Pz.AOK 3 / Wilna Mitte Juli 1944
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BeitragBeitrags-Nr.: 208215 | Verfasst am: 31.03.2017 - 10:06    Titel: Pz.AOK 3 / Wilna Mitte Juli 1944 Antworten mit Zitat

W I L N A - Mitte Juli 1944
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Quelle: NARA
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Pz.AOK 3 A.H.Qu. d. 12.7.44
Ia Nr. M 771/44 geh.

Ia - Tagesmeldung an Obkdo. H.Gr. Mitte


1.) Der Kdt. des Festen Platzes Wilna meldet am Morgen die Absicht, am Abend
befehlsgemäss in westl. Richtung auszubrechen. Über den Verlauf des Tages liegen
in Folge von Gewitterstörungen Meldungen nicht vor. Feind versucht, westl. und hat
nordwestl. der Stadt die Wilja nach Nordwesten zu Überschreiten.
Auch Gruppe Tolsdorf, die trotz wiederholter Feindangriffe weiterhin ihre Stellungen
nördl. Landwarow zur Aufnahme der Besatzung von Wilna behauptete, ist nunmehr von
allen Seiten vom Feind umgeben. Nach Brückenschlag nördl. Rykonty verstärkte sich
der Feind im Rücken der Kampfgruppe erheblich. Einer am Abend eingegangener
Meldung zufolge versucht der Feind, an zahlreichen Stellen die Wilja nach Westen zu
überschreiten, vor allem bei Woly und in der Flußschleife westl. Szylany. Durch
Gegenangriffe konnte er bisher immer wieder zurückgeworfen werden.
Aus dem Unterbringungsraum um Vepriai, 15 km südwestl. Wilkomir führten mot.Teile
der im Eintreffen befindlichen 69. I.D. Aufklärung bis zu 25 km nach Südosten durch,
ohne auf Feind zu stossen.
Die in der letzten Nacht auf Giedraiciai angetretene Pz.Gren.Brig. von Werthern
erreichte in harten verlustreichen Kämpfen gegen Süden vordringenden Feind den Ort
und nahm diesen. Dem Feind wurden dabei blutige Verluste zugefügt un 26 fdl. Pak,
2 Panzer und 2 Sturmgeschütze vernichtet. Durch Nachdrängen starken Feindes von
den Versorgungsteilen abgeschnitten, kämpfte sich die Brigade am Vormittag auf
Sirvintos zurück! Hier sperren die übrigen Teile der Gruppe Schmidt die Strasse Wilna -
Wilkomir.
2.) Bei IX. A.K. folgte der Feind nach den schweren Verlusten des Vortages der
Absetzbewegung zunächst nur zögernd, griff jedoch am Nachmittag an mehreren
Stellen, dabei gegen rechten Fügel Korpsabt. D zweimal in Btl.- bis Rgt.Stärke,
unterstützt von Art., Salvengeschützen und Panzern.
Er wurde überall verlustreich abgeschlagen. Da sich in der rechten Flanke des Korps
Feind in den Wäldern ostw. Sirvintos weiter nach Norden vorschiebt, wurde Aufbau
eines Sperriegels bei Sesudiai befohlen.
Laufende Kampf- und Versorgungseinsätze der eigenen Luftwaffe brachten wirksame
Unterstützung vor allem im Raum Wilna.
An der Memel-Sperrfront wurde am Morgen Angriff von 4 -5 Panzern in Gegend Südbrücke
Olita unter Abschuss von 2 Panzern abgewiesen. Feind führte im Laufe des Tages weitere
10 - 20 Panzer, Inf. und anscheinend auch Art. heran und nahm Olita unter Beschuss.
Am Abend fdl. Kampffliegereinsatz ohne besondere Wirkung.
3.) Sperrgruppe Hoppe im Raum nordwestl. Giedraiciai und s.Art.Abt. 816 mit 3 einsatzbereiten
Mörsern IX. A.K. unterstellt.
