Hermann Göring
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte im Wandel der Zeit (bis 1919) » Personen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Kopelew
gesperrter Account


Anmeldedatum: 06.07.2004
Beiträge: 79

BeitragBeitrags-Nr.: 20655 | Verfasst am: 24.07.2004 - 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Er soll in der nürnberger Haft sehr abgenommen haben und dadurch wieder zu Kräften gekommen sein.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23711
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 20656 | Verfasst am: 24.07.2004 - 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hat in ja der Entzug wieder etwas klarer werden lassen ...

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Kai
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 09.07.2004
Beiträge: 672
Wohnort: Berlin

BeitragBeitrags-Nr.: 20767 | Verfasst am: 25.07.2004 - 06:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Korrektur: Göring war nicht (nachweislich) Heroin- sondern Kokainabhängig, zudem schien er dem Opium nicht abgeneigt gewesen zu sein von Zeit zu Zeit.

Seine Körperfülle ist nur zum Teil Fett, eher die absehbare Folge seiner Drogensucht (Aufschwemmung der Zellen).
Daher handelt es sich, wie Jan-Hendrik richtig festgestellt hat, nicht um ein "Abnehmen", sondern um vielmehr um einen Entzug.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Freischütz
Neues Mitglied


Anmeldedatum: 04.01.2006
Beiträge: 6

BeitragBeitrags-Nr.: 84309 | Verfasst am: 22.01.2006 - 01:50    Titel: Göring wurde erst nach Reinhard Geschwaderführer Antworten mit Zitat

Eine kleine Korrektur zu Göring:

Göring wurde nicht unmittelbar nach von Richthofens Tod Führer des Jagdgeschwader 1. Das wurde am 22.04.1918 zunächst von Hauptmann Wilhelm Reinhard übernommen. Erst nach dessen Tod am 3.07.1918 übernahm Hermann Göring das Geschwader.

Und noch etwas: Sicher besaß Udet mehr Abschüsse als Göring - insgesamt kam Udet auf 62 und war damit hinter Richthofen zweitbester.
Aber:nur die Abschußzahl allein befähigte keinen Jagdflieger Führungsaufgaben übernehmen zu können. Udet war hierfür auch zu labil, er war zwar ein begnadeter Flieger, aber als Mensch mit Leitungsfunktion auch nicht so recht fähig.
Als die Probleme für ihn in der Flugzeugindustrie, mit deren Leitung ihn Göring beauftragt hatte, zu groß wurden, verübte er Suizid.
Nicht mal Hanna Reitsch, welche seine Geliebte war, konnte ihn daran hindern, oder ihn entsprechend motivieren.


Freischütz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
haduwolff
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.11.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Eifel

BeitragBeitrags-Nr.: 84345 | Verfasst am: 22.01.2006 - 14:30    Titel: Geliebte? Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

...also daß Hanna Reitsch Udets Geliebte war, ist wohl eher ein schräges Gerücht. Sie waren befreundet, aber fürs Bett hatte Udet diverse andere Damen...

Gruß
Haduwolff
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Freischütz
Neues Mitglied


Anmeldedatum: 04.01.2006
Beiträge: 6

BeitragBeitrags-Nr.: 84645 | Verfasst am: 25.01.2006 - 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hauduwolf,

also Quelle für meine Erkenntnis war eine Dokumentation auf N24.

Aber welche Damen hatte er denn ? Würde mich mal interessieren, denn seine Biografie "Mein Fliegerleben" schweigt darüber.

Ich denke Udet hatte es überhaupt nicht nötig auf "irgendwelche anderen Damen"
auszuweichen, er konnte schon wählen und welche hätte schon besser zu ihm gepasst als die Reitsch -schließlich teilten sie Ihre größte Passion - das Fliegen.

Und unansehnlich war die Reitsch auf keinen Fall.

Udet war schon etwas geltungssüchtig und eitel - das erkennt man auch etwas beim Lesen seiner Biografie. Und natürlich wollte er sich immer mit eindrucksvollen Frauen umgeben (siehe auch Leni Riefenstahl "SOS Eisberg" - die Riefenstahl war zu jenem Zeitpunkt eine absolut top aussehenede Frau - Wer den Film "Das blaue Licht" kennt weiß wovon ich rede).

Ebenso brauchte und wollte die Reitsch als treue Nationalsozialistin gute Verbindungen nach oben - schließlich war das für die Verfolgung Ihrer persönlichen Ziele in einem "Männerstaat" äußerst wichtig.
Als Verfechterin der menschlichen Bombe (bemannte V1) musste sie auf solche Verbindungen zurückgreifen können.

Als Udet tot war, war es lange Zeit still um ihre Pläne. Erst die Bekanntschaft Otto Skorzenys brachte Sie wieder in den inneren Zirkel.

Ganz zum Schluss war Ritter von Greim (ehemals Führer der Jasta 34b) der Mann an Ihrer Seite. Mit Ihm war sie noch Ende April im Führerbunker und von Greim wurde zu Görings Nachfolger ernannt.

MFG Freischütz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
haduwolff
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.11.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Eifel

BeitragBeitrags-Nr.: 84665 | Verfasst am: 26.01.2006 - 08:36    Titel: Fraglich... Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

nun, ich kenne die Doku auf N24 nicht, aber ich halte das alles für blühenden Unsinn.
Udet hatte eine feste und langjährige Beziehung zum Zeitpunkt seines Freitodes mit Frau Inge Bleier, der er auch seinen letzten Gedanken gewidmet hat ("Ingelein...warum hast Du mich allein gelassen"), auf das Kopfende seines Bettes geschrieben, das war auch die Frau, mit der er zuletzt zusammen war.
(Quelle: Der Teufelsflieger - Ernst Udet und die Geschichte seiner Zeit von Hans Herlin).

Hanna Reitsch als jemand hinzustellen, der sich durch die Betten zur Macht geschlafen hat, ist noch abwegiger. Reitsch ist in den damals ausschliesslich den Männern vorbehaltenen Fliegerkreisen als Frau nur akzeptiert worden, eben WEIL sie nicht "zu haben" war, sondern integer und allein aufs Fliegen versessen war.
Von dem Flug zu Hitler mit Ritter von Greim gleich eine Beziehung herzuleiten, weils halt in "Der Untergang" kommt ist noch weniger haltbar. Der Flug zu ihrem Idol Hitler war durch von Greim möglich, und das Ziel war, Hitler letztendlich auszufliegen.
(Vielleicht hatte sie mit FM Kesselring auch eine Liaison, weil sie mit seinem Stab zusammen in US-Kriegsgefangenschaft ging Verrückt )

Daß sie -wie so viele andere- eine äusserst treue Nationalsozialistin war, ist erklärbar und verständlich, weil eben diese ihr als Frau die Chance gaben, Karriere zu machen, ähnlich wie Riefenstahl.


Was da N24 zusammenphantasiert hat - naja...


Gruß
Haduwolff


Zuletzt bearbeitet von haduwolff am 31.07.2012 - 20:49, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Fred
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.10.2005
Beiträge: 2683

BeitragBeitrags-Nr.: 84666 | Verfasst am: 26.01.2006 - 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Eine sehr imposante Frau, danke für diesen Artikel haduwolff. Gut gemacht!

Fred Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Freischütz
Neues Mitglied


Anmeldedatum: 04.01.2006
Beiträge: 6

BeitragBeitrags-Nr.: 84718 | Verfasst am: 27.01.2006 - 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hauduwolff,

naja, mag sein, das N 24 auch etwas übertrieben hat, aber ich fand die Sendung schon interessant und in weiten Teilen auch glaubwürdig.
Da saßen nicht nur "Phantasierer" vor der Kamera.

Ich denke schon, das Hanna Reitsch Ihre Freundschaften zu den bereits benannten Männern nutzte um Ihre persönlichen Ziele und Ihre Art von Kriegspolitik durchzusetzen.
Am 28.2.1944 hatte Hanna Reitsch ein persönliches Gespräch mit Adolf Hitler auf dessen Berghof. Jedoch lehnte er Ihren größten Wunsch nach einer "Selbstopfergruppe" ab. Hitler konnte sich nicht mit dem Gedanken anfreunden die Soldaten bewußt auf eine Mission zu schicken, welche "0"-Überlebenschance besaß. Japanische Kamikaze-Mentalität war ihm einfach fremd.
Unverichteter Dinge mußte Hanna Reitsch wieder abziehen.

Darin sieht man, das allein fliegerische Klasse eben nicht ausreichte, um auch in der Kriegspolitik mitwirken zu können oder militärische Entscheidungen treffen zu dürfen - Hanna Reitsch brauchte also Fürsprecher.

Und einen von diesen fand sie, wie ich bereits erwähnte, nach Udets Suizid, wenn auch erst spät, nämlich im letzten Kriegsjahr, in Otto Skorzeny. Otto Skorzeny war es, der Adolf Hitler letzendlich doch noch überzeugen konnte, das Projekt "menschliche Bombe" abzusegnen, und damit auch in starkem Maße half, den großen Wunsch von Hanna Reitsch nach den "Selbstopfern" zu erfüllen.

So stellte er A. Hitler in Aussicht, mit den Selbstopfermännern, wichtige Energielieferanten (Kraftwerke, Umspannwerke, Staudämme) in der Sowjetunion anzugreifen und somit die Kriegsproduktion der Roten Armee nachhaltig zu schädigen.

