Bundeswehr aktuell
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 209667 | Verfasst am: 18.01.2018 - 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

Gardes du Corps hat Folgendes geschrieben:

stattdesen werden jetzt sogar wieder Reservisten gesucht, die den Heimatschutz wieder aufbauen sollen


Ach komm, vor 11 Jahren hatten wir noch 48 Heimatschutzbattalione, jetzt sinds 30 Sicherungs- und Unterstützungskompanien für Ausbildung und Ersatz. Auftrag: schnell verfügbare Hiwies zum Sandsackschleppen und mittelfristtig zum Kasernen bewachen. Dafür war ich mir dann zu schade...
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 209673 | Verfasst am: 20.01.2018 - 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ein junger »Spund« im niederen Offiziersrang riskierte gegenüber einem alten Frontsoldaten ein riesengroßes Maul, worauf der Alte meinte; „Ja, ja – das waren noch Zeiten, als wir beide in der Scheiße lagen. Sie in den Windeln und ich in Stalingrad…“ Zwinkern Gut gemacht!
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 209682 | Verfasst am: 23.01.2018 - 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Offizier ist gerade mitten auf dem Land in seinem Heißluftballon unterwegs. Doch leider hat er sich etwas verirrt und fliegt deshalb etwas tiefer, um einen Mann unter sich um Hilfe zu bitten:

„Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wo wir gerade sind? Ich hatte meinen Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen. Aber ich bin mir nicht sicher, wo ich lang muss.“

Der Mann am Boden ruft hilfsbereit nach oben: „Sie sind gerade 10 Meter über dem Boden. Zwischen 40 und 41 Grad nördlicher Breite und bei ca. 60 Grad westlicher Länge.“

Genervt verdreht der Offizier im Ballon die Augen: „Lassen Sie mich raten, Sie sind Feldwebel?“

„Ja, bin ich. Woher wissen Sie das?“, fragt der Mann am Boden zurück.

Daraufhin erklärt der Ballonfahrer: „Ganz einfach: Ihre Informationen sind vielleicht technisch korrekt. Aber sie bringen mir überhaupt nichts. Ich weiß immer noch nicht, wo ich bin. Damit haben sie mir nicht geholfen, sondern nur meine Ankunft verzögert.“

Der Mann am Boden kontert: „Aha. Und Sie sind sicher Offizier?“

Verunsichert fragt der Ballonfahrer zurück: „Ja, aber wie kommen Sie darauf?“

„Ganz einfach: Sie wissen weder, wo Sie sind, noch wo Sie hin müssen. Sie sind nur durch heiße Luft dahin gekommen, wo Sie gerade sind. Sie haben Dinge versprochen, die Sie nicht einhalten können und die Leute unter Ihnen sollen jetzt Ihre Probleme lösen. Nun sind Sie in der gleichen Lage wie vor unserer Begegnung, aber irgendwie bin ich jetzt schuld daran.“
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 209685 | Verfasst am: 23.01.2018 - 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Gut gemacht! Gut gemacht! Verrückt
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 209743 | Verfasst am: 09.02.2018 - 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ermittlungen wegen quälerischer Aufnahmerituale eingestellt

https://www.welt.de/politik/deutschland/ ... aechtige-in-Pfullendorf-eingestellt.html
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BeitragBeitrags-Nr.: 209747 | Verfasst am: 10.02.2018 - 08:04    Titel: Antworten mit Zitat

Auch Rheinmetall will den G36-Nachfolger nicht bauen

Die Bundeswehr sucht weiter einen Nachfolger für ihr Sturmgewehr G36. Nach SigSauer ist nun auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher ausgestiegen. Möglicherweise bleibt damit nur ein Anbieter übrig.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan ... bot-fuer-g36-nachfolger-ab-15441293.html
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BeitragBeitrags-Nr.: 209757 | Verfasst am: 10.02.2018 - 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

HK wird sich schon durchsetzen mit seiner HK433 oder wie sie den 416-Ableger auch nennen. SiGSauer etc haben da nicht viel Schnitte zu gewinnen mit seinen Konstruktionen. Wid mit ein Grund sein, warum die Mitbewerber da aufgeben. Die Lobby für HK ist fast unglaublich.
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BeitragBeitrags-Nr.: 209761 | Verfasst am: 11.02.2018 - 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
HK wird sich schon durchsetzen mit seiner HK433 oder wie sie den 416-Ableger auch nennen. SiGSauer etc haben da nicht viel Schnitte zu gewinnen mit seinen Konstruktionen. Wid mit ein Grund sein, warum die Mitbewerber da aufgeben. Die Lobby für HK ist fast unglaublich.


Was wäre Deiner Meinung nach diese bessere/beste Lösung?
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 209772 | Verfasst am: 13.02.2018 - 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mich auch für das HK 416 entscheiden. Habe einige Male inzwischen damit geschossen. Vereint die Bedienungsfreundlichkeit und Vielseitigkeit des AR15-Systems mit dem G36-Gassystem. Es gäbe noch Waffen, die ich evtl auch mal gerne testen würde (Bren, Beretta etc), aber sind erstens nicht als Lizenz zu bauen (haben die schon bei anderen Ländernabgelehnt) und zu kaufen wäre evtl zu teuer.

