Radpanzer und Straßenzulassung wie groß und neu kann es werd
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Marcus_H
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BeitragBeitrags-Nr.: 195781 | Verfasst am: 10.07.2011 - 14:56    Titel: Radpanzer und Straßenzulassung wie groß und neu kann es werd Antworten mit Zitat

Hallo,

also ich würde mal gerne wissen, wo sozusagen die grenzen für die Straßenzulassung von Radpanzern liegen. Ab und an sieht man ja eine alte Kiste mit Nummernschild, mal Ferrets mal russische Schwimmwägen.

Von großen Kranen und ähnlichen Geräten weiss ich, dass es ab einer breite von über 3m. schwierig wird in Deutschland, soweit mir bekannt kann man bis 2.9m mit einer Sondergebühr und Warntafeln weiterfahren, ohne Fahrtanmeldung und Begleitfahrzeug, darüber ist Feierabend.

Und dann kommt natürlich noch die Achslast von 12 Tonnen und das maximale Gesamtgewicht von 41 Tonnen dazu.

Aber dürfte man z.B. einen Fuchs noch zulassen? Ohne Anbauten ist der knapp 3 m. breit und die Achslast unterbietet er leer mühelos. Ich hatte es bei der Umrüstung auf wehruntauglich so verstanden, dass Schwachstellen eingefügt werden müssen, weswegen manchmal Löcher in die Wanne kommen, für mich eine gruselige Vorstellung das eigene Fahrzeug zu zersägen. Müsste es bei dem Fuchs mit den großen Fenstern nicht ausreichen, diese durch normal dickes Glas zu ersetzen? Vielleicht die Türen noch durch nicht beschusssichere getauscht? (Wären wenigstens keine tragenden Teile)

Und noch etwas: Wie dick ist die Wanne ohne Zusatzausrüstung so im Schnitt? Sind das überall so 10mm und stellenweise mehr, oder ist so ein Radpanzer ohne Zusatzplatten dünn wie ne Coladose?

Grüße
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frank
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BeitragBeitrags-Nr.: 195784 | Verfasst am: 10.07.2011 - 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/stvo/gesamt.pdf
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 200907 | Verfasst am: 06.01.2013 - 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nimm Dir einen großen Hammer und schlags Dir aus dem Kopf.

Nach einem Präzedenzfall mit einem Hotchkiss SPW wurde in Deutschland zulassungsrechtlich die Sache nahezu wasserdicht gemacht.

§19StVZO Absatz (2a) Die Betriebserlaubnis für Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart speziell für militärische oder polizeiliche Zwecke sowie für Zwecke des Brandschutzes und des Katastrophenschutzes bestimmt sind, bleibt nur so lange wirksam, wie die Fahrzeuge für die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Polizei, die Feuerwehr oder den Katastrophenschutz zugelassen oder eingesetzt werden. Für Fahrzeuge nach Satz 1 darf eine Betriebserlaubnis nach § 21 nur der Bundeswehr, der Bundespolizei, der Polizei, der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz erteilt werden; dies gilt auch, wenn die für die militärischen oder die polizeilichen Zwecke sowie die Zwecke des Brandschutzes und des Katastrophenschutzes vorhandene Ausstattung oder Ausrüstung entfernt, verändert oder unwirksam gemacht worden ist. Ausnahmen von Satz 2 für bestimmte Einsatzzwecke können gemäß § 70 genehmigt werden.


Da Max Mustermann aber keinen bestimmten Einsatzzweck nachweisen kann, ists Essig damit.

Die einzigen derartigen Fahrzeuge in Privathand, die ähnliches, nämlich den Sonderwagen 4 (TM170) des BGS/Polizei im Einsatz hatten, waren Geldtransportunternehmen wie HEROS damals.
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 200910 | Verfasst am: 06.01.2013 - 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Eierhals hat Folgendes geschrieben:

Da Max Mustermann aber keinen bestimmten Einsatzzweck nachweisen kann, ists Essig damit.

Die einzigen derartigen Fahrzeuge in Privathand, die ähnliches, nämlich den Sonderwagen 4 (TM170) des BGS/Polizei im Einsatz hatten, waren Geldtransportunternehmen wie HEROS damals.


Ach, das mit em "Einsatzzweck" geht schon. Was denkst du wie viele SPW 40 gerade in der Variante P2 (schwimmfähig) noch herumfahren. Grins
Selbst ein SPW 60/70 hab ich, wenn auch "nur" mit Kurzzeitkennzeichen, vorbeifahren sehen. Gut gemacht!

Die Teile sind selbstverständlich demilitarisiert, was wohl beim SPW 40 am einfachsten ist und neben der schwimmfähigkeit seine Beliebtheit erklärt, sowie strassenverkehrstauglich gemacht. Die meisten werden eh nur für Veranstaltungen mit Kurzzeitzulassung betrieben, Dafür saufen die Teile einfach zuviel und Ersatzteile sind mittlerweile rarer und teurer geworden... Grins
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 200912 | Verfasst am: 06.01.2013 - 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

wenn ich in der Bundeswehr was zu sagen hätte, würde ich Hobby-Putzer jede Woche auf die Parks lassen, damit sie mit selbstbeschafften Pinselchen und Läppchen gegen eine geringe Gebühr*, von sagen wir mal 20 EUR/Stunde, die Panzertechnik putzen lassen Zunge rausstrecken

*erinnert mich an Januar und Februar 1990, da stand ich am Brandenburger Tor mit einem Campingtisch und verkaufte Mauersteine. Da kam ich dann auf die Idee, Hammer und Meißel zu vermieten. 5 DM für eine Viertelstunde Rofl die Touris standen Schlange
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 200915 | Verfasst am: 06.01.2013 - 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Gardes du Corps hat Folgendes geschrieben:
wenn ich in der Bundeswehr was zu sagen hätte, würde ich Hobby-Putzer jede Woche auf die Parks lassen, damit sie mit selbstbeschafften Pinselchen und Läppchen gegen eine geringe Gebühr*, von sagen wir mal 20 EUR/Stunde, die Panzertechnik putzen lassen Zunge rausstrecken


Das könnte sogar funktionieren...mit anschließendem Grillabend... Grins
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 201000 | Verfasst am: 17.01.2013 - 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man denn unbedingt sowas fahren will, kann man auch einfach mal an eine Panzerfahrstrecke pilgern. Gibt ja genug im Land.

Bei mir um die Ecke darf man beispielsweise "Blatsch Matsch Peng" BMP und T55 als Bergeversion für ab 165€ durch die Kante jagen.

http://www.offroad-landsberg.de/panzer-fahren/panzer/
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