.
Nach dem Besuch der Kadettenanstalt Wahlstatt und des Realgymnasium in Schwibus bestand er Anfang 1916 das Examen als Fähnrich.
15.07.1916 trat er in das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment 1 Berlin ein.
Am 09.09.1916 zum Unteroffizier, am 28.02.1917 zum Fähnrich und am 30.07.1917 zum Leutnant befördert, kämpfte er im Ersten Weltkrieg als Zug- und Kompanieführer und als Ordonnanz-Offizier des Regiments an der Westfront. Hier wurde er auch mit dem Eisernen Kreuz II und I ausgezeichnet.
Ende September 1918 geriet er in englische Kriegsgefangenschaft, aus der er am30.03.1920 entlassen wurde.
Nachdem er in den Jahren 1921/22 als Kompanie- und Bataillonsführer eines Freikorps, des S.S.O. (Selbstschutz Oberschlesien), an den Kämpfen in Schlesien teilgenommen hatte, wurde er anschließend in das Reiter-Regiment 11 der Reichswehr übernommen.
Es folgte ab dem Jahr 1930 die Verwendung im Stabe der 4. Division in Dresden sowie die Generalstabsausbildung an der Kriegsakademie in Berlin.
Seit dem 01.10.1933 war der inzwischen zum Hauptmann i. G. Beförderte in verschiedenen Generalstabsstellen tätig.
Nach einem Jahr Truppendienst als Schwadronschef im Reiter-Regiment 1 in Insterburg wurde der nunmehrige Major i. G. von Waldenburg dann am 12.10.1937 zum Ia der 6. Infanterie-Division in Bielefeld ernannt.
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verblieb er zunächst in dieser Stellung, wurde aber am 02.02.1940 in gleicher Eigenschaft zum VI. Armee-Korps versetzt, als dessen Ia er den Feldzug gegen Frankreich erlebte und mit den Spangen zum EK II und I ausgezeichnet wurde. Als Chef des Stabes XII. Armee-Korps, und inzwischen zum Oberst i. G. befördert, nahm er bis zum 03.03.1942 am Feldzug gegen Russland teil, wurde dann nacheinander Chef des Verbindungsstabes beim Königlich-Ungarischen A.O.K. II, Chef des Stabes des deutschen Generals beim Hauptquartier der italienischen Wehrmacht – zugleich stellvertretender Militär-Attaché in Rom – und Chef des Stabes des Militärbefehlshabers Italien.
Die Auszeichnung zum Ritterkreuz des ungarischen Verdienstordens am Kriegsbande mit Schwertern sowie das Komturkreuz dieses Ordens und der Kriegsdekoration des ungarischen Roten Kreuzes waren die äußere Anerkennung für seine Arbeit in diesen Stellungen.
Nach der erfolgreichen Teilnahme im Februar 1944 an einem Divisions-Kommandeur-Lehrgang war Siegfried v. Waldenburg von April bis August 1944 Kommandeur des Panzer-Grenadier-Regiments 26 (24. Panzer-Division), welches in Russland und Rumänien eingesetzt war. Nachdem er für wenige Wochen [5 Tage?]* die 25. Panzer-Grenadier-Division geführt hatte, übernahm er am 19.09.1944 das Kommando über die 116. Panzer-Division, die er bis zum Zusammenbruch mit großen Erfolgen führte. Der Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 09.12.1944 folgten zwei namentliche Nennungen des am 01.12.1944 zum Generalmajor beförderten Siegfried v. Waldenburg als Kommandeur der erfolgreichen 116. Panzer-Division im Wehrmachtsbericht. Der 1945 vom General der Panzertruppen v. Lüttwitz eingereichte Vorschlag auf Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes konnte wegen der wirren Ereignisse in den letzten Kriegsmonaten nicht mehr verwirklicht werden.
Ab dem 16.04.1945 bis zum 03.01.1948 befand sich v. Waldenburg dann in US-Kriegsgefangenschaft.
Er verstarb am 27.03.1973 in Hannover

Quelle: "Der Windhund", 1/1969, S. 19f

– EHRE SEINEM ANDENKEN! –

*) Nachdem er 5 Tage die auf dem TrÜbPl. Grafenwöhr in Neuaufstellung befindliche 25. Pz.Gren.Div. geführt hatte, wurde Waldenburg am 17.09. in den Westen zur Übernahme der 116. Pz.Div. befohlen.
Quelle: H.G. Guderian, Das letzte Kriegsjahr im Westen, Seite 202
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BeitragBeitrags-Nr.: 201268 | Verfasst am: 17.02.2013 - 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

16. Panzer-Grenadier-Division
Div.-Gef.-St., den 29.9.1943
K o m m a n d e u r

Divisionsbefehl

Der Führer hat das
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
verliehen an

Oberleutnant Oskar K a u t z, Chef des 7./Grenadier-Regiment (mot) 156
am 28.7.1943,
Unteroffizier Herbert L i n d n e r, Gruppenführer 6./Grenadier-Regiment (mot) 60
am 28.7.1943,
Stabsfeldwebel Heinrich S c h u l z e, Zugführer 2./Panzer-Abteilung 116
am 14.8.1943,
Feldwebel Franz B r e d e m e y e r, Zugführer 2./Panzer-Grenadier-Regiment (mot) 156
am 23.8.1943,
Oberstleutnant Otto F i s c h e r, Kommandeur Grenadier-Regiment (mot) 156
am 27.8.1943.

Dem beispiellos tapferen und standhaften Kämpfen und ausharren des Oberleutnant Kautz in schwerstem Abwehrkampf gegen zahllose eingebrochene und durchgebrochene Feind-panzer am 19.7.43 auf der Höhe südwestlich Marinkowka am Mius war das für die gesamte Kampfführung der Division entscheidende und erfolgreiche Aushalten des II./Grenadier-Regiment (mot) 156 im schwersten Trommelfeuer aller Kaliber, unter andauernden Tiefangriffen feindlicher Schlachtgeschwader, von zahlreichen Panzern mit Durchbruch und Umfassung bedroht, zu verdanken. – Oberleutnant Kautz vernichtete hierbei selbst zwei eingebrochene Feindpanzer mit Haftladungen, nachdem er vorher die aufgesessene Infanterie mit Maschinen-Pistole heruntergeschossen hatte.
Am 22.7. starb Oberleutnant Kautz den Soldatentod! –
Unauslöschliche Ehre seinem Andenken!

Unteroffizier Lindner erstürmte am 18.7. mit seinen Leuten als erster unter schwersten Angriffsbedingungen die Grenzhöhe am Mius südlich Dmitrijewka, deren Inbesitznahme gegen stärkste Feindabwehr schlachtentscheidend war.

Stabsfeldwebel Schulze stieß am 18.7.43 trotz Verwundung am Hals mit seinem Zuge beim Angriff auf die Grenzhöhe als vorderste Panzerspitze gegen stärkste Abwehr auf die Höhe vor, zwang die feindlichen Bunkerbesatzungen mit Maschinen-Pistole und Handgranaten aus dem Panzer heraus in ihre Deckungen und ermöglichte so der angreifenden Infanterie das Ansetzen zum entscheidenden Angriff zur Inbesitznahme dieser für die Eindämmung des großen Feindeinbruchs wichtigsten Stellung.

Feldwebel Bredemeyer hat während der schweren Abwehrkämpfe um Ssemenowskij in den Tagen vom 23. – 25.7.43 zweimal durch sein unerschütterlich tapferes Verhalten, sein beispielhaft zähes Kämpfen und die rücksichtslos draufgängerische Entfaltung seiner Führerpersönlichkeit aussichtslos erscheinende, schwerste Kampfkrisen gemeistert und so zum siegreichen Abschlagen des die gesamte Südfront bedrohenden Feindeinbruchs am Mius entscheidend beigetragen.

Oberstleutnant Fischer hat mit beispielloser Tatkraft, unbeugsamen Willen und unter buchstäblich letztem Einsatz seiner körperlichen und seelischen Kräfte dreimal während der gewaltigen Abwehrschlacht am Mius in entscheidender Stunde dem Feind den bereits fast errungenen Sieg entrissen und ihn wieder an die Fahnen des Regiments geheftet.

