CDU/CSU und wie nun weiter ?
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202867 | Verfasst am: 23.09.2013 - 10:23    Titel: CDU/CSU und wie nun weiter ? Antworten mit Zitat

Nun steht ja die CDU/CSU als Wahlsieger fest. Die FDP als "Erfüllungsgehilfe " darf ihre Büros räumen und Berlin verlassen.
Jetzt wird sich herausstellen ob die SPD oder die Grünen Charakter besitzen oder Mutti Merkel in den Hintern ...... Wundern würde es mich nicht.
Schade das die AfD den Sprung nicht geschafft hat. Wäre vielleicht mal frische Luft ins Parlament gekommen.

Gruß - Achim61
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 202868 | Verfasst am: 23.09.2013 - 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die AfD wäre mangels wirklicher BUndespoltiischer Standpunkte nur ein Protestwählersammelbecken geworden. Keine Partei hätte mit der AfD eine Koaltion eingehen können, solange diese ihren Eurokurs weitergefahren hätte, denn der Euro ist ein Hauptpfeiler des deutschen Exporterfolges. Das vergessen viele gerne.

Tja, die Merkel-Partei knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt, wer hätte das vor 2 Jahren vermutet? Ist aber für mich ein beweis, dass man mit HInhaltepolitik, ohne Standpunkte einzunehmen und auf den jeweiligen Stimmungsbilder umherzuschwimmen Erfolg haben kann.

Es wird sicher eine Große Koalition geben, wonach dei SPD in 4 Jahren noch mehr Stimmen verlieren würde (die paar Prozent Zuwachs jetzt sind doch lächerlich, wenn die Verluste der letzten beiden Wahlen sieht).

Schwarz/Grün sehe cih eher nicht, aber wer weiß. Die Grünen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da ist auch ein Machtwille vorhanden, auch wenn man einige seiner Standpunkte aufgeben müsste.

Tja, Luxuprobleme für dei Merkel-Partei. Die CDU wird sich langsam umsehen müssen, was in 4 Jahren passiert, Merkel wird eher nicht wieder antreten. Jetzt, da sie groß versprochen hat, dass sie ihre 4 Jahre durchziehen will muss die CDU ja einen Nachfolger aufbauen. Und die sind ja Dank Muttis beißpolitik auch eher rar geworden.

Schön ist, dass die FDP weg ist, es gibt also ein demokratisches Regulativ. Gut gemacht!
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 202870 | Verfasst am: 23.09.2013 - 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

mich erschrecken eher die fast 8,4% Linke (18,5% in Berlin ... vielleicht sollte die Mauer doch weder her!)
den AfD hätte ich gern im Parlament gesehen, schade ...
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Darkone
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BeitragBeitrags-Nr.: 202871 | Verfasst am: 23.09.2013 - 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Gardes du Corps hat Folgendes geschrieben:
mich erschrecken eher die fast 8,4% Linke (18,5% in Berlin ... vielleicht sollte die Mauer doch weder her!)
den AfD hätte ich gern im Parlament gesehen, schade ...


Letztes Mal waren es doch viel mehr? Sollte doch nun in deinem Sinne sein.

Ich dagegen finde eine starke Oppositions-Partei im Bundestag nicht verkehrt. Kein Mensch will eine Mauer aufbauen. Wozu auch? In den Köpfen und auf dem Gehaltszettel sieht man diese doch sowieso noch deutlich.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202872 | Verfasst am: 23.09.2013 - 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann nur zutiefst enttäuscht vom Wahlausgang sein. Was nützt unserem Land ein Achtungserfolg der AfD ohne jede wirkliche politische Kraft und Macht dahinter.

Zwar ist eine kleine, reine Lobbyisten-und Trittbrettfahrertruppe nicht mehr an den vom Steuerzahler stets voll gefüllten Näpfen und Trögen, wenigstens keine Deutschland im DDR-Volkskammerstil regierende absolute Mehrheit einer einzelnen Partei, aber dieses Land ist wirklich völlig krank und kaputt, dessen Bürger und Wähler anscheinend völlig bekloppt und offensichtlich auf dem Niveau von Lemmingen.

Kein Mut und keine Kraft zur Veränderung, wissend und sehenden Auges wieder sich denselben hingegeben, die dieses Land jetzt schon seit Jahren herunterwirtschaften und an den EU-Beamtenmoloch in Brüssel ausliefern. Ohne AfD und damit einer wirklichen Opposition geht dieses Land in den nächsten 4 Jahren komplett den Bach runter.

Nicht das Land schafft sich wirklich imaginär immer mehr ab, es sind seine Bürger selbst, die sich freiwillig, feige und devot auf die Schlachtbank führen lassen. Schlimm!

Wie sagte schon der große König so treffend!

"Der menschliche Geist ist schwach. Mehr als drei Viertel der Menschen sind für die Sklaverei des absurdesten Fanatismus geboren. Die Furcht vor dem Teufel und vor der Hölle macht sie blind, und sie verwünschen den Weisen, der sie aufklären will. Der große Haufe unseres Geschlechts ist dumm und boshaft. Vergebens suche ich in ihm jenes Ebenbild Gottes, von dem es nach der Versicherung der Theologen den Abdruck in sich tragen soll."

Friedrich der Große
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 202875 | Verfasst am: 23.09.2013 - 16:36    Titel: Politik Antworten mit Zitat

Ja PIV - und dann noch die Aussage von "unserem " Bundespräsidenten" ... man solle doch bitte wählen gehen selbst wenn man das kleinere Übel wählt .
Na toll - Entscheidung zwischen Pest oder Cholera. Also wählt mal lieber die Partei XYZ denn ZXY ist noch schlimmer.

Gruß - Achim61
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UHF51
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BeitragBeitrags-Nr.: 202876 | Verfasst am: 23.09.2013 - 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
<snip>, denn der Euro ist ein Hauptpfeiler des deutschen Exporterfolges. Das vergessen viele gerne. <snip>


Sicher doch, die DM war ein "Plastikchip", ist aber sehr merkwürdig, dass wir zu DM-Zeiten auch "Exportweltmeister" waren; also verbreite nicht so einen Schmarrn.
Die Euro-Exporte in "unsichere Länder" werden durch Bürgschaften der Regierung abgesichert.
Außerdem gab es vor der monetären Euroeinführung in Europa jahrelang den ECU (Ver- und Umrechnungseinheit zwischen den EU-Staaten), das hätte so bleiben können.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 202877 | Verfasst am: 23.09.2013 - 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

UHF51 hat Folgendes geschrieben:
Hoover hat Folgendes geschrieben:
<snip>, denn der Euro ist ein Hauptpfeiler des deutschen Exporterfolges. Das vergessen viele gerne. <snip>


Sicher doch, die DM war ein "Plastikchip", ist aber sehr merkwürdig, dass wir zu DM-Zeiten auch "Exportweltmeister" waren; also verbreite nicht so einen Schmarrn.
Die Euro-Exporte in "unsichere Länder" werden durch Bürgschaften der Regierung abgesichert.
Außerdem gab es vor der monetären Euroeinführung in Europa jahrelang den ECU (Ver- und Umrechnungseinheit zwischen den EU-Staaten), das hätte so bleiben können.


In der Tat, schlimm das dieses von den EURO-Befürwortern in die Welt gesetztes Märchen noch immer in den Köpfen einiger Bürger steckt.

Hans-Werner Sinn: Deutschland ist kein Euro-Gewinner

Deutschland hat nicht von der Eurokrise profitiert. Nach der Einführung des Euros hatte Deutschland die niedrigsten Wachstumsraten in ganz Europa. Erst das Platzen der Kreditblase habe die Wirtschaft Europas aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Krisenländer sollten kontrolliert aus dem Euro aus- und wieder eintreten dürfen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten. ... sinn-deutschland-ist-kein-euro-gewinner/

Die Mär vom Euro-Gewinner Deutschland

http://www.tagesspiegel.de/meinung/europa-die-maer-vom-euro-gewinner-deutschland/6830732.html

Deutsche Mittelschicht hat vom Euro nicht profitiert

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten. ... elschicht-hat-vom-euro-nicht-profitiert/