4.) Im Panzerarmee-Bereich eingetroffen:
Erste Teile Gen.Kdo. XXVI. A.K.
Von 69. I.D.: Div.Stab, Nachr.Abt., G.R. 157 (ohne 14.), G.R. 236 (ohne Rgt.Stab u. 13.),
Fla.Kp. und 1 Pi.Kp.; bisher 8 Transporte
Von 6. Pz.Div.: Div.Stab, Masse Pz.Gren.Rgt. 114 und 1 Kp. Pz.Aufkl.Abt.
Von I./Pz.Abt. "GD": Von 12 Transporten bisher 7 (48 Panzer V).
Bei Wehrm.Befh. Weissruthenien: Rgt.Stab und I./G.R. 1072, von Sperrverband Ostpreussen
1 Btl., 2 Bttr., 1 Pz.Jäg.Kp.
5.) Gefechtsstände:
XXVI. A.K.: Kulva, 6 km nordwestl. Jonava,
6. Pz.Div.: Vieskunai, 7 km ostw. Kauen,
69. I.D.: Vepriai.
391. Sich.Div. und Korpsabt. D: Vidiniskiai
201. Sich.Div.: Veineriai.
6.) Einsatzbereit:
Sturmgesch.Brig. 232 --- 25,
Sturmgesch.Brig. 277 --- 19,
sonst keine Meldungen.
7.) Durch Fernschreiben.
8.) Kdt. Fester Platz Wilna meldet: Am 12.7. 4 Panzer abgeschossen, Haltung der Männer
hervorragend, besonders zeichneten sich Oberstlt. Titel und die Majore Soth und Schubert
aus.
9.) Bedeckt, mittags Gewitter. Wegezustand unverändert.
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BeitragBeitrags-Nr.: 208217 | Verfasst am: 31.03.2017 - 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

W I L N A - Mitte Juli 1944
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Pz.AOK 3 A.H.Qu., d. 13.7.44
Ia Nr. M 775/44 geh.
Ia-Tagesmeldung an Obkdo. H.Gr. Mitte


1.) Der Besatzung des Festen Platzes Wilna ist es in der Nacht vom 12./13.7. in der Masse
gelungen, nach Westen auszubrechen. Unter zweimaligem Durchqueren der Wilja kämpfte
sich die durch die erbitterten Kämpfe der letzten Tage aufs stärkste beanspruchte Truppe
durchnässt, in der Masse völlig unbekleidet und nur z.T. noch mit Handwaffen ausgerüstet
zur Gruppe Tolstdorf zurück. Gegen 09.50 Uhr trafen die ersten 400 Mann unter persönlicher
Führung des Kdt. ein, am Abend werden 3000 Mann als übergesetzt gemeldet. Einzelheiten
über den Verlauf der letzten 2 Tage im Festen Platz und über den Ausbruch liegen infolge
völliger Übermüdung der Zurückgekehrten noch nicht vor. Die Truppe hat lediglich das
nackte Leben gerettet.
Gen.Lt. Stahel, der den bereits eingeschlossenen Festen Platz selbst erst am 8.7. morgens im
Flugzeug erreichte, hat in den 5 Tagen seiner Befehlsführung eine beispiellose Leistung
vollbracht.
Die in der Masse aus uneinheitlichen Verbänden, Urlaubern und Alarmeinheiten
zusammengesetzte Besatzung des Festen Platzes, deren Zustand von ihm am 8.7. abends noch
als äusserst bedenklich gemeldet wurde, hatte er durch seine persönliche Tatkraft so
zusammengeschweisst und mit Kraft und Zuversicht erfüllt, dass sie den schweren
Abwehrkampf erfolgreich bestehen und schliesslich den Ausbruch durchführen konnte.
