Falklands - der vergessene Krieg
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 152383 | Verfasst am: 07.07.2008 - 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

man wollte im september loschlagen, weil die britische Marine im sommer verkleinert werden sollte. Nur wegen dem south Georgia Zwischenfall wurde der Termin vorverlegt.



Ich habe hier einige Infos, was in den 5 Jahren nach dem Falklandkrieg so passierte:

1. Die am 08.06.82 von arg. Jagdbomber schwer getroffene Sir Tristram, ein Landungsschiff aus dem Jahre 1967, wurde mit Brandschäden auf Grund gesetzt und als Lagerschiff genutzt. Sie wurde 1984 gehoben und in England neu aufgebaut. Nach Einsätzen in den Golfkriegen von 1991 und 2003 wird sie nun verschrottet.

2. Britische Pioniere bauten den kleinen Flugplatz von Port Stanley aus, so dass jetzt neben einer Staffel Tornados auch Hercules Transportmaschinen dort landen können.

3. In 12 Monaten nach dem Krieg wurden auf Falkland an Munition gefunden und entschärft:
4.500 Artileriegranaten
20.000 Werfergranaten der Kaliber 81mm und 120mm
4.000 Raketen, von Panzerfaustmuniton bis zur Luft-Luft-Rakete
12.000 Schuss Flak
2.000 Minen in Originalverpackung
284 Tigercat Boden-Luft-Raketen
88 Bomben von 150kg bis 250kg

4. in 12 Monaten wurden 11.000 Hektar Land geräumt, die Räumungsarbeiten wurden 1991 für abgeschlossen erklärt, aber es gibt immer noch "rote Zonen", wo immer noch Minen etc gefunden werden.

5. Nach Kriegsende wurden 237 auf den Inseln lebende Kinder zu "Hilfsminenmeldern" ernannt, die jeden Fund den Pionieren melden sollten. Es gab nicht einen Unfall eines Kindes mit Fundmunition!

6. Die britische Armee schlachtete die erbeuteten Puma-Helikopter aus und nutzte die Ersatzteile für die eigenen Maschinen.

7. Unbestätigten Berichten zufolge haben die Briten Muntion im Wert von über 8 Mio. Pfund, die in Originalverpackung gefunden wurde, nach England gebracht und dort für die eigene Armee aufgebraucht, darunter 7,62mm-Munition, Minen, Werfergranaten und Raketen.

8. Die argentinische Marine hat sofort nach Ende der Kämpfe in Deutschland neue U-Boote der Klasse TR1700 geordert, außerdem mehrere Korvetten und Fregatten in Deutschland und Frankreich gekauft. Aus den USA wurden die schin im Krieg eingesetzten AmphPanzer LVTP7A1 gekauft.

9. Die Argentinische Luftwaffe FAA beschaffte schon im September 1982 weitere Super Etendard.Marinejagdbomber, große zahlen von Exocet Raketen, Jagdbomber der Typem A4 Skyhawk und Mirage 5P. Aus den USA wurden F5 Tiger II gekauft.

10. Die britische Marine stattete sofort nach kriegsende alle Schiffe mit verbesserten Flakraketen aus, die auch Exocet abfangen können.

11. Die argentinische Militärjunta wurde gestürzt, die neue, demokratische hat noch keinen Verzicht auf die Malvinas ausgesprochen. Auch heute noch wird in den Schulen gelehrt, dass die Inseln von England besetzt seien.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 152393 | Verfasst am: 07.07.2008 - 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

So, hier de endgültigen Verlustzahlen der beteiligten Seiten:
GB hatte 255 Tote zu beklagen, Argentinen genau 655 (inkl. der Soldaten, die nach Kriegsende in den Lazaretten verstarben)

Zahlen jeweils Offz/UffzMannsch.

Marine: 9/227/103
Heer: 16/35/148
Luftwaffe: 36/13/6
Marines: 1/3/31
Handelsmarine, dienstverpfilchtet: 2/16/-
Gendarmerie: 2/5/-
Küstenwache: -/2/-

Gesamt 655

Die meisten Marinesoldatn fielen auf der General Belgrano (323 Mann) und auf der Isla de los Estados (21 Mann).