[…]

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BeitragBeitrags-Nr.: 201991 | Verfasst am: 17.05.2013 - 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Betrifft: Lt. KABITZ

http://www.bilder-hochladen.net/files/3jyk-2-c81e-jpg-rc.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/3jyk-3-eccb-jpg-rc.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/3jyk-4-a87f-jpg-rc.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/3jyk-5-e4da-jpg-rc.html

http://www.bilder-hochladen.net/files/3jyk-6-1679-jpg-rc.html


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BeitragBeitrags-Nr.: 202548 | Verfasst am: 05.08.2013 - 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Durchbruch und Vernichtung des sowjet. IV. Mech. Garde-Korps in der »Maulwurfstellung«
Autor: Gerhard Tebbe (ehem. Maj. u. Kdr. Pz.Abt. 116/Pz.Rgt. 16 – *22.12.1910 • †21.09.2000)
Quelle: Beiträge in "Der Windhund" Nr. 1/2003 u. 2/2003
©2013-08-05 Zusammenstellung/Bearbeitung/Ergänzungen/Abschrift: UHF51 • Berlin

Personalkarteikarte Tebbe (Quelle: NARA T78M-R937 I Frame 346/347)
Friedenstruppenteil: Pz.Jäg.Abt. 29
Oberleutnant RDA: 01.09.1939 (29)
Hauptmann: ?
Major: RDA: 01.05.1943 (41d)

00.11.1939: Pz.Jäg.Abt. 211
00.05.1941: Pz.Tr.Schule Wünsdorf als Aufs.Offz.
00.09.1941: Schießlehrgang Putlos, als Adj.
25.08.1942: Pz.Abt. 116
10.03.1943: Kdr. Pz.Abt. 116 / … (unleserlich)
20.03.1944: Vorschriftenstelle der Pz.Truppen
01.06.1944: Kommandierung beendet (zur Vorschriftenstelle)
00.00.0000: Kdr. I./Pz.Rgt. 16

Auszeichnungen
EK II. und I. Klasse, Pz.Kpf.Abz. Silber, Verw.Abz. Schwarz, DkiG
Beurteilungen
März 1941:
F.s.g.a. Vor dem Feinde voll bewährt. Über Durchschnitt. Entschlussfreudig.Führerpersönlichkeit.
Mai 1942:
F.g.a. Gutmütig. Strebsamer, leistungsfähiger Offizier. Vor dem Feinde bewährt.
Okt. 1942:
F.g.a. Gute dienstl. Kenntnisse, gibt sich große Mühe. Als Kp.-Führer gute Leistungen.
April 1943:
Klare Persönlichkeit. Abteilung in kurzer Zeit fest in die Hand gespielt. Mustergültiges Beispiel an Einsatzfreudigkeit, persönlicher Tapferkeit und als erfolgreicher taktischer Führer. Versteht trotz seiner Jugend, ein Offz.-Korps zu erziehen. Besonders erfolgreicher Abt.-Kdr.
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Am 15.01.1943 erreichte die Panzer-Abteilung 116 unter Führung von Hauptmann Tebbe den Manytsch-Damm bei Sporny, ein für die Abteilung historisch gewordener Punkt. Denn bereits beim Vormarsch im Juli 1942 wurde dieser Damm durch den Spitzenzug der Pz.Abt. 16 unter Führung von Oberfeldwebel Bunzel genommen.
Diesmal beim Rückzug war es wieder OFw. Bunzel, der an der Spitze seines Zuges in das feindbesetzte Dorf zusammen mit dem Gren.Rgt. (mot) 60 einbrechend es ermöglichte, einen eigenen Brückenkopf zu bilden, um damit den Übergang der Division über den Manytsch zu ermöglichen. Die 4. Pz.Armee beglückwünschte die Division in ihrem Tagesbefehl zu dem Erfolg und erwähnte besonders die Pz.Abt. 116 und das Gren.Rgt. (mot) 60.
OFw. Bunzel wurde für diese Tat zum Ritterkreuz eingereicht.
Durch diese tapfere Tat sind die Kräfte der Division gerettet, die später entscheidenden Anteil haben sollten in den weiteren Kampfhandlungen im Süd-Abschnitt. Nach laufenden Kämpfen hat die 16. Inf.Div. (mot) mit ihrer Pz.Abt. am 16.02.1943 den Raum ostwärts Matwejew Kurgan erreicht. Die Pz.Abt. 116 liegt an diesem Tag in Politodelskoje. Dort trifft sie um 00.45 Uhr ein. Sie sichert sich am Nordrand des Ortes. Um 05.15 folgt bereits wieder Einsatzbefehl, um zusammen mit dem Kradschtz.Btl. 165 die in der Flanke vom Russen genommenen Orte Marjewka und Schelkownikow zu nehmen. Der Zug des OFw. Algermissen der 4./Pz.Abt. 116 erhält Aufklärungsauftrag gegen das Angriffsziel und meldet die Ortschaften mit Infanterie, Pak und Panzer vom Feind besetzt. Der Zug erhält Feuer und geht auf Befehl auf die Höhe 102,4 südlich Schelkownikow zur Sicherung zurück.
Nach Verbindungsaufnahme mit dem Kradschtz.Btl. 165 in Widnyj tritt die Kampfgruppe Tebbe mit aufgesessener 2./Kradschtz.Btl. 165 rechts umfassend zum Angriff an. Nach hartem Häuserkampf wird der Nordteil des Ortes genommen. Es ist eisig kalt.
Um 11.00 Uhr fällt sehr starker Nebel. Durch die Optik ist kaum noch ein Ziel zu erkennen. Die KGr. Tebbe erhält starkes Feuer von Panzer, Pak und Pz.Büchsen. Auch die Kradschützen müssen den Angriff einstellen, da im Nebel die in den Häusern und Strohhaufen sitzenden Gegner nicht zu erkennen sind. Der Arzt-Panzer erhält Treffer. Der Stabsarzt der Abt. Dr. Jahn fällt. OLt. Kühne, Chef der 4./Pz.Abt. 116, meldet als der Nebel sich ein klein wenig lüftet, von der nördlich vor ihm liegenden Rollbahn enge Marschbewegung feindlicher Mot-Kolonnen, teilweise mit angehängter Pak und einigen Panzern in Richtung Westen.
Er kann noch einen Feuerüberfall machen, muss aber wegen wieder fallenden Nebels den Kampf abbrechen. Der marschierende Feind war, wie man heute wohl mit Sicherheit behaupten kann, ein Teil des sowjet. IV. Mech. Garde-Korps, dessen Schicksal einige Tage danach vernichtend besiegelt werden sollte.
Es erfolgte noch ein Feindangriff mit Panzern auf Marjewka, unter schlechtesten Sichtverhältnissen wurde noch ein Feindpanzer abgeschossen. Mangels Sicht musste der Kampf jedoch abgebrochen werden. Die Kampfgruppe Tebbe setzte sich nach Südosten ab und sicherte bei Punkt 116,4 gegen den Ort. Mit anbrechender Dunkelheit erfolgte der Rückmarsch nach Wednyj und am Nachmittag des 16.02. rückt die Pz.Abt. 116 in die »Maulwurfstellung« am Mius nach Petrowskoje ab. Der Div.Stab der 16. Inf.Div. (mot) liegt in Bolschaja Neklinowka. In diesem Raum liegt gleichfalls der Stab der 15. Lw.Felddivision.
Am 17.02. ist Ruhe und der notwendige technische Dienst kann durchgeführt werden.
Am 18.02., um 13.30 Uhr erhält Hptm. Tebbe Befehl: Erkundung von Stepanowskij (südöstlich von Matwejew Kurgan) von Süden und Südwesten durchzuführen. Um 13.30 Uhr wird die Abt Tebbe alarmiert, da bei der 79. Inf.Div. – (Div. Kdr. Gen.Lt. Richard Graf v. Schwerin) – durchgebrochen ist.
Die KGr. Tebbe bestand aus Pz.Abt. 116 und dem I./Gren.Rgt. (mot) 156 (Stärke: 8 Offz., 42 Uffz. Und 234 Mann) unter Führung von Hauptmann Baumgarten-Crusius. Sie wird dem XXIX. AK, das in Anastassijewka liegt, unterstellt. Der Führer der KGr. fährt zur Verbindungsaufnahme zur 79. Inf.Div. nach Kisslitzkij voraus.
Die Kampfstaffel setzt sich um 14.00 Uhr von Petrowskoje über Bolschaja Neklinowka nach Petro-Ssergijewskaja ab.
Um 16.00 Uhr, es ist bereits dunkel, erfolgt Einweisung des Führers der KGr. durch den Kdr. der 79. Inf.Div. – diese ergab im Wesentlichen nichts neues. Es wurde bestätigt, dass der Feind am 18.02.1943 in den frühen Morgenstunden mit Pz- und Motkräften bei Stepanowskij durchgebrochen war und die Front nach Norden und Süden aufgerollt hatte. Die Verbindung zwischen unseren Truppen bestand praktisch nicht mehr. Selbst Standort und Lage waren unbekannt. Einsatzbefehle wurden dem Kampfgruppenführer keine gegeben. Lediglich wurde dem Führer der KGr. Für die Nacht als Unterbringung ein Kuhstall zugewiesen, auf dem aber Hptm. Tebbe verzichtete.
Auf Vorhalten des KGr.Führers, dass es wohl zweckmäßig sei, die gesamte Kampfgruppe zumindest nach Kisslitzkij vorzuziehen, wird das XXIX. AK zum Entscheid angerufen. Es ist wiederum neblig und kalt. Das XXIX. AK meldet sich trotz verzweifeltem kurbeln am Fernsprecher nicht. Der Nachrichtenoffizier des Befehlspanzers, Leutnant Zinke, kommt in den Div.Gef.Stand und meldet dem Hptm. Tebbe mit leisen Worte etwas ins Ohr.
Hptm. Tebbe verlässt den Gef.Stand, um sich selbst zu überzeugen. Einwandfrei hört man aus nördlicher Richtung erneut Fahrzeuge und marschierende Panzer. Die konnten nur Feindpanzer sein. Der Ia kurbelte noch verzweifelt an seinem Telefonapparat. Der Div.Kdr. befahl den KGr.Führer wiederum für seine Person, in den Kuhstall zu ziehen. Hptm. Tebbe kann sich einer Grimasse nicht enthalten und meldet, dass die Verbindung zwischen XXIX. AK wohl nicht mehr zustande kommen dürfte, da sicherlich schon ein T-34 auf der Leitung stände. Hptm. Tebbe ging mit dem Div.Kdr. Und dem Ia vor die Tür. Noch immer waren nach Westen rollende Panzer zu hören. Wortlos meldet sich Hptm. Tebbe ab, um bei seiner KGr. Über Funk das Notwendigste zu veranlassen. Als er kurze Zeit danach beim Kommandeur der 79. Inf.Div. sich zum Einsatzbefehl melden sollte, hatte sich der Div.Stab bereits mit unbekanntem Ziel abgesetzt. Er landete später beim Kdr. der 16. Inf.Div. (mot). Da nun aber keine Befehlsverhältnisse gegeben waren, meldete der KGr.Führer dieses dem Kommandeur der 16. Inf.Div. (mot).
Bereits um 18.00 Uhr erreicht Hptm. Tebbe der Fu-Spruch, dass die Kampfführung für den 19.02.1943 die 16. Inf.Div. (mot) und die gesamte Kampfgruppe in Petro-Georgijewsk bleiben und sich dort sichern sollte. Um 20.35 meldete sich der Bttr.Chef 2./Pz.Art.Rgt. 128 von der 23. Pz.Div., Hptm. v. Bünau. Da er seit langem keine Einsatzbefehle mehr von der 79. Inf.Div. erhalten hatte (vmtl. von der 23. Pz.Div. dorthin abgestellt), unterstellte er sich freiwillig der KGr. Tebbe und bat um Aufträge. Freudige Angelegenheit, somit hatte die Kampfgruppe eine wesentliche Verstärkung erfahren, die sich später bezahlt machen sollte.
Für die Nacht bezog die Batterie in Petro-Georgijewsk Stellung. Durch Funkspruch wurde die 23. Pz.Div. verständigt und durch Gegenfunkspruch der der 23. Pz.Div. wurde dieses nachträglich genehmigt. Mit Erlaubnis der 16. Inf.Div. (mot) wird noch in der Nacht Aufklärung nach Dobrizin und Garmasch angesetzt. Dort angetroffene Teile des Gren.Rgt. 179 werden gebeten, Spähtrupps nach Norden und Osten anzusetzen.
Es ist 23.00 Uhr. Da der geplante Angriff des nächsten Tages auf Stepanowskij – Garmasch von besonderer Bedeutung ist, wird zur Sicherung des Ortes noch ein Zug Panzer eingesetzt.

