Beutegeschütze in der Wehrmacht
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 147126 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

warum nicht? Zur 7,62 cm oder 12,2 cm gab es keine adäquate deutsche Munition
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147127 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Weil sie etatmäßig in der Masse ein paar tausend Km von ihrem "Ursprungsort" eingesetzt wurden....meinst du wirklich, jemand hat zig tausend Tonnen Russenmun, von der er nicht mal wußte, wie alt sie ist oder unter welchen "Qalitätsbedingungen" sie gefertigt wurde, per Bahn an den Atlantikwall, nach Dänemark, Norwegen oder gar Afrika gekarrt? Wohl kaum, oder? Das Schienennetz war so schon mehr als überlastet....

...oder meinst du, es ist für die dt. Munproduktion so schwer die entsprechenden Mumpeln mitzufertigen?

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147128 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon, dass auch Beutemunition verwendet wurde. Auch die Russen druckten auf ihre Granaten, Kartuschen usw. die Chargen.

Und die Versorgungszüge fuhren ja zumeist leer zurück.

Von den Grenadieren, die sich eine Schpagin griffen weiß man ja auch, dass sie original russische Munition verwendeten.

Die Wehrmacht war meines Wissens recht penibel im Einsammeln von Beutewaffen. Immerhin wurden ja die ersten SS-Einheiten durchweg damit ausgestattet.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147129 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich das Beutegerät aber hauptsächlich fern der Front einsetze, an der ichs erbeutet habe? Und vor allem den Bedienern repoduzierbare Schießunterlagen liefern muß?

Wo hast du eigentlich die Mär von den leer gen Westen fahrenden Versorgungszügen aufgeschnappt?

Ich denke mal, erbeutete Mun. hat man bei der Ari eher depotisiert und als eiserne Ration eingelagert..

Winken

Jan-Hendrik
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 147130 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man liest relativ häufig, auch aus der Zeit der Vorderlader, dass erobertes Geschütz auch mal schnell umgedreht wurde.

Mir erscheint das immer etwas fantastisch. Wenn ich im Angriff nämlich die Artilleriestellungen erreiche, bin ich ja meist schon über die erste und/oder zweite Stellung hinaus


wieso? Zur Zeit der Vorderlader waren die Kanonen nicht hinter sonder vor oder in der Linie aufgestellt...

mfg

alex
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BeitragBeitrags-Nr.: 147131 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

@Alex
für die Zeit der Vorderlader mag das auch eher zutreffen, den zweiten Teil bezog ich auf die letzten 90 Jahre.

Gerade für die Zeit der Vorderlader hatten aber die Grenadiere und/oder Dragoner ... auch Nägel dabei, die Kanonen zu verschliessen ;)

12,2 Kanonen dürften auch nicht in den ersten Stellungen gestanden haben.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147132 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kartätschen gabs auch im 2.Wk noch Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147133 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

Wo hast du eigentlich die Mär von den leer gen Westen fahrenden Versorgungszügen aufgeschnappt?

vielleicht unglücklich ausgedrückt, aber der Abfluss dürfte geringer als der Zufluss gewesen sein. Ganz leer dürften die wohl tatsächlich nicht gewesen sein.

Ich hätte jedem Gefangenen eine Granate hucken lassen, dann wäre auch 3,5 Mio Granaten im Westen angekommen ;)


Zuletzt bearbeitet von Gardes du Corps am 08.05.2008 - 14:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 147134 | Verfasst am: 08.05.2008 - 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Kartätschen gabs auch im 2.Wk noch Zwinkern


?? in welchem Zusammenhang meinst du das jetzt?
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147135 | Verfasst am: 08.05.2008 - 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
. auch Nägel dabei, die Kanonen zu verschliessen ;)


Das nennt man landläufig Infanterie zusammenkartätschen...die StuGs hatten dafür ne Granate, die mit Bleikugeln gefüllt war Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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AG_Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 147137 | Verfasst am: 08.05.2008 - 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht nur die Deutschen, die Russen hatten auch solche Kartätschenmunition für ihre Panzer ...

Zu den russischen Haubitzen an der Westfront, hat man nicht einige 203 mm Haubitzen an die Westfront gekarrt?
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BeitragBeitrags-Nr.: 147139 | Verfasst am: 08.05.2008 - 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
. auch Nägel dabei, die Kanonen zu verschliessen ;)


Das nennt man landläufig Infanterie zusammenkartätschen...die StuGs hatten dafür ne Granate, die mit Bleikugeln gefüllt war Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik


dann hast du mich falsch verstanden. Ich meinte die Nägel (Kavalleristen nahmen z.B. Hufnägel) wurden verwendet, die Zündlöcher der Kanonen zu vernageln, damit der Gegner sie nicht mehr verwenden konnte.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147141 | Verfasst am: 08.05.2008 - 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sch...., ich hab "verschießen" statt "verschließen" gelesen Verrückt

Winken

Jan-Hendrik
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Karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 147180 | Verfasst am: 08.05.2008 - 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Beim Einsatz von Beutewaffen in der Wehrmacht ist man je nach Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Systems jeden von euch angegebenen Weg gegangen,also
1. Nutzung in der erbeutenden Einheit bis zum Ausfall oder Verbrauch der erbeuteten Munition
2.Sammeln und Weiterverwendung mit Beutemunitition
3. dto. mit selbst produzierter Munition z.B.9,4cm Vickers Flak
4. Aufbohren ,Umrohren ,Veränderung der Kammern um deutsche Munition verschießen zu können,z.B,7,6 2cm Feldkanone (r) 7,62cm und 8,5cm Flak (r)

Soldaten die sich ,wie von Gardes du Corps angegeben, mit der PPSch bewaffnet hatten brauchten die zugegebenermaßen etwas unzuverlässige Pistolenpatrone Tokarew M 1930 nicht ,sie konnten die deutsche Mauserpatrone verwenden die Tokerew kopiert hatte.
mfg karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 163713 | Verfasst am: 28.11.2008 - 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hier eine Übersicht vom 31.Oktober 1944 zu den schweren Beutegeschützen, bitte zum Vergrößern draufklicken:

http://i36.tinypic.com/2hpos8y.jpg

http://i33.tinypic.com/5xsmkl.jpg

Hat jemand was zu der auf der zweiten Seite genannten italienischen "38 cm-Haubitze" ?

Horrido!

Nicole
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