Bei den Bodenkämpfen starben:
165 Mann Infanterie (einschl.Marines)
18 Artillerie (11 Flak, 7 Feldari)
12 special Forces/Commandos
7 Pioniere
6 Heli-Besatzungen
20 verschiedene

Piloten: 41 Lufwaffe und 4 Marineflieger (gegenüber 4 brit. Piloten)

Tote in den großen Gefechten:
7. InfRegt: 36 (Mount Longdon und Wireless Ridge)
12. InfRegt: 35 (Goose Green)
4.marines: 23 (Two Sisters und Mount Harriet)
5. Marines: 17 (Tumbledown und Sapper Hill)

Einen unglaublichen Erfolg hatten die Argies noch, der selten erwähnt wird:
Am 7.Juni wurde von einem arg. Langstreckenaufklärer Hercules (ungebauter Transporter) der libanesische Supertanker "Hercules" mit 220.000 BRT geortet, der in südlcher Richtung untewegs war, um Kap Hoorn zu umrunden. 2 arg. Canberra-Bomber warfen 8 Bomben auf das Schff, weil man vermutete, dass es die britische Landungsflotte mit reibstoff versorgen wollte. Ein Volltreffer wurde erzielt, die Bomber war aber ein Blindgänger.

Ein brit. Bombenentschärfungteam konnte den Blindgänger nicht entschärfen, daher wurde der Supertanker etwa 1000 sm östlich der Falklands versenkt, nachdem die Versicherung die Zahlung der Versicheurngssumme zugesagt hatte.


Zuletzt bearbeitet von Hoover am 07.07.2008 - 13:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 152394 | Verfasst am: 07.07.2008 - 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den britischen Verlusten hat wohl der Fehlerteufel zugeschlagen bzw. eine Zahl unterschlagen. 25 Tote sind doch arg wenig.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 152395 | Verfasst am: 07.07.2008 - 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sind 255.

Meine Batterie von der Funktastatur ist fast leer, da muss ich ständig alles überprüfen. Gleich kommt ne neue. Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 152476 | Verfasst am: 08.07.2008 - 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

So, wird Zeit, mal etwas über den Grund für die vorgezogene Invasion der Falklands zu verlieren. Zwinkern

wie schon geschrieben sollte die Invasion im September 1982 stattfinden. Die ganze Planung, Logistik etc waren darauf ausgelegt. Die Argies hätten dann große Vorteile: Im Sommer sollte die Royal Navy um fast ein Drittel verkleinert werdn, u.a. sollten einige Versorger und ältere Zerstörer und Fregatten sowie Landungsschiffe verkauft werden.

Die Reaktionszeit für einen Gegenschlag wäre dann bedeutend verlangsamt worden. Man wollte die Falklands eigentlich nicht verteidigen, sondern das Problem mit Hilfe der (vermeintlichen) Verbündeten USA und Frankreich vor der ÚNO lösen. die Junta in Argeninien wollte dazu 4-5 Monate vorher eine diplomatische Offensive starten, in der GB einige Verletzungen internationaler Verträge etc vorgeworfen werden sollte. Im April-Juni 1982 ha es nicht gekappt, un ich bezweifele, ob es später im September geklappt hätte.

So, nun zum Anfang 1982:

Den Konflikt 1982 hat ein ag. Geschätfsmann entfacht, und das aus einfacher Unwissenheit oder auch etwas Naivität.

Constantino Davidoff begann im Oktober 1978 die Verhandlungen mit der brit. Firma Salvesen, um auf South Georgia drei ehemalige Walfangstationen abzubrechen und den Schrott zu verwerten. Die Stationen waren Leith, Husvik ud Stromness. Im September 1979 wurde der Vertrag fertig, Davidoff sollte 100.00 Pfund für die geschätzten 5.000 Tonnen Schrott zahlen. Haken: Bis März 1982 sollte der Schrott entfernt werden.