Fortsetzung geplant.
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Zuletzt bearbeitet von UHF51 am 08.08.2013 - 07:44, insgesamt 2-mal bearbeitet
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19.02.1943: Das Wetter ist kalt, nebelig, dann stürmisch und bedeckt. Die Kampfgruppe unter Führung von Hptm. Tebbe bestand aus Pz.Abt. 116, I./Gren.Rgt. (mot) 156 und der 2./Pz.Art.Rgt. 128. Sie erhielt Befehl, um 05.00 Uhr aus Petro-Georgijewsk anzutreten und über Garmasch nach Stepanowskij vorzustoßen, es zu nehmen und zu halten.
Zur Unterstützung dieses Angriffes sollte um 05.00 Uhr antretend vom Straßenkreuz 4 km westlich Bolschaja Neklinowka eine Kp. Kradschtz.Btl. 165 dazu leichte und schwere Panzer der s.Pz.Abt. 503 (Tiger), Kdr. Oberstlt. Erich Hoheisel, aus Latonowo zugeführt werden. Der Kommandeur (Hptm. Ganter) Kradschtz.Btl. 165 sollte den Befehl über das Halten von Stepanowskij übernehmen. Diese Kampfgruppe kam nicht mehr zum Einsatz.
Um 05.00 Uhr tritt die KGr. Tebbe zum Angriff an. Sie erreicht Garmasch, sichert dort das Beziehen der Geschützstellungen Batterie Bünau, während I./156 (verlastet) unter Führung von Hauptmann Baumgarten-Crusius aufschloss. Die 2./Pz.Art.Rgt. 128 geht in Stellung.
2./Gren.Rgt. (mot) 156 sitzt auf die Panzer auf, zumal der Angriffsbefehl lautet: Kampfgruppe Tebbe nimmt beiderseits des Weges antretend Stepanowskij, I./156 (ohne 2. Kp.) folgt auf Mot-Fahrzeugen, solange Feindlage dieses zulässt.
Nach Absetzen folgen des Angriffs der Panzer. Nach Nehmen des Ortes besetzen und halten des Osthanges der Höhe 105,7 – nord-nordwestlich Stepanowskij. Bei feindlichem Pz.Angriff: Absetzen, in Deckung gehen und Niederhalten feindlicher aus aufgesessener Infanterie.
2./Pz.Art.Rgt. 128 – mit Beobachtungsstelle auf Punkt 90,7 – unterstützt den Angriff durch Niederhalten feindlicher Batterien und Abwehrwaffen, insbesondere im Raum Stepanowskij und Matwejew Kurgan. Flankenbedrohung aus Norden – insbesondere aus Höhenzug 105,7 – ist auszuschalten.
Räderteile: Sind nach Garmasch abzuschieben und durch die dort befindlichen Teile (Tross) unter Hptm. Brese zu sichern. Nach Feuerbereitschaft der 2./Pz.Art.Rgt. 128 tritt die KGr. Tebbe um 06.05. Uhr an. Die Höhe 90,7 wird ohne Feindberührung erreicht. Die schwache Inf.Sicherung von Hptm. Brese wird zur Zeit noch vorgefunden. Von hier ab entfaltet und entwickelt sich Pz.Abt. 116 beiderseits des Weges und stößt über die Höhe 90,7 in den Fedorenko-Grund vor.
Dabei erhalten die eigenen Panzer, besonders die 4./Pz.Abt. 116 unter OLt. Kühne, heftiges Pak-Feuer aus der Gegend ca. 1 km nördlich von Stepanowskij. Auf die erkannte Pak-Stellung legt die 2./Pz.Art.Rgt. 128 einen Feuerschlag und ermöglicht hierdurch das Überschreiten der Höhe in schnellen Sprüngen. I./Gren.Rgt. (mot) 156 (ohne 2. Kp.) folgt aufgesessen. Im Fedorenko-Grund drehen die Panzer nach Osten ein. Mit der Unterstützung der 2./Pz.Jäg.Abt. 228 gelingt es, in überschlagendem Einsatz die Pak-Stellungen im hohen Schilfgras zu bekämpfen. Eine Batterie 7,62-cm-Pak wird außer Gefecht gesetzt. Die abgesessenen 156er Grenadiere durchkämmen das Gelände nach versprengter feindlicher Infanterie. Es ist 06.45 Uhr.
Immer wieder auflebendes Pak-Feuer verhindert das Hinaustreten aus dem Fedorenko-Tal. Dann treffen zur Unterstützung Ju 87 (Luftflotte 4) ein. Durch Richtungsschüsse aus dem Panzer mit Leuchtpistolen werden Lichtzeichen auf die Ziele gegeben. Mit Bomben und Bordwaffen greifen die Kampfflieger an.
Inzwischen ist I./Gren.Rgt. (mot) 156 (o. 2. Kp.) hinter der Grube abgesessen und greift jetzt mit den Panzern Stepanowskij an.
Infolge von Munitionsmangel bei den Panzer IV und Mangel an Nebelmunition, wird das Niederhalten des flankierenden Pak-Feuers erschwert. Um 07.45 Uhr erfolgt ein Stuka-Angriff. Die Pz.Abt. 116 dringt in das Dorf ein. Die Häuser werden von der 2./Gren.Rgt. (mot) 156 durchsucht. Die Panzer beziehen Stellung am Ortsrand und bekämpfen in Richtung Matwejew Kurgan zurück flutenden Feind. In Stepanowskij werden drei deutsche 8,8-cm-Flak und zwei 2-cm-Flak wieder in eigene Hand gebracht. Dazu zahlreiche Waffen, Geräte und ein Protz-Kraftwagen. Ein Schwerverwundeter der 79. Inf.Div., der am Vortage dort nicht geborgen werden konnte und sich im Schilf versteckt hatte, wird nun geborgen und zurück geschafft.

