Kalaschnikow
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 196797 | Verfasst am: 27.09.2011 - 14:10    Titel: Kalaschnikow Antworten mit Zitat

Für Rußland sicher keine kleine Sensation!

Russische Armee verschmäht Kalaschnikows

Die legendäre Kalaschnikow hat ihren Hauptabnehmer verloren: Die russische Armee fordert ein moderneres Sturmgewehr und verzichtet zunächst auf weitere Bestellungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,788578,00.html
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F.B.
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BeitragBeitrags-Nr.: 196798 | Verfasst am: 27.09.2011 - 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Irgendwann ist jede Waffe mal veraltet. Schließlich rennt die Bundeswehr auch nicht mehr mit Stg44 oder dem G3 herum. Verrückt Ausserdem muss man den Artikel ganz lesen! Da steht ferner das es wohl bald eine modernisierte Version geben wird.

MfG

Frank
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 196853 | Verfasst am: 03.10.2011 - 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

F.B. hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
Schließlich rennt die Bundeswehr auch nicht mehr ..mit dem G3 herum. Verrückt
Frank



doch, leider, wieder:

http://www.tagesspiegel.de/politik/in-der-schusslinie/4032592.html
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 196854 | Verfasst am: 03.10.2011 - 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

F.B. hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Irgendwann ist jede Waffe mal veraltet. Schließlich rennt die Bundeswehr auch nicht mehr mit Stg44 oder dem G3 herum. Verrückt Ausserdem muss man den Artikel ganz lesen! Da steht ferner das es wohl bald eine modernisierte Version geben wird.

MfG

Frank


Die Kaschi war bislang ja nicht nur für Sowjets und Russen mehr als nur die angeblich erfolgreichste Waffe der Welt, sondern ein Prestigeobjekt, praktisch ein Heiligtum. Darauf jetzt zu verzichten und nicht wie bisher einfach nachzubestellen sondern eine Neuentwicklung zu fordern und abzuwarten heißt also zumindest, daß man hier beim Umdenken ist.

Und was heißt wirklich veraltet? Diese Waffe dürfte im direkten Vergleich mit ähnlichen Waffen immer noch sehr gut abschneiden, vor allem in den relevanten Parametern Feuergeschwindigkeit und Durchschlagskraft, in Robustheit und ZUverlässigkeit sowieso. Man wird also auch bei einer Neuentwicklung sicher nicht versuchen, daß Rad neu zu erfinden.
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F.B.
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BeitragBeitrags-Nr.: 196858 | Verfasst am: 03.10.2011 - 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

@steffen,
Danke für den Interessanten Artikel. Wobei mich das nicht wundert. Bin auch im Öffentlichen Dienst, wenn auch nicht mehr bei der Bundeswehr, und bei uns wird auch viel Geld für "Mist" ausgegeben welchen die "Front" nicht braucht oder überhaupt gebrauchen kann. Und auch bei uns hört niemand auf den "kleinen Bediensteten". Das ist bei der öffentlichen Hand leider weitverbreitet. Liegt aber fast immer nur am "Wasserkopf".

@PIV,
mit veraltet meine ich das jede Armee sich den neuen Gegebenheiten anpassen muss. Und dementsprechend müssen auch entsprechende Waffensysteme her. Das die das Rad nicht neu erfinden ist klar. Aber die Presse macht da aus einer Mücke einen Elefanten. Schließlich ist die Kalaschnikow seit 1947 schon mehrmals modernisiert worden. Und auch die Satellitenstaaten haben ihre eigenen Versionen produziert. Was ich damit sagen will, die "Kalaschnikow" gibt es nicht, sondern es gab schon immer Änderungen an der Waffe. Von einer Neuentwicklung steht in dem Artikel ja auch nichts drin. Es ist die rede von einer modernisierten Version.

MfG

Frank


Zuletzt bearbeitet von F.B. am 03.10.2011 - 14:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 196860 | Verfasst am: 03.10.2011 - 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Artikel scheint aber nicht wirklich gut recherchiert worden zu sein.

Ansonsten würde bei dem "G3 DMR" nicht von einem "Scharfschützengewehr"
gesprochen werden (Dafür hätte der Artikelschreiber sich natürlich über die
Bedeutung "DMR" bewusst sein müssen! Grins ). Diese Klassifizierung kann und soll das
Gewehr gar nicht erfüllen (dafür hat die Bundeswehr das G22 und G82).

Es wurde als Waffe für Zielfernrohrschützen (die nichts mit einem Scharfschützen zu
tun haben) eingeführt und wird auch als solche verwendet. Bei diesem Waffentyp
liegt die sinnvolle Kampfentfernung meines Wissens sowieso nur zwischen 500m und
600m.

Um einen Sinn oder Unsinn der Waffe festzustellen würden wohl nur Einsatzberichte
wirklich helfen.

Winken

Gruß
Tobias
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 196891 | Verfasst am: 05.10.2011 - 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Tobias Giebel hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

der Artikel scheint aber nicht wirklich gut recherchiert worden zu sein.

Ansonsten würde bei dem "G3 DMR" nicht von einem "Scharfschützengewehr"
gesprochen werden (Dafür hätte der Artikelschreiber sich natürlich über die
Bedeutung "DMR" bewusst sein müssen! Grins ). Diese Klassifizierung kann und soll das
Gewehr gar nicht erfüllen (dafür hat die Bundeswehr das G22 und G82).

