Rüstung im Deutschen Reich...
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 121545 | Verfasst am: 11.05.2007 - 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ossiraver hat Folgendes geschrieben:


Ich weiß jetzt allerdings nicht, unter was für einen Namen die deutschen Juni 1943 - Luftangriffe liefen.

Gruß


Eigentlich war "Eisenhammer" der Plan zur Neutralisierung der sowj. Waffenindustrie durch Bombardierung 1943.

Fred Winken
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Ossiraver
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BeitragBeitrags-Nr.: 121547 | Verfasst am: 11.05.2007 - 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen !

s. Jan-Hendrik
Nikopol in der Ukraine meinte ich.

Mit der unconditional surrender ist auch vollkommen richtig. Das hatte ich jetzt (mal) vergessen. Deswegen wäre ein Kriegsende im Sommer 44 eher theoretischer Natur

Grüße
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Markus
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BeitragBeitrags-Nr.: 121606 | Verfasst am: 11.05.2007 - 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

Soo einfach war es nun nicht, im Gegensatz zu 1918 war diesmal das Wörtchen Unconditional Surrender bereits ausgesprochen...

Winken

Jan-Hendrik



Na und? Ist das ein Grund ca. 1,5 Mio deutschen Soldaten und weiß-der-Teufel wievielen Zivilisten nicht das Leben zu retten? Abgesehen davon war Unconditional Surrender sowieso eher eine Formulierung um der Heimatfront Entschlossenheit zu demonstrieren. Man erinnere sich wie Italien´s bedingungslose Kapitulation gehandhabt wurde. Pragmatismus pur, statt Prinzipienreiterrei! Nicht das nach der Invasion and Bagration noch viel rauszuholen gewesen wäre, dafür hatte man schon zuwenig in der Hand. Aber daran war man selbst schuld!

Gruß Markus
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 121607 | Verfasst am: 11.05.2007 - 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Du weißt das genau diese Formulierung Wasser auf Goebbels Mühlen war und mit Sicherheit nicht unerheblich zur Verlängerung dieses Krieges beigetragen hat.

Wie das allerdings nu mit dem üblichen Seitenwechsel der Italiener im Zusammenhang steht erschließt sich mir momentan nicht wirklich Zwinkern

Jedenfalls nicht aus deinem Beitrag...

Winken

Jan-Hendrik
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Markus
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BeitragBeitrags-Nr.: 121611 | Verfasst am: 11.05.2007 - 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Wie das allerdings nu mit dem üblichen Seitenwechsel der Italiener im Zusammenhang steht erschließt sich mir momentan nicht wirklich Zwinkern


Sag ich doch, alles PR, null Substanz. Auf der Konferenz von Casablanca wurde die bedingungslose Kapitulation Deutschlands, Japans und Italiens zum hochoffiziellen Kriegsziel der Alliierten erhoben. Und kaum das die Italiener um einen Waffenstillstand ersuchten, haben sie ihn auch schon bekommen und sogar noch mehr. Damit war die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation ganz offensichtlich verhandelbar, nur konnte oder wollte man das in Dtl. nicht erkennen.



Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Du weißt das genau diese Formulierung Wasser auf Goebbels Mühlen war und mit Sicherheit nicht unerheblich zur Verlängerung dieses Krieges beigetragen hat.


Eine Anspielung auf den vom Ausland ignorierten und durch die Forderung nach bedingungsloser Kapitulation geschwächten Widerstand? Wenn dieser so genannte Widerstand aus ein paar idealistischen und machtlosen Politikern und kaltgestellten Generälen unter der Führung eines kleinen Oberst besteht, dann ist das erstens ein ziemlich trauriges Bild, das dieser Widerstand abgibt und erklärt zweitens warum er vom Ausland nicht ernst genommen wurde. Denn die hatten nun gar nichts Handfestes anzubieten.


