20,3er Ari auf SFl
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Artillerie
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23704
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 29128 | Verfasst am: 07.09.2004 - 11:29    Titel: 20,3er Ari auf SFl Antworten mit Zitat

Welche Modelle gibts heute eigentlich noch ? Welche Muntypen verfeuern die ? Wer hat sowat noch im Dienst ?

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Quetschkopf
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 06.06.2004
Beiträge: 100
Wohnort: bei Rottweil

BeitragBeitrags-Nr.: 29152 | Verfasst am: 07.09.2004 - 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

also soviel ich weiss:

USA / GB: Baureihe M110/M110A1/M110A2

A1 hat ein längeres Rohr / A2 hat eine Zweikammermündungsbremse

Geschosse:
HE M106 von 92,53 kg mit 22,9 km Reichweite


SU / GUS: SO-203 / 2S7

nennt sich auch PION / Pfingstrose, sollen angeblich auch in die CSSR und nach Polen geliefert worden sein. Ein Riesenviech von SFL, mit ca. 46 to. !!!!

Geschosse:
Standard HE mit 110 (!!!) kg bis 37,7 km Reichweite
RAP mit 102 kg bis 47 km Reichweite


ansonsten ist mir nix mehr bekannt, Nachteil der SFL waren halt der mangelnde Panzerschutz (bei 47 km Reichweite auch nicht ganz so gravierend) und der geringe Mun-Vorrat an Bord (SO-203 gerade mal 4 Schuss)

MfG

Richard
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23704
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 29153 | Verfasst am: 07.09.2004 - 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei mir bei der M110 die Reichweite von bloß 22,6km auffällt ! Die PzH 2000 feuert wesentlich weiter , und bringt dank sicher höherer Schußfolge mehr ins Ziel ...

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Quetschkopf
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 06.06.2004
Beiträge: 100
Wohnort: bei Rottweil

BeitragBeitrags-Nr.: 29160 | Verfasst am: 07.09.2004 - 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

jau klar, vor allem mit dem Dreischuß-Feuerschlag in 10 Sekunden, da kommt schon ordentlich "was rüber" Rot werden !!

Man muss natürlich auch bedenken, daß die SO-203 schon 1974 in Serie gefertigt wurde, und M110 auch als Prototyp 1978 "lief", is also auch schon fast 25 - 30 Jährchen her !

Ich denke auch, bei diesen Geschossgewichten hat man damals in erster Linie auf beiden Seiten an atomare und chemisch/biologische Kriegsführung gedacht (natürlich nur rein theoretisch - logo Idee )

Allerdings wenn ich mir so das Foto von der M110 ansehe, sieht sie doch schon schwer nach "Stummelchen" aus. Ich glaube auch, die eine oder andere bei uns am Standort Pfullendorf gesehen zu haben (damals) - waren Mordsdinger - .

MfG

Richard
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
*ALEX*
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 23.08.2004
Beiträge: 4576
Wohnort: Ungarn

BeitragBeitrags-Nr.: 29190 | Verfasst am: 07.09.2004 - 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hy,

Die M110 hatten zwei verschiedene Rohre.
Die Grundversion M110, die zwischen 1960-1970 gebaut wurde, hatte nur einen L/25-Rohr (Schussweite 16800m, 90,7kg Geschossgew.), die A1 (1972-1980) und die A2 (seit 1983) hatten einen L/40er ROhr. (20600 bzw 22000m Schussw.)

Die Russische 2S7 (M1985) hat eine SChussweite von 30km (und hat ein wirklich langes Rohr)

MfG
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23704
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 29217 | Verfasst am: 07.09.2004 - 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wurden die auch exportiert ?

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
*ALEX*
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 23.08.2004
Beiträge: 4576
Wohnort: Ungarn

BeitragBeitrags-Nr.: 29222 | Verfasst am: 07.09.2004 - 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Meinst du die M110 oder 2S7?

Den M110 wurde von einer großen Zahl von Ländern benutzt, fast alle NATO-Mitglieder, Israel, einige gingen auch in den Iran, Tajwan und Korea. Vietnam hat auch einige behalten Grins

Die 2S7 wurden nach Polen exportiert und in die Tschecheslowakei. Weitere Länder nicht ausgeschlossen.

Zum M110 hab ich was gefunden. Die ursprüngliche Version wurde nicht für Fernfeuer gedacht - dafür sollte die M107 (175mm L/60) dienen. Sie sollte eher auf mittlerer Entfernung schwere Verwüstungen anrichten. 90,7 kg Geschossgewicht vs 66,6kg beim M107.

MfG
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23704
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 29223 | Verfasst am: 07.09.2004 - 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Trotdem seltsam , des die russische Variante ein relativ größeres Geschoßgewicht hat ...


Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
*ALEX*
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 23.08.2004
Beiträge: 4576
Wohnort: Ungarn

BeitragBeitrags-Nr.: 29224 | Verfasst am: 07.09.2004 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ist halt auch ein schwereres Geschütz. Leider stehen keine konkretere Daten im meinem Typenbuch (kein Wunder, Ausgabe von 1988). Wenn ich schätzen müsste, würde ich auf eine Kaliberlänge von ca. L/60-L/70 tippen.

MfG
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
ulrich wrede
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 23.03.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Blender

BeitragBeitrags-Nr.: 62893 | Verfasst am: 26.06.2005 - 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zur M110 sie war als Haubitze eingestuft und Nuklearfähig, Kampfbeladung 2 Schuß der Rest auf 7t Lkw plus der Geschützbedienung!

Zur M107 sie zählte zu den Kanonen, abgelöst anfang der achtzizer Jahre durch FH 70

Beide Muster nuzten das gleiche Fahrgestell.

Die Entwicklung der Waffe geht weit zurück, die Waffen wurden schon im 2. Weltkrieg von den Ami´s eingesetzt, damals als gezogene Version (die 175 wurde als LONG TOM bekannt)


MfG U.Wrede
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Yahoo Messenger
augustdieter
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 08.01.2006
Beiträge: 11

BeitragBeitrags-Nr.: 82742 | Verfasst am: 08.01.2006 - 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi all
@ Ulrich Werde,

woher hast du die Info wg der " Kampfbeladung" , das geht zwar,
eine im Rohr und eine auf der Lade-und Einrammvorichtung war
aber bei der BW zu meiner Zeit streng verboten!!

Gruß Dieter javascript:emoticon('Haarsträubend')
Haarsträubend
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
OGTankwart
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 02.02.2005
Beiträge: 24

BeitragBeitrags-Nr.: 82759 | Verfasst am: 08.01.2006 - 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Laut "Deutsche Militärfahrzeuge BW und NVA" vom Motorbuchverlag , hatte die BW 150 M107 und 80 M110 , die 1985 , einheitlich auf den Stand M110 A2 , mit dem langen Rohr der Haubitze 203 mm L/37 , gebracht wurden . Sie wurden 1993 ausgemustert , ich habe ein Großteil , 1994 in einem BWlager bei Lingen gesehen , sollten wohl nach Griechenland gehen. Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ulrich wrede
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 23.03.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Blender

BeitragBeitrags-Nr.: 89714 | Verfasst am: 19.03.2006 - 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

augustdieter hat Folgendes geschrieben:
eine im Rohr und eine auf der Lade-und Einrammvorichtung war
aber bei der BW zu meiner Zeit streng verboten!!

Gruß Dieter javascript:emoticon('Haarsträubend')
Haarsträubend



Die Mun wurde in zwei Kisten am Erdsporn mitgeführt, nicht im Rohr.

MfG U.Wrede
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Yahoo Messenger
augustdieter
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 08.01.2006
Beiträge: 11

BeitragBeitrags-Nr.: 89978 | Verfasst am: 21.03.2006 - 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ulrich,

wenn du die zwei Alu-Kisten meinst die am Erdsporn eingehängt wurden Fragend

naja. Ich kann nur sage wie es bei meiner Einheit war in den Kisten war

ausschließlich Werkzeug Optischesgerät und sonstiges Material

Aber nie Munition !

Die von mir beschriebene Möglichkeit ist die die für den Ernstfall

bei uns gelehrt wurde und auch Drillmäsig geübt wurde im Stand !

Auf andere Meinungen und Erfarungen bin ich gespannt.

Gruss Dieter
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ulrich wrede
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 23.03.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Blender

BeitragBeitrags-Nr.: 91176 | Verfasst am: 01.04.2006 - 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Angaben beziehen sich auf die Erkennungsblätter. Dort steht, Kampfbeladung 2 Schuß (+28 auf BeglKfz)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Yahoo Messenger
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Artillerie Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.