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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 202761 | Verfasst am: 04.09.2013 - 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
... die in ihren Berufen, wenn sie denn überhaupt welche haben oder die als Studienabbrecher usw. große berufliche und finanzielle Probleme in der freien Wirtschaft hätten oder gar keine Jobs bekommen würden etc.


Rofl

PIV hat Folgendes geschrieben:
Da geht´s nicht um die Sache oder eine Vision, nur ein Hauen und Stechen um das eigene Vorwärtskommen in Fraktion und Partei und eben um Posten und Pöstchen. Das große Ziel Bundestag immer fest im Blick und alles wird getan um Konkurrenten dorthin auszuschalten und das ganze lukrative System mitzunehmen.


habe ich selbst erlebt, als ich mal an einer regionalen SPD-Veranstaltung teilnahm, zu der Interessierte über die Presse zum Informieren eingeladen waren.

Da hätten sich welche fast um die Reihenfolge der Listenplätze geschlagen!
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202762 | Verfasst am: 04.09.2013 - 13:13    Titel: Re: Politik Antworten mit Zitat

Achim61 hat Folgendes geschrieben:
Hallo PIV - Deinen Beitrag stimme ich in vielen zu aber das mit der Parteienvielfalt - also ich hätte da so meine Bedenken. Sieh Dir bitte mal die "Weimarer Republik " an. Ständiger Wechsel der Regierung weil keine soliden Grundlagen mit den wohl über 20 Parteien ( bin zu faul nach zu sehen wie viele es genau waren ) geschaffen werden konnten.
Nein, die Damen und Herren des Bundestages müßten nur mal deutlich gesagt bekommen was sie eigentlich sein sollen - Volksvertreter und nicht Parteidiener.

Gruß - Achim61


Hallo Achim,

die Weimarer Republik wird doch als immer präsentes Bsp. nur deshalb genommen, weil im Anschluß daran die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Allerdings waren dafür die Gründe weit komplexer und es hätte bekanntermaßen auch genauso gut nicht dazu kommen brauchen, wenn einige Entscheidungen anders gefallen wären, Nicht zuletzt durch Hindenburg selbst. Und wenn man Hitler nicht als Person so unterschätzt hätte.

Das Problem der Weimarer Republik war im übrigen nicht die Zahl der Parteien, die war auch gar nicht so groß wie immer behauptet, nicht einmal die NSDAP selbst, die lange Zeit ja gar nicht vorhanden war bzw. keine entscheidende Rolle spielte, sondern neben vor allem dem Fehlen einer Mindestklausel, wie der heutigen 5%-Klausel, eine schwache Regierung, die auch noch von den meisten Parteien und vor allem den Bürgern selbst weitgehend abgelehnt wurde. Im Grunde war das bis eben noch gut und straff durch Kaiser und Reichstag regierte Deutschland noch nicht reif für eine vor allem von der SPD forcierte und praktisch durchgesetzte Republik. Die erstarkenden Kommunisten wollten eine Rätediktatur nach dem Vorbild der SU, die Bürgerlichen wollten am liebsten den Kaiser wieder und die Nationalsozialisten wollten so oder so mit aller Kraft an die Macht und nutzen geschickt diese Differenzen der anderen Parteien und fischten in allen Lagern nach Wählern.

Als ob es also in der Geschichte des deutschen Reichtags immer nur eine Handvoll Parteien gegeben hätte. Seit 1871 saßen jeweils eine Vielzahl von Parteien im Reichstag und haben Deutschland zu Blütezeiten in Europa und in der Welt geführt. Das weiß heute nur kaum noch ein Mensch. Allerdings gab es da ja auch noch den Kaiser, der ein Händchen auf die Kollegen hatte. Zwinkern

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag_%28Deutsches_Kaiserreich%29

Es heißt, ein Verhältniswahlsystem lasse mehr Parteien in das Parlament als ein Mehrheitswahlsystem (Duvergers Gesetz). Doch auch im Reichstag des Kaiserreiches (mit einem absoluten Mehrheitswahlsystem) gab es rund 15 Parteien, in der Weimarer Zeit waren es tendenziell sogar etwas weniger.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsw ... deutscher_Bund_und_Deutsches_Kaiserreich

Also letztlich sind das Ausreden, die natürlich immer dann hervorgeholt werden, wenn es gilt, daß aktuelle verkrustete 5-Parteiensystem zu rechtfertigen. So enstand ja auch die CDU nur, um die vielen kleinen christlichen und bürgerlichen Splitterparteien von 1945 zwangszuvereinen. Im Hintergrund natürlich immer die Angst der Siegermächte und der Neuparlamentarier vor 1933.

Nicht die Anzahl der in der Weimarer Republik im Reichstag vertretenen Parteien oder die kleinen Parteien waren schuld am Scheitern, sondern daß sich die Großen aus Machtgründen und ideologischer Feindseligkeit bis auf´s Messer bekämpften und gegenseitig blockierten, statt im Interesse des Landes auch Kompromisse einzugehen. Die Zeit war wie gesagt wohl noch nicht reif im an sich nach wie vor konservativen und autoritären Deutschland jener Zeit. Und insbesondere die Machtkämpfe gerade der SPD und KPD waren unverantwortliche Vabanquespiele mit der Zukunft Deutschlands, die das Erstarken der Nationalsozialisten erst ermöglichten.

Insofern nähern wir uns aber in der Tat politischen Verhältnissen wie in der Weimarer Republik. Denn heute ist es ja ganz ähnlich. Praktisch alles was dem deutschen Bürger und unserem Land nützen könnte wird parteipolitisch heillos zerstritten, zerredet, totdiskutiert und blockiert und auf dem Altar eines imaginären und von den Bürgern nichtlegitimierten Europa und EU-Beamten-und Bürokratiemoloch geopfert.

Die 5-Parteienherrschaft der sog. "Etablierten" selbst ist bewegungsunfähig, nur noch mit sich selbst beschäftigt und auf den Machterhalt fixiert, frei nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. Die völlig realitätsfern abgehobene, dekadente und volksfremde Politiker-und Parteienclique kann nicht mehr und die Bürger wollen diesen Irrsinn und diese Scheindemokratie nicht mehr und haben jegliches Vertrauen in eine unfähige und dekadente Politikerkaste längst verloren.

Insofern wäre jede Partei die neu in den BT käme gut für eine Demokratie und den Parlamentarismus, denn so würden sich neue Konstellationen zwangsläufig ergeben müssen und es würde auch die dringend notwendige Komponete Opposition gestärkt werden, die ja praktisch gar nicht mehr vorhanden ist. Und das nicht nur, wenn man sich die Schmierenkomödie von SPD und Grünen beim Durchwinken der EURO/Bankenrettung ansieht. Eine Farce und Schande für die Demokratie!
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202808 | Verfasst am: 13.09.2013 - 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Bundestag und Wahlrecht noch ein interessanter und bezeichnender Artikel.

Irres Wahlrecht: Neuer Bundestag könnte bis zu 800 Abgeordnete haben

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten. ... ag-koennte-bis-zu-800-abgeordnete-haben/
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BeitragBeitrags-Nr.: 202809 | Verfasst am: 13.09.2013 - 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Zum Thema Bundestag und Wahlrecht noch ein interessanter und bezeichnender Artikel.

Irres Wahlrecht: Neuer Bundestag könnte bis zu 800 Abgeordnete haben

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten. ... ag-koennte-bis-zu-800-abgeordnete-haben/


ich weiß nicht ... 800 ... ist das nicht etwas wenig? Warum nicht auf jeden Wähler 2 Abgeordnete? Für den Fall, dass einer mal frei machen will
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202873 | Verfasst am: 23.09.2013 - 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Anbei noch ein interessanter Artikel, der auch noch einmal das Thema Wahl und Stimmenabgabe aus einer anderen meist nichtbeachteten Seite beleuchtet.

