Kavallerie der Waffen-SS
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alexl
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BeitragBeitrags-Nr.: 196391 | Verfasst am: 26.08.2011 - 17:09    Titel: Turnier Warschau 41 Antworten mit Zitat

Immer mal wieder wurde in diesem Thread das Warschauer Fegelein Turnier genannt.
Wollte noch etwas aus meinem pers. Fundus hierzu beisteuern.
Es kann natürlich auch sein, dass es 41 mehrere Turniere gegeben hat.

Foto von Turnier
1.v.l. ist wohl mein Vorfahr
hat jemand noch sonstige bekannte Gesichter darauf entdeckt.
http://i54.tinypic.com/b87gnl.jpg

Scan Rückseite Foto mit Wunsch HuB für den Wettkampf
Man müsste mal die Schrift mit der von Flegelein vergleichen?
Vielleicht hat jemand ein Vergleichsobjekt mit seiner Handschrift?
http://i53.tinypic.com/ajnu3m.jpg

Foto von Pokal Warschau 41 (gestiftet von H/H Edmund Gittel)
Hab ich gestern mal rausgekramt. sorry ist in einem javascript:emoticon('Krank')Zustand.
Ich vermute, da waren einige Holzhändler oder Holzfabrikanten
unter den Gönner. Ein 2. Pokal ist auch von dem Bereich.
http://i56.tinypic.com/nwyhja.jpg

viel Spass damit und viele Unterstützer.

alexl
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205431 | Verfasst am: 22.01.2016 - 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Iststärke der Division am 20.12.1942:

- 274 Führer
- 1159 Unterführer
- 7382 Mannschaften

Quelle: KTB IIa

am 20.11.1942

- 310 Führer
- 1355 Unterführer
- 9214 Mannschaften

Quelle: ebd


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Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205989 | Verfasst am: 17.04.2016 - 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
SS-Stubaf.d.Res. Anton Vandieken

geboren: 04.07.1909 in Bredenborn / Westfalen
verstorben: 02.06.1994 in Bad Zwischenahn (Angabe im Krätschmer, bei Scherzer 29.10.05 bestätigt)

SS-Nr.: 54146

14.01.1940 als Reservist zur Waffen-SS
00.00.0000 SS-Obersturmführer
00.10.1941 Chef 6./Kav.Rgt. 1
01.12.1941 EK I
24.02.1942 EK II
01.05.1942 Sturmabzeichen
15.08.1942 Ostmedaille
22.09.1943 DKiG
25.10.1943 Verw.Abz. Schwarz
09.11.1943 SS-Hauptsturmführer
00.10.1944 Chef 6./Kav.Rgt. 52
26.12.1944 RK
00.03.1945 SS-Kav.Sch.

