Ausrüstung mit Gewehre und MS´s
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195516 | Verfasst am: 25.06.2011 - 22:59    Titel: Ausrüstung mit Gewehre und MS´s Antworten mit Zitat

Kann mir einer sagen ob 3 oder 6 FK mit rauchschwachen Gewehre ausgerüstet war und welche Kompanien waren das ??? und welche Kompanien sind nach Tanga mit den eng. Gewehren ausgerüstet worden ?
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195563 | Verfasst am: 28.06.2011 - 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

für den Anfang schau mal hier rein:

http://www.dtic.mil/cgi-bin/GetTRDoc?Location=U2&doc=GetTRDoc.pdf&AD=ADA416385

Den Rest suche ich Dir morgen aus dem Boell raus

Winken
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195567 | Verfasst am: 28.06.2011 - 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Habe den Boell auch schon durch gesehen aber nix gefunden
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195586 | Verfasst am: 29.06.2011 - 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Bis 31.Juli1914 6 Kompagnien mit G98 ausgerüstet
Zu den einzelnen Kompagnien s.a.:
Boell, Fußnote S. 39

Einen Verteilerschlüssel für die Ausrüstung mit rauchschwachen Gewehren habe ich nicht gefunden
Man kann aber mit Sicherheit davon ausgehen, das zuerst die neu aufgestellten Schützenkompagnien als reine Europäerformationen damit komplettiert wurden
Danach dürften die Überhänge an die Einheiten gegangen sein, die direkt dem Kommando unterstanden
Cu
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195598 | Verfasst am: 30.06.2011 - 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

OK alles klar soweit

Kannst du die Beute von Tanga aufschlüßen oder sagen von das steht ob 8 MG oder 16 MG, ca. 455 Gewehre, 500000 bis 660000 Schuß, Telefone, Mäntel u.s.w.
Und ich gehe mal bei der MG-Aufstellung bei.

Wenn du noch PDF-Dateien in denen Namen vorkommen kanst du die mir schicken für die Namensliste der Weissen in DOA

Bis dann Ralf
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195609 | Verfasst am: 30.06.2011 - 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Die Aufschlüsselung der Beutebestände aus Tanga mache ich klar
Was Namenslisten betrifft, wirst Du Dich vertrauensvoll an Holger wenden müssen Zwinkern
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BeitragBeitrags-Nr.: 195629 | Verfasst am: 01.07.2011 - 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Beutematerial habe ich auch nichts genaueres als Boell, Lettow-Vorbeck und Anderson hergeben, also:
455 Gewehre Enfield S.M.L.E.
8 Maschinengewehre Vickers
3 Maschinengewehrlafetten oh. Waffe
500.000 Patronen .303 British
plus jede Menge Ausrüstung

Nach der Schlacht von Jassin (18.01.1915) stieg der Bestand an Beutewaffen auf über 800 Gewehre
Damit betrug deren Anteil an der Bewaffnung mit modernen Gewehren ca 25%
Bestand 1.August 1914:
1676 Kar98,
579 Gew98
Total 2255 (zuzgl 67 MG )

Tanga und Jassin waren bis Ngomano/POA 1917 auch die größten einzelnen Beutemengen
1915/16 gelangten mit den beiden Blockadebrechern nochmal 3800 Gew98 zur Schutztruppe

Über die privat geführten Waffen, Requisitionen und einen geringen Bestand Kar88 habe ich keine zuverlässigen Aufzeichnungen
Meine wenigen Nachweise in Form von Fotografien und sporadischen Erwähnungen im KTB erlauben keinerlei Rückschlüsse auf deren Häufigkeit
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195631 | Verfasst am: 01.07.2011 - 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

in den Englischen Quellen sind aber 16 mg verzeichnet

Hast du die KTB von DOA (geile Sache) aber bestimmt nicht als PDF und wegen der Namenliste Holger hat ein kleines Problem mit seinem Rechner ! schönes Wochenende Ralf
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195632 | Verfasst am: 01.07.2011 - 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die 16 MG gehen zurück auf die Angaben aus Lettow-Vorbecks "Erinnerungen"
Boell und Anderson sagen übereinstimmend 8 und sind diesbezüglich wesentlich zuverlässiger Zwinkern
KTB habe ich als .jpg-Dateien (und so sollten die auch bleiben)
Wenn Du Interesse daran hast, schick mir mal per PN Deine Mail-Adresse
Cu
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195911 | Verfasst am: 22.07.2011 - 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Kann einer sagen was und wieviel Ausrüstung die sms Königsberg noch mit in den Kampf um DOA mitbrachte.

