Die KGr. Nicolussi-Leck 1945
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 114976 | Verfasst am: 12.02.2007 - 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Da hier mal die Frage nach dem Aussehen der ursprünglichen Allerbrücke zwsichen Wienhausen und Oppershausen auftauchte hier ein Bild von der Brücke von 1936 , Quelle ist ein alter Kalender mit alten Ortsansichten von Wienhausen :

http://i12.tinypic.com/2moo9bb.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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elyboy2322
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BeitragBeitrags-Nr.: 129622 | Verfasst am: 11.09.2007 - 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo !
Ich bin neu hier aber mich interessiert diese Geschichte und habe ein paar Fragen !

1. Der eine überlebende Sturm-Panzer der die Sperre der Amerikaner in Hohne durchbrochen hat wurde also nie gefunden ?

2. Was ist mit den 20 Amerikanischen Panzern passiert ?
Wurde einer bei dem Gefecht mit den Deutschen tödlich getroffen ?

3. Wo genau waren sie in Hohne Stationiert ?

4. Wurden alle der Deutschen Panzer in der Gruppe von Karl Luccali.... ??
Ich hab seinen Namen vergessen - von diesem Komandanten eben kaputt gemacht ?

5. Gab es in Müden und Umgebung weitere Kampfhandlungen oder Bunker ?

Gruß elyboy2322
Danke schonmal für eventuelle Antworten, ich wohne nähmlich hier in der gegend
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 129623 | Verfasst am: 11.09.2007 - 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sage er erstmal von wo er genau kommt (von mir aus per PN) Zwinkern

Herzlich Wilkommen Winken

Cu

Jan-Hendrik
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elyboy2322
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BeitragBeitrags-Nr.: 129628 | Verfasst am: 11.09.2007 - 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich komme aus Müden !

Und danke für die Begrüßung
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 129631 | Verfasst am: 11.09.2007 - 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Bei euch war schon damals tote Hose (wie heut auch Zunge rausstrecken ), Onkel Nico war da bloß auf der Suche nach Fressalien, mehr nich..ansonsten sollten wer uns mal per Telefon in Kontakt setzen, ich bin ja net sooo weit vom Zonenrandgebiet entfernt Grins

Winken

Jan-Hendrik
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elyboy2322
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BeitragBeitrags-Nr.: 129728 | Verfasst am: 13.09.2007 - 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Aaaach wem sagst du das ? Lachen
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 133679 | Verfasst am: 21.11.2007 - 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Aus unserem heutigem Flotwedler Gemeindeblatt:

http://i7.tinypic.com/8avqrdj.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 144917 | Verfasst am: 05.04.2008 - 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens war Nico nicht nur Chef des Abholkommandos zum Zeitpunkt seines Abrückens ins Heimatgebiet, sondern auch Chef der I.Abtl. des SS-PzRgt.5!

Der entsprechende Beitrag von John P. Moore mit dem Dokument hierzu

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 03.09.2008 - 20:12, insgesamt einmal bearbeitet
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alex_d_76
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BeitragBeitrags-Nr.: 147486 | Verfasst am: 13.05.2008 - 21:57    Titel: Zuweisung von Panzern und Gerät Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich möchte mal etwas ausholen und auf den ersten Beitrag im hiesigen Thread verweisen. In dem verlinkten Artikel von Maik Fuchs ist zu lesen:

"Am Morgen des 08.April erfuhr Nicolussi-Leck von einem Arbeiter der Hanomag, dass sich noch einige mehr oder weniger einsatzbereite Panzerfahrzeuge auf dem Gelände der Fabrik befänden. Der Hauptsturmführer schickte sofort einige Panzerfahrer aus seiner Kampfgruppe mit dem Arbeiter zum Firmengelände, wo sie auch tatsächlich 7 Jagdpanther und einen Bergepanther fanden."

Das hört sich mehr nach einer ungeplanten Aktion an. Tatsächlich wurden Panzer aber zu diesem Zeitpunkt noch den Einheiten zugeteilt.

