U-Boot-Krieg im 1.WK
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte im Wandel der Zeit (bis 1919) » Marine
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Gepardschrauber
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 05.10.2006
Beiträge: 249

BeitragBeitrags-Nr.: 117529 | Verfasst am: 16.03.2007 - 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Weil wer genug oben hat unten nichts braucht. U-Boote sind reine Jäger. Damit kannst du keine Geleitzüge bewachen sondern nur stören. Da Großbritannien aber auf Versorgung über den Seeweg angewiesen ist, muss eben einiges an Dickschiffen da sein. Nicht umsonst waren die Engländer die Seemacht schlechthin.

Jürgen Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
champer
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 16.09.2006
Beiträge: 252
Wohnort: Kleinlangheim (Unterfranken)

BeitragBeitrags-Nr.: 117640 | Verfasst am: 17.03.2007 - 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

ja stimmt danke
England die Seemacht mit USA im 1. Weltkrieg oder?
mfg champer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Olli
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 01.03.2004
Beiträge: 1294
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragBeitrags-Nr.: 117648 | Verfasst am: 17.03.2007 - 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich deine Frag richtig verstehe (England und die USA waren im 1. Weltkrieg die führenden Seemächte - zusammen wohlgemerkt), dann: JA.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
champer
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 16.09.2006
Beiträge: 252
Wohnort: Kleinlangheim (Unterfranken)

BeitragBeitrags-Nr.: 117650 | Verfasst am: 17.03.2007 - 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

ja genau das habe ich gemeint.
mfg champer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BioBot
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 08.04.2004
Beiträge: 54
Wohnort: zwischen CPU und Mainbord

BeitragBeitrags-Nr.: 117966 | Verfasst am: 22.03.2007 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

N'Abend zusammen

hätte da auch mal eine Frage zu den U-Booten des WK 1:

Die berühmten Boote des WK 2 hatten ja diesen Vorhalterechner. Gab es ähnliche Einrichtungen auch auf den Booten des WK 1 oder hatten die andere Methoden. Und wenn die andere Methoden hatten, den Schusszeitpunkt (eigentlich ja eher Ausstoßzeitpunkt) zu ermitteln, wie sahen die dann aus?

Dass Deutschland deutliche Erfahrungen sammeln musste, sie waren ja später in die Entwicklung der U-Boote eingestiegen, zeigte ja auch das Beispiel des vorgenannten U 9. Das besaß bekanntlich noch keine Torpedozellen, um den Gewichtsverlust des abgeschossenen Torpedos auszugleichen. Diese Zellen hatten erst spätere Boote. Dennoch, und das ist erstaunlich, konnte Weddigen alle drei Panzerschiffe versenken!

Ach, bevor ichs vergesse, noch ne Frage:
Die frühen U-Boote besaßen diese Petroleum-Motoren. Erst später wurde auf Diesel umgestellt. Welchen entscheidenden Nachteil haben die Petroleum-Maschinen? Stärkere Rauchentwicklung? Schlechte Leistung?

Weitere Fragen stell ich dann später wohl...

Gruß BioBot

PS.: Es gab auch noch die Schlacht vor der Dogger-Bank, in der der Panzerkreuzer Blücher versenkt wurde...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
harry
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 119638 | Verfasst am: 13.04.2007 - 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

---

Zuletzt bearbeitet von harry am 02.01.2009 - 18:18, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
champer
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 16.09.2006
Beiträge: 252
Wohnort: Kleinlangheim (Unterfranken)

BeitragBeitrags-Nr.: 119650 | Verfasst am: 14.04.2007 - 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

hat den jemand zu diesen Schlachten vielleicht Karten?
mfg champer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
harry
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 120306 | Verfasst am: 23.04.2007 - 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

---

Zuletzt bearbeitet von harry am 01.01.2009 - 23:47, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
BioBot
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 08.04.2004
Beiträge: 54
Wohnort: zwischen CPU und Mainbord

BeitragBeitrags-Nr.: 120313 | Verfasst am: 23.04.2007 - 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

@ harry:

Danke, sehr interessant. Das hat sicher auch so seine Zeit gebraucht, bis man eine Lösung hatte. Konnten die Torpedos denn auf einen Winkel eingestellt werden, oder wurden die einfach gerade heraus geschossen (würde die Berechnung vielleicht erleichtern, aber sicher den Angriffsbereich mindern)?