2./Gren.Rgt. (mot) 156 bereinigt und besetzt nunmehr unter dem Schutz der Panzer die Höhe 2 km nördlich Stepanowskij. Das I./Gren.Rgt. 156 erhält Befehl, unter Zurücklassung von Sicherungen, in Stepanowskij die Höhe südlich davon zu besetzen und zu halten.
Mit Inbesitznahme dieser beiden Höhen ist nunmehr der Durchbruch und die Nachschubstraße des sowjet. IV. Mech. Garde-Korps unterbrochen und abgeriegelt. Um 08.30 Uhr bekämpft der Feind aus Gegend südlich Matwejew Kurgan die bereits sich in Stepanowskij sich sammelnden Panzer mit mehreren »Stalinorgeln« (neuerer Art vom Typ "Januschka"). Der V.B. Der 2./Pz.Art.Rgt. 128 hat die Stellung erkannt und zwang sie durch Feuer zum Stellungswechsel. Einmal erkannt, können sie auch in der neuen Stellung nicht unerkannt, unbehelligt wirken, sie werden mit Feuer belegt und rücken ab,
Um 09.10 Uhr wird Oberfeldwebel Algermissen (3./Pz.Abt. 116) zur Aufklärung über Woroschilowskij nach Rjashenaja angesetzt. In Woroschilowskij werden schwache Feindtruppen vernichtet. In Rjashenaja werden eigene Truppen festgestellt. Um 09.20 Uhr trifft Hptm. Ganter (Kdr. Kradschtz.Btl. 165)¹ auf dem Gef.Stand der KGr. Tebbe ein. Er wird in die Lage eingewiesen und ihm der Abschnitt übergeben. Die Pz.Abt. 116 zieht zur weiteren Verwendung der Division um 16.00 Uhr in Garmasch unter.
20.02.1943: Auch heute scheint die Sonne nicht durchzubrechen. Es ist 06.00 Uhr, kalt, stürmisch und bedeckt, als der Befehl zum Durchkämmen des schluchtenreichen Fedorenko-Tals eintrifft. Das Tal wird bis nach Dubikin von versprengten Feindkräften gesäubert. Mehrere Pak und Panzerbüchsen vernichtet. Von Dubikin aus wird nach Osten eingedreht, um die beherrschenden Höhe 105,7 im Angriff zu nehmen. Da erreicht Hptm. Tebbe die Orientierung, dass der Angriff der 23. Pz. Div. von Norden aus nach Süden gut vorankommt. Der Angriff auf Höhe 105,7 ist einzustellen und um 12.00 Uhr soll KGr. Tebbe zusammen mit dem Kradschtz.Btl. 156 und der s.Pz.Abt. 503 zum Angriff auf Anastassijewka antreten.
Jedoch ist die s.Pz.Abt. 503 innerhalb des Abschnittes der 23. Pz. Div. gebunden. Sie steht daher nicht zur Verfügung, desgleichen auch nicht Kradschtz.Btl. 156. Aus dem Angriff wird ein Sicherungsauftrag. – Die Abteilung marschiert über Pokrowskij, Lewschenko, Werschnje-Schirokij. Um 13.00 Uhr wird Sicherung bezogen in Höhe der Sowchose Nr. 15 (ca. 11 km ostwärts Anastassijewka).
21.02.1943: Das Wetter hat sich insofern verändert, als es nunmehr klar ist. Um 05.15 Uhr soll die KGr. Tebbe, der die 4./Kradschtz.Btl. 165 unter Führung von OLt. Euler unterstellt ist, in Zusammenarbeit mit der s.Pz.Abt. 503 unter Führung von Oberstlt. Hoheisel zum Angriff auf Anastassijewka antreten, um das sowjet. IV. Mech. Garde-Korps zu vernichten. Die Kampfführung wird Hptm. Tebbe übertragen. In gemeinsamer Absprache mit dem Kommandeur der s.Pz.Abt. 503 wird beschlossen, dass 503 nördlich umfassend auf Anastassijewka vorstoßen soll, während Pz.Abt. 116 frontal bindend und von Süden mit der 4./Pz.Abt. 116 in Anastassijewka einbricht. Der Tiger-Abt. 503 sind außerdem Teile eines Bau-Btl. (?) unterstellt worden. Der Angriffsbeginn musste verschoben werden, da die s.Pz.Abt. 503 verspätet eintrifft.
Erst um 07.30 Uhr ist die gemeinsame Bereitstellung bei Punkt 127,8 etwa 7 km südostwärts Anastassijewka eingenommen. Um 08.00 Uhr erfolgt von Osten ger über Punkt 66,9 ein frontaler Scheinangriff der Abt. Tebbe auf Anastassijewka, um dem Gegner zu einer Schwerpunktbildung an der westlichen Ortsseite zu veranlassen. Jetzt tritt zur nördlichen Umfassung die Tiger-Kp. von Oberleutnant Heilmann an, und zur südlichen Umfassung die verstärkte 3./Pz.Abt. 116 unter Führung von OLt. Kühne. Die 3. Kp. ist verstärkt durch einen Zug Panzer IV unter OFw. Rose und durch die 4./Kradschtz.Btl. 165, welche auf die Panzer aufsitzt. Gleich nach dem Antreten fällt die Fu-Verbindung innerhalb der s.Pz.Abt. 503 (Tiger) aus. Der N.O. (Lt. Karl Zinke) übernimmt mit dem Befehlspanzer der Pz.Abt. 116 die Fu-Verbindung und behält diese auch bis zum Abbruch des Kampfes.
Um 08.00 Uhr beginnt der Angriff. Auf etwa 2 000 m eröffnen ca. 12 Feindpanzer und Pak aus dem Südteil des Dorfes das Feuer. Die Kradschützen sitzen ab. Unter Ausnutzung der Mulde und unter dem Feuerschutz der anderen Pz.Züge stößt ein Zug zur Straße vor, die von Süden in den Ort Anastassijewka führt. Ein feindliches Aufklärungsflugzeug, das gerade starten will, wird von einem unserer Panzer abgeschossen. Der Spitzenpanzer stellt die Verminung der Straße fest. Die Kradschützen folgen dem Angriff zu Fuß. Zwei T-34 werden an der Südostecke von Anastassijewka abgeschossen. Sie brennen. Eine Pak auf der Höhe westlich von A. wird durch Volltreffer vernichtet. Weitere Feindpanzer, nach Schätzung sind es etwa 12 – 14, haben sich in in den Ort zurück gezogen.

