Österreich-Ungarn im ersten Weltkrieg
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 20568 | Verfasst am: 24.07.2004 - 14:33    Titel: Österreich-Ungarn im ersten Weltkrieg Antworten mit Zitat

Interessante Seite entdeckt :

http://www.weltkriege.at/

Was haltet Ihr davon ?

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 20612 | Verfasst am: 24.07.2004 - 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Recht interessant, allerdings sind die Informationen zu manchen Themen recht ungenau. Vieles kann man nicht anklicken.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 20615 | Verfasst am: 24.07.2004 - 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mal , die Seite befindet sich noch im Aufbau !

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 27328 | Verfasst am: 25.08.2004 - 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ist zwar noch im Aufbau:

http://www.battleships-cruisers.co.uk


MfG
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 27330 | Verfasst am: 25.08.2004 - 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Guter Link , Alex ! Genau das Richtige für so einen Marine-Fan wie meinereiner ! Kennste eigenlich Links mit guten Photos zur "Szent Istvan " ?

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 27414 | Verfasst am: 26.08.2004 - 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik,

Leider habe ich noch keine Fotos auf dem Net von österreichisch-ungarischen Schiffen gefunden, ausser diesen wenigen. Über die Szt. István gibt es bei uns ein ganzes Buch. Grins (Grösse A4)

Auch in Österreich sind Grosse Bände über die Zerstöre, T-Booten usw im Umlauf.


MfG
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 140913 | Verfasst am: 28.02.2008 - 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Warum waren die österreichisch-ungarischen Landstreitkräfte an der Ostfront eigentlich so wenig effektiv? Ich gestehe, ich habe mich bisher mit dem Heer der Donaumonarchie kaum befaßt, und ich weiß auch, das die russische Armee eigentlich immer eine große zahelnmäige Überlegenheit aufbauen konnte.

Aber das deutsche Heer ist in gleicher Situation nie wirklich dem Zusammenbruch nahe gewesen, im Gegenteil, es schickte dem Verbündeten immer mehr Truppen um diesen zu stützen!

Mackensen urteilte wie folgt über die Schwächen der Verbündeteten:

Zitat:
Sie liegen hauptsächlich im Volkscharakter, in der Erziehung und in der ganzen Auffassung vom Wesen des Krieges. Die aus vielen Völkern gemischte Truppe ist ungleich in ihrem Wert. Oft fehlt der starke Wille zum Durchhalten in widrigen Verhältnissen. Die hohe Aristokratie in den habsburgischen Landen wird dem Volke niemals mit den soldatischen Vorbildern voranstürmen, wie es die unsrige tut. Es fehlt ihr keinesfalls an tapferem Sinn, aber sie hat ernste Dienstauffassung zu üben nie gelernt und lebt lieber persönlichen Neigungen als den Pflichten gegen Staat und Vaterland.


aus:

Briefe und Aufzeichnungen, Seite 131

Also eine zu "unpreussische Führung"?

Was meint Ihr dazu?

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 140935 | Verfasst am: 28.02.2008 - 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich glaube nicht, daß die Völker von Österreich-Ungarn weniger tapfer waren, als beispielsweise die Preußen.
Tatsache ist aber, daß die politischen Spannungen innerhalb nie beseitigt wurden und die slawischen Völker nach mehr Autonomie strebten.
Man sah in keine andere Bedrohung als die Monarchie selbst; somit ist es nicht verwunderlich, wenn es an Kampfgeist fehlte.

Horrido! Winken

Nicole


Zuletzt bearbeitet von Reiter am 30.09.2008 - 15:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141368 | Verfasst am: 03.03.2008 - 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zu den Tschechen hab ich auch noch was, eine hauptsächlich aus diesen bestehende Division der Ösis liess sich bei den Kämpfen zur Wiedereroberung der Festung Przemysl 1915 bei einem rissischen Gegenangriff über den San zurückwerfen und marschierte dann kopflos rückwärts und mußte von einer preuß. Division wieder "aufgefangen" werden Zwinkern

Ich denke mal, es lag weniger an den Soldaten selber als an der Ebene darüber. Schließlich kam aus Wien das "Serbien muß sterbien", aber wer mußte das letztendlich 1915 dann durcherxerzieren? Richtig, der Feldmarschall von Mackensen Grins