Zitat:
Am 4. Juli 1909 als Sohn eines Molkereibesitzers in Westfalen geboren, verließ Anton Vandieken das Gymnasium mit der Unterprimareife, um Landwirt zu werden. Er erlernte diesen Beruf auf verschiedenen landwirtschaftlichen Gütern.
Anton Vandieken trat am 1. November 1932 der allgemeinen SS bei. Anfang 1936 leistete er zwei Reserveübungen beim Art.Rgt. 69 des Heeres ab.
Vandieken war landwirtschaftlicher Betriebsprüfer in Schlesien und gehörte dem 12. Sturm der 8. SS-Standarte in Hirschberg, Niederschlesien an.
Am 25. Januar 1940 meldete sich Vandieken freiwillig zur Waffen-SS und wurde am 1. April 1940 zum SS-Reiterregiment 1 versetzt. Nach Besuch mehrerer Lehrgänge erfolgte am 1. September 1941 seine Beförderung zum SS-Untersturmführer. Mit der SS-Kavallerie-Brigade nahm Vandieken als Zugführer und Schwadronsführer der 6./SS-Reiterregiment 1 am Ostfeldzug teil. Am 1. Dezember 1941 wurde ihm das EK II und am 24. Februar 1942 das EK I verliehen.
Am 22. September 1943 erhielt Vandieken als Chef der 6./SS-Reiterregiment 1 das DKiG verliehen. Am 6. Oktober 1944 wurde SS-Hauptsturmführer Anton Vandieken als Kampfgruppenführer zur neuaufgestellten 22. SS-Kavalleriedivision "Maria Theresia" versetzt. Vandieken gehörte dort zur "Kampfgruppe Ameiser", die sich im Raum Sarkad einem scharf nachdrängenden sowjetischen Gegner zu erwehren hatte. Hierbei wurde eine deutsche Kampfgruppe abgesplittert und befand sich in akuter Einschließungsgefahr. Vandieken führte seine Männer auf Sarkad-Kerestur zurück und verteidigte sich gegen den von allen Seiten anrennenden Feind. Hierbei erkannte er die Gefahr und entschloss sich, seine eigene Kampfgruppe durch den Gegner hindurchzuschleusen, um die eigenen Linien wieder zu erreichen. Noch am Abend gab er die Stellung Sarkad-Kerestur auf und kämpfte sich gegen Norden, über den Fluss Sebes-Körös vor.
Die eigenen mot. und hot. Teile wurden von ihm durch den sowjetischen Aufmarsch hindurchgeführt und erreichten im Morgengrauen den Raum südlich der Brücke bei Komadi. Nach eigener Aufklärungsmeldung, wonach die Brücke feindbesetzt sei, entschloss sich Vandieken diese zu nehmen. Im heftigem Nahkampf, gegen einen sich verstärkenden Gegner gelang es Vandieken, mit einigen Männern über die Brücke an das jenseitige Ufer zu gelangen. Beim Kampf um die Brücke vernichteten seine Männer fünf Feindpanzer und sechs Pak.
Die Russen versuchten mit aller Gewalt, dieser deutschen Kampfgruppe den weiteren Weg zu verlegen. Dazu führte er beiderseits des Flusses Panzer heran, die die Kampfgruppe Vandieken von Norden, Osten und Südosten her angriffen. Das vollständige Einkesseln zeichnete sich ab. Nachdem die letzte Granate verschossen war, ließ Vandieken sämtliche Geschütze und Fahrzeuge zerstören. Danach igelte sich die Kampfgruppe ein und verteidigte sich den ganzen tag gegenüber den von allen Seiten angreifenden Russen.
Schließlich hatte Vandieken seinen Entschluss zu einem kühnen Plan gefasst und er erteilte den Antrittsbefehl. Seine Männer durchbrachen den sowjetischen Einschließungsring in Richtung Westen und durchschwammen Sebes-Körös. Für die Moral der Soldaten spricht, das die Verwundeten und die leichten Infanteriewaffen mitgeführt wurden.
Nach geglücktem Ausbruch stieß die Kampfgruppe auf vorgeschobene Sicherungen der 23. Panzer-Division.
Durch den Angriff der Kampfgruppe Vandieken auf die Brücke von Komadi war der 23. PD die Möglichkeit eröffnet, eigene Teile nach Süden abzuzweigen und ein Vordrängen des Gegners zu verhindern. Vandieken band an der Brücke starke Feindkräfte, wodurch die 23. PD entscheidende gegenmaßnahmen einleiten konnte.
Für diesen Erfolg wurde SS-Hauptsturmführer Vandieken zum Ritterkreuz vorgeschlagen, was ihm am 26.12.1944 verliehen wurde.
Ab März 1945 befand sich Vandieken bei der SS-Kavallerieschule.
Zuletzt in einem Pflegeheim lebend, verstarb Anton Vandieken am 29. Oktober 2005.


abgetippt von Tobias Giebel in diesem Thread

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Jan-Hendrik


Dank Roland hier mal der RK-Vorschlag:

Zitat:
„... Der für seine vielfachen Tapferkeitstaten mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnete SS-Hauptsturmführer Vandieken stellte seine hohen kämpferischen Tugenden erneut unter Beweis.
Nachdem am 6.10.44 die kgl.-ung. 1.Pz.Div. ihre vorderen Teile zurückgenommen hatte,stand die Kampfgruppe Ameiser, die ihr bis dahin unterstellt war, im Raum Sarkad allein einem vielfach überlegenen nachdrängendem Feind gegenüber.

Während der Kampfhandlungen wurde Kampfgruppenführer SS-Hauptsturmführer Ameiser mit etwa 100 Mann abgesplittert. Jegliche Nachrichten-Verbindung zu den vorgesetzten Dienststellen waren unterbrochen.

In dieser äußerst kritischen Lage übernahm SS-Hauptsturmführer Vandieken die Führung der Kampfgruppe, die sich, um einer drohenden Umfassung zu entgehen, auf Sarkad – Kerestur zurückgezogen hatte und dort zäh gegen den von allen Seiten angreifenden Feind verteidigte.

Als SS-Hauptsturmführer Vandieken, immer an den Schwerpunkten des Kampfes stehend, die Aussichtslosigkeit des Widerstandes bei Sarkad – Kerestur erkannte, gab es für ihn nur den einen Gedanken, die Kampfgruppe unter möglichst geringen Ausfällen durch den Feind hindurch zu den eigenen Linien zurückzuführen. Er entschloss sich daher, noch in den Abendstunden Sarkad – Kerestur aufzugeben und sich den Weg nach Norden über den Sebes-Körös zu erkämpfen.