Wer hat denn noch ne Antwort zu den Petroleummotoren parat? Würde mich sehr interessieren, was mit denen los war, dass man sie durch die Diesel ersetzte. Hab bei Benzinmotoren von damals mal was von Explosionsgefahr auf U-Booten gelesen (wahrscheinlich wegen der eher schlechten Belüftung oder so). War das vielleicht bei den Petroleummotoren ähnlich? Oder mehr Rauchbildung?


Gruß

BioBot
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23709
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 120314 | Verfasst am: 23.04.2007 - 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Mehr Rauch, nachts Funkenflug, dadurch erleichtete Ortung für den Feind und außerdem wesentlich störanfälliger als die Diesel.

Siehe:

Bodo Herzog Deutsche U-Boote 1906-1966

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Tom Heyer
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 02.04.2006
Beiträge: 574

BeitragBeitrags-Nr.: 126568 | Verfasst am: 20.07.2007 - 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt in den letzten paar Tagen irgendwo im Fernsehen gehört, dass der britische Öl-Vorrat 1917 kurz vor dem eintritt der USA nur noch 10 Wochen gereicht hätte.

War dies tatsächlich so?

Wie lange hätte der "uneingeschränkte U-Bootkrieg" geführt werden müssen um Großbritanien den Nachschub abzuschneiden.

Welche Auswirkungen hätte es auf den Kriegsverlauf gehabt, wenn Dtl. ohne Unterbrechung von 1914 aban den "uneingeschränkte U-Bootkrieg" durchgeführt hätte? (auch im bezug auf den Kriegseintritt der USA)

Gruß

Tom Heyer

PS. Nett wären auch einige Zahlen und oder Statistiken dazu.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pantherfibel
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 15.01.2007
Beiträge: 411
Wohnort: Gummersbach

BeitragBeitrags-Nr.: 126570 | Verfasst am: 20.07.2007 - 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe jetzt in den letzten paar Tagen irgendwo im Fernsehen gehört, dass der britische Öl-Vorrat 1917 kurz vor dem eintritt der USA nur noch 10 Wochen gereicht hätte.

War dies tatsächlich so?


Ja, England hatte, als die Amerikaner in den Krieg eingetreten sind, nur noch genug Voräte für ca. 2 Monate.
Ob das nun Öl war kann ich nicht sagen, aber noch zwei weitere Monate ohne die Amis und mit den gleichen Versenkungszahlen und die Engländer wären am Ende gewesen.

Zitat:
Welche Auswirkungen hätte es auf den Kriegsverlauf gehabt, wenn Dtl. ohne Unterbrechung von 1914 aban den "uneingeschränkte U-Bootkrieg" durchgeführt hätte? (auch im bezug auf den Kriegseintritt der USA)


Hätte wahrscheinlich nichts gebracht weil 1914 noch nicht genügend U-Boote für eine uneingeschränkte U-Bootkriegsführung vorhanden gewesen sind.
Es gab zwar bis 1917 einige U-Bootoffensiven aber die waren in zu kleinem Maßstab um England lebensgefährlich zu werden. (wegen zu wenigen U-Booten).
Wenngleich sie bewiesen das U-Boote für England eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellten.

MfG Pantherfibel
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Tom Heyer
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 02.04.2006
Beiträge: 574

BeitragBeitrags-Nr.: 126573 | Verfasst am: 20.07.2007 - 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hätte wahrscheinlich nichts gebracht weil 1914 noch nicht genügend U-Boote für eine uneingeschränkte U-Bootkriegsführung vorhanden gewesen sind.