Davidoff war ein Geschäftsmann un störte sich nicht an den britischen Forderungen nach Visum, Anmeldungen etc.
Im Dezembr 1981 besuchte er die Insel, um den Abtransport zu planen. Dabei meldete er sich nicht beim Gouverneur in Grytviken, welches 20 sm entfernt auf einer anderen Insel lag. Sofort legte die britische Botschaft Beschwerde gegen den unangemeldeten Besuch ein und forderte, beim nächten Besuch die Vorschriften streng zu befolgen. GB hat seit 1909 eine Vertretug auf South Georgia und wachte genau über ihr Besitztum....und Argentinien erhob ebenfalls Anspruch auf die Inseln.

Mit Einvertsändnis der Fa. Salvesen brach Davidoff (er war nicht perösnlich dabei) am 11.03.1982 nach South Georgie auf. da er kein geeignetes Schiff fand mietete er die "Bahia Buen Suesco" an,einen Transporter der arg. Marine. Zusätzlich bekam er 2 Landungsboote,um den Schrott zum Schiff zu tansportieren.

Alle Angehörigen der "Schrottexpedition" waren Zivilisten oder Angehörige der Handelsmarine. 41 Arbeiter sollten die Verschrottung vornehmen.

Als sie in Stromness am 16.03.82 ankamen bauten sie ihr Lager auf und meldeten sich nicht bei den brit. Behörden an. Man wollte keine Zeit verliere und das gute Wetter ausnutzen.

Und nun begannen die Probleme: Ein britischer Vogelforscher der "British Antarctic Survey" sah das Lager. Die Arbeiter hatten eine argentinische Flagge an einem etwa 3 meter langen Metallrohr gehisst! Außerdem waren 2 Mann auf der Jagd nach einem Schaf oder einer Ziege und schossen dabei mehrmals mit einem Gewehr. Jetzt begannen die diplomartischen Spielchen.
Der brit. Verwalter in Grytviken funkte den Vofall zum Gouverneur der Falklands, Rex Hunt. Dieser beauftragte die Forscher, Kontakt zu den Argnentiniern aufzunehmen um die Flagge einzholen, den Waffengebrauch einzustellen (weil dieser gegen das brtiscihe Jagdrecht verstieß), außerdem sollte sich der Chef der Schrotties in Grytviken ordnungsgemäß anmelden.

Die Flagge wurde eingeholt, aber es kam niemand, um sich anzumelden. Die "Bahia Buen Suesco" trat den Heimweg nach Argentinien an und sollte später wieder zrückkommen, um die erste Schrottladung zu übernehmen. Die beiden Landungsbote blieben dort.

Am 20.03.82 berichtete Hunt den Vorfall nach London und meldete falsch,dass arg. Marinesoldaten auf South Georgia an Land wären. Ob er dieses wegen der landungsboote meldete oder er falsch Meldungen aus Grytviken bekam ist unbekannt.
Es waren definitiv keine Soldaten dabei.

London hatte die Befürchtung, dass Argentinen die Schottaktion zur tarnung nehmen würde, eine militärsche Präsenz auf South Georgia zu errichten, und legte fornmellen Protest bei der arg. Regierung ein.

Gefordert wurde, dass das Transportschiff umkehren und sofort die Arbeiter wieder wegbringen sollte. Andernfalls würde man das brit. Patroillen- und Transportschiff "HMS Endurance" in Marsch setzen, um die Insel zu räumen. Die "Endurance" nahm 22 Royal Marines des Falkland-Detachements an Bord und machte sich zum Auslaufn breit. (Die "Enduance" war eines der Schiffe,welches im Sommer verschrottet werden sollte).

am 21.03. meldete die arg. Regierung, dass man alle Arbeiter abholen wolle. Der Tag war entscheidend. Die Briten wollten ihren Anspruch durchseten, notfalls mit Gewalt.die Argentnier konnten nicht einfach zurückstecken, denn ihrer Meinung nach war South Georga ihr land, welches von den Briten besetzt war (ähnlich der Haltung zu den Falklands).

Am 22.03. meldeten die brit. Forscher, dass die Argentinier immer noch vor ort seien. Nah einer Nacht der Beratungen in London sandte der brit.Außenminiter Lord Carington eine "scharfe Note" nach Buenos Aires, in der er zum sofortigen Rückzug aufforderte, andernfalls wolle man dieses mit Gewalt durchsetzen. Die "Endurance" legte ab, was sofort von arg. Zivilpiloten gemeldet wurde, die gerade inPort Stanley gestartet sind. Das Schiff erreichte South Georgia am 24.03.82, unternahm aber erst einmal nichts.

Wenn die Argentinier jetzt abgereist wären hätte sich die Situation sicher entspannt. aber die arg. Junta wollte Kraft zeigen.
Sie schickte das Schiff "Bahia Paraiso" mit 14 Marines an Bord nach South Geogia, die am 24.03. ankamen. Beide Marine-Einheiten gingen an Land, etwa 20 Meilen voneinander entfernt. Jetzt begannen sich die Mühlen der Diplomatie heiß zu laufen.

Am Abend des 23.03.82 entschied der arg. Generalstab, den Konflikt auszunutzen und die Invasion der Malvinas vorzuverlegen. Die Planungen war natürlich nicht einzuhalten, so begann man, hastig die ersten Schitte einzuleiten.

Daz später mehr, muss jetzt weg. Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 171999 | Verfasst am: 04.06.2009 - 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Der letzte noch aktive "Veteran" dieses Konflikts bei der RN wurde übrigens am 27.Mai ausser Dienst gestellt: der Zerstörer HMS Exeter.


Winken

Jan-Hendrik
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jagdtiger
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BeitragBeitrags-Nr.: 172012 | Verfasst am: 04.06.2009 - 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Mensch Hoover, du bist aber lange weg! Schreibst du noch weiter? Ist ja spannender als ein Roman zu lesen! Gut gemacht!
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 172026 | Verfasst am: 04.06.2009 - 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wenig Zeit für lange Beiträge. Aber ich ahbe tolle Bücher zu dem Thema bekommen, das kann man gar nicht verkürzt in Worte fassen.
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British_soldier
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BeitragBeitrags-Nr.: 173895 | Verfasst am: 21.07.2009 - 11:20    Titel: Bemerkung Antworten mit Zitat

Lieber hoover


Vielen Dank für deine Interessen am Falklandkrieg


Ich selber war als junge 20er bei den scots guards 2nd bataillon dabei.
bei einer schlacht bei mount tumbledown, habe ich viele Kameraden verloren, ich slber bin verletzt dort.
Heute haben viele Menschen auch in UK vergessen den krieg
Ich war sehr gerührt als ich im Internet deinen beitrag gesehen habe.


vielen dank

für die erinnerung an diese schreckliche Krieg



david A. Onterford, scots guard 2nd bataillonn, first Lieutenant, damals noch (private)
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 173902 | Verfasst am: 21.07.2009 - 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo David,

freut mich, dass der Bericht interessant ist. Hier in Deustchland weiß heute keiner mehr richtig, dass es den Falklandkrieg überhaupt gab.

Ich habe noch weitere Infos zu den Argentiniern, die auch noch kommen. Wenn ich Zeit dafür finde. Winken
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British_soldier
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BeitragBeitrags-Nr.: 173903 | Verfasst am: 21.07.2009 - 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

es ist besonders interessant Berichte zu lesen die ich selber erlebt habe.

Noch zum falklandkrieg

Es ist nicht einfach ein Brocken im Meer, sondern ein Teil des britischen Überseegebiets, mit britischen bürgern die Steuern zahlen usw.

Wenn ein fremdes Land einfällt, sind wir gezwungen unsere Bürger und Ihr Land zhu schützen.

Ich war vor 4 monaten in Falkland besuchen, die bürger dort fühlen sich auch heute als teil vom britischem Volk.
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Sprotte
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BeitragBeitrags-Nr.: 173910 | Verfasst am: 21.07.2009 - 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

British_soldier hat Folgendes geschrieben:
es ist besonders interessant Berichte zu lesen die ich selber erlebt habe.

