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Sind heut zu Tage noch Rohrartillerien sinnvoll?
Ja
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 57367 | Verfasst am: 25.04.2005 - 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Flugkörperartillerie
Neue taktische und operative Forderungen verlangen neue technologische Lösungen. Mit dem neuen System Kampfdrohne Heer (KDH) TAIFUN erhält die Artillerie die Fähigkeit zur Bekämpfung von Schlüsselzielen im Verantwortungsbereich des Korps. Das weitgehend autonome Waffensystem wird es dem Truppenführer ermöglichen, einzelne Hochwertziele aller Härtegrade in der Tiefe zu zerschlagen.

Der Lichtwellenleiter-Flugkörper (LWL) TRIFOM ist ein Waffensystem, das besonders zur Bekämpfung wichtiger Punktziele geeignet ist. Seine Reichweite von bis zu 60 km, seine Fähigkeit zur sicheren Zieldiskriminierung durch den Bediener und die Minimierung der mit einem Einsatz verbundenen Kollateralschäden erweitern die Möglichkeiten des Systemverbund.

Bisher erforderten "chirurgische Schläge" den Einsatz von Spezialkräften oder der Luftwaffe. Dies erforderte lange Vorbereitung und bedeutete ein erhebliches Risiko bei einem Einsatz gegen ein verteidigtes Ziel. Mit TRIFOM werden solche Schläge bis in eine Tiefe von 60 km sehr schnell nach der Aufklärung des Zieles durchführbar sein. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Kampf gegen das Führungssystem des Gegeners und zur Unterdrückung seiner Luftverteidigung (SEAD).


ich denke hier liegt die Zukunf. Ich dabei an Ersatz der Panzerhaubitze2000 und MARS. Folgende Vorteile sind für mich wichtig:
1. für Transport der Waffe können alles mögliche Fahrgestelle verwendet werden, sogar Dingo. Verrückt
2. In Verbindung mit modernen Drohnen für Zielfindung ist Zielbekämpfung in der Echtzeit möglich und das punktgenau.
Man stelle sich bis zu 100 Drohnen die im Wirkungsbereich einer Brigade ausschwärmen und das Gelände auskundschaften, wird ein Ziel ausgemacht kann der Operator der Drohne einen Flugkörper starten lassen usw.

--------
hier ist der Link:
http://www.army-technology.com/projects/polyphem/
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 57374 | Verfasst am: 25.04.2005 - 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hat aber den Nachteil . das sich die zugehörigen Zielsysteme optisch/technisch täuschen lassen , so also immer die Gefahr des "in die Pampa feuerns" besteht . Außerdem ist dies für Flächenziele äußerst kostenintensiv .

Hierbei die Vorteile herkömmlicher Artilleriegeschosse sich dergestalt zeigen , das sie , einmal unterwegs , nicht abwehrbar sind , kostengünstig in Produktion sind und vor allem im Ernstfall eine kontinuierliche Feuerkadenz erlauben , wohingegen Raketengeschosse mit der ihnen eigenen Sperrigkeit nur einen geringen Mun-vorrat in Reichweite der Ari-Stellung erlauben .

Jan-Hendrik
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ulrich wrede
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BeitragBeitrags-Nr.: 57423 | Verfasst am: 25.04.2005 - 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke hier liegt die Zukunf. Ich dabei an Ersatz der Panzerhaubitze2000 und MARS. Folgende Vorteile sind für mich wichtig:
1. für Transport der Waffe können alles mögliche Fahrgestelle verwendet werden, sogar Dingo. Verrückt
2. In Verbindung mit modernen Drohnen für Zielfindung ist Zielbekämpfung in der Echtzeit möglich und das punktgenau.
Man stelle sich bis zu 100 Drohnen die im Wirkungsbereich einer Brigade ausschwärmen und das Gelände auskundschaften, wird ein Ziel ausgemacht kann der Operator der Drohne einen Flugkörper starten lassen usw.