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141370 | Verfasst am: 03.03.2008 - 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Reiter hat Folgendes geschrieben:
Also ich glaube nicht, daß die Völker von Österreich-Ungarn weniger tapfer waren, als beispielsweise die Preußen. ( zumindest die meisten Grins )


Das hat Mackensen ja auch nicht geschrieben.
Er bezog sich auf die Qualität der Führer im Sinne: der Leutnant, der seiner Truppe voranstürmt und ihr Halt in der Verteidigung gibt.
Das ist in der Tat preußisch Einzigartig. In allen anderen europäischen Armeen - auch deutschen bis 1870 - war der Offiziersberuf nicht so spartanisch, wie Preußen.
In der Regel dienten vom niederen Adel die jüngeren Söhne als Junker, Fähnriche und Leutnante im Heer und lebten mit den Soldaten aus ihren Kantonen. In Preußen brachte der junge Adel auch noch Leistung! Nicht wie heute ...

Dazu kam, dass im Vielvölkerstaat Ö.-U. die höheren Offiziere die Kontingente aus den anderen Nationen eher abfällig behandelten. Das merkten diese natürlich auch. Differenzen in der Sprache und auch gegenläufige nationale und religiöse Interessen kamen hinzu.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141716 | Verfasst am: 07.03.2008 - 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein Zitat des GFM, nach dem Abschluß des Feldzuges gg. Serbien:

Zitat:
Die österreichisch-ungarischen Truppen sind von ungliechem Wert, die tschechischen gar nicht angesehen. Sie haben sich als unzuverlässig erwiesen. Um so günstiger wird der Deutsch-Böhme, namentlich der Egerländer, beurteilt. Das sind tapfere, zähe Leute.


Aus

Briefe und Aufzeichnungen, Seite 242

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141748 | Verfasst am: 07.03.2008 - 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik, Winken

unzuverlässig in welcher Hinsicht denn? Geht das aus den Texten hervor?

Habe gehört, daß viele tschechische Kämpfer der kuk-Armee nur allzu gerne übergelaufen sind, um sich den gegnerischen Truppen anzuschließen und so gegen Österreich-Ungarn aber auf diesem Wege für die Unabhängigkeit ihrer eigenen Nation zu kämpfen.
Beispiel: 4.000 Tschechen sollen so 1917 vom serbischen Kriegsschauplatz nach Frankreich in die Legion gekommen sein.
Diese von Thomas G. Masaryk (dem späteren Staatspresidenten der ersten Tschechoslovakischen Republik) und Eduard Benes (siehe Thread / militärische Operationen) und einigen Exiltschechen 1917 aufgestellte Tschechoslovakische Legion wurde ja schon mal behandelt.

Die große Masse des tsch. Volkes wurde seit der Mitte des 18. Jhd. durch nationale Bewegung ergriffen und wollte daher eben nicht mehr unter dem Joch von Österreich-Ungarn leben und das Leben nicht der falschen Sache opfern.
Jedes Volk hat andere Ansprüche.... Zwinkern

Horrido! Winken

Nicole


Zuletzt bearbeitet von Reiter am 07.03.2008 - 14:07, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragBeitrags-Nr.: 141749 | Verfasst am: 07.03.2008 - 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
unzuverlässig in welcher Hinsicht denn? Geht das aus den Texten hervor?


Eher weniger, die Erwähnungen dazu bring ich ja deshalb hier in den Thread Zwinkern

Ich würd mich ja auch freuen, wenn sich auch mal jemand von der ostmärkischen Seite dazu einbringen würde Idee

Cu

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141750 | Verfasst am: 07.03.2008 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

...

Zuletzt bearbeitet von Reiter am 30.09.2008 - 15:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141751 | Verfasst am: 07.03.2008 - 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, am konstruktivsten wärs tatsächlich, hier auch mal die Ansichten der Ösis, der Ungern usw. zu sammeln, das würde bestimmt interessant...wie in alten k.u.k.-Zeiten Grins

Und was heißt hier "ehemalig"? Zunge rausstrecken

Cu

Jan-Hendrik
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