Ich könnte mit dem HK 416 (oder 433 oder wie immer das derivat auch heißen will) sehr gut leben, und die Soldaten sicher auch.
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BeitragBeitrags-Nr.: 209773 | Verfasst am: 13.02.2018 - 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, danke Hoover, sehr interessant! Gut gemacht!
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BeitragBeitrags-Nr.: 209780 | Verfasst am: 16.02.2018 - 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

„Dann schlage ich die Auflösung der Bundeswehr vor“

https://www.welt.de/politik/deutschland/ ... h-die-Aufloesung-der-Bundeswehr-vor.html
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 209781 | Verfasst am: 16.02.2018 - 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
„Dann schlage ich die Auflösung der Bundeswehr vor“

https://www.welt.de/politik/deutschland/ ... h-die-Aufloesung-der-Bundeswehr-vor.html


tut sie doch schon von selber ... die Zahl der Aktentaschen- und Bedenkenträger, derzeit von 2/3 steigt auch permanent ...
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 209785 | Verfasst am: 17.02.2018 - 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Noch nie war die Bundeswehr in so schlechtem Zustand. Wenn die PzBrig 9 in Munster der wichtigste Teil der "NATO-Speerspitze" werden soll, müssten sie Panzer aus dem ganzen undesgebiet zusammenziehen, um ihre 44 Autos zusammenzubekommen, die auch fahren und schießen können. Das beudetet aber, dass die Einhieten, wie die Panzer abezogen werden, nicht mehr ausbilden können. Es entsteht so ein Stau an Mängeln, der in sehr absehbarer Zeit zum totalen Darniederliegen der Budneswehr bedeutet. Selbiges gilt für die Helokopterpiloten und Typhoon-Piloten, die afgrund der Einsatzlage keine Maschinen haben und zum großen Teil ihre Pflichtstunden auf den Mustern nicht fliegen können.

Dazu die ganzen anderen Versäumnisse, von den Handwaffen, Munitionsmangel, Unterkünften, Radfahrzeugen etc nicht zu sprechen. Und das wird alles hingenommen, von der Politik und auch von den MIlitärs, die einfach mit den Schultern zucken und sagen "Ist halt so!"

Und die Öffentlichkeit immt es zur Kenntnis. Ich bin echt entsetzt. Die Totalversagerin Von der Leyern ist nun sogar im Gespräch als nächste NATO-Generalsekretärin, Putin hat sicher einen Krimsekt aufgemacht bei der Nachricht.

Leider ist es so, dass die Politik die Bundeswehr am Liebsten abschaffen will, diese aber nioch braucht, um in der Welt mitspielen zu können, und die Militärführung wurde moralisch und militärisch so entkernt, dass es keine Kritik von der Militärführung gibt.

Geld hat die Bundeswehr genug, es muss nur einmal richtig gewirtschaftet werden.
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udorudi
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BeitragBeitrags-Nr.: 209786 | Verfasst am: 17.02.2018 - 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Noch nie war die Bundeswehr in so schlechtem Zustand.


Wird nichts mit dem Heimflug aus Mali - Rotorschaden an der Bundeswehr-Transall
und auch noch ein technischer Defekt am Luftwaffen-Airbus Zwinkern
Kann man für die Jungs keine Antonow anmieten?

Schon wieder Pannen bei der Bundeswehr!
155 Soldaten sitzen seit Donnerstag in Bamako fest

http://www.bild.de/politik/inland/armee/ ... sitzen-54834270.bild.html?wtmc=twttr.shr
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BeitragBeitrags-Nr.: 209787 | Verfasst am: 17.02.2018 - 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Passend dazu.

Gute Nacht, Bundeswehr!

In der Panzerlehrbrigade 9 in Munster stehen derzeit nur neun von 44 vorgesehenen Leopard-2-Kampfpanzern zur Verfügung. Von 14 benötigten Marder-Schützenpanzern sind nur drei einsatzfähig. Das Aberwitzige: Diese Brigade soll ganz vorne dabei sein, wenn die Bundeswehr ab 2019 die schnelle NATO-Eingreiftruppe „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) in Osteuropa anführen soll.

Von den sechs U-Booten der Bundesmarine ist aktuell kein einziges startklar.

Die Luftwaffe kann ihre NATO-Verpflichtungen ebenfalls nicht erfüllen. Die Einsatzfähigkeit des Eurofighters, des Tornado-Kampfjets und des CH-53-Transporthubschraubers hat sich verschlechtert. Alle diese Systeme stehen nur vier Monate pro Jahr für Einsatz, Ausbildung und Übung zur Verfügung. Die anderen acht Monate dienen der Reparatur, der Instandsetzung und der Umrüstung am Boden.

Die Hubschrauber vom Typ „Tiger“ und NH90 leiden unter technischen Ausfällen

Um die Fluglizenzen der Piloten der Bundeswehrhelikopter zu erhalten, mussten ab Ende 2017 für 21 Millionen Euro 6.500 Flugstunden ADAC-Hubschrauber EC 135 angemietet werden.

Die Auslieferung des Airbus-Transporters „A400M Atlas“ verzögert sich um weitere Jahre. Ab 2021 könnte es sein, dass die Bundeswehr überhaupt keine Transporter mehr hat, wenn die letzten Transall-Transporter außer Dienst gestellt wurden.

100 deutsche Soldaten konnten nicht aus Mali zurückgeholt werden, weil die Luftwaffe kein einsatzbereites Fluggerät hatte.

Die „Tornado“-Aufklärer, die die Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz IS in Syrien und im Irak schützen sollten, waren nicht immer startklar.

In Malawi stürzte im Juli 2017 ein Hubschrauber des Typs Tiger ab, weil er nicht für die westafrikanischen Temperaturen tauglich war; beide Piloten starben.

Für den Transport von Großmaterial mietet man bei den Russen oder bei den Ukrainern die Antonov 124-100. Sie kann 120 Tonnen Fracht rund 4.800 Kilometer weit fliegen.


https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gute-nacht-bundeswehr/
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