Rüstung im Deutschen Reich...
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 24603 | Verfasst am: 11.08.2004 - 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Und , zum letzten mal , die Aufforderung , entsprechendes im passenden Thread auszuführen ...

Jan-Hendrik
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Parabellum
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BeitragBeitrags-Nr.: 24604 | Verfasst am: 11.08.2004 - 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

MPM hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Hmm glaube nicht, anscheinend hat "MPM" es eingesehen das es konkrete Angriffsplanungen gab....


Das habe ich doch auch nie bestritten.

Die CssR war aber auf jeden Fall im Zerfall begriffen, und auch Abgesandte der Slowakei baten Deutschland um Hilfe..etc. So einfach ist die Geschichte also nicht, so wie alles in der Politik. Lachen


Naja naja naja.

Andererseits drohte Göring dem tschechischen Präsident Hacha, Prag vollständig aus der Luft zu zerstören, wenn man den Deutschen nicht Böhmen und Mähren überließe.
Jeder Wiederstand auf dem Boden würde gebrochen werden und die Gebiete notfalls mit Gewalt besetzt.


@ Jan-Hendrik

Sorry, hab deinen Post erst gelesen als mein Text schon stand. Falls noch mehr geäußert werden muss werde ich es im entsprechenden Thread tuen.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 24605 | Verfasst am: 11.08.2004 - 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bitte darum !

Jan-Hendrik
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Knut Knudsen
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BeitragBeitrags-Nr.: 24613 | Verfasst am: 11.08.2004 - 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

mal so als frage, wart ihr mit der deutschen rüstungsproduktion zufrieden, das heißt die produtionsvielfalt und die forschung....

oder hättet ihr da was grundlegend anders gemacht?
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Parabellum
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BeitragBeitrags-Nr.: 24615 | Verfasst am: 11.08.2004 - 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die Rüstungsproduktion lief erst 1944 auf vollen Touren. Vorher lief sie sozusagen auf Sparflamme.
Fatal hat sich das während der Luftschlacht um England ausgewirkt.
England produzierte monatlich ca. 500 Jäger , die auch unter deutschen Bombardements nicht weniger wurde.
Deutschland hatte in denselben Monaten folgende Produktionszahlen seines Hauptjägers, der Me 109 :

Juni 1940 : 164

Juli : 220

August : 173

September : 218

Nach dem Frankreichfeldzug ließ ohnehin der Ausstoß an Kriegsgerät nach. Das lag daran das man nicht damit rechnete, daß Hitler gegen die Sowjetunion führen will.

Erst durch die Zwangsarbeiter und die Ausrufung des totalen Krieges stieg die Rüstung an und erreichte wie schon genannt 1944 seinen Höhepunkt.

z.B. wurde 1944 monatlich im Schnitt 1000 Jäger produziert.
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PsYcho
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BeitragBeitrags-Nr.: 24621 | Verfasst am: 11.08.2004 - 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Knut Knudsen hat Folgendes geschrieben:
mal so als frage, wart ihr mit der deutschen rüstungsproduktion zufrieden, das heißt die produtionsvielfalt und die forschung....

oder hättet ihr da was grundlegend anders gemacht?


Man hat zuviel scheisse erforscht und zuviel scheisse gebaut.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 24622 | Verfasst am: 11.08.2004 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr differenziert & begründet ausgedrückt ....

Jan-Hendrik
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PsYcho
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BeitragBeitrags-Nr.: 24624 | Verfasst am: 11.08.2004 - 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Sehr differenziert & begründet ausgedrückt ....

Jan-Hendrik


Das war schon immer meine spezialität.

BTW:
gesamte V Reihe -> schrott
Maus, Löwe, Ratte -> schrott
New York Bomber -> schrott
Könnte das noch weiter ausformulieren, aber ich denke das ist differenziert genug.

Ich finde es erstaunlich das die deutschen Ing. Zeit gefunden haben um so einen Schwachsinn zu produzieren. Anstatt sich auf realitätsnahe Dinge zu konzentrieren.


Zuletzt bearbeitet von PsYcho am 11.08.2004 - 19:03, insgesamt 2-mal bearbeitet
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uziel
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BeitragBeitrags-Nr.: 25399 | Verfasst am: 15.08.2004 - 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
strategische bomberwaffe gehabt


Der strategische Wert eines solchen Bombers ist mehr als zu bezweifeln.
Ohne einen Geleitschutz hat diese Waffe doch keinen echten militärischen,höchstens am Anfang psychologischen Wert ;).
Spätestens wenn die ersten Abfangjäger dem Bomber entgegenfliegen ,müsste man solche Operationen unterlassen.Abgesehen davon scheint jeder in diesem Forum zu glauben der Bombenkrieg hat die Deutschen "abgehärtet" und ihren Kriegswillen gestärkt,warum hätte das bei den USA anders sein sollen ?[/quote]
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 25424 | Verfasst am: 16.08.2004 - 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

ganz abgesehen davon dass man viele hunderte strategische bomber braucht um spürbaren Erfolg zu erzielen.
Also die Produltion von mindestens 200 strategische Bomber monatlich und wohl genauso vieler Jäger mit großer Reichweite.....Nie hätten die Deutschen es sich leisten können.
Die Amis mit ihrer Massenproduktion der Luftfestungen waren die einzigen die das bewirstelligen konnten.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 25428 | Verfasst am: 16.08.2004 - 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nur die Amis, quatsch! Die damalige Sowjetunion genauso! Und England würd ich auch noch dazu zählen (Kolonien), sllerdings waren die U-Boot gefährtet!
Aber der Punkt ist doch, das die US-Amerikaner (es heißt ja eigendlich nicht Amerikaner-Amerika ist nen Kontinent! Will ich nur mal gesagt haben... Lachen ) trotz ihrer abertausenden Bombern es nicht geschaft haben, die deutsche Rüstung auch nur ein bischen zu stören! Wenn jemand die Rüstzahlen offenlegt, zeigt das, das die Rüstung im Jahre 1944 den höchstand fanden, das Jahr mit den meisten bombardenmants!
EDIT: UNd die US-Amis haben am anfang auch keine Begleitschutz in Form von Jägern gehabt! Die gabs erst 1944! (Glaub ich)


MfG

Jörg-Seb.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 25437 | Verfasst am: 16.08.2004 - 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Im Deutschen Reich intensivierten sich ab 1940 die schon vor dem Krieg zur "nationalen Aufgabe" deklarierten Materialsammlungen. Die NS-Volkswohlfahrt, die Hitler-Jugend und Schulen sammelten Alt- und Rohstoffe. Ab April 1940 riefen die Behörden regelmäßig zu "Metallspenden" für die Rüstungsbetriebe auf. Trotz der Einführung von Lebensmittelkarten und Zuschlägen auf Genußmittel sollte der deutschen Bevölkerung im Krieg eine "Normalität" des Alltagslebens aufrechterhalten werden. Eine totale kriegswirtschaftliche Mobilisierung blieb bis 1943 aus und das Arbeitskräftepotential der Frauen nahezu unberührt. Die dadurch entstandenen ökonomischen Engpässe konnten zunächst durch die Ausbeutung der besetzten Ostgebiete und die Zwangsrekrutierung ihrer Bevölkerung für den Arbeitseinsatz in Deutschland entschärft werden. Besonders im Krieg gegen die Sowjetunion rechneten das NS-Regime und die deutsche Industrie mit reicher Beute an Rohstoffen und Nahrungsmitteln zur Herstellung einer autarken "Großraumwirtschaft" in Kontinentaleuropa unter deutscher Führung.
Also blieb devinitiv die totale Rüstung bis 1943 aus. Und da war es bereits zu spät...

Wusstet ihr: Zwischen 1939 und 1944 reduzierte sich die Getreideernte von rund 24 auf 18 Millionen Tonnen. Im gleichen Zeitraum sank die Kartoffelernte vor allem aufgrund des Einsatzes biologischer Waffen durch die Alliierten - unter anderem in Form des Kartoffelkäfers - von etwa 51 auf 38 Millionen Tonnen.
Ich wusste es nicht...


MfG

Jörg-Seb.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 25439 | Verfasst am: 16.08.2004 - 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die Maßnahmen des totalen Krieges:

Die Mobilisierung des deutschen Volkes für den totalen Krieg hatte drei Elemente: Freisetzung zusätzlicher Kräfte für die Front, Verstärkung der Rüstungsanstrengungen und Gleichschaltung des Volkswillens. Bereits Anfang 1943 wurde der Personenkreis, der zum Militärdienst herangezogen werden konnte, erheblich erweitert. Verpflichtet werden konnten jetzt Männer zwischen 16 und 65, Frauen zwischen 17 und 45. Frauen waren dabei nicht im direkten Waffendienst, übernahmen aber kriegswichtige Aufgaben unter anderem im Funkwesen und dem Sanitätsbereich. Die Befreiungen vom Militärdienst – die sogenannten uk-Stellungen – wurden verringert. Die Arbeitspflicht wurde für nahezu alle Bevölkerungsteile erheblich ausgeweitet. Die wöchentliche Arbeitszeit steigerte sich teilweise bis auf 70 Stunden.

Organisatorische Maßnahmen und zentrale Planung erhöhten zugleich die Produktivität der Rüstungsbetriebe. Nicht kriegswichtige Wirtschaftszweige wurden dagegen reduziert. So konnte die Waffenproduktion bereits seit Ende 1942 deutlich gesteigert werden. Die Produktion allein von Panzern wurde zwischen 1942 und 1944 verfünffacht. Wesentlichen Anteil daran hatte Albert Speer, der seit Februar 1942 als „Reichsminister für Bewaffnung und Munition“, ab September 1943 als „Reichsminister für Rüstung die gesamte Kriegswirtschaft koordinierte. Möglich wurden diese Steigerungen aber vor allem durch die Ausbeutung von Zwangsarbeitern, die aus den besetzten Gebieten deportiert wurden. Verantwortlich für deren Organisