Preußische Geschichte
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Einfacher Soldat
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BeitragBeitrags-Nr.: 105661 | Verfasst am: 22.09.2006 - 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

http://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck-Denkmal#Th.C3.BCringen
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loNe
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BeitragBeitrags-Nr.: 105684 | Verfasst am: 22.09.2006 - 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm Preußen....hmmm. Mir persönlich tut es schon ein bisschen weh, wenn da auf der Landkarte Kaliningrad und nicht "Königsberg" steht. In dieser Alleierten Entscheidung 1947 wurde einfach so 750 Jahre deutsche bzw "Preußische" Geschichte besigelt. Das gleiche kann man natürlich auch üer Pommern und Schlesien sagen, die hat sich Preußen aber meistens von den Polen durch Kriege angegliedert bzw ihre pommerschen Gebiete und schlesischen Gebiete auf Kosten Polens vergrößert.
Ein Klassenkamerad, er heisst Freiherr von Vincke, hat noch ganz entfernte Verwandte dort, und sagt, dass sich die Verwandten ( ehemaliger "Junker" ) ganz gut mit der polnischen bzw russischen Bevölkerung verstehen.


loNe Winken

PS : Ich weiss nicht, ob es schon Erwähnt wurde, ansonsten kann ich nur Sebastian Haffener "Preußen" ohne Legende empfehlen.
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Einfacher Soldat
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BeitragBeitrags-Nr.: 106047 | Verfasst am: 28.09.2006 - 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist zwar richtig, allerdings lag in den Jahren lange vor Karl dem Großen oder Otto I., der slawische Siedlungsraum doch wesentlich weiter östlich der heutigen Grenze. So gesehen vielleicht doch eher ein Wechselspiel der Völker.

Interessant wäre es nur wie die großen Vertreter des alten Preußentums wie Friedrich der Große und Co. reagieren würden, wenn sie sehen könnten was mit Preußen geschehen ist und wie das Gebiet Preußens heute aussieht.
Traurig
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 106057 | Verfasst am: 28.09.2006 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sie würden in tränen ausbrechen, so wie ich. Ärgerlich
Und sofort zu den Waffen greifen. Rollene Augen


Zuletzt bearbeitet von Tom Heyer am 09.03.2007 - 00:23, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 113102 | Verfasst am: 17.01.2007 - 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ein , wie ich finde , sehr interessanter Artikel :


Zitat:
Widerstand gegen den polnischen Grenzkampf
Administrative Maßnahmen zur Abwehr polnischer Begehrlichkeiten führten vor 1938 zur Vergrößerung Pommerns
Doris Neujahr

Gab es im "Dritten Reich" zumindest in Friedenszeiten auch eine normale Sachpolitik? Die folgende Darstellung zweier Dokumente aus dem Bundesarchiv könnte darüber Aufschluß geben. Am 5. Februar 1936 richtete das Amt für Kommunalpolitik der Gauleitung Pommern in Stettin einen ausführlichen Bericht an die Reichsleitung in München, und zwar als Antwort auf ein Rundschreiben, in dem die Reichsleitung einen Rapport zur Lage der Grenzlandgemeinden angefordert hatte. In Pommern betraf das die Kreise Rummelsburg, Bütow, Stolp und Lauenburg, die nach der vom Versailler Vertrag bestimmten Abtretung Westpreußens an Polen grenzten. Der Bericht listete die wirtschaftlichen Schäden auf, die diese Regelung nach sich zog.


Ganzer Artikel :

http://www.jf-archiv.de/archiv07/200702010556.htm

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BeitragBeitrags-Nr.: 116773 | Verfasst am: 08.03.2007 - 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als Schulpolitik das Klima vergiftete
Vor einhundert Jahren kulminierte der Sprachenkonflikt zwischen dem Deutschen Reich und seiner polnischen Minderheit im Posener Schulstreit
Stefan Scheil


http://www.jf-archiv.de/archiv07/2007090223jf.htm

Zitat:
Politische Leichenschändung als Tusch
Die Auflösung am 25. Februar 1947 markierte das symbolische Ausrufezeichen des langen Kampfes der Alliierten gegen Preußen
Thorsten Hinz


http://www.jf-archiv.de/archiv07/200709022361.htm

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BeitragBeitrags-Nr.: 118917 | Verfasst am: 05.04.2007 - 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

In seinen Epochen meistens vorbildhaft

Zitat:
In seinen Epochen meistens vorbildhaft
Fernab der hiesigen überkritischen Bauchnabelschau präsentiert Christopher Clark ein überraschend positives Preußenbild
Harald Seubert

Lange ehe es ein deutscher Staat wurde, sei Preußen ein europäischer Staat gewesen: So lautet eine der zentralen Thesen in Christopher Clarks magistralem Preußen-Buch. Die Schlußfolgerung: Deutschland sei Preußens Verderben gewesen, keinesfalls seine Erfüllung......