Gruß Markus
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 121619 | Verfasst am: 11.05.2007 - 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Fred hat Folgendes geschrieben:

Eigentlich war "Eisenhammer" der Plan zur Neutralisierung der sowj. Waffenindustrie durch Bombardierung 1943.

Fred Winken


Plan "Eisenhammer" ging auf Prof. Steinmann vom RLM im Jahre 1943 zurück.
Die Grundidee des Planes lag in der langen und aufwendigen Bauzeit von Dampf- und Wasserturbinen, sowie dem fehlen eines russ. Energieverbundnetzes.
Da die Russen keine eigene Turbinenfertigung hatten, sondern nur ein Reparaturwerk in Leningrad was stark zerstört war, sowie nur zwei kleinere Energiezentren im Ural und fernen Osten und ein großes um Moskau, das 75% der Rüstungsindustrie versorgte, versprach der plan die gesamte russ. Rüstungsindustrie zu lähmen, wenn nur 2/3 der Turbinen zerstört würden. Ziele waren die Dampf- und Wasserkraftwerke, aber auch Umspannwerke und Überlandleitungen.

Die Angriffe sollten durch KG 4, 30, 55, I./KG 66 und II./KG 100 erfolgen.
Der Plan wurde durch die russ. Frühjahrsoffensive immer wieder verschoben, weil die Absprungbasen verloren gingen. Er wurde abgeblasen als die Reichweite der Flugzeug nicht mehr ausreichte.

Als 1944 die Mistel zur Verfügung stand, würde der Plan wieder aufgegriffen. Im Frühjahr 1945 war es dann soweit. Über 100 Flugzeugführer, auf Mistel geschult, des LG 1, der KG 6, 30, 200 und 150 Pfadfinder der KG 6 & 200 auf Ju 88 warteten auf ihren Absprungplätzen auf günstiges Wetter um ihre Ziel um Moskau anzugreifen.
Angriffsziele waren 12 Dampf- bzw. Wasserkraftwerke in Moskau, Gorki, Tula, Stalinogorsk und der Stausee bei Rybinsk. Letzterer war das wichtigste Angriffsziel.

Nach einem amerikan. Bombenangriff auf Rechlin-Lärz, bei dem 18 Einsatzmisteln zerstört wurden, musste der Plan erneut verschoben werden. Kurze Zeit später wurde der Plan ohne Begründung endgültig fallen gelassen und die verbliebenen Misteln dem Einsatzverband Helbig zugeteilt zur Zerstörung der Oderbrücken... .

Fazit: Ob dieser Einsatz 1945, bei gelingen, operativ noch Auswirkungen gehabt hätte, sei der Fantasie freigestellt. 1943 hätte er definitiv den Kriegsverlauf an der Ostfront geändert.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 122236 | Verfasst am: 21.05.2007 - 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Es scheint ein neues Standardwerk zum Themenkomplex Rüstung7Wirtschaft im Dritten Reich zu geben:

Zitat:
Adam Tooze: "Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus". Aus dem Englischen von Yvonne Badal. Siedler Verlag, München 2007, 927 Seiten, 44 Euro


Bericht dazu in der taz

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205083 | Verfasst am: 29.11.2015 - 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sinnfreien Beitrag entfernt.

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205526 | Verfasst am: 02.02.2016 - 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Die unheimliche Vermehrung der deutschen Panzer

Unheimlich bizarre Schlußfolgerungen Haarsträubend

Verrückt

Jan-Hendrik
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 205527 | Verfasst am: 02.02.2016 - 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Die unheimliche Vermehrung der deutschen Panzer

Unheimlich bizarre Schlußfolgerungen Haarsträubend

Verrückt

Jan-Hendrik



Barbarossa: .... Panzer I waren noch nur als Sonderfahrzeuge oder Munitionsschlepper bei der Artillerie im Einsatz.

bei welchen Artillerie-Regimentern/-Abteilungen war der Munitionsschlepper I im Einsatz?? Kennt jemand einen Fall?

danke Uwe
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