Am meisten gebrauchtes Gewehr der Amerikaner
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Ghoul
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BeitragBeitrags-Nr.: 1498 | Verfasst am: 03.05.2003 - 16:24    Titel: Am meisten gebrauchtes Gewehr der Amerikaner Antworten mit Zitat

Also ich hab mich mal gefragt welches Gewehr von den Amerikanern am meisten verwendet wurde.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 1502 | Verfasst am: 03.05.2003 - 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich würde mal sagen im 2.Weltkrieg war das das M1Garant.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 1503 | Verfasst am: 03.05.2003 - 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, ich weiß nur das der Karabiner die am meist benutzte Waffe der Wehrmacht war.

Bei den neuen Kriegsfilmen sieht man ja oft das die mit einer Thompson rumrennen, ja fast alle will ich mal so sagen.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 1506 | Verfasst am: 03.05.2003 - 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

Die Thompson ist ja auch wesentlich bekannter als das M1Garant.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 1507 | Verfasst am: 03.05.2003 - 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Das mag wohl sein. Trotzdem würde ich die M1Garant bevorzugen.

Die M1Garant ist je eigentlich besser als die Mauser, oder? Schließlich muss man dan nicht jedesmal wieder nachladen.
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Patrick
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BeitragBeitrags-Nr.: 1514 | Verfasst am: 03.05.2003 - 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Die Entscheidung das M1 Garand .30 zur Standardwaffe zu machen fiel bereits 1936 allerdings war zum Zeitpunkt des Kriegseintritts der USA die Umbewaffnung noch keineswegs vollzogen, mehr als die Hälfte der US-Streitkräfte war noch mit den älteren Mehrladegewehren (vor allem dem Springfield M1903) ausgerüstet.

Der Produktionsaußstoß des Garand-Selbstladers stieg von da an aber gewaltig an.
Von 1936 bis 1945 sollen insgesamt 4,2 Millionen Garand Gewehre hergestellt worden sein.

Ich denke mal das zum Zeitpunkt des D-Days nicht mehr viele Formationen auf die alten Mehrlader angewiesen waren, obwohl die Springfield Modelle noch bis 1944 weiterproduziert wurden (hauptsächlich Scharfschützengewehre).

Das Springfield M1903 (bis 1936 Standardgewehr) wurde in einer Stückzahl von etwa 3.2 Millionen Stück gefertigt allerdings lief die Produktion von 1903 bis 1944.

Die Thompson Maschinenpistole .45 wurde übrigens in einer Stückzahl von 1,5 Millionen hergestellt.

Kleines Detail am Rande: die Thompson - MP wird seit den Siebzigern wieder von der amerikanischen Firma Numrich hergestellt.
Zwar werden diese vor allem für Sammler gebaut aber auch ausländische Polizeiformationen greifen heute noch auf diese MP zurück.

Alle Angaben:
Reiner Lindschun, Günter Wollert
Enzyklopädie der Infanteriewaffen 1918 - 1945

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Agent Smith
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BeitragBeitrags-Nr.: 1536 | Verfasst am: 03.05.2003 - 23:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also in den Ganzen Filmen die ich gesehen habe (James Ryan , Der Schmale Grat,Band of Brothers) hatten immer die die normalen Privates ein M1 und dann aufwärts ne bessere waffe , BAR und Springfield bist zum Anführer Der Gruppe der hatte dann ne Thomsen
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Patrick
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BeitragBeitrags-Nr.: 1540 | Verfasst am: 04.05.2003 - 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die Springfield ist allerdings nicht wirklich besser als das Garand.

Mal abgesehen davon dass sie ein Mehrlader (Repetierer) ist haben amerikanische Tests ergeben dass dessen Trefferquote (obwohl weitaus weniger Schuss pro Minute abgegeben werden) deutlich niedriger liegt als beim Garand.

Ein Auszug aus den Untersuchungen:

Zitat:
Man testete wie je zehn Rekruten nach dreieinhalb Tagen Ausbildung mit dem Springfield- und mit dem Garand-Gewehr schossen.

Auf 25m und 180m Distanz erreichten sie mit dem Springfield 66%, mit dem Garand jedoch 87% Treffer;
auf 270m und 450m Entfernung betrug die Trefferquote 80% bzw. 91%.
Bei einem weiteren Versuch verfeuerte die mit dem Springfield-Gewehr schießende Gruppe in vier Minuten nur 364 Patronen bei lediglich 67% Trefferquote, die Gruppe der Garand-Schützen hingegen 689 Patronen bei 83%.


Ausserdem wurde das Springfield-Gewehr bereits 1903 entwickelt das Garand-Modell erst 1936.

Ist keine Kritik aber Filme solltest du als historische Quellen nicht allzu ernst nehmen.

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BeitragBeitrags-Nr.: 1553 | Verfasst am: 04.05.2003 - 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

ein Nachteil des M1Garant war wohl, dass man das Magazin voll verschießen musste um bachzuladen.
Aber sonst ist eine beeindruckende Waffe.
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[KoolSavas]
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BeitragBeitrags-Nr.: 1557 | Verfasst am: 04.05.2003 - 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Warum ging das nicht??

Würde mich mal interessieren weil ich mir das eigentlich nicht vorstelllen kann.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 1562 | Verfasst am: 04.05.2003 - 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

tja so ganz genau weiß ich das auch nicht.
ich werde mal nachschauen und dann weiteres berichten.
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BeitragBeitrags-Nr.: 1581 | Verfasst am: 04.05.2003 - 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Laderahmen des Garand:

Zitat:
Die festeingebaute Mehrladeinrichtung, eine Konstruktion nach dem Mannlicher-System für 8 Patronen, befindet sich im Mittelschaft und schließt bündig mit diesem ab.
Die Kapazität hätte bei anderer Bauart höher sein können. Die Militärs hatten jedoch ein hervorstehendes Magazin mit dem Hinweis, es behindere den Schützen, kategorisch abgelehnt. Ohne Laderahmen kann die Mehrladeeinrichtung nicht gefüllt werden. Das Nachladen einzelener Patronen ist nicht möglich. Hat der Schütze das Mannlicher-Magazin gefüllt, schlißt sich der Verschluß selbsttätig. Sobald die letzte Patrone in den lauf eingeführt wurde, fällt der Laderahmen nach unten aus der Waffe heraus.


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BeitragBeitrags-Nr.: 1582 | Verfasst am: 04.05.2003 - 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

War die Mauser nicht ein Repetier (oder so) Gewehr? Ein Bekannter hat so ne Waffe, und die muss man wie bei der Schießbude aufm Jahrmarkt, nachladen.
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Patrick
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BeitragBeitrags-Nr.: 1585 | Verfasst am: 04.05.2003 - 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Der Mauser Karabiner K98k war ein Mehrlader d.h., er hatte ein Magazin bei dem jeder Schuss einzeln geladen werden musste.

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BeitragBeitrags-Nr.: 1588 | Verfasst am: 04.05.2003 - 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
er hatte ein Magazin bei dem jeder Schuss einzeln geladen werden musste.


Meinst du das so wie bei den älteren Scharfschützen Gehweren immer die nach einem Schuss neu durchladen zu müssen?
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