Man muss aber in dem Fall davon ausgehen das der U-Bootkrieg von 1914 aban sich immer mehr aufbaut, soviel ich weiß wurde der U-Bootkrieg vom Kaiser zwischenzeitlich immer wieder an die leine gelegt ohne diese Einschränkung hätte der U-Bootkrieg ende 1915 anfang 1916 richtig in Fahrt kommen können.

Sehe ich das Falsch?

Der Gedanke der mir kam war volgender:
Wenn der U-Bootkrieg ohne unterbrechungen durchgeführt worden wäre hätte man den Krieg gewinnen können?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pantherfibel
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 15.01.2007
Beiträge: 411
Wohnort: Gummersbach

BeitragBeitrags-Nr.: 126575 | Verfasst am: 20.07.2007 - 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man muss aber in dem Fall davon ausgehen das der U-Bootkrieg von 1914 aban sich immer mehr aufbaut


Das ist schon richtig. Aber der U-Bootbau wurde soviel wie ich weiss erst so richtig prioritisiert als klar war das die Dickschiffe Deutschland nicht zum Sieg führen können. Diese Erkenntnis wurde glaube ich so Ende 1914/Anfang 1915 gemacht. Aussderdem kam der U-Bootbau auch erst später so richtig in Fahrt.

Zitat:
Ohne diese Einschränkung hätte der U-Bootkrieg ende 1915 anfang 1916 richtig in Fahrt kommen können.

Sehe ich das Falsch?


Nö eigendlich nicht. Aber wahrscheinlich wären dann auch die Ameriker früher in den Krieg eingetreten und der Krieg wäre auch früher beendet worden.

Zitat:
Wenn der U-Bootkrieg ohne unterbrechungen durchgeführt worden wäre hätte man den Krieg gewinnen können?


Wenn man die Reserven gehabt hätte um England auch noch nach dem Eintritt der Amerikaner auszuhungern, vielleicht ja.

MfG Pantherfibel
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Panzerjäger I
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 05.01.2005
Beiträge: 1191

BeitragBeitrags-Nr.: 128678 | Verfasst am: 29.08.2007 - 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Deutsches Weltkriegs-U-Boot im Ärmelkanal wird verlegt


Angesichts des wachsenden Schiffsverkehrs in der Straße von Dover soll das dort am Kanalgrund liegende Wrack eines deutschen U-Boots aus dem Ersten Weltkrieg verlegt werden. Das im April 1918 gesunkene Schiff UB-33 habe "seit 1918 nicht gestört, aber durch den zunehmenden Tiefgang der passierenden Schiffe engt es den Verkehr ein", sagte eine Sprecherin des britischen Amtes für Seezeichen, Trinity House, am Mittwoch. Das Wrack, das etwa acht Seemeilen (15 Kilometer) südlich der englischen Stadt Dover am Grund liegt, kann nicht zerstört werden, da es das Grab seiner 28 Mann starken Besatzung ist.

Auch eine Betonung der Gefahrenstelle sei keine Lösung, sagte die Sprecherin, da dies den Schiffsverkehr nur weiter einengen würde. Rund 400 Schiffe passieren täglich die Meerenge zwischen Frankreich und England. Wohin das U-Boot gebracht werden sollte, sagte die Sprecherin nicht. Das U-Boot UB-33 war im April 1918 in der Straße von Dover auf eine Mine gelaufen und gesunken. Zuvor hatte es 13 Schiffe der alliierten Handelsmarine versenkt und zwei weitere beschädigt. Schon rund zwei Wochen nach seinem Untergang wurde das U-Boot von den Briten lokalisiert und von Tauchern durchsucht. Seither blieb das Wrack unberührt. Vor Großbritanniens Küsten liegen noch Dutzende von gesunkenen deutschen U-Booten aus dem Ersten Weltkrieg.

Quelle: 3sat online

UB 33:
http://uboat.net/wwi/boats/index.html?boat=UB+33
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte im Wandel der Zeit (bis 1919) » Marine Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Seite 4 von 5

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.