Die Aufnahme der Besatzung war nur möglich durch die tapfere Haltung der unter dem Befehl
des Oberstlt. Tolsdorf im Raum nördlich Landwarow weit vorgeschobenen, vom Feind von allen
Seiten bedrängten und nur noch aus der Luft zu versorgenden Verbände, die am 8.7. im
E-Transport aus dem Reich z.T. nur notdürftig ausgerüstet und zugeführt, unmittelbar nach ihrer
Ausladung hier in den Kampf getreten waren. Zu ihrer Befreiung stiessen am Morgen aus dem
Raum ostw. Kauen Teile der 6. Pz.Div., Panther-Abt. "GD", SS-Fallsch.Jäg.Btl. 500 und 2 Kp.
Fallsch.Jäg.Rgt. 16 für den Feind völlig überraschend nach Südosten vor.
Nach hartem Kampf gegen Feind mit gut eingebauten Pak und Panzern beiderseits der Enge von
Jewie stellte die Kampfgruppe mit den vordersten Panzern, die vom Oberbefehlshaber
persönlich geführ wurden, gegen 13.30 Uhr die Verbindung mit der Gruppe Tolsdorf her. Alle
Maßnahmen zur Rückbeförderung der Wilna-Kämpfer sind getroffen. Kpfgr. 6. Pz.Div. hat
Sicherungen an den Engen bei Jewie und Zyzmory aufgebaut. Starke Feindangriffe gegen diese
Engen und gegen die Rollbahn werden, vor allem aus nordostw. Richtung erwartet.
Während im Sicherungsabschnitt der 201. Sich.Div. südl. Kauen keine Feindberührung bestand,
hatten im Raum zwischen Zyzmory und Sirvintos Aufklärungskräfte der 69. I.D. mehrfach
Gefechtberührung mit feindl. Mot.Aufkärung, die mit Panzerspähwagen bis hart südl. Gelvonai
vorgedrungen war.
Gruppe Schmidt wich im Raum Sirvintos nach Abwehr eines von Panzern unterstützten
Feindangriffs aus ostw. Richtung am Vormittag befehlsgemäss nach Norden aus, nachdem
weitere Angriffsvorbereitungen des Feindes aus den Wäldern südl. und südostw. Sirvintos
erkannt worden waren. Die Absetzbewegung war mit letzten Teilen in dem Augenblick beendet,
als der durch Salvengeschützfeuer eingeleitete Feindangriff begann. Der Absetzbewegung
drängte der Feind stark nach.
Pz.Gren.Brig. v. Werthern ist ist z.V. der Pz.Armee in den Raum südl. Pasile befohlen.
2.) Am rechten Flügel IX. A.K. sichert Sperrbrigade Hoppe im Raum 6 km südl. Sosuoliai. Die
Ablösung der Brigade aus ihrem Einsatz nördl. Giedraiciai wurde in der Nacht durch
Feindvorsösse von Süden erheblich erschwert. In hartem Kampf wurde der Feind im
Gegenangriff zurückgeworfen.
Im Laufe des Tages wurden an der gesamten Korpsfront zusammenhängende Angriffe bis zu
Btl.Stärke unter Verlusten für den Feind abgewiesen und mehrere Bereitstellungen durch
Art.Feuer zerschlagen.
Kpfgr. 252. I.D. brachte in erfolgreichen Gegenstössen Gefangene ein und erbeutete mehrere
Waffen. Am Abend meldete die an der Strasse südl. Rubikai-See eingesetzte le.Flak-Bttr.
verstärkten Feinddruck nach Südwesten.
Trotz schlechter Wetterlage am Vormittag unterstützte die Luftwaffe mit Jägern, Jabos und
Aufklärern die Angriffsspitze der Kpfgr. 6. Pz.Div.
Die Hilfe, die die zur Versorgung der eingeschlossenen Truppenteile eingesetzten Verbände in
Tag- und Nachteinsätzen brachten, war von entscheidender Bedeutung.
3.) 69. I.D. Gen.Kdo. XXVI. A.K. unterstellt.
Befehlsübernahme Gen.Kdo. XXVI. A.K. über Kpfgr. 6. Pz.Div. mit unterstellter Gruppe
Tolsdorf, Gen.Kdo. IX. A.K., über Gruppe Schmidt (ohne Pz.Gren.Brig. v. Werthern) am 14.7.
