Oberst Dr. Hermann Oehmichen
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Burki
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BeitragBeitrags-Nr.: 179993 | Verfasst am: 09.01.2010 - 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ingo,
danke für Deine Rückmeldung. Die Info, dass Oehmichen ab 1.10.41 nicht mehr Kommandeur der Panzerjägerabteilung 187 war, geht, wie gesagt, auf die "Stellenbesetzung des Divisionsstabes und der Kommandeursstellen der 87. Infanteriedivision" zurück. Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass er das Deutsche Kreuz in Gold Ende Dezember 1941 rückwirkend für seine Tätigkeit als Kommandeur der Panzerjägerabteilung 187 erhalten haben muss.

Hat jemand das Buch "Die Träger des deutschen Kreuzes in Gold" und kann mir kurz zitieren, was da genau unter Hermann Oehmichen drin steht?!

Und hat jemand ein Buch zu den Trägern des Ritterkreuzes, das Oehmichen am 28.12.42 erhalten hat (Ritterkreuz zum EK) und kann mir kurz zitieren, was dazu genau drinsteht?

Burki
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Ingo
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Beiträge: 89

BeitragBeitrags-Nr.: 180011 | Verfasst am: 09.01.2010 - 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Im Buch über die Träger des Deutschen Kreuzes in Gold steht auch nicht mehr drin als wie Dir schon bekannt ist.

Es handelt sich darum lediglich um eine namentliche Auflistung mit den Angaben Name, Dienstgrad, Einheit und Verleihungsdatum.

Sollte es wirklich so sein, daß Oehmichen ab dem 1. Oktober nicht mehr Kommandeur der erwähnten Einheit war, dann gehört er mit zu den ersten Soldaten, die für das Deutsche Kreuz in Gold eingereicht wurden. Denn, wie schon erwähnt, die Auszeichnung wurde ja erst am 28. September 1941 gestiftet.

Es kann natürlich sein, daß er auch nach seinem Weggang noch nachträglich von seinem Kommandeur eingereicht wurde. Wie auch immer, die Verleihung erfolgte dann auf alle Fälle für seinen Einsatz mit der Panzerjägerabteilung 187.
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gebirgsmarine
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BeitragBeitrags-Nr.: 197308 | Verfasst am: 07.11.2011 - 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht interesiert es ja.

SS-Untersturmführer Helmut Günther , ( 2./ bzw. im Sept. 44- . 4./ Kompanie SS-Aufkl.Abt.17 - GvB, war im August 44 der Kampfgruppe Braune bei Paris unterstellt.

Derselbe traf nach Rückkehr eines Aufkl-.Auftrags auf den Oberst Oehmichen.

Dieser wollte die Kompanie bzw. was davon übrig war einsacken, wurde aber von Günther überredet dies nicht zu tun. ( Der Oberst hatte die Aufgabe alle auffindbaren Einheiten zu einer Kampfgruppe zusammen zu fassen um unter seiner Leitung einen "Sperrriegel Paris" aufzubauen.)

Er beschrieb den Oberst in Panzeruniform als schwer in Ordnung und erwähnte dabei auch das Ritterkreuz sowie die goldene Nahkampfspange.

Nachzulesen in: Das Auge der Division vonHelmut Günther.


Habe dies in eigenen Worten wiedergegeben, aus meinem Kopf ;)
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Matte
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BeitragBeitrags-Nr.: 210023 | Verfasst am: 14.04.2018 - 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

OKH an Gen. Insp. d. Pz. Tr. am 5.4.1945 wegen Beförderung Oemichen zum Generalmajor:
„Chef PA hat entschieden, daß eine Beförderung von Oberst Oemischen zum Generalmajor erst nach zweimonatiger Bewährung als Führer einer Division in Frage kommt. Es wird vorgeschlagen, ihn für eine solche Verwendung freizugeben.
Einen Antrag auf RDA-Verbesserung würde in Anerkennung für seine besonderen Leistungen auch ohne Divisionsführung entsprochen werden. Sie kann jedoch nicht eine Beförderung in diesem Jahr zur Folge haben.“

Dem Beförderungsvorschlag ist zu entnehmen, dass er Dezember 1942 bis Januar 1943 Führer verschiedener Kampfgruppen am Don, Februar bis März 1944 Führer von Kampfgruppen bei der Panzer-Division Unrein und Panzer-Regiment Langkeit und August bis September 1944 Führer von Kampfgruppen im Westen war.

Ergänzende Auszeichnungen:
08.07.1942 Silberne Tapferkeitsmedaille (Italien)
29.05.1943 Verwundetenabzeichen in Schwarz

Winken Matte
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Jan-Hendrik
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Beiträge: 23810
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 210027 | Verfasst am: 16.04.2018 - 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich danke Dir Gut gemacht!

Cu

Jan-Hendrik
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