¹ Kampfgruppe Ganter:
Kradschtz.Btl. 165 (3. Kp. sowie Reste der 4. u. 5. Kp.) I./Gren.Rgt. (mot) 156,
Tle. 79. Inf.Div. (mit Pi.Btl. 666, Btl. v. Brasse u. 6./Inf.Rgt. 179), dazu einige wenige Panzer.

Fortsetzung folgt.
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Zuletzt bearbeitet von UHF51 am 07.08.2013 - 11:25, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragBeitrags-Nr.: 202562 | Verfasst am: 07.08.2013 - 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Etwa 100 m vor dem Südeingang von Anastassijewka sind ausgebaute Schützenstellungen mit Pz.Büchsen. Im Südwestteil schwere Granatwerfer, die bereits feuern. Unter dem Feuerschutz des mittleren und rechten Pakzuges gelingt es dem linken Zug in einem Sprung den Südrand des Ortes zu erreichen, feindliche Infanteriestellungen zu überrollen und sich an den ersten Häusern festzusetzen. Die Kradschützen werden durch Zuruf verständigt. Ihnen gelingt es mit ganz geringen Verlusten über die frei Fläche zu kommen und sich in den Häusern des Ortes festzusetzen. Ein T-32 wird abgeschossen.
Der Russe, der die Flanken bedroht, zieht sich nun mit seinen schweren Waffen in den Mittelteil des Ortes zurück. Dadurch wird der Ortsrand entblößt und die Masse der Kp. OLt. Euler (4./K.B.165) kann nunmehr von Südosten in Anastassijewka eindringen. In Zusammenarbeit Panzer und Kradschützen wird danach Haus für Haus durchkämmt.
Schließlich hat die Kp. Kühne (3./Pz.Abt.116) folgende Linie erreicht: Rechter Zug ist im südöstlichen Teil, mittlerer Zug daran anschließend. Der linke Zug in den Gärten am Westrand des Ortes. Nach Süden hat OLt. Kühne zwei Pz. IV zur Sicherung eingesetzt. Die durch Beschuss in Brand geratenen Häuser und Panzer nehmen durch ihre Rauchentwickelung die Sicht. Der Feind sammelt sich wieder, benutzt die Gelegenheit, im Schutze des beißenden Rauches sind zwei T-34 mit aufgesessener Infanterie zu erkennen. Einer der T-34 durchbricht im Schutze des Qualmes die vordere Linie, stößt nach Süden durch und wird hier von der nach Süden abgestellten Sicherung durch OFw. Rose abgeschossen. Der andere T-34 nimmt hinter einem Haus Deckung. Er ist weder durch den rechten noch den mittleren Zug zu fassen.
Der feindliche Gegenstoß wird beiderseits der Dorfstraße mit Schwerpunkt ostwärts geführt. Die eigenen Kradschützen bleiben in der Höhe der eigenen Panzer und schießen mit einer zurückeroberten 2-cm-Flak auf die feindliche Infanterie, die unter großen Verlusten liegenbleibt. Der nach Süden sichernde Zug schießt dann schließlich in einem günstigen Moment den angreifenden T-34 ab. Damit ist dieser Gegenangriff des Feindes abgewehrt.
In diesem Moment bietet der Kommandeur der 16. Inf.Div. (mot), General Gerhard Graf v. Schwerin, dem Hptm. Tebbe Luftwaffenunterstützung durch Bomberverbände an. Hptm. Tebbe erfragt durch Funk bei der Tiger-Kp. Heilmann Standort und Lage. Oberleutnant Heilmann meldet, das der Angriff gut vorankommt und er bereits den Nordteil von Anastassijewka erreicht habe. Da die Teile von Tebbes KGr. Bereits bis zur Mühle von A. stehen, lehnt er die Luftwaffenunterstützung ab, um nicht die eigenen Truppen zu gefährden. Weil seiner Meinung nach in etwa einer ½ Stunde Tuchfühlung untereinander erfolgen müsste. Da jedoch, trotz der starken Feindbesetzung von Anastassijewka, vom Anrücken der Kp. Heilmann nichts zu bemerken ist, wird nochmals um Lage und Standort gebeten. Heilmann bestätigt wiederum, dass er im Nordteil von A. sei und keinen Feindwiderstand vorfände.
Daraufhin ergeht die Information an die Einheiten der Abteilung, dass mit dem Gegenstoß oder Ausbruch des Feindes nach Osten oder Westen in Kürze zu rechnen sei. Aber von der Kp. Heilmann ist weder etwas zu sehen noch zu hören. Hptm. Tebbe bittet durch Funk um Abschießen von Leuchtsignalen. Der Abschuss wird per Funk mitgehört. Die Leuchtsignale sind aber nicht zu sehen. Da meldet Kp. Heilmann: "Sie werden lachen, ich bin in einem ganz anderen Ort – nämlich in Nordteil von Marfinskaja."
Dem Hptm. Tebbe war bei dieser Meldung keineswegs zum Lachen zumute, bedeutete sie doch, dass das gesteckte Ziel – die Vernichtung des IV. Mech. Garde-Korps – gefährdet war. Die Unterstützung der Luftwaffe war nun auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr anforderbar. Außerdem musste im Fall eines Misslingens des Angriffs auf Anastassijewka der verstärkten Kp. Kühne (3./Pz.Abt. 116) mit den abgesessenen Kradschützen des OLt. Euler (4./K.B. 165) sich ggf. über eine freie Ebene und ansteigendem Hang absetzen.
Hptm. Tebbe befahl nunmehr den Ort zu halten bis nach Abstimmung mit Oberstleutnant Hoheisel durch Marfinskaja in schnellem Zug durchzustoßen auf Nordteil von Anastassijewka. Nach kurzer Zeit meldete OLt. Heilmann, dass infolge starker Abwehr ein Angriff auf A. unmöglich sei.
Ein Panzer der 3./Pz.Abt. 116 erhielt zwei Treffer. Er ist nur noch rollfähig. Der Fahrer bootet aus und sieht hinter der nächsten Hausecke einen T-34; er vernichtet ihn mit einer Haftladung. Die Häuser und die Panzer brennen. Ein weiterer Angriff erscheint ohne Erfolgsaussichten, da die Dunkelheit in Kürze hereinbrechen wird. Der Gegner verteidigt sich zäh in den Häusern. Hptm. Tebbe entschließt sich zum Lösen vom Feind. Unter Ausnutzung mehrerer Feuerschläge sowie Ausnutzung des Rauches gelingt es der Kp. Kühne und den Kradschützen sich unter Feuerschutz der Panzer von Punkt 66,9 vom Feind zu lösen.
Die KGr. Tebbe sammelt und zieht um 23.30 Uhr für den Rest der Nacht in Latonowo unter. Die s.Pz.Abt. 503 sichert gegen Anastassijewka.
Der Zug OFw. Rose der Pz.Abt. 116 wird der s.Pz.Abt. 503 unterstellt und bei Sowchose Nr. 15 zur Sicherung eingesetzt. Um Mitternacht erhält Hptm. Tebbe Befehl für den in den Morgenstunden erneuten Angriff auf Anastassijewka; diesmal mit Artillerie und Luftwaffenunterstützung.
22.02.1943: Der Zug des OFw. Rose (drei Panzer III und ein Panzer IV) der Tiger-Abt. 503 (Kp. Heilmann) unterstellt, hat Auftrag, bei Sowchose Nr. 15 den Übergang über die Ssarmatskaja-Schlucht gegen Ausbruchsversuche des in und bei Anastassijewka eingeschlossenen Feindes zu sichern. Durch einen Melder wird der Zug Rose an die Furt geleitet und nimmt von dort aus Verbindung mit der nördlich davon sichernden Kp. Heilmann auf.
In den ersten Stunden des 22.02. erscheint der Feind mit mehreren Panzern. Es werden 12 Stück gemeldet und eine endlos erscheinende Lkw-Kolonne insbesonders vor der Sicherungsstellung der Kp. Heilmann. Der Zug Rose erhält Befehl, mit dem Pz. IV und einem Pz. III nach Norden vorzustoßen, um der Kp. Heilmann durch Flankenstoß Entlastung zu verschaffen.
Nachdem Kp. Heilmann einen Feindpanzer abgeschossen hat, dreht der Gegner mit Panzern und einigen Fahrzeugen nach Süden ab und nähert sich den Stellungen des Zug Rose. Dieser erhält daraufhin von der Kp. Heilmann den Befehl, die vorgezogenen beiden Panzer wieder in die Sicherungsstellung zurückzunehmen und den Übergang über die Ssarmatskaja-Schlucht zu halten. Gleich darauf sind Panzergräusche aus Norden zu hören, die sich nach Osten verlieren. OFw. Rose meldet diese Beobachtung und erkennt gleichzeitig Mot-Kolonnen am Ostrand der Schlucht von Norden kommend, die nach Osten in eine Schlucht auf Ssamoiloff einbiegen.
Der Zug nimmt den Kampf auf, erhält aber den strikten Befehl, weiterhin nach Westen zu sichern. Er erhält erst die Erlaubnis zum Eingreifen, als kein Fahrzeug mehr zu sehen war. Auf Bitten erhält OFw. Rose nun auch die Erlaubnis, die Verfolgung aufzunehmen. Die Russen verlassen nunmehr ihre Fahrzeuge und fliehen zu Fuß. Rose stößt bis über die Rollbahn Taganrog – Stalino bei Ssamoiloff vor, als aus entgegengesetzter Richtung vier Sturmgeschütze (?) mit aufgesessener Infanterie kommen.
Der Nachrichtenoffizier (N.O. Lt. Zinke) der Pz.Abt. 116, der nie auf Befehle wartete, hatte den Fu-Verkehr des OFw. Rose mitgehört. Wir waren im Bilde und tobten, dass dem Rose die Hände gebunden waren. Wir versuchten nun zu beantragen, dass OFw. Rose mit seinem Zug wieder der Pz.Abt. 116 unterstellt wird. In Erkenntnis des Ausbruchsversuches des IV. Mech. Garde-Korps verstärkte Hptm. Tebbe den noch immer bei Stepanowskij befindlichen Zug des Stabsfeldwebel Schulze mit zwei Panzer IV.
Mit St.Fw. Schulze, der immer auf Empfang zu stehen hatte, wurde sofort Verbindung aufgenommen. Er musste selbst an das Fu-Gerät. Die Einweisung und den Befehl, den er durch Hptm. Tebbe erhielt, war einfach und kräftig: "Du Hundesohn, aus mit dem Schlaf. Unsere Freunde brechen aus, sie werden bei Dir vorbeikommen. Pass auf, dass keiner durchkommt. Nimm sofort mit den Grenadieren Verbindung auf, orientiere sie und bitte sie um Unterstützung. Auf Empfang bleiben, jede Bewegung melden!"
Schulzes große Stunde, die ihm das Ritterkreuz einbringen sollte, begann. St.Fw. Schulze nahm mit dem Chef der 1./Gren.Rgt. (mot) 156, Oberleutnant Memminger, Verbindung auf. Beide sollten später eng zusammenarbeiten. Es war eine sternenklare Nacht. Kalt, die Wege und Hänge waren tagsüber aufgetaut und gegen Abend gefror der matschige Schnee zu spiegelblankem Eis. Oberleutnant Kurt Sollmann, der Chef der Versorgung, hatte alle Hände voll zu tun, immer wieder rutschten Fahrzeuge in den Graben. Da setzte er Zugmaschinen ein, die er von der Werkstatt holte. Auch die Verpflegung war knapp. Die Besatzungen lebten aus eigenen Vorräten, die die erfahrenen Kommandanten immer im Panzer hatten.