06.00 Uhr.
4.) Im E-Transport eingetroffen:
Von 69. I.D.: Rest G.R. 236, A.R. 169 (ohne 1½ Abt.);
von 6. Pz.Div.: Stab, 2. und 5./Pz.Rgt. 11:
I./Pz.Rgt. "GD" bis auf einen Transport.
5.) Neue taktische Pz.Armeegrenze (rechts):
Plutiskiai (einschl.) - Pirenai (ausschl.) - Nordrand See 3 km nordostw. Aukstadvaris.
Trennungslinien:
XXVI. A.K. / IX. A.K.: Siesikai (IX.) - Deltuva (IX.) - Savidonys (XXVI.) - Bagaslaviskis
(XXVI.).
Gefechtsstände:
Korps-Abt. D: Gut Liduokiai,
212. I.D.: Zemaitkiemis,
252. I.D.: Vaiciuskiai.
6.) Einsatzbereit:
He.Sturmgesch.Brig.: 232 --- 27,
He.Sturmgesch.Brig.: 277 --- 19,
I./Pz.Rgt. "GD": --- keine Meldung,
Kpfgr. 6. Pz.Div.: 35 Pz. IV,
s.Pz.Jg.Abt. 519: 4 Nashörner, 1 Sturmgesch.,
Pz.Gren.Brig. v. Werthern: 5 Pz. IV, 2 Sturmgesch.
7.) Durch FS.
9.) Bedeckt, zeitweise Regenschauer, Wege stellenweise verschlechtert.
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1.) Am 14.7. gelang in ständigen Kämpfen gegen nachdrängenden und aus den Flanken
vorstossenden Feind die Rückführung der Gruppe Tolsdorff aus dem Raum westl. Wilna durch
Kpfgr. 6. Pz.Div., die von der eigenen Luftwaffe hierbei besonders wirkungsvoll unterstützt
wurde.
Gegen die beim IX. A.K. in der letzten Nacht eingenommene neue Abwehrfront im Raum südl., ostw. und nordostw. Wilkomir führte der Feind schon seit den Morgenstunden, sich nachmittags immer mehr verstärkend, starke Angriffe, die in der Masse für ihn verlustreich abgewiesen wurden. An verschiedenen Stellen sind die Kämpfe noch im Gange. In der linken Flanke der Panzerarmee-Front drang der Feind gegen schwache eigene Sicherungen von Nordosten in Rgt.Stärke in Anyksciai ein und erreichte Wald 4 km südl. davon.
Die Aufklärung vor der Njemen-Sperrfront der 201. Sich.Div. erbrachte keine neuen Feindmeldungen.
Unter Führung des XXVI. A.K. kämpfte Kpfgr. 6. Pz.Div. am Vormittag aus dem Raum Rykonty - Jewie erfolgreich den Rückmarschweg für Gruppe Tolsdorff frei. Der Feind drängte hier von Süden, Osten und Norden scharf nach und versuchte auch im Raum Zyzmory mehrfach vergeblich, die Rückmarschstrasse zu sperren. Ab Mittag liefen die Bewegungen planmässig. Eine von Südosten auf Zyzmory vorstossende Feindkolonne wurde von der Luftwaffe erfolgreich bekämpft. Dabei wurden etwa 80 Lkw. in Brand geschossen.
XXVI. A.K. hat im Raum ostw. Kauen eine neue Sicherungslinie von der Einmündung der Streva in den Njemen über Antokolze - Lewincy aufgebaut.
Die Wilna-Kämpfer trafen in Kauen ein. Ihre Zahl liegt noch nicht fest, scheint aber geringer zu sein als am Vortage gemeldet.
Bei 69. I.D. griff der Feind südostw. Vepriai am Nachmittag mit überlegenen Kräften mehrmals die eigenen Sicherungen bei Kaliakiemiai an und drängte sie bis zur Strassengabel nördl. davon zurück.
Bei IX. AK. scheiterten am Abend 2 Feindangriffe in Btl.Stärke von Süden zwischen Waldrand westl. Kertuso-See und Strasse Sirvintos - Wilkomir.
Korps-Abt. D und Kpfgr. 252. I.D. mussten sich in der Nacht die neuen Stellungen gegen tief eingebrochenen, schon vorher in die Stellungen eingebrochenen Feind erkämpfen.
Während des Tages wurden wiederholte starke Angriffe gegen Sesuoliai unter beträchtlichen Feinverlusten abgewiesen.
212. I.D. bekämpfte seit den Nachmittagsstunden nochfolgen Feind vor gesamten Div.Abschnitt und zerschlug eine Bereitstellung von 2 Btl. in Gegend Trumponis.
Kpfgr. 252. I.D. schlug insgesamt 8 Angriffe in Btl.Stärke ab und führte 5 Gegenstösse, bei denen Gefangene eingebracht und zahlreiche Waffen vernichtet wurden. Südlich der Strasse Utena - Wilkomir sind seit den Abendstunden erneut Angriffe des Feindes auf breiter Front in Stärke von etwa 4 Btl. im Gange. Gegen einen örtlichen Einbruch sind Mssnahmen eingeleitet. In der linken Flanke des Korps musste nach hartnäckiger Gegenwehr der schwachen Besatzung Anyksciai gegen weit überlegenen Feind aufgegeben werden. Überraschende Vorstösse einer mot. Kampfgruppe der Div. bis zum Südrand der Stadt fügten dem Feind Verluste zu. Vorstoss der Pz.Gren.Brig. von Werthern auf Anyksciai ist für die Morgenstunden des 15.7. vorgesehen.
3.) Gruppe Schmidt aufgelöst. Führung des Abschnitts durch Stab G.R. 347 übernommen.
Pz.Gren.Brig. von Werthern vorübergehend IX. A.K., Teile H.Sturmgesch.Brig. 277
vorübergehend XXVI. A.K. unterstellt.
Panzerzug 3 dem XXVI. A.K. zum Einsatz auf Strecke Kauen - Jonava unterstellt.
4.) Eingetroffen:
Von 69. I.D.: Füs.Btl., FEB, Teile IV./A.R. 169;
von Kpfgr. 6. Pz.Div.: Stab u. Stabs-Bttr., I. u. III./Pz.A.R. 76;
letzte Teile I./Pz.Rgt. "GD"
5.)Trennungslinien:
201. Sich.Div. / XXVI. A.K.: Nordufer Njemen bis Streva-Mündung - 1 km. südl. Zyzmory;
Kpfgr. 6. Pz.Div. / 69. I.D.: Betegala (10 km westsüdwestl. Jonava) - Smilgi;
G.R. 347 / Korps-Abt. D: Alyonis (347) - 2 km ostw. Gumbeliai;
Korps-Abt. D / 212. I.D.: Verlauf der Siersatis;
212. I.D. / Kpfgr. 252. I.D.: Perkaliai (212.) - Laiciai (252.).
Gefechtsstand: 6. Pz.Div.: Runischischken.
6.) Einsatzbereit:
Kpfgr. 6. Pz.Div.: --- 36 Pz. IV,
I./Pz.Rgt. "GD": --- keine Meldung,
Pz.Gren.Brig. von Werthern --- keine Veränderung,
s.Pz.Jg.Abt. 519: --- 1 Pz. IV, 3 Sturmgesch., 8 Nashörner,
He.Sturmgesch.Brig. 232: --- unverändert,
He.Sturmgesch.Brig. 277: --- 18.
8.) Die Sicherungseinheiten der 201. Sich.Div. am Njemen sind infolge Fehlens von schweren
Waffen und Mangels an Maschinenwaffen stärkerem Feinddruck nicht gewachsen.
9.) Wechselnd bewölkt, im Nordabschnitt zeitweise Regen, Strassen befahrbar.
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