Patronen zünden
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Lagren
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BeitragBeitrags-Nr.: 192210 | Verfasst am: 04.02.2011 - 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hätte daran gedacht die Zündung als kleines Modul zu gestallten das man schnell rausnehmen und austauschen kann (vieleicht gleich mehrere mitführen).

Was das Laden dieser Zündung angeht würde ich an der Waffe eine Anzeige anbringen wann die Batterie ersetzt werden muß, ebenso wie ein Handladegereät welches man im Kolben versenken kann, falls die Batterien ausgehen.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 192220 | Verfasst am: 05.02.2011 - 02:11    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin dann doch lieber für die Phaser... Grins
Im Ernst. Das Ding muss "Alltagstauglich" sein. Schlimm genug das ich für eine Waffe die Munition mitschleppen muss, aber wenn ich jetzt in der Pampa auch noch Batterien zum abfeuern brauch... Grins

"Make it simple stupid!" Schon mal gehört? Gut gemacht!
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 192223 | Verfasst am: 05.02.2011 - 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Michael aus G hat Folgendes geschrieben:

"Make it simple stupid!" Schon mal gehört? Gut gemacht!


Ein Gewehrverschluß ist aber nicht simple, stupid. Fertigungstechnisch ist er auf jeden Fall komplexer und damit teurer als eine elektronische Zündung.
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schlosserrichi
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BeitragBeitrags-Nr.: 192230 | Verfasst am: 05.02.2011 - 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Servus
steffen04 hat Folgendes geschrieben:
Ein Gewehrverschluß ist aber nicht simple, stupid. Fertigungstechnisch ist er auf jeden Fall komplexer und damit teurer als eine elektronische Zündung.


Auf einen mechanischen Verschluß wird man aber trotz elektronischer Zündung nicht verzichten können, da sonst die Waffe nicht mehr als Hinterlader funktionieren kann (es sei denn, alle Projektile wären nacheinander im Lauf angeordnet, dann genügte ein starres Gehäuse).
Einen mechanischen Verschluß kann Dir so ziemlich jede kleine Schlosserei nachbauen/reparieren (siehe die in Pakistan gefertigten G3- und AK-Kopien), bei elektronischen Dingen sieht es in der Tat schon anders aus.


Gruß
Richard
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Lagren
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BeitragBeitrags-Nr.: 192237 | Verfasst am: 05.02.2011 - 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee eine Waffe zu bauen in welcher die Munition hintereinander gelagert ist hatten, wie gesagt, die Leute bei Metal-Storm.
Das Problem ist dass man extra hülsenlose Munition von Metal-Storm braucht für so eine Waffe, was ja bereits heute ein problem ist wo manche bereits angedacht haben Waffen so leicht umrüstbar zu machen, dass man die Munition der besiegten Gegner einsammeln kann, bzw. deren Waffenlager etc. nutzen kann.

Ich frage mich ob man nicht ganz brutal so eine Waffe mit herkömmlicher hülsenmunition laden könnte?
Die hintenliegenden Patronen würden die Zündung der vorderen sicher überstehen, das Problem ist halt die Hülse die zurückbleibt und den Weg versperrt.
Man könnte sie beim nächsten Schuss als Schnrapnell nutzen, aber dazu müßte man die Hülse dafür auselgen(also damit sie sich richtig zerlegt), oder?

Könnte man eine mehrläufige Waffe konstruieren die dieses Problem beseitigt indem beim Abfeuern eines Laufes der jeweils nächste durch dessen Gasdruck, oder den mehrer Läufe, von der Hülse befreit wird?
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 192240 | Verfasst am: 06.02.2011 - 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

Oha, und du sprichst von Vereinfachung? Winken
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Lagren
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BeitragBeitrags-Nr.: 192247 | Verfasst am: 06.02.2011 - 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast Recht, das ist am Ende doch noch viel zu kompliziert.
Vermutlich gehört die Zukunft der hülsenlosen Munition. Zunge rausstrecken

Aber was denkt ihr, wäre es am Ende doch irgendwie möglich dass die nachfolgende Patrone die Hülse der vorne liegenden mit rausbefördert?
Oder wäre die Gefahr zu Groß dass der Lauf draufgeht, bzw. dass die Zielgenauigkeit zu stark darunter leidet?
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 192256 | Verfasst am: 07.02.2011 - 02:15    Titel: Antworten mit Zitat

Lagren hat Folgendes geschrieben:

Die hintenliegenden Patronen würden die Zündung der vorderen sicher überstehen, das Problem ist halt die Hülse die zurückbleibt und den Weg versperrt.
Man könnte sie beim nächsten Schuss als Schnrapnell nutzen, aber dazu müßte man die Hülse dafür auselgen(also damit sie sich richtig zerlegt), oder?


Was hast du den geraucht? Oder zuviel Egoshoother gespielt? Haarsträubend
Warum nicht gleich Streumunition einsetzen? Oder Flammenwerfer? Böse, Angry
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 192280 | Verfasst am: 07.02.2011 - 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Endphasengesteuerte Projektile vielleciht? Winken
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Lagren
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BeitragBeitrags-Nr.: 192282 | Verfasst am: 07.02.2011 - 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was hast du den geraucht? Oder zuviel Egoshoother gespielt?
Warum nicht gleich Streumunition einsetzen? Oder Flammenwerfer?


Ich denke nur praktisch! Grins

Wenn es gehen sollte dann würde es sicher auf Kosten der Genauigkeit gehen, das Zeug sollte dann sicher noch auf 100m wirken.

So etwas ist auf Distanz sicher nicht mit einem normalen Sturmgewehr zu vergleichen, aber man könnte da viel einfüllen, und wenn ich so 200 Schuss ohne Nachladen auf meine Gegner abfeuere dann ist das besser als jede taktische Flinte, und in der Nähe ebenso gut wie ein Sturmgewehr.
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 192296 | Verfasst am: 08.02.2011 - 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lagren hat Folgendes geschrieben:

Die Waffen von Metall Storm (habe die Firma wieder gefunden) haben ....


Jetzt fällt´s mir wieder ein: Es gibt übrigens einen netten Einsatzbericht über MetalStorm-Systeme, vulgo "Heulende Wölfe", hier ein 105er Zwölferpack auf M1A1-Abrams.Chassis in

Ringo, John: Invasion - Der Gegenschlag, S. 568ff

sehr anschauliche technische Beschreibung des Systems, mit Mun im Rohr, elektronischer Zündung etc.... bis hin zur Trefferwirkung auf Alien-Lander.

Die "MetallStorms" spielen im "Gegenschlag" und in der "Rettung" eine tragende Rolle bei der Rettung der Erde. Falls du´s noch nicht kennst, unbedingt lesen.

Sind bei den Besatzungen übrigens nicht sooo beliebt, wg Rückstoss "...schüttelte den Kommandanten und Mannschaft wie Erbsen in einer Blechschachtel herum".
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Lagren
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BeitragBeitrags-Nr.: 192302 | Verfasst am: 08.02.2011 - 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das ein Roman, oder wie?
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 200292 | Verfasst am: 13.10.2012 - 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Die Franzosen führen eine neue FAMAS-Variante ein. War kürzlich auf Military-Photos.net zu sehen.

Sieht aus wie ein Tannenbaum mit allen Anbauteilen.


Hallo, Hoover

Gerade in k-isom gelesen: anscheinend bauen die Franzosen selbst gar keine Handfeuerwaffen mehr?

Auf jeden Fall hat Steyr mit dem F90 ein auf dem AUG beruhendes Bullpup konstruiert und als Nachfolger des FAMAS der französischen Beschaffungsbehörde im Vorfeld einer avisierten Ausschreibung angedient.

Das Ding sieht aus wie ein pummeliges AUG und wird den F in fünf Varianten angeboten.

Steyr ist gerade auch an einer AUG-Variante für Australien dran, dem EF-88. Soll mit dem o.a. F-90 eng verwandt sein.

Da gibt´s ein paar Bilder:

http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/06/15/thalessteyr-f90-and-ef-88-aug-rifle-review/
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 200299 | Verfasst am: 14.10.2012 - 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, vor 4 Wochen war ich in Frankreich, da wurde die FAMAS F2 noch gebaut. Ob sie allerdings ersetzt wird weiß ich nicht.

Die Commandos Marines nutzen die M4A1 und das G36 sowie die M249 als Handwaffen. Die sind mit der FAMAS nicht glücklich.

Die Franzosen sind vom Bullpup System etwas ab, da würde mich eine weitere Bullpup-Waffe sehr wundern. Die Briten übrigens suchen auch einen Nachfolger des Systems SA80 (also für die L86 etc).

Ich denke, die Vorteile der Bullpups werden durch die umständlichere Handhabung aufgesaugt.

Vor zig Jahren habe ich Teile der DF-Brigade für einen Kosovo-Einsatz ausgebildet (in Dörverden im PiDst aller Truppen). Da waren alle, auch die Franzen, sehr glücklich mit dem G36 und wollten das FAMAS nicht führen im Einsatz, mussten sie aber.

Auch die Israelis scheinen mit ihrer TAVOR schon wieder weg zu sein. Abgeblich wollen die IDF-Soldaten nicht von der M4A1 weg.
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Arutha
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BeitragBeitrags-Nr.: 205755 | Verfasst am: 05.03.2016 - 11:54    Titel: Das (jetzige) Gewehr hat fertig Antworten mit Zitat

Sicherlich, kleine Verbesserungen sind noch drin. Mir imponiert das OZ-14 Grosa, das meines Erachtens den Höhepunkt der jetzigen Entwicklung darstellt.Bullpup, und komplett Modular.Aber letztendlich...
Jede Momentane Verbesserung sorgt für Nachteile in anderen Bereichen. vom taktischen Wert hat sich von St44 bis zum OZ-Grosa nicht viel getan.
Das G11 hatte das Potential mit den herkömmlichen Infanteriewaffen zu brechen, wenn es den funktioniert hätte.
Die 223 Remmington hätte längst gegen die 6,5 mm Grendel ausgetauscht gehört, was rein kosten technisch nicht geschehen ist.
Wobei wir beim Thema sind. Militärtisch ist eine neue Handfeuerwaffe nur zu rechtfertigen, wenn elementare Vorteile zu erkennen sind.
Bei einem Austausch der Zündfunktion elektrisch gegen mechanisch erkenne ich das nicht.
Die jetzigen Zündfunktion sind befriedigend... das reicht.
aber lass uns den Bogen weiterspinnen, was vielleicht irgendwann möglich wäre.
Getrennte Munition. Projektil wird eingeführt( möglichst in einer Trommel,) und Treibmittel wird flüssig hinzu gespritzt. Idealerweise ein Gemisch, das keinen Sauerstoff enthält, sondern diesen aus der Umgebung benutzt, ähnlich thermobarischer Bomben..
Also ungefähr dem Diesel Prinzip....
Wenn wir die Temperaturen in den Griff bekommen, und Oberflächen so widerstandsfähig bekommen, das Dauerfeuer möglich ist... das wäre was.
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