Die Etablierten bleiben unter sich: Millionen Deutsche mit Stimmen „2. Klasse“

Das Wahlergebnis der Bundestagswahl zeigt ein gravierendes Problem: Insgesamt etwa 15 Prozent aller gültig abgegebenen Stimmen fallen unter den Tisch. Für FDP und AfD reichten nicht einmal 2 Millionen Stimmen für den Einzug in den Bundestag. Die deutsche Demokratie braucht eine grundlegende Reform, wenn sie sich selbst nicht abschaffen will.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten. ... -millionen-deutsche-mit-stimme-2-klasse/

Und auch so etwas gehört dazu:

Briefwahl-Skandal: Bleiben Tausende Wähler ohne Stimme?

http://www.focus.de/politik/deutschland/ ... nde-waehler-ohne-stimme_aid_1107824.html
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202874 | Verfasst am: 23.09.2013 - 15:26    Titel: Politik Antworten mit Zitat

Hallo PIV - ein sehr guter Artikel - danke. Gut gemacht! Nur bezweifle ich das es dadurch - wegfall der 5 % Hürde - eine Veränderung der politischen Landschaft gibt. Ich denke das Niveau im Bundestag wird noch mehr absinken und das Fassen von Beschlüßen und Gesetzen wird noch schwieriger. Eine Partei welche wirklich wieder im Interesse des Volkes handelt sollte es auch über die 5 % schaffen. Man kann ja nun zur AfD stehen wie man will aber bei einer längeren " Vorlaufzeit " wäre ihr bestimmt der Sprung gelungen - siehe auch die Zuläufe aus den anderen Parteien zur AfD. Ja und auch die FDP würde nicht in dem Dilemma stecken wenn sie sich auf ihre Grundwerte besinnen würde und nicht nur "Erfüllungsgehilfe " der CDU/CSU .

Gruß - Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202878 | Verfasst am: 23.09.2013 - 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

kürzlich lief irgendwo auf einem Sender ein Beitrag, in dem "Paolo Pinkel" gegen die "AfD" gewettert hat ... meint wirklich jemand, dass jemand eine Chance in Deutschland hat, der am System rüttelt?
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202885 | Verfasst am: 24.09.2013 - 12:10    Titel: Politik Antworten mit Zitat

Hallo Gardes du Corps - es ist doch immer eine Frage wieviele am System rütteln.

Wenn genug Menschen nicht nur im stillen Kämmerlein meckern oder gar nicht zur Wahl gehen passiert natürlich nichts

Gruß - Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202888 | Verfasst am: 24.09.2013 - 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

ja, zum Rütteln sind die Deutschen zu satt, zu obrigkeitshörig, zuletzt geprägt von der Niederlage des letzten Kriegs - trotz heldenmütigsten und wohl auch teils gerechten Kampfes und der anschließenden Demütigung und Schuldzuweisung

ich war wählen
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202890 | Verfasst am: 24.09.2013 - 14:49    Titel: Re: Politik Antworten mit Zitat

Achim61 hat Folgendes geschrieben:
Hallo Gardes du Corps - es ist doch immer eine Frage wieviele am System rütteln.

Wenn genug Menschen nicht nur im stillen Kämmerlein meckern oder gar nicht zur Wahl gehen passiert natürlich nichts

Gruß - Achim61


Oder wenn man das so regelt, Achim! Zwinkern

Schwere Pannen bei Auszählung in Hamburg

In Hamburg lagen am Wahlabend um Mitternacht aus 68 Wahlbezirken noch keine Ergebnisse vor. Auch beim Volksentscheid verzögerte sich die Auszählung. Die CDU fragt nach Verbleib von Briefwahl-Stimmen.

Allein in Hamburg bis zu 103.000 Briefwähler nicht eingerechnet

CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich rechnete deswegen am Montagnachmittag vor: "Auf Seite 34 der Analysebroschüre des Statistischen Landesamtes Nord ist verzeichnet, dass 301.884 Wahlscheine für die Briefwahl ausgegeben wurden, aber lediglich 198.739 im Wahlergebnis berücksichtigt sind. Das bedeutet, es fehlen bis zu 103.000 Briefwähler, die angeblich nicht in das Ergebnis eingeflossen sind. In den früheren Bundestagswahlen lag die Abweichung bei lediglich 9.000 bis maximal 17.000 nicht zurück gekommenen Briefwahlstimmen." Das sei äußerst merkwürdig.

http://www.welt.de/regionales/hamburg/ar ... e-Pannen-bei-Auszaehlung-in-Hamburg.html

Passend dazu:

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/

http://www.focus.de/politik/deutschland/ ... nde-waehler-ohne-stimme_aid_1107824.html
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BeitragBeitrags-Nr.: 202891 | Verfasst am: 24.09.2013 - 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

na ja, besser paar Stimmen weg, als 102% für Steinbrück ;)
Ist doch eh bloss Stimmvieh
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 202896 | Verfasst am: 24.09.2013 - 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wer sagt denn, dass die AfD das Sytsme ändern würde? Mit dem mageren Wahlprogramm jedenfalls nicht.