Dazu aus Spielberger, Schwere Jagdpanzer: "10.04.1945: Anruf Oberstleutnant Rudolph, 10.04.1945, 02:45 Uhr, aus Braunschweig, Wehrmachts-Kommandantur:
Für s.Pz.Jg.Abt.655 sind am 09.04.1945, 07:30 Uhr, 10 Jagdpanther und 1 Bergepanther im E.-Transport mit voller Kampfbesatzung, aufmunitioniert und aufgetankt, unter Führung eines Offiziers, nach Soltau abgerollt.
1. Dem von Oberstleutnant Rudolph bei M.N.H. Hannover am 07.04.1945, abends, als Vertreter eingesetzten Hauptmann Köppen (von Panzertruppenschule Bergen) wurde befohlen: Alle bei M.N.H. bis 08.04. freigeschaufelten Pantherwannen nach Braunschweig zu überführen. Im ganzen wurden 2 Jagdpanther-Wannen (ohne Turm mit beschädigtem Motor) nach Wefensleben bei Helmstedt überführt.
Dort zwei Möglichkeiten:
a) diese Wannen als Bergewannen für II./Panzerregiment 130
b) in Helmstedt Verladung Richtung Altengrabow Entscheidung erbeten. Abhängig von Feindlage."

Die Produktion rollte also noch, obwohl Hannover schon fast Frontstadt und völlig zerstört war. Und die fertigen Panzer wurden ordnungsgemäß verteilt.
Oder sehe ich das falsch?
Viele Grüße
Alex
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Andre
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BeitragBeitrags-Nr.: 147490 | Verfasst am: 13.05.2008 - 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die Produktion lief in vielen Bereichen bis zum Schluß! Hinten wurden die fertigen Panzer, die Munition oder die Granaten ausgeliefert und vorne klopfte schon der Feind an das Fabriktor!
Nur koordinierte und kommunizierte es kaum noch jemand richtig. Die vorbeiziehende Ari-Einheit klagte über Mun.-Mangel und in der benachbarten MunA oder einer ähnlichen Einrichtung lagen noch Mengen an passenden Granaten.

Gruß
Andre
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 158426 | Verfasst am: 03.09.2008 - 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

Karl Nicolussi-Leck ist im Alter von 91 Jahren verstorben!

Mehr dazu

Siehe dazu auch den Thread in der Personensektion

Winken

Jan-Hendrik
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 164110 | Verfasst am: 06.12.2008 - 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

in der neuesten Ausgabe von "Der Freiwillige" ist auch etwas zu Nicolussi-Leck:

Zitat:
Einer der bekanntesten Panzerführer in der 5. SS-Panzer-Division „Wiking“, Ritterkreuzträger SS-Hauptsturmführer Karl Nicolussi-Leck ist in seiner Heimat Südtirol verstorben.
Karl Nicolussi-Leck wurde am 14. März 1917 in Pfatten bei Bozen in Südtirol geboren. Nach Ablegung des Abiturs begann er ein Studium der Staatswissenschaften. Gleichzeitig engagierte er sich von Kindeszeiten an in der Volkstumsarbeit für seine Südtiroler und wurde schon 1936 Organisationsleiter der NSDAP in Südtirol. Am 10. April 1940 meldete er sich zur Waffen-SS und gehörte 1940 dem Regiment „Der Führer“ an.
Von November 1941 bis 1942 besuchte er einen Reserveführerlehrgang an der SS-Junkerschule Bad Tölz und wurde am 20. April 1942 SS-Untersturmführer.
Mit Aufstellung der SS-Panzerabteilung „Wiking“ gehörte er ab 1. März 1942 zu dieser und ist damit einer der dienstältesten Panzerführer der Truppe überhaupt. Als 1943 die Pantherabteilung aufgestellt wurde, übernahm „Nico“, wie er von seinen Männern gerufen wurde, am 1. April 1943 die Führung der 8. Kompanie, seit 9. November 1943 als SS-Obersturmführer.
Nach dem gelungenen Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy erhielt die 5. SS-Panzerdivision „Wiking“ den Auftrag, den festen Platz Kowel gegen starke sowjetische Übermacht zu halten. Karl Nicolussi-Leck durchbrach am 29. März 1944 die sowjetischen Stellungen acht Kilometer westlich Kowel und brach bis Czerkasy durch. Aus eigenem Entschluss und sich des Risikos wohl bewusst, brach er morgens um 4.15 Uhr mit seinen Panthern auf den Bahngleisen fahrend in die eingeschlossene Stadt Kowel auf. Mit sieben Panthern durchstieß er den Einschließungsring und vereinte sich mit den in Kowel haltenden Verteidigern seiner eigenen Division. An diesen Kampftagen schoss Nicolussi-Leck 17 sowjetische Panzer ab.
Dadurch führte er der Verteidigung der Stadt eine fühlbare Verstärkung an Panzerkraft zu, was dazu führte, dass die Stadt Kowel weitere acht tage bis zum Eintreffen von weiteren Verstärkungen, die den Kessel dann endgültig entsetzten, halten konnten. Über 2.000 Verwundeten blieb dadurch das Leben erhalten.
Am 1. April 1944 wurde der Südtiroler zum Ritterkreuz vorgeschlagen, was ihm am 9. April 1944 als SS-Obersturmführer und Führer der 8./ SS-Pz.Rgt. 5 „Wiking“ verliehen wurde.
Auch bei den Großkämpfen des Sommers 1944 war Karl Nicolussi-Leck mit seinen Panthern erfolgreich. Am 7. Juli 1944 schoss er bei Kruhel sieben T34 und elf PAK ab. Am 5. August 1944 führte Karl Nicolussi-Leck neben seiner Pantherkompanie auch Teile des eigenen SPW-Bataillons. Im Nebel und bei Regen stieß er bei Michalow auf eine sowjetische Pak-Front. Durch seinen weiteren Vorstoß konnten vorübergehend eingeschlossene Truppen ostwärts des Brückenkopfes Warschau befreit werden. Am 18. August 1944 wurde er verwundet, konnte aber bald wieder zur Abteilung zurückkehren.
Am 13. Oktober 1944 bewährte sich der Südtiroler erneut im Einsatz an der bedrohten Frontstelle bei Wieliczew.
Am 30. Januar 1945 wurde Nico zum SS-Hauptsturmführer d.R. Befördert und er mit der Führung der I. Abteilung des SS-Pz.Rgt. „Wiking“ beauftragt. Am 10. März 1945 erfolgt die Verleihung des Deutschen Kreuz in Gold.
1945 wurden zwei Abholkommandos ins Reich in Marsch gesetzt, um dringend benötigte neue Panzer abzuholen und zur Division zu bringen. Eines führte Ritterkreuzträger Senghaus, das andere SS-Hauptsturmführer Nicolussi-Leck.
U.a. Übernahm er sieben Jagdpanther in Hannover und ging mit dieser Kampfgruppe in den letzten Einsatz zu Reichsverteidigung, Auch der einzige Finne, der das Deutsche Kreuz in Gold trug, SS-Obersturmführer Ola Olin, gehörte dazu.
Auch nach dem Krieg blieb Nicolussi-Leck in seiner Heimat Südtirol ein bekannter Mann, er war Techniker, Kunsmäzen und Philosoph. Die Gründung der Fachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana ist u.a. ihm zu verdanken. Nicolussi-Leck war Mitbegründer und 35 Jahre lang Präsident des Südtiroler Bildungszentrum (SBZ). Das SBZ hat unter ihm auch viel für die deutsche Sprache und deren Gebrauch in Südtirol getan, u.a. Durch die Organisation von Kursen zur Vorbereitung auf die Anwaltsprüfung in deutsche Sprache. 2006 wurde er zum Ehrenpräsidenten des SBZ ernannt. Außerdem war er lange Jahre Präsident des Hochschulrates. Karl Nicolussi-Leck war der Initiator für das Italienische Rechtsstudium an der Universität Innsbruck. Seinen Kameraden aus der Kriegszeit blieb er stets eng verbunden, viele besuchten ihn in seiner Südtiroler Heimat.


Winken

Gruß
Tobias
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Reiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 164111 | Verfasst am: 06.12.2008 - 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Tobias Lachen

Horrido!

Nicole
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 164189 | Verfasst am: 07.12.2008 - 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Immer wieder gerne! Zwinkern

Winken

Gruß
Tobias
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STURMBOCK
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BeitragBeitrags-Nr.: 174781 | Verfasst am: 18.08.2009 - 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Schluss,was kann man sagen über der Spielbergers Sage ?
Was hat er genau getan ?
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