Fortsetzung folgt.
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BeitragBeitrags-Nr.: 202574 | Verfasst am: 08.08.2013 - 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Um 02.00 Uhr nachts erfolgte die uns bereits bekannte Orientierung durch den Ia, Oberstleutnant v. Kienle, dass der Feind aus Anastassijewka ausbräche und man sich zu weiterer Verwendung zum Straßenkreuz nördlich Petro-Georgijewsk begeben sollen. Die Pz.Abt. 116 ist noch nicht marschbereit. Der einzige Spritwagen, der sich festfährt, kann per Hand noch entladen werden. OLt. Sollmann erhält den Befehl, Betriebsstoff und Munition zum Straßenkreuz nördlich Petro-Georgijewsk zu bringen. Das war zwar gefährlich, aber jetzt musste alles auf eine Karte gesetzt werden. Einige Panzer wurden aufgetankt. Die anderen werden in Schlepp genommen.
Bis zu drei Panzer werden angehängt und los geht es zum befohlenen Straßenkreuz. Immer wieder rutschen die Panzer auf den vereisten Straßen ab und um 08.30 Uhr kann nun die Pz.Abt. Tebbe von Straßenkreuz nördlich Petro-Georgijewsk über Werschnje-Schirokij, südlich Kruglik über Punkt 108 nach Höhe Punkt 105,7 nördlich Fedorenko vorstoßen. Außer durch Funk besteht auf diesem Angriffswege keine Tuchfühlung oder Berührung mit der 23. Pz. Div.