Wer wirklich vom Euro profitiert – und wer nicht

http://www.focus.de/finanzen/steuern/the ... id_875968.html?google_editors_picks=true

Die Eurolüge – Warum Deutschland nicht vom Euro profitiert

http://www.zukunftskinder.org/?p=33997
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BeitragBeitrags-Nr.: 202882 | Verfasst am: 24.09.2013 - 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:

Die Eurolüge – Warum Deutschland nicht vom Euro profitiert

http://www.zukunftskinder.org/?p=33997


Beim Aufrufen der Seite erscheint bei mir eine WOT-Warnung Lachen

Jugendschutz - sehr schlecht
Hass, Diskriminierung - schlecht

Warum wohl?
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 202892 | Verfasst am: 24.09.2013 - 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

UHF51 hat Folgendes geschrieben:
Hoover hat Folgendes geschrieben:
<snip>, denn der Euro ist ein Hauptpfeiler des deutschen Exporterfolges. Das vergessen viele gerne. <snip>


Sicher doch, die DM war ein "Plastikchip", ist aber sehr merkwürdig, dass wir zu DM-Zeiten auch "Exportweltmeister" waren; also verbreite nicht so einen Schmarrn.


Also mit den Wörtern würd ich vorsichtiger umgehen. Es stimmt zwar das Deutschland mit 1.097,2 Mrd € Exportvolumen im Jahre 2012 Spitzenreiter ist, allerdings stehen dem auch 909,1 Mrd € Importvolumen im Jahr 2012 entgegen. und damit sind wir auch Spitzenreiter... Grins

Daraus ergibt sich nur ein recht magerer Zuwachs von 188,1 Mrd € für das Jahr 2012. Der resultiert daraus, daß große Teile des Volumens nicht aus eigener Produktion stammen, sondern durch Importe von Fertigerzeugnissen und deren "Veredelung", sprich deren Umverpackung kommt. In Deutschland reicht es nämlich durchaus völlig aus, daß ein Produkt aus "sonstwoher" mit nur einem Arbeitsschritt in Deutschland, es zu einem "Made in Germany" Produkt "veredelt" werden kann... Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 202893 | Verfasst am: 24.09.2013 - 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

sehr schön festgestellt ... und das ist ja das, was mich so erregt, wenn ich dann höre oder lese, dass Deutschland als Forschungs- und Entwicklungsstandort kaputt gemacht wird, unser Bildungssystem zum schlechtesten in Europa wird und unsere Kinder - insbesondere unsere Jungen - durch Feminisierung und Entrechtung der Väter* zu Dumpfbacken gemacht werden.

In Berlin wirds nun immer blöder ... da verklagen Migranten die Stadt, weil in den Schulklassen ihrer Migrantenkinder, zu viele andere Migrantenkinder sind ....

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/ ... Eltern-verklagen-Berliner-Gymnasium.html

Deutschland hat nun mal kaum Rohstoffe und hat sich ja auch in der Vergangenheit eher durch Handel, Innovation und Wissenschaft einen Namen gemacht, als durch Eroberungen und Kolonisierungen.

Ich kann mich nicht erinnern, gehört zu haben, dass Deutschland eine Platte unter dem Nordpol mit Gebietsansprüchen versenkt hat oder Ansprüche auf Öl in der Kaukasusregion geltend macht

*manndat.de
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 202895 | Verfasst am: 24.09.2013 - 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Leute, wer jetzt behauptet, er hätte die Weisheit, der spinnt einfach. Der Herr Sinn wurde oft widerlegt, ebenso widersprechen sich die ganzen Wirtschaftsweisen in ihren Äußerungen andauernd.

Wenn Deutschland eine überstarke DM hätte könnten sich die schwächeren Länder keine großen Exporte mehr erlauben, wenn die Zentralbank keine Kredite mehr gäbe. und ohne Deutschland als starker Rücken wäre Europa schnell am Ende.

Klar, wenn ich alle Artikel aufliste, die meinen Standpunkt belegen...habe ich immer Recht. Winken

Man muss das Banken- und dessen Rettungssystem ändern, sonst ändert sich ncihts.
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BeitragBeitrags-Nr.: 202900 | Verfasst am: 25.09.2013 - 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Man muss das Banken- und dessen Rettungssystem ändern, sonst ändert sich ncihts.


