SPZ Puma
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 207668 | Verfasst am: 31.12.2016 - 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das Material in der Bundeswehr ist größtenteils komplett veraltet.
Der Marder als Beispiel ist am Ende seiner Möglichkeiten.
Mit der Version A5 wird es ganz klar deutlich. Unterbewaffnet und zu wenig Schutz.
Er ist ja schließlich schon über 40 Jahre im Dienst.
Die Transall sind größtenteils abgeflogen. Von der Ersatzteilbeschaffung ganz zu schweigen.
Die ständig wechselnden Herren und Damen auf dem obersten Posten schieben sich die Schuld dazu hin und her.
Und Flinten Uschi intessiert sich mehr für KITAS und Frauen in der Bundeswehr.
Dazu kommt das man Deutsche Firmen aus der Rüstung in das Ausland verkauft.
Wie soll den dann etwas mit Sinn und Verstand für die Bundeswehr geplant werden?

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L.G
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BeitragBeitrags-Nr.: 207674 | Verfasst am: 31.12.2016 - 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Rockhound,
vielen Dank für dei:e Antwort.
Ich habe meinen Beitrag wohl falsch formuliert, selbstverständlich kann das Kalter-Krieg-Equipmen nicht dauerhaft in der BW verbleiben, jedoch sollte man meiner Meinung nach diese Systeme beibehalten, um zumindest eine teilweise Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten, bis die neuen Waffensysteme jhre"Combat Readiness" erreicht haben.
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 207684 | Verfasst am: 03.01.2017 - 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte bei der Entwicklung solcher Fahrzeuge einmal Grundlegend festlegen was er können soll. Welcher Bedrohung stehen wir gegenüber?
Wenn dann innerhalb der Entwicklungsphase diese laufend geändert werden kann nichts dabei herauskommen.
Musste der PUMA an den A400 M gekoppelt sein?
Warum Luftverlastbar? Für die Verteidigung innerhalb Deutschlands komplett unsinnig.
Der Marder steht am Hindukusch weil die Waffenwirkung unserer Streitkräfte am Mann nicht ausreichend ist. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Wenn man dann noch liest das bei der ersten Planung elementare Dinge die bereits aus dem Marder bekannt sind fehlen dann sieht man doch das die Beschaffer null Ahnung haben was Sie dort kaufen.
In der neusten Schützenpanzergeneration noch einen schwarz weiß Bildschirm einzuplanen? Einen Farbbildschirm hatten unsere Nintendos 1990 beim Bund, da war vom Puma noch keine Rede.
So und nun zum Anfang, welcher Bedrohung sehen wir uns hier in Deutschland millitärich zur Zeit gegenüber? Momentan verschieben wir unsere Grenzen nach Osten.
Da sollten man mal nachdenken gegen wenn wir dann kämpfen würden.
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 208711 | Verfasst am: 01.07.2017 - 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Am Soldatentag in Augustdorf konnte ich den PUMA nun selbst einmal in Augenschein nehmen.
Die Größe ist mit dem Marder vergleichbar (es stand direkt einer daneben)
Lediglich die Breite ist größer, dafür ist der Platz innen weniger.
Man merkt das der Schutz der Soldaten hier Vorrang hat.
Interessant war das man die ein oder anderen Wort mit einer Entwicklungsingenieurin und einem Feldwebel der Entwicklungseinheit wechseln konnte.
Auf die Frage was die ganzen Trockenmittelpäckchen im Panzer sollen kam die Antwort "Gegen die Kondensfeuchtigkeit, das ist aber bei allen Panzern so"
Mh, kenne ich nicht das wir die im Marder hatten?
Jedoch die einhelige Meinung der Soldaten war das man mit diesem System zufrieden ist.
Es gibt, bis auf ein paar übliche Kleinigkeiten, keine Probleme mit dem Panzer.
Alle die ich darauf angesprochen habe sagen das es eine mehr als deutliche Verbesserung zu anderen Schützenpanzern ist.
Größter Kritikpunkt ist das Koax 5.56 mm MG. Deutlich zu klein (wen wundert das)
Dieses soll durch das MG 3 7,62 mm ersetzt werden.
Das Führen des Panzer ist aufgrund des Besatzunglosen Turmes etwas erschwert.
Es gibt keine Möglichkeit während eines Gefechts aus dem Turm, bzw. aus der Kommandantenluke zu schauen. Der Turm dreht über der Luke.
Wenn die Stimmen vor Ort unvoreingenommen waren scheint mit dem PUMA ein gutes Waffensystem für die Grenadiere entwickelt worden zu sein.

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BeitragBeitrags-Nr.: 208717 | Verfasst am: 03.07.2017 - 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Kupel ist in Munster auf dem Puma. Sein Urteil ist etwas anderes:
Zu wenig Platz, das MG soll durch das MG 5 ersetzt werden, die Halterungen sind gerade in Erprobung. Die BK soll sehr gut sein, aber ein Ausfall eines Systems im Turm ist gleichzeitig ein Missionkill. Also Ausfall des Fahrzeuges. Es ist nicht möglichk die Waffenalnage im Handbetrieb bei Ausfall der Optiken etc zu nutzen.

Eine Verbresserung gegenüber dem Marder auf jeden Fall, aber wohl nicht der große Wurf. Mein Kumpel ist auf dem CV90 gefahren, der wäre bei ihm und vielen seiner Kameraden das WunschFz gewesen. Ist aber halt nichts Deutsches, geht also nicht.
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 208755 | Verfasst am: 14.07.2017 - 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Na wie ich sagte, wenn die Stimmen unvoreingenommen gewesen sind.
Das sehr wenig Platz im PUMA ist hatte ich ja angemerkt.
Jedoch sehe ich das dem Schutz der Besatzung geschuldet.
Das entkoppelte Laufwerk tut hier bestimmt auch etwas dazu.
Zur Turmsteuerung gibt es für mich jedoch wenig Alternativen.
Ein stabilisiertes Waffensystem im Besatzungslosen Turm wird immer diese Probleme haben.
Man braucht ja dann ein Zielfernrohr um die Waffe manuel zu bedienen.
Keine Anhnung ob das mit einem manuelen Richtantrieb zu realisieren wäre.
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