Schonungslos gegen sich selbst, verlangte er von seinen Männern das Äußerste! So gelang es der von SS-Hauptsturmführer Vandieken in umsichtiger Weise geführten Kampfgruppe, mit allen mit- und bespannten Teilen mitten durch den feindlichen Aufmarsch hindurch über die Straße Weszte – Okany bis zum Morgengrauen den Raum südlich der Brücke bei Komadi zu erreichen.

Auf Grund der Aufklärungsmeldungen, dass die Brücke feindbesetzt sei, fasste
Hauptsturmführer Vandieken sofort den selbständigen Entschluss, sich den Weg zu erzwingen und die Brücke in Besitz zu nehmen.Bei dem nun einsetzenden Kampf, der infolge Zuführens neuer Kräfte des Gegners ständig an Heftigkeit zunahm, war es Hauptsturmführer Vandieken, der durch seine hervorragende persönliche Tapferkeit und den Einsatz seiner Person seine Männer immer wieder mitriss.

Schließlich gelang es ihm, mit einigen Männern über die Brücke hinweg das andere Ufer zu erreichen. Allein bei diesem Kampf wurden 5 feindliche Panzer vernichtet und 6 feindliche Pak außer Gefecht gesetzt.Als der Feind beiderseits des Flusses neue Panzerkräfte einsetzte, die den Brückenkopf von Norden, Osten und Südosten angriffen, musste dieser aufgegeben werden. Die vollständige Einkesselung der Kampfgruppe war unvermeidbar.

Nachdem die letzte Granate verschossen war, gab Hauptsturmführer Vandieken den Befehl, sämtliche Geschütze und Fahrzeuge zu sprengen, um sie dem feindlichen Zugriff zu entziehen.Die Kampfgruppe igelte sich ein und wehrte bis zum Abend dieses Tages den immer wieder von allen Seiten mit weit überlegenen Kräften anstürmenden Feind ab. Hauptsturmführer Vandieken, die Seele des Widerstandes seiner Kampfgruppe, verstand es, seinen Willen zum Durchhalten auf seine Männer zu übertragen, so dass es diesen fanatischen Kämpfern gelang, durch den feindlichen Einschließungsring nach Westen durchzubrechen und schwimmend den
Sebes – Körös zu überqueren, wobei sämtliche leicht und schwer verwundeten Kameraden sowie die Infanterie-Waffen mitgenommen wurden.

Die Kampfgruppe stieß dann auf vorgeschobene Sicherungen der 23.Pz.Div.

Der Entschluss des Hauptsturmführers Vandieken, die Brücke südlich Komadi anzugreifen, hat sich auf die Kampfführung der 23.Pz.Div. im Raum nördlich der Brücke ausschlaggebend ausgewirkt. Der 23.Pz.Div, war hierdurch die Möglichkeit gegeben, Teile nach Süden abzuzweigen und ein weiteres Vordringen des Gegners über den Fluss zu verhindern. Der Angriff der Kampfgruppe auf die Brücke band starke Feindkräfte und ermöglichte die Einleitung entscheidender Gegenmaßnahmen seitens der 23.Pz.Div...“


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BeitragBeitrags-Nr.: 206107 | Verfasst am: 29.05.2016 - 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Material vom IIa der SS-Kav.Div.

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BeitragBeitrags-Nr.: 207818 | Verfasst am: 18.01.2017 - 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
SS-Stubaf. Harry Wiedemann war auch Kdr. SS-KavRgt. 52...aber nur bis Oktober 1944 Zwinkern

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Jan-Hendrik


Wiedemann wurde im Oktober 1944 als Kampfgruppenführer verwundet, sein Nachfolger wurde Toni Ameiser.
Nach Genesung wurde er Ende November zur SS-Nachrichtenschule in Metz als Taktiklehrer versetzt.

Gefallen am 9.Mai 1945 in der Nähe von Leitmeritz (dem letzten Standort der SS-Nachrichtenschule).

Quelle:

Yerger, GCiG, Band 4, S.53

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BeitragBeitrags-Nr.: 207822 | Verfasst am: 18.01.2017 - 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
auch wenn es vielleicht etwas spät kommt, wann starb nun A. Vandieken, 29.10.2005 oder 02.06.1994?

MfG Wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 207823 | Verfasst am: 18.01.2017 - 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

29.10.2005 in Bonn.

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BeitragBeitrags-Nr.: 207828 | Verfasst am: 19.01.2017 - 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Jan-Hendrik.

MfG Wirbelwind
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