Christopher Clark: Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600-1947. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, gebunden, 896 Seiten, Abbildungen, 39,95 Euro

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loNe
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BeitragBeitrags-Nr.: 119178 | Verfasst am: 09.04.2007 - 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm....die Alliierten haben leider das Übel des deutschen Militarismus in Preußen gesehen, was völlig falsch war und ist.
Preußen war nicht Deutschlands Übel, sondern Deutschland war PReußens Untergang.
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Enigma41
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BeitragBeitrags-Nr.: 119918 | Verfasst am: 17.04.2007 - 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ist dieses BUch denn zu empfehlen? Ich will mir endlich mal ein Buch holen wo die komplette Preußische Geschichte drin vermerkt ist.
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Pile
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BeitragBeitrags-Nr.: 119943 | Verfasst am: 18.04.2007 - 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich meine in einem meiner Preußenbücher gelesen zu haben (weiß aber nicht mehr genau welches), das besonders die Engländer 1947 in Nürnberg verstärkt auf die Beseitigung Preußens gedränkt haben.

Was wohl der wahre Grund für diese Streichung Preußens von der Landkarte war.
Das Militarismusargument klingt wie das Suchen nach einem Grund.

Gruß Stefan
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loNe
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BeitragBeitrags-Nr.: 119971 | Verfasst am: 18.04.2007 - 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

@enigma :
Das Buch ist sehr empfehlenswert, doch ich finde ebenfalls, dass „Preußen ohne Legende“ von Sebastian Haffner sehr informativ und gut zu lesen ist. Er ist zwar ein wenig provokant, doch genau das zeichnet ihn aus;).
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Schörner
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BeitragBeitrags-Nr.: 119972 | Verfasst am: 18.04.2007 - 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch,

m.E. ist Preussen eigentlich schon im 3.Reich 'untergegangen', da besonders Hitler der Partikularismus besonders verhasst war, bekanntlich dachte und handelte er eher 'groß'- als 'kleindeutsch'. Dieser Geist weht auch durch die Gleichschaltungsgesetze sowie -verordnungen, die eben letzlich alle Organe und Körperschaften des Landes (Gesetzgebung, Justiz, Polizei, Verwaltung) im Reich aufgehen ließen. Als perfekter Statthalter, Erfüllungsorgan und Vasall dazu wirkte Göring in seiner Rolle als preußischer MP.

so long
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Pile
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BeitragBeitrags-Nr.: 119977 | Verfasst am: 18.04.2007 - 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

So steht es in fast jedem Preußenbuch. Mit dem Preußenschlag hat praktisch der Staat Preußen aufgehört zu existieren, von daher ist es eigentlich noch verwunderlicher, die Aktion der Siegermächte 1947.

Stefan
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Pile
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BeitragBeitrags-Nr.: 126779 | Verfasst am: 24.07.2007 - 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

„An diesem Hause wurde Friedrich I. von Hohenzollern Burggraf- Nürnberg von Kaiser Sigismund mit der Churwürde von Brandenburg belehnt.
18. April 1417“

http://img225.imageshack.us/img225/2949/bild01jv1.jpg

http://img267.imageshack.us/img267/2245/bild02pn5.jpg

http://img63.imageshack.us/img63/8361/bild03xe4.jpg

http://img267.imageshack.us/img267/7636/bild04xs7.jpg

Jeder der mal Konstanz am Bodensee besucht sollte ruhig mal an diesem Haus verweilen und es genau betrachten….

Gruß Stefan
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 149953 | Verfasst am: 12.06.2008 - 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In Lübben gibts ein wunderschönes Denkmal für die Lübbener Jäger und ihre "Nachfahren" , das brandenburgische III./IR 8 . War echt erstaunt , das sowas "überlebt" hat


Wie ich grade erfahren habe hat das Denkmal nicht "überlebt", sondern wurde in der Form durch den Freundeskreis Lübbener Jäger nach der Wende so auf den "Resten" wiedererstellt Zwinkern

Dankschön nach Lübben Gut gemacht!

Winken

Jan-Hendrik
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