Da meldet Stabsfeldwebel Schulze, dass vor der ausbrechenden Kolonne etwa 1 km davor ein feindlicher Pz.Spähwagen vorausfährt, und zwar auf der Straße Federenko – Matwejew Kurgan.
Dieser wird vmtl. von der Flak abgeschossen, bzw. fuhr auf Minen. Der Panzer von St.Fw. Schulze fällt durch technischen Defekt aus. Er bootet um. Die feindliche Kampfgruppe taucht deutlich im Fedorenko-Tal auf. Zwei kleine Bäche muss Schulze überqueren, bis es ihm gelingt, das Tal zu sperren. Er bekämpft die Feindspitze mit allen Waffen. Beim Feind entsteht Verwirrung.
Da lösen sich aus Mitte der Kolonne vier Feindpanzer, zwei KW-1 und zwei T-34. Bei einem weiteren deutschen Panzer bricht die linke Zwischenwelle. Er fällt bewegungsunfähig aus, kann aber noch schießen. Die beiden KW-1 werden in zusammengefassten Feuer des Zug Schulze auf etwa 250 m Entfernung zusammengeschossen. Die beiden T-34 versuchen, gefolgt von Mot-Fahrzeugen, in ein Seitental nach Norden auszubrechen.
Der Zug des St.Fw. Schulze nimmt die Verfolgung auf, während die restlichen bewegungsunfähigen Panzer des Zuges die feindliche Infanterie und Mot-Kolonnen niederkämpfen. Sie verhindern, dass die erst jetzt erkannten angehängten Pak-Geschütze in Stellung gehen. Von der eigenen Pak – oder der Artillerie – zumindest aus der Artilleriestellung, erhält ein eigener Pz. IV einen Treffer. In der Verfolgung werden die beiden Spitzenpanzer T-34 abgeschossen.
Unter den sich Ausbootenden befinden sich zwei sowjet. Generäle. Der eine ergibt sich, während der andere sich tapfer verteidigt und fällt. Es war dies, wie sich später herausstellen sollte, der Kommandierende General des Mech. IV. Garde-Korps Generaloberst (Generalmajor?) Danstischin.
Der Abschnitt ging später an die 23. Pz. Div., welche dann die Gefangenen übernahm und auch verhörte.
Die Kolonne, nunmehr gänzlich in Verwirrung geraten, stockt. Ein Entweichen ist nicht mehr möglich. Die Hänge zum Teil steil oder auch vereist. Die Besatzungen der Fahrzeuge verlassen fluchtartig ihre Lkw und verkriechen sich in Löchern und Gräben. Die noch mehrfachen Versuche, doch noch Pak in Stellung zu bringen, scheitern. Schulze schießt sie mit seinem Panzer ab.
Der die Schlucht nördlich umfassende angriff der Pz.Abt. 116 unter Hptm. Tebbe kommt ebenfalls gut voran. Punkt 108 ist genommen. Die Schlucht breitet sich unter uns aus. OLt. Kühne, Chef 4./Pz.Abt. 116 dreht nach Süden in die Schlucht ein. Er und St.Fw. Schulze erhalten von Hptm. Tebbe den Befehl, untereinander direkte Fu-Verbindung aufzunehmen und in engster Zusammenarbeit den ausgebrochenen Feind in der Schlucht zu vernichten. –
Von zwei Seiten werden nun Teile des sowjetischen Korps gefasst. Oberleutnant Kühne sieht die zahlreichen zerklüfteten Schluchten feindbesetzt. Ein Fahren mit dem Panzer ist nicht möglich. Die eigene Infanterie ist noch nicht herangekommen. Da entschließt er sich mit seinen Männern der 4./116 auszubooten und im Kampf Mann gegen Mann werden zahlreiche Gefangene eingebracht.
In der Zwischenzeit stößt Hptm. Tebbe auf die Höhe Punkt 105,7 vor. Der Gegner ist zermürbt. Nach kurzem Kampf ist auch diese beherrschende Höhe wieder in eigener Hand. Als der Panzer des Hptm. Tebbe mitten auf der Höhe steht, breitet sich vor seinen Augen die volle Katastrophe aus.
Tief kann man in das Tal bis nach Matwejew Kurgan sehen. Da erscheint auf der Höhe der Gefechtskübel von Tebbe. Aus ihm springt mit fröhlichem Gesicht der treue, bewährte Bursche von Hptm. Tebbe, der OGefr. Merle. In der Hand eine Schüssel mit Essen. Lachend, aber trotzdem auch mit Flüchen wird er empfangen, denn hier hat er weiß nichts zu suchen. Da greifen uns Tiefflieger an. Der eine setzt auf den von Tebbe an. Der Fahrer fährt zickzack. Die Bomben fallen. Merle erhält noch rechtzeitig eine Warnung. Schnell und geistesgegenwärtig lässt er den Essenstopf fallen und mit einem Hechtsprung ist er unter dem Panzer des Kommandeurs. Die Bombe kracht ca. 1 m daneben nieder. Knall, Staub und Dreck. Wir schütteln uns und booten aus, um nach dem guten Merle zu sehen. Er blutet und lacht, dann flucht er. Unser Abt.Arzt, der immer in allen Brennpunkten des Kampfes anwesende Oberarzt Dr. Heinrich Hechelmann, nimmt ihn in seinem Panzer mit, um ihn im nächsten Dorf zu versorgen.
Die Höhe ist genommen. Da melden OLt. Kühne und St.Fw. Schulze, dass acht sowjetische Stabsoffiziere gefangengenommen sind, sowie ein General und ein Major tot sind.
Die Höhe 105,7 wird an die 23. Pz. Div. übergeben.
St.Fw. Schulze verbleibt in Stepanowskij, während die Pz.Abt. 116 wieder in Latanowo zur Verfügung der Division sammelt. OLt. Kühne, der schon seit einigen Tagen trotz Erkrankung geführt hat, muss jetzt ins Quartierbett und da hilft kein Einspruch. Er muss jetzt die Führung an OLt. Christoph Leonhardt übergeben.
Nach Rücksprache mit OLt. Memminger wird St.Fw. Heinrich Schulze zum Ritterkreuz eingegeben. Er erhält dieses (18.08.1943) und wird später zum Leutnant (00.03.1944) befördert.
An diesem 22.02.1943 werden außer Gefangene 130 Lkw erbeutet, diese erst einmal verbleiben bei der Pz.Abt. 116. Aber so viele Fahrer sind gar nicht vorhanden, um diese Fahrzeuge zu bewegen. Daher lässt Hptm. Tebbe und über Dolmetscher werden Freiwillige gesucht, die sich bereiterklären, die erbeuteten Lkw zu übernehmen. Es melden sich alle Gefangenen und nun werden die Fahrzeuge wieder mit denselben Fahrern besetzt, die ursprünglich jene gefahren haben. Diese russischen Gefangenen werden dann später als Hilfswillige (»Hiwis«) eingestellt und bleiben zum größten Teil bis zum Schluss des Krieges bei der Pz.Abt. 116 bzw. Pz.Rgt. 16. Sie haben sich gut bewährt.

