Mindestflughöhe für Bombenabwurf ?
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 199847 | Verfasst am: 02.08.2012 - 20:13    Titel: Mindestflughöhe für Bombenabwurf ? Antworten mit Zitat

Guten Abend zusammen !

Der Anstoß zu diesem Thema war ein Vorfall, welcher sich am 10.11.1942 südostwärts von Trinidad ereignete.
Und zwar gelang es der britischen Hudson V 9253 (RAF Sqn 53/L, Pilot F/S R.R. Sillcock, RAAF) aus einer niedrigen Wolke auf U 505 (Kptlt. Zschech) herab zu stoßen und vier Wasserbomben zu werfen.
Dabei wurde das Boot von einer Tiefenladung in Höhe der 3,7 cm Flak getroffen und schwer beschädigt.

Jedoch wurde die Hudson hierbei durch die Explosion(sdruckwelle) vernichtet, wobei die gesamte Besatzung den Tod fand.
Das deutsche Boot mußte die Feindfahrt abbrechen und kehrte in einen Stützpunkt zurück.

Nun wollte ich Euch fragen, ob es bestimmte Mindestflughöhen / Richtwerte gibt, welche beim Einsatz von Abwurfmunition eingehalten werden müssen ?
Gibt es hierfür evtl. auch eine Tabelle, oder wurde das damals pi mal Daumen gemacht ?

Gab es neben diesem dokumentierten Vorfall noch mehr Berichte, wo Flugzeuge die Opfer ihrer eigenen Bomben geworden sind ?

Bin mal gespannt was hier zusammen kommt. Grins
Vielen Dank für jede Hilfe.

Ronin
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JS3M
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BeitragBeitrags-Nr.: 199850 | Verfasst am: 03.08.2012 - 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hier schonmal etwas (ganz unten)

http://www.forum-der-wehrmacht.de/print. ... amp;sid=d50637ca44488e8525bb732a2e00e6cd

Auch das Buch "Fliegerbomben" von Wolfgang Thamm (welches als Quelle dient) ist nur zu empfehlen!

Winken
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NagaSadow
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BeitragBeitrags-Nr.: 199998 | Verfasst am: 19.08.2012 - 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hptm. Hans Emig, Kdr. der K.Gr. 806 fiel am 28.06.1941 beim Angriff auf die Schleusen des Stalin-Kanals auf diese Weise. Seine 1000kg Luftmine traf zwar die Schleusen, er hatte sie aber aus einer Höhe von unter 100m abgeworfen und seine Ju 88 wurde ebenfalls von der Explosion erfasst und zerstört. Er hat posthum das Ritterkreuz dafür erhalten.
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Zugführer
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BeitragBeitrags-Nr.: 200456 | Verfasst am: 15.11.2012 - 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

NagaSadow hat Folgendes geschrieben:
Hptm. Hans Emig, Kdr. der K.Gr. 806 fiel am 28.06.1941 beim Angriff auf die Schleusen des Stalin-Kanals auf diese Weise. Seine 1000kg Luftmine traf zwar die Schleusen, er hatte sie aber aus einer Höhe von unter 100m abgeworfen und seine Ju 88 wurde ebenfalls von der Explosion erfasst und zerstört. Er hat posthum das Ritterkreuz dafür erhalten.


deshalb gab es auch die Möglichkeit die Bomben mit,, Verzögerung´´ abzuwerfen.
Deutsche Kampfflugzeuge,die sowj.Eisenbahnstrecken in Längsrichtung, im Tiefflug
angriffen,nutzten meistens diese Möglichkeit.
Gruß Zugführer Winken
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