Immer wider erheiternd, wie auf diese politischen Rohrkrepierer (Piraten, AfD etc) so eine Hoffnung gelegt wird.

Schade, dass die AfD nicht in den BT gekommen ist. Aber die hätten nichts geändert, außer, dass die Verhältnisse für die Blockparteien etwas anders wären.

Froh bin ich, dass die überflüssige FDP weg ist. Gut gemacht!
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 202897 | Verfasst am: 25.09.2013 - 07:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nach der Wahl haben wir wohl eine ziemliche Pattsituation.
Wer traut sich wirklich mit der CDU eine Koalition einzugehen.
Die SPD ist ein gebranntes Kind. Die Grünen mit der CDU?
Das die Merkel gerne ihre Koalitionspartner verheizt ist kein Geheimnis.
Es bleibt spannend, evtl. gibt es ja Neuwahlen.

Horrido!Rockhound!
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202898 | Verfasst am: 25.09.2013 - 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Wer sagt denn, dass die AfD das Sytsme ändern würde? Mit dem mageren Wahlprogramm jedenfalls nicht.

Immer wider erheiternd, wie auf diese politischen Rohrkrepierer (Piraten, AfD etc) so eine Hoffnung gelegt wird.

Schade, dass die AfD nicht in den BT gekommen ist. Aber die hätten nichts geändert, außer, dass die Verhältnisse für die Blockparteien etwas anders wären.

Froh bin ich, dass die überflüssige FDP weg ist. Gut gemacht!


Es geht nicht nur allein darum etwas ändern zu können. Es geht auch um Demokratie und Parlamentarismus. Keine Regierung der Welt in einer Demokratie kann quasi diktatorisch und "alternativlos" regieren, wenn es eine starke und aktive Opposition im Parlament gibt. Nicht nur notwendiger Mehrheiten wegen, sondern auch aus Gründen des Bürgeransehens, des möglichen Wählerwechsels usw.

Die AfD hat im übrigen schon jetzt auch so etwas verändert und wird das weiter tun. Man kann sie nicht weiter als praktisch nichtvorhanden abtun, vor allem auch medial nicht und sie hat dafür gesorgt und wird das weiter tun, daß sie auch mit anderen Themen immer bekannter wird und das Thema EURO und EU, daß ja angeblich für Deutschland so wichtig sei, aber von den "Etablierten" im Wahlkampf tunlichst verschwiegen und nichterwähnt wurde, immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

Das allein ist schon ein Gewinn für dieses kranke, kaputte Land, auch wenn sie das im BT hätte noch öffentlichkeitswirksamer hätte tun können.
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BeitragBeitrags-Nr.: 202899 | Verfasst am: 25.09.2013 - 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:

Das allein ist schon ein Gewinn für dieses kranke, kaputte Land, auch wenn sie das im BT hätte noch öffentlichkeitswirksamer hätte tun können.


wie man in den Landtagen sitzende nicht-politisch-korrekte Meinungen ausblendet und nicht an die Öffentlichkeit lässt, kann man sehr gut bei einigen kleinen Parteien oder Bürgerbewegungen sehen. Da zeigen die Medien nur eine Fratze und Genehmes ...

Darüber hinaus frage ich mich, was die große Öffentlichkeit außer LIDL, ALDI und Malle noch im Kopf hat.

Deshalb wäre ich für eine qualifizierte Demokratie: Wahlberechtigt und wählbar ist nur, wer:
- Staatsbürger ist
- Steuern und Sozialabgaben zahlt
- nicht vorbestraft ist
- Wehrdienst leistet

oder sagen wir einfach, wie in Hellas 2000 Jahre zurück ;)
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