1. 120 Gewehre und 2 MG

2. oder wie die Schiffe im Aussendiens hatten 1-2 6 cm Bordgeschütz, 4 MG 120 Gewehre und 20 Pistolen

???? Idee
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195912 | Verfasst am: 22.07.2011 - 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zu den Geschützen siehe HIER
P.S.: Datenträger geht nä. Woche raus
Winken
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R. Gersmeier
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BeitragBeitrags-Nr.: 195914 | Verfasst am: 22.07.2011 - 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Als ob ich diesen Beitrag nicht schon 10 mal gelesen hätte (sehr gute Arbeit).

Die Königin der Waffen ist die Artillerie aber ohne die MG wäre der Krieg in DOA schon früh vorbei gewessen. Oder nicht ?
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LTDAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 195917 | Verfasst am: 22.07.2011 - 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Was den "Kleinkram" von der SMS Königsberg angeht, wird dann eher Holger weiter helfen können
Der ist da Literaturmässig besser bestückt Zwinkern

Zitat:
(---)aber ohne die MG wäre der Krieg in DOA schon früh vorbei gewessen. Oder nicht ?

Ganz bestimmt sogar
In punkto Einsatz von MGs war die Schutztruppe den Gegnern bis Ende 1916 weit voraus
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Holger Kotthaus
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BeitragBeitrags-Nr.: 195972 | Verfasst am: 25.07.2011 - 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es tut mir ja leid, aber wirklich Neues kann ich dazu auch nicht liefern. Zumindest nichts was
einem Interessierten, der sich mit dem DOA-Feldzug befasst hat, nicht sowieso schon bekannt ist.
Leider sind etliche Daten auf meiner Festplatte, beim Absturz vor einigen Wochen unwiderruflich weg. - Ärgerlich -
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BeitragBeitrags-Nr.: 195985 | Verfasst am: 26.07.2011 - 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich zitiere aus: „Der Bau des Kleinen Kreuzer „Dresden“(I), Matthias Strauß, 2009
http://www.kleiner-kreuzer-dresden.de
Grundlage dieses Aufsatzes waren u.a. folgende erhaltene Unterlagen zum Kleinen Kreuzer „Dresden“:
BA MA Freiburg, Sign. RM5/2228, RMD 3/Heft 13, RM 3/23050

Zitat:
Die Ausschreibungsbedingungen sahen für den Ersatzbau „Comet“ eine Artilleriebewaffnung von zehn 10,5 cm-Schnell-Ladegeschützen L/40, acht 5,2 cm- Schnell-Ladegeschützen L/55 und zwei 8-mm-Maschinengewehren vor.

Hierzu erläuternd:
Zitat:
Weiterhin befanden sich in der Bordbewaffnung zwei 8-mm-Maschinengewehre in Deckaufstellung mit einem Munitionsvorrat von je MG 10000 Schuss. Diese Bewaffnung war zum Eigenschutz gedacht.
Angriffe auf das Schiff in fremden Häfen, auf Reeden und auf Ankerplätzen sollten abgewehrt werden. Der Einsatz zum Minenabschuss war ein weiterer Verwendungszweck. Zusätzlich wurden jedem Besatzungsmitglied Handfeuerwaffen zugeordnet, die in Spinden in der Nähe der jeweiligen Gefechtsstationen des Personals untergebracht waren.

(---)
Zitat:
Zu der hier geschilderten artilleristischen Ausstattung wurden jeweils bei Einsätzen außerhalb der Hochseeflotte und bei Sonderaufträgen zusätzliche Bewaffnung an Bord genommen. Es handelte sich dabei um eine 6-cm-Bootskanone L/21 auf Bootslafette und zwei weitere 8-mm-Maschinengewehre.
Diese Bewaffnung war für den Einsatz von Anlandungen durch Teile der Schiffsbesatzung an unbefestigten Küstengebieten vorgesehen.

Also 1 x 6,0-cmL/21 Bootskanone sowie 4 x 8,0-mm MG (sowie einer nicht näher definierten Anzahl Handfeuerwaffen) als quasi Standard für diese Schiffsklasse
Dies lässt sich damit guten Gewissens 1:1 auf die SMS Königsberg übertragen

Lt. Boell befand sich am 11.Juli 1915 noch 1 MG beim Schiff, die 6,0-cm Bootskanone wurde bereits im August 1914 der Schutztruppe zugeführt
Der Rest dürfte größtenteils seinen Weg zur Abt. Delta gefunden haben
Diese verfügte lt. Boell zu diesem Zeitpunkt über 200 Gewehre und 4 MG
Die noch verbliebenen 300 Mann Besatzung der KBG mussten für den geplanten Landeinsatz
„erst neu, auch mit Gewehren, ausgerüstet und infanteristisch ausgebildet werden“ (S.122)
Mehr geben meine Quellen leider nicht her
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