Die Kampfhandlungen am 22.02.1943 aus der Sicht des Kradschützen-Bataillon 165
(...)
06.10 Uhr – Der Feind wollte das Fedorenko-Tal, seine Einfallstraße auch zum Rückzug benutzen. Jedoch bevor er noch an Stepanowskij herankam, wurde ihn der Weg verlegt. Fünf Selbstfahrlafetten der Pz.Jäg.Abt. 228, der Pz.Zug Schulze und Teile I./Gren.Rgt. (mot) 156 geboten ihm ein eisernes Halt. Daraufhin dreht der schon reichlich durcheinandergeratene Feind mit Masse in die auf Punkt 105,7 hinführende Seitenschlucht ab. Hier vollendet sich das Schicksal des IV. Garde mech. Korps. Es sei gleich gesagt, seit dieser Stunde heißt diese Schlucht nur nach die Todesschlucht. Im zusammengefassten Feuer der Panzer des Zuges Schulze, der Selbstfahrlafetten, unserer von Jedusch vorstoßenden 3. Kp., einer Batterie Nebelwerfer (von der II./Wf.Rgt. 54) und aller erreichbaren Artillerie wurde die über 200 Fahrzeuge starke Feindkolonne zusammengehauen und eingestampft. Starken abgesessenen Teilen gelingt es zunächst ein Entkommen in die benachbarten Schluchten und auf die umliegenden Höhen.
09.00 Uhr – Nach Aufbringen sämtlicher Räderteile setzt sofort die Bereinigung des Geländes von den zersprengten feindlichen Fußteilen an.
09.14 Uhr – Oberleutnant Euler und die 4 Sturmgeschütze rücken nach Garmasch ein und bringen 30 Gefangene mit.
09.30 Uhr – Zur Bereinigung der Höhe 90,7 werden angesetzt: 4 Stu.Gesch. mit 4./5. Kp. Es werden 40 Gefangene, darunter 3 Offiziere eingebracht, 20 tote Bolschewisten einschließlich 10 Offiziere bleiben auf dem Osthang der Höhe 90,7. Die 4./5. Kp. bleibt als Sicherung auf Höhe 90,7. Die Stu.Gesch. erhalten Befehl, nach Garmasch einzurücken.
10.30 Uhr – Noch ehe die Stu.Gesch. eingerückt sind, rollen 600 m westlich KGr.Gef.Stand zwei T-34 vorbei, dahinter etwa 200 Mann Infanterie mit Marschrichtung auf Petro-Georgijewsk. Unsere Troßteile in Petro-Georgijewsk setzten diesem Angriff ihre stärkste Waffe entgegen, indem sie sich, wie vorher oft geübt, absetzen.
11.30 Uhr – Die 4 Stu.Gesch. stoßen, da sich die Feindpanzer in schneller Fahrt entfernt haben, in die Feindinfanterie hinein, rollen diese auf, machen viele Tote und Gefangene und zersprengen den Rest. Beim KGr.Gef.Stand werden laufend Gefangene abgeliefert, es befindet sich darunter fast der gesamte Korps-Stab des IV. Garde mech. Korps. Bis zum Abend ist bis auf das stark bewachsene Gelände um die Höhe 105,7 das gesamte Gebiet hinter der HKL bereinigt.
15.00 Uhr – Bei 105,7 hat die zur Bereinigung angesetzte Kp. von der 15. Lw.Feld.Div. einen harten, verlustreichen Kampf gegen zäh sich wehrenden Feindgruppen, welche von Offizieren geführt werden.
17.00 Uhr – Ohne die Bereinigung abschließen zu können, bringt diese Kp. über 100 Gefangene ein.
18.00 Uhr – Nach überschlägiger Zählung kann die KGr. Ganter für den heutigen Tag folgende Beute auf ihr Erfolgskonto verbuchen: 360 Gefangene darunter 21 Offiziere. Ungefähr die gleiche Zahl an Toten, 130 Kfz, 12 – 15 Panzer, darunter 3 Pz.Spähwagen, 10 Pak 7,62-cm, 6 Pak 4,5-cm, 4 Flak 3,7-cm, 6 Fla-MG, 12 Gr.Wf., ungezählte MG, MPi, Karabiner und sonstiges an Waffen und Gerät.
(...)
Fortsetzung folgt.
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BeitragBeitrags-Nr.: 202578 | Verfasst am: 10.08.2013 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Karte vom Kampfraum:
http://www.bilder-hochladen.net/files/2dwr-iq-2640-jpg-rc.html
Quelle:
Kurt Wendt, Warum Pourquoi Почему Why Windhunde?
Ein Bildband der 116. Panzer-Division (2.000 nummerierte Exemplare); Seite 172
industrie- und werbedruck ohg Ahrweiler & Gottschalk, Halstenbek 1976
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23.02.1943: In der Nacht greift der Russe wahrscheinlich aus Matwejew Kurgan kommend zur Entlastung der eingeschlossenen Teile des Mech. IV. Garde-Korps Nowosselewskij an. Das dort liegende Gren.Rgt. 179 wird geworfen. Der Ort geht verloren.
Die Pz.Abt. 116 stellt sich zusammen mit dem II. Bataillon des Gren.Rgt. (mot) 60 zum Angriff auf Nowosselewskij (Hügel Punkt 101) bereit. Der Angriff kommt bis auf 1 200 m an den Ort heran. Ein T-34 wird abgeschossen, ein Panzer IV fällt durch Beschuss aus. Starkes flankierendes Abwehrfeuer bringt den Angriff zu Stehen. St.Fw. Schulze wird zum flankierenden Stoß von Stepanowskij über Gruntowskij herangezogen. Er tritt wieder zur Abteilung. Die Abt. Tebbe verbleibt als Sicherung hinter Höhe Punkt 101.
24.02.1943: Der Morgen des anbrechenden Tages verläuft ruhig. Lt. Zinke übernimmt für Hptm. Leonhardt, der zum Abt.Gef.Stand befohlen wurde, die Führung der dortigen Kampfstaffel (verst. 2./Pz.Abt. 116). - Er spielt gerade mit dem zweiten Arzt, dem Unterarzt Leck (?) Skat. Es wird eifrig und aufgeregt gedroschen. Da wird die vorderste Linie von Feindpanzern überrannt. Lt. Zinke wirft die Karten hin. Alarm, Alarm! Er stürzt in seinen Panzer. Alles klappt wie am Schnürchen. Die kampfgewohnten Besatzungen sind in ihren Wagen. Flankierend setzt er seine Panzer auf die Schlucht südostwärts Punkt 101 an. In wenigen Minuten stehen fünf feindliche Panzer in Brand. Die restlichen entkommen in Richtung Gruntowskij.
Zwei Panzer verbleiben dort zur Sicherung, während die Kampfstaffel in Dobrizin unterzieht. Um 17.00 Uhr trifft der Befehl ein, die Höhe Punkt 101 zu nehmen. Der Zug der 2./Pz.Abt. 116 unter St.Fw. Schulze stellt sich mit den Kradschützen hinter der Höhe bereit. Beim Schein mehrerer Leuchtkugeln wird ein Panzer des Typ »General Lee« abgeschossen. Noch im Dunkeln wird unter dem Schutz der Panzer die Höhe Punkt 101 genommen und besetzt. Ein Gegenangriff wird abgeschlagen.
25.02.1943: Im Morgengrauen greift der Feind mit Panzern erneut die beherrschende Höhe an. Er wird abgewiesen und ein weitere Panzer vom Typ »General Lee« wird abgeschossen. Es liegt den ganzen Tag starkes Artilleriefeuer auf Höhe Punkt 101. Aber sonst bleibt es ruhig.
26.02.1943: Der Tag verläuft ruhig. Es kann erstmalig wieder technischer Dienst durchgeführt werden. Die Häuser sind dicht belegt. 3 – 4 Besatzungen teilen sich einen Raum.
27.02.1943: Völlige Ruhe. Die Pz.Abt. 116 erhält Fla-Schutz, es sind zwei 3,7-cm und 2-cm-Flak.
28.02.1943: Der Russe greift um 09.00 Uhr die beherrschende Höhe Punkt 101 an. Stabsfeldwebel Schulze der Pz.Abt. 116 voraus, greift im nunmehr bekannten Gelände umfassend an. Ein T-34 beschädigt. Die Höhe ist wieder in eigener Hand. Es wird Sicherung bezogen und die Abteilung geht wieder nach Dobrizin.
01.03.1943: Der Feind versucht, den beschädigten T-34 zu bergen. Schulze schießt den T-34 in Brand. Ein weiterer T-34 und ein T-70 werden angeschossen.

In den nächsten Tagen fühlt der Feind immer wieder mit Panzern, dabei auch amerikanischen Typen, vor. Er wird jedoch jedes mal abgewiesen.

Bei der Kampfgruppe der 16. Inf.Div. (mot) waren auch noch folgende Einheiten an der Vernichtung des sowjetischen Mech. Garde-Korps beteiligt:
Sturmgeschütz-Abteilung 209
II./Werfer-Regiment 56
II./Grenadier-Regiment 610

E N D E

Winken
Uwe2
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BeitragBeitrags-Nr.: 203245 | Verfasst am: 10.12.2013 - 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Erwähnungen der 16. Inf.Div. (mot) im KTB der 4. Pz.Armee Ende 1942 siehe:

http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=11341

Winken
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Balsi
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BeitragBeitrags-Nr.: 203249 | Verfasst am: 10.12.2013 - 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

zu Teufel, Hans-Georg 3./PZAbt. 116 - gefallen zusammen mit

Teuschel, Herbert - Gefreiter
Valentiner, Franz-Wilhelm - Unteroffizier

Quelle: Grabfoto
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BeitragBeitrags-Nr.: 203259 | Verfasst am: 13.12.2013 - 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Balsi hat Folgendes geschrieben:
zu Teufel, Hans-Georg 3./PZAbt. 116 - gefallen zusammen mit

Teuschel, Herbert - Gefreiter
Valentiner, Franz-Wilhelm - Unteroffizier

Quelle: Grabfoto


Danke, habe ich in meiner erweiterten priv. Namenliste eingefügt.
Scheinbar ist der Todestag von Teuschel beim VdK falsch eingetragen, müsste dann ebenfalls 19.7. sein, denn die Männer konnten ja erst am 3.8. tot geborgen werden.
Teufel war ja auch seit 19.7. als vermisst gemeldet.
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Balsi
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BeitragBeitrags-Nr.: 203262 | Verfasst am: 14.12.2013 - 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich glaube Du meinst den Valentiner..denn Teuschel ist richtig notiert.

grüsse
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BeitragBeitrags-Nr.: 203263 | Verfasst am: 14.12.2013 - 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Jau, war Irrtum vom Amt. Verrückt
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