Noch zum falklandkrieg

Es ist nicht einfach ein Brocken im Meer, sondern ein Teil des britischen Überseegebiets, mit britischen bürgern die Steuern zahlen usw.

Wenn ein fremdes Land einfällt, sind wir gezwungen unsere Bürger und Ihr Land zhu schützen.

Ich war vor 4 monaten in Falkland besuchen, die bürger dort fühlen sich auch heute als teil vom britischem Volk.


Bin in GB aufgewachsen und kann dieses WIR gefühl nür bestätigen.
Vermisse ich hier manchmal. Traurig
Tolles Land und tolle Einwohner.

Martin.
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British_soldier
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BeitragBeitrags-Nr.: 173947 | Verfasst am: 22.07.2009 - 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Frage an die Deutschen


Was findet ihr wem gehören die Falkandinseln?
( tipp: ein ngländer hat ihn als ersten Mensche entdeckt)

War der englische Angiff gerechtfertigt?



In England bekomme ich nur Pro Anglo Meinungen
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 173952 | Verfasst am: 23.07.2009 - 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

British_soldier hat Folgendes geschrieben:

Was findet ihr wem gehören die Falkandinseln?
( tipp: ein ngländer hat ihn als ersten Mensche entdeckt)


Das ist leider falsch. Der Italiener Amérigo Vespucci hat sie 1502 als erster gesichtet.
1520 sichtete sie der Portugiese Esteban Gomes und nannte sie San Antón-Inseln.
Dann kamen die ersten Engländer, John Davis (1592) der sie Davis Inseln nannte und der Engländer John Strong(1690), von dem sie ihren heutigen Namen, Falkland Inseln, haben. 1764 entsteht die erste französische Siedlung auf Ostfalkland (Port Saint Louis), die Franzosen nennen die Inseln "Les Nouvelles Malouines". Die erste englische Siedlung auf Westfalkland, Port Egmont, entsteht 1766. 1770 räumen die Spanier Port Egmont und die Engländer ziehen sich bis 1774 ganz zurück. 1811 verlassen auch die spanier die inseln. 1820 beansprucht Argentinien die Inseln als Erbe Spaniens. Die Engländer besetzen daraufhin 1833 entgegen massiver argentinischer Proteste die Inseln, 1837 wird die Kolonialverwaltung gegründet.

Die Bürger der Falklands entscheiden sich in 1960igern aufgrund einer UN Resolution für Großbritanien.

Damit ist alles entschieden. Die Inseln gehören zur Insel. Grins


British_soldier hat Folgendes geschrieben:

War der englische Angiff gerechtfertigt?


1976 installieren die Argentinier auf den Sandwich Inseln eine kleine Garnision, die 1978 von den Briten entdeckt wird. Seit dem versucht Großbritanien eine Lösung auf diplomatischen Wege. Warun also plötzlich diese politische und militärische Eskalation?

Wie immer ganz einfach, Politik! Grins
Im Juni 1983 standen die britischen Unterhauswahlen an und ihre Umfragewerte waren im Keller. Die Arbeitslosenquote in England erreichte die Spitze von drei Millionen (ca. 12,5 %) 1983. Sie hatte begonnen den Einfluß der Gewerkschaften und des Staates auf die wirtschaft in England einzudämmen. Dadurch stand ihre Wiederwahl auf dem Spiel.

Von daher muss ich sagen: Nein, der Angriff war nicht gerechtfertigt..
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 173953 | Verfasst am: 23.07.2009 - 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

Welchen Angriff meinst du, den britischen oder den argentinischen?

Die Junta hat in Argentinien kurzzeitig ihre Spitze erreicht. Hätte ja auch klappen können, wenn die Briten nicht so entschlossen und die USA und Frankreich so zögerlich reagiert hätten. So kam es zu keiner politischen Lösung, sondern zu einer mi.itärischen.
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