Es wurde als Waffe für Zielfernrohrschützen (die nichts mit einem Scharfschützen zu
tun haben) eingeführt und wird auch als solche verwendet. Bei diesem Waffentyp
liegt die sinnvolle Kampfentfernung meines Wissens sowieso nur zwischen 500m und
600m.

Um einen Sinn oder Unsinn der Waffe festzustellen würden wohl nur Einsatzberichte
wirklich helfen.

Winken

Gruß
Tobias


Ein Journalist einer Tageszeitung bemüht sich, möglichst wenig Wörter zu wiederholen, um eine erträgliche Schreibe zu erreichen. Die sprachliche Präzision bleibt dabei ab und an auf der Strecke, mit guter oder schlechter Recherche hat das wenig zu tun (ein bischen schon, geb ich zu)

Kern des Artikels ist, daß der Bund sich für die billigste Variante eines DMR entschieden hat, mit dem Argument, daß es sich nur um eine Zwischenlösung bis zur Einführung des richtig tollen, modernen ultimativen DMR sein soll. Da Zwischenlösungen (siehe Benedikt XIV.) sehr langlebig sind und der Markt jede Menge gut eingeführter SdZ-tauglicher DMRs für wenig mehr Geld anbietet (auch aus Oberndorf!)eine Scheiss-Entscheidung.

Bis echte Einsatzberichte vorliegen:
im aktuellen K-ISOM 5/2011 gibt´s den Artikel "HK G3-DMR - Top oder Flop?". Dort wird das beschaffte G3-DMR mit der nicht beschafften, besser ausgestatteten HK-Version verglichen. Um´s kurz zu sagen: die mögen die Billig-Version nicht.
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 196900 | Verfasst am: 06.10.2011 - 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

steffen04 hat Folgendes geschrieben:

bis echte Einsatzberichte vorliegen:
im aktuellen K-ISOM 5/2011 gibt´s den Artikel "HK G3-DMR - Top oder Flop?". Dort wird das beschaffte G3-DMR mit der nicht beschafften, besser ausgestatteten HK-Version verglichen. Um´s kurz zu sagen: die mögen die Billig-Version nicht.


Konkret wird bemängelt:

- zu wenig Anbaumöglichkeiten für Zubehör am Vorderschaft
- keine Aufnahme für Nachtsichtgerät (was als Ausschlusskriterium für das Ding schon mehr als ausreicht)
- hohe und billige Klemm-Zielfernrohrmontage
- keine Not-Visierung für kurze Distanzen, keine Rotpunktvisierung
- Schulterstütze fast ohne Anpassungsmöglichkeiten an Schützengrösse
- original G3-Abzug, Dauerfeuer gesperrt: d.h. weder Match-, noch Kampfabzug
- keine zugelassene Präzisionsmunition
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Redken
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BeitragBeitrags-Nr.: 196901 | Verfasst am: 06.10.2011 - 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

News von Strategie und Technik zum neuen DMR G28...

Bild G28:
http://2.bp.blogspot.com/-ARWmJjpugTc/TnebwK5I9lI/AAAAAAAAACo/dYdRVfbRi8U/s1600/G28_k.bmp

Zitat:
Das Zielfernrohr-Selbstladegewehr G28 kommt als neue Handwaffe in die Bundeswehr. Ende August erhielt Heckler & Koch den Auftrag, mehrere hundert Systeme der ursprünglich DMR762 („Designated Marksman Rifle/Zielfernrohrschützengewehr 7,62 mm x 51) bezeichneten Waffe an die deutschen Streitkräfte zu liefern.
Das G28 ist eine militärische Version der zivilen Match Rifle MR308. Die rund 980 mm lange Waffe wiegt einsatzbereit knapp 7 900 Gramm. Das 420 mm lange Rohr ist hartverchromt, was zu Haltbarkeit und Präzision beiträgt. Gemeinsam mit der eigens vorgesehenen Munition „7,62 mm x 51 DMR“ und dem neuen Schmidt & Bender-Zielfernrohr 3-20x56 soll die neue Waffe eine deutlich bessere Präzision – Zielsetzung 1,5 Winkelminuten (Minute of Angle/MOA; entspricht einem Streukreis von rund 45 mm auf 100 Meter) – erreichen. Die Kampfentfernung beträgt 600 Meter, entsprechende Zielmittel für den Nachtkampf sollen diese Reichweite auch bei Dunkelheit gewährleisten. Ein Rotpunktvisier – das Aimpoint Micro T1 – sitzt für den Kampf auf kürzere Reichweiten als „backup“ auf dem ZF. Eine weitere Neuerung stellt die Farbe dar: Die Waffe und das Zielfernrohr kommen in dem Farbton Grünbraun (RAL8000). Dieser hat sich als weltweit universell einsetzbare Tarnfarbe erwiesen. Heckler & Koch bietet zudem einen Umbausatz an, mit der sich das G28 feldmäßig in eine kürzere und leichtere Patrouillenversion umrüsten lässt. (ww)



Quelle:
http://strategie-technik.blogspot.com/2011/09/neues-zf-selbstladegewehr-g28-fur-die.html[/img]
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