Das Bankensystem ist doch "nur" das weltweite Übel und Problem.

Im Euroraum ist doch das Hauptproblem der Unterschied der Wirtschafts-und Finanzkraft der Mitgliedsländer und nicht die Banken allein.

Im übrigen, die EU hat sehr gut und besser als heute mit den unterschiedlichen Währungen und mit den Möglichkeiten der wirtschaftlich und exporttechnisch schwachen EU-Länder zur Währungsanpassung um diese Probleme auszugleichen gelebt.

Gerade diese Währungsflexibilität, im übrigen macht das die Schweiz erfolgreich bis heute, ist diesen Ländern durch den EURO nicht mehr möglich, was natürlich voll auf deren Wirtschaft und Export durchschlägt, die in diesen Ländern sowieso nur noch durch all die vor allem durch Deutschland bezahlten Subventionen aufrechterhallten wird.

Informier Dich doch mal richtig, Hoover, daß Internet macht´s ja möglich und plapper nicht immer nur die tatgtäglichen Schlagzeilen der Propagandamedien nach.

Hier hast Du mal eine Gelegenheit.

EUPOLY-Ein europäischer Albtraum

http://www.youtube.com/watch?v=kz1FnBoRwkk

Wer danach immer noch an das "Gute" des EU-Beamtenmoloch, des EURO und daran glaubt, daß hier Demokratie eine Rolle spielt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Kann sich dann aber auch später nicht herausreden, er wußte ja nichts und konnte nichts wissen. Zwinkern
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 202903 | Verfasst am: 25.09.2013 - 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Informier Dich doch mal richtig, Hoover, daß Internet macht´s ja möglich und plapper nicht immer nur die tatgtäglichen Schlagzeilen der Propagandamedien nach.


Das sagt der Richtige Grins Lachen Du bist doch deinen Propagandisten, Separierern etc großartig aufgesessen.

Selektive Wahrnehmung und Opfer des Kleingeistes. Gut gemacht!

Das die Unterschiede in den wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten und den damals zu großen Währungsunterschieden zu groß waren, um daraus ein gemeinsames EU-Wirtschaftssystem mit gemeinsamer Währung zu bilden, bestereitet ja keiner. Das war der fehler, an dem der Euro scheitern kann. Kann, nicht muss. Aber solange keiner bereit ist, stark schwächere Länder aus der Euro-Zone zu entlassen, wird es weiter bergab gehen.

Leider (oder zum Glück) sind alle Meinungen bezüglich Euroaustritt, D-Mark-Wiedereinfaührung, Zukunft Europas etc nur Theorien, nichts bewiesen. Daher kann jeder seine Meinung haben und diese vertreten. Recht hat keiner, da niemand das Ergebnis kennt.

Aber hier haben ja auch viele die totale Weisheit mit Löffeln gefressen und glauben alles, was ihren Standpunkt vertritt. Auch eine Art des Meinungsfaschismus, so nebenbei. Winken
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marbod
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BeitragBeitrags-Nr.: 202906 | Verfasst am: 25.09.2013 - 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es entspricht auch schlicht nicht der Wahrheit daß die AfD notwendigerweise eine Wiedereinführung der D-Mark fordert.

Lediglich stabilere Währungsverbünde vergleichbarer Volkswirtschaften sind eine Kernforderung.
Da es dazu aber in den potentiell beteiligten Nationen Volksabstimmungen geben soll wäre eben eine DM sozusagen die Ultima Ratio.

Wo waren denn die Volksabstimmungen bei der Einführung der Zwangseinheitswährung €?
Wo waren sie bei der schleichenden Souveränitätsaufgabe in Richtung Brüssel?

Da ich davon ausgehe daß die überwiegende Zahl der hiesigen Foristen ein wenig historisches Intresse mitbringt rate ich einfach mal sich mit der Geschichte der LMU(lateinische Münzunion)zu befassen.
Insbesondere mit der Rolle der Hellenen. Zwinkern
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