--------
hier ist der Link:
http://www.army-technology.com/projects/polyphem/[/quote]





Drohnen sind nur gut, wenn sie wichtige Ziele bekämpfen können. Aber im Frontbereich 100 Drohnen? Das ist zuviel des guten. Wer soll die Steuern? Wer koordiniert solche Einsätze damit nicht 2 oder 3 Drohnen das selbe Ziel bekämpfen?

Nein, die bisherige Ari hat nicht ausgedient! Die Drohnen sind aber eine willkommende Ergänzung im Waffenarsenal!
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BeitragBeitrags-Nr.: 57471 | Verfasst am: 26.04.2005 - 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

ihr vergießt bzw unterschätzt etwas sehr wichtiges, Lenkflugkörper sind Lenkwaffen. Verrückt Sprich es ist ein FK nötig um ein gepanzertes Fahrzeug, Feuerstellung usw zu zerstören.
Hat der Feind seine schwere Ausrüstung eingebüßt dann ist er geschlagen.

Was Sperrigkeit angeht, im Beispiel hat die Rakete bei 2,7m Länge Gewicht von 130kg. Sieht euch doch die Bilder an von wo man die FK überall starten kann....jetzt stellt daneben P2000 und überlegt euch wieviel Munition man nachführen muß um gleiche Sicherheit an Wirkung zu haben wie der "Lastwagen" im Bild. Und dann kann man noch einen "Lastwagen" daneben stellen und schon kann man damit eine Panzerkompanie auslöschen. Haarsträubend

Auch ist die Reichweite von 65km nicht unbedingt notwendig, 40km sind auch mehr als genug wenn man sich auf den Bereich der Brigade beschränkt. Da gibts aber viele Varianten.


Zitat:
Drohnen sind nur gut, wenn sie wichtige Ziele bekämpfen können. Aber im Frontbereich 100 Drohnen? Das ist zuviel des guten. Wer soll die Steuern? Wer koordiniert solche Einsätze damit nicht 2 oder 3 Drohnen das selbe Ziel bekämpfen?


Wenn wir ein einheitliches Kontrollsystem für FK Freigabe haben dann gibts keine Probleme. Ob es 100 sein müssen wieß ich nicht, mir kommts auf eine lückenlose Überwachung des Einsatzraumes der Brigade.

---
Natürlich können Drohnen gestört werden und genau wie FK abgeschossen aber dafür werden hochwertige Flakeinheiten notwendig die selbst teuerer und seltener sind als eben diese Drohnen oder FK. Denn wir haben ka lückenlose Überwachung die Flakeiheiten genauso zu einem Ziel macht wie z.B. die Schützenpanzer.

hier etwas zu Drohnen:
http://www.rheinmetall-detec.de/index.php?lang=2&fid=439

wobei so etwas wie KZO eher die übergeordnete Stuffe darstellt und die eigentliche Überwachung und Zielsuch von kleineren und billigeren Drohnen übernomen werden kann, z.B. :

Carolo-Familie

http://www.rheinmetall-detec.de/index.php?lang=2&fid=2831

----

hier übrigens etwas was eine Privatperson in USA kaufen kann.

http://www.spyplanes.com/bat3.html
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ulrich wrede
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BeitragBeitrags-Nr.: 63359 | Verfasst am: 30.06.2005 - 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hat der Feind seine schwere Ausrüstung eingebüßt dann ist er geschlagen.




Ein Irrtum!

Der Ami hat mit all seinem technischen Know How versucht einen Gegner zu bekämpfen, der technisch auf der Stufe des WW1 stand, im Prinzip keine schweren Waffen besass.

Und wer als geschlagener das Schlachtfeld verließ, ist doch bestimmt bekannt! Der Ami, natürlich.
Ich spreche hier von Vietnam!

Aber auch der Russe mußte solche Erfahrungen machen in Afghanistan und im Kaukasus, wo er bis jetzt nicht siegreich ist!

Schwere Ausrüstung schön und gut, wenn jedoch das Umfeld günstig ist, dann hilft das nichts!

MfG U.wrede
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