Skorzeny war es auch, der veranlasste, dass die Fi 103 auch bekannt als V1 schnellstmöglich in die V4 auch bekannt unter Fi 103-Reichenberg umgerüstet
und mit einem Cockpit und entsprechenden Steuerungsinstrumenten ausgestattet wurde.

Hanna Reitsch hätte so etwas nie veranlassen können, egal wieviel fliegerische Rekorde sie auch aufgestellt hatte.

Skorzeny warb auch die Selbstopfermänner an, welche er in einer Truppe, der er den Namen "Leonidas" - nach dem berühmten Spartanerkönig, gab, zusammenfasste.

Hanna Reitsch gehörte zu den ersten, welche Ihre Verpflichtungserklärung, für Führer, Volk und Vaterland in den Tod zu gehen, unterschrieb.

Angegliedert wurde die Leonidas-Truppe dem Kampfgeschwader 200 (KG 200 -Kommodore war Werner Baumbach) welches, wiederum der Luftflotte 6 unterstand. Führer der Luftflotte 6 war, oh Wunder, oh Wunder Generaloberst Ritter von Greim !!

Alles nur pure Zufälle, das Hanna Reitsch immer bei diesen Männern zu finden war,
welche Ihr Projekt vorantreiben konnten? Ich glaubs nicht so recht.

Glücklicherweise ist es dann zum Einsatz der Leonidas-Truppe nicht mehr gekommen - Hilter konnte sich am Ende doch nicht dazu durchringen, diesen Befehl zu geben.

Dafür wurde aber ein anderes Selbstmordkommando realisiert - Das Sonderkommando-Elbe, auch besser bekannt unter dem Namen Rammjäger. Am 7. April 1945 kam es im Rahmen des Unternehmens Werwolf zum Einsatz des Sonderkommandos gegen die einfliegende 8. US-Bomberflotte. Über dem Steinhuder Meer passierte dann das Unausweichliche: 183 Rammjäger (Maschinen des Typs FW 190 mit spezieller Panzerung) begleitet von den Me 262 des JG 7 (Kommodore: Major Theodor Weißenberger), nahmen den Kampf gegen die Bomber auf. Das Ergebnis war ernüchternd: Die Rammjäger konnten 23 viermotorige Bomber zum Absturz bringen, die Düsenjäger 28 weitere. Die Rammjäger verloren 133 Flugzeuge und 77 Piloten.

Noch etwas zur Begegnung von Hanna Reistsch mit Adolf Hitler am 26./27. April 45.

Das Hanna Reitsch persönlich den Führer ausfliegen wollte, halte ich für eine Legende. Das Sie ihn überreden wollte sich ausfliegen zu lassen ist da schon eher denkbar.
Wie weit wäre Sie wohl mit Adolf und Eva gekommen mit Ihrem "Fieseler Storch" mit dem sie mit Ritter von Greim nach Berlin gekommen war ? Dieses Flugzeug war zwar ein Dreisitzer, besaß aber vollgetankt nur eine Reichweite von knapp 500 Kilometern und flog weniger als 200 km/h, ich glaub so 180 müssten es wohl gewesen sein.
Realistischer ist da schon die Legende des unbekannten männlichen Piloten welcher im Bunker auftauchte und der angeblich über eine FW 200 C-3/U4 mit Zusatztanks verfügt haben soll. Solch eine Maschine wäre in der Lage gewesen, im Non-Stop Flug den Atlantik zu überqueren. Aber wie gesagt, blankes Gerücht.
Nachdem Hilter "nein" zur Idee des Ausfliegens gesagt hatte, nahm Hanna Reitsch den verletzten von Greim (er war bei der Ankunft in Berlin durch Feindbeschuss schwer am Bein getroffen worden) wieder mit und flog Richtung Süddeutschland. Dort gerieten beide in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ob nun mit/beim Stab von FM Kesselring entzieht sich meiner Kenntnis.
Von Greim nun, vom Generaloberst durch Hilter am 26.04.45 zum Generalfeldmarschall befördert, wurde nach Salzburg gebracht. Als er erfuhr , das die Amerikaner ihn an die Sowjets ausliefern wollten, nahm er sich am 24.05.45 dortselbst das Leben.

Dagegen kein Gerücht ist, das an einem See in der Nähe von Berlin das größte Wasserflugzeug welches damals gebaut wurde, ich habe die Typbezeichnung vergessen - vielleicht weiß jemand mehr (ich betone Wasserflugzeug, nicht Flugboot - keine Dornier X) voll ausgerüstet und startbereit wartete - auf wen auch immer. Nur weggeflogen ist es nie - wurde letzendlich dann auch durch Feindeinwirkung zerstört.

Ein letztes Wort noch zu Hanna Reitsch:

Sie war auch Trägerin des EK 1 (als einzige Frau Deutschlands) und EK2 sowie des goldenen Militärfliegerabzeichens mit Diamanten.

Diese Auszeichnungen sollten, so denke ich noch erwähnt werden.


Und Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg war erste Lufthansapilotin Deutschlands.


Das solls für heute gewesen sein

MfG Freischütz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
haduwolff
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.11.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Eifel

BeitragBeitrags-Nr.: 84720 | Verfasst am: 27.01.2006 - 01:41    Titel: Das grösste Wasserflugzeug? Antworten mit Zitat

Moin zusammen,

..das ist interessant...das grösste Wasserflugzeug?

Was soll das gewesen sein? Ausser der BV 222 gab es nur noch eines, das mächtiger war, und zwar die riesige französische Latecoere, die den Deutschen in die Hände gefallen war. Aber gabs die zu diesem Zeitpunkt noch? Ich erinnere mich, daß dieses wunderschöne Transatlantikflugboot von US-Jabos irgendwo auf enem See in Frankreich zusammengeschossen wurde.

Weitersuchen...

Gruß
Haduwolff
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Tobias Giebel
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 12.02.2005
Beiträge: 3648
Wohnort: Wittingen, Niedersachsen, Deutschland

BeitragBeitrags-Nr.: 84722 | Verfasst am: 27.01.2006 - 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

ich hoffe doch, das hier nicht diese "Dokumentation" über die Selbstaufopferungsflieger gemeint ist! Krank Verrückt

Ich denke dieser Doku kann man ohne Zweifel den Preis "Schlechteste und verblödenste Doku dieses Jahrhunderts" verleihen!

Da ziehe ich Guido Knopp tatsächlich vor! Haarsträubend

Übrigens wurde selbst in dieser gesagt, das nicht geklärt werden konnte ob sie nun ein Liebespaar waren!

Winken

Gruß
Tobias
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
haduwolff
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 14.11.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Eifel

BeitragBeitrags-Nr.: 84737 | Verfasst am: 27.01.2006 - 11:22    Titel: Liebespaar... Antworten mit Zitat

Moin,

..also die Sache mit Liebespaar Reitsch/Udet ist genauso Quatsch wie das Geschreibsel der heutigen Yellow-Press. Udet war schon seit vor dem Krieg mit Frau Bleier zusammen, d.h. fest liiert. Seine Inge hätte eine Affäre mit Reitsch nie toleriert (zumal solche Sachen in der prüden Oberen Etage nie geduldet worden wäer, man denke an die Affäre um Göbbels).

Was hatte eigentlich Skorzeny mit der Luftrüstung, d.h. den "Kirschkern"-Plänen zu tun? Waren da nicht ganz andere Leute mit befasst?

Und wo sollte -abgesehen von dem Wasserflugzeug (wenns kein Flugboot war) also einer Schwimmer-Ju...einer Lufthansa-Heinkel o.ä. - wo sollte eine Fw 200 stehen?

Ritter von Greim, Udet, Angermund, Reitsch und viele andere einflussreiche Flieger stammten aus dem engen Kreis der Aufbauzeit der Luftwaffe, und kannten sich gut oder waren befreundet. Aus der Freundschaft zu Greim und den anderen etwas wie Karrieregeilheit zu machen,isr verfehlt. Sie hatte schon Karriere gemacht.
Die Selbstopfer-Pläne als gezielte Einflussnahme auf die "Kriegspolitik" zu machen ist überzogen. Auf den Ebenen der kriegsentscheidenden Politik spielte auch Frau Reitsch nicht mit...


Gruß
Haduwolff
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Dennis C.
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.03.2006
Beiträge: 64
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

BeitragBeitrags-Nr.: 90967 | Verfasst am: 31.03.2006 - 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Göring war auch vom essen her süchtig.Ich meine ,er war ja schon mehr als nur stabil gebaut.Im ersten Weltkrieg vielleicht nicht ,aber später hätte der doch nicht mehr hinter die Steuerung im Flugzeug gepasst (um 1944 sicherlich nicht mehr).Zu den Abschüssen im 1 Wk. weis ich nur ,das er auch übertrieben hat ,wenn es um Abschüsse ging. Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Michael1
Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 25.09.2005
Beiträge: 959

BeitragBeitrags-Nr.: 91018 | Verfasst am: 31.03.2006 - 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Göring war nicht nach Essen süchtig sondern nach Morfium,und desshalb so sehr aufgeschwemmt.

Michael1 Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dennis C.
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 30.03.2006
Beiträge: 64
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

BeitragBeitrags-Nr.: 91058 | Verfasst am: 01.04.2006 - 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, wird man von Morphium dick?Wusste ich nicht,sorry! Keine Ahnung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte im Wandel der Zeit (bis 1919) » Personen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Seite 2 von 3

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.