Sowjetische Tiefflieger
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 196662 | Verfasst am: 21.09.2011 - 20:01    Titel: Sowjetische Tiefflieger Antworten mit Zitat

Guten Abend,
in letzter zeit konzentriere ich mich auf Erlebnisberichte rund um die Kurlandschlachten. Dazu gehören auch die Nachschubtransporte über die Ostsee. Diese wurden des laut Berichten ständig von sowjetischen Tieffliegern, besonders mit Raketen, angegriffen. Leider kenne ich mich mit der Roten Luftflotte nicht so aus, deshalb wollte ich gerne wissen, welche Flugzeugtypen die sowjetische Luftwaffe speziell für Tiefflieger- oder Torpedoangriffe auf See nutzte. Als ein weiteres Beispiel möchte ich die Versenkung des Flakschiffes "Niobe" nennen, welches auch von sowjetischen Tieffliegern angegriffen wurde.
Winken
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Karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 196665 | Verfasst am: 21.09.2011 - 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,marco
Wenn du die Tiefflieger die am Angriff auf die"Niobe"teilnahmen kennst (Il-2 und Douglas A20) hast du schon welche,dann noch die Il-4T als Torpedoflugzeug.
mfg karat
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 196701 | Verfasst am: 22.09.2011 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Im Buch "Kampfboot M428" sind dort seine Einsätze bis 1945 beschrieben. Unter anderem auch ein Torpedofliegerangriff auf den im Geleit fahrenden Luftwaffenversorgungstanker "FRIEDA" (T32) mit 1000t Flugbenzin nach Libau, sowie sein glückliches und bemerkenswertes Überleben des Angriffs. Ein Augenzeuge des Tankers hatte berichtet, das 2 Torpedos vor dem Tanker aus dem Wasser und damit über den Tanker sprangen.

Mann muss dazu sagen, daß die "FRIEDA" ein sehr kleiner Tanker(ca. 800BRT) war, der vollgeladen eine Freibord von nur 50-60cm hatte(ähnlich einem Flußkahn). Auch sind "Springer" bei Torpedos nix ungewöhnliches, können die Teile immerhin bis zu 30-35kn laufen. Ist dann die Höhenrudereinstellung defekt, bohrt er sich in den Grund oder wird zum "Oberflächenläufer". Bei den Lufttorpedos kommt hinzu, das sieh erstmal tief eintauchen und dann auf ihre Tiefe steigen. Wenn jetzt also die torpedos auch noch ziemlich kurz geworfen worden(von einem schnellen Angriff wurde dort berichtet), kann es zum besagten "Torpedosprung" gekommen sein... Gut gemacht!

Jedenfalls kam die "FRIEDA", wenauch beschädigt, mit ihrer Ladung für die Kurlandarmee mitte April in Libau an.
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 196711 | Verfasst am: 22.09.2011 - 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ja mit der Il-2 und Douglas A20 kann ich etwas anfangen. Wurde die de Havilland Mosquito auch von den Sowjets eingesetzt?
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Karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 196712 | Verfasst am: 22.09.2011 - 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,marco
Die Mosquito IV der NII WWS blieb ein Einzelexemplar und wurde nach einem Fahrwerkbruch wegen Ersatzteilmangel außer Dienst gestellt.
mfg karat
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 204116 | Verfasst am: 30.10.2014 - 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht vergessen darf man die Nähmaschine....

Die Polikarpov U2 (Po2). Die kroch jede Nacht über die Linien und beharkte im Tiefflug die Landser mit Handgranaten...oder es tackte mal ein MG...das ging von 41 bis zum nahe dem Kriegsende....
Das war zwar eher psychologisch, aber dennoch gabs da Opfer.

Die russischen Meeresflieger hatten übrigens auch eine spezielle Bombenwurftechnik, mit Abprallern aus niedriger Höhe, die beim Wiedereintauchen genau an der Bordwand explodierten, unterhalb der Wasseroberfläche. Beispielsweise beim Untergang des Flakschiffes Niobe (ex Gelderland) waren das 1000kg Bomben.

Die Russen flogen nicht nur mit der IL2 / IL10 Tiefangriffe, die flogen mit allem was fliegen konnte auch Tiefangriffe. Egal ob Bomber, Jäger oder Schlachtflugzeug....

Es flogen damals auch verdammt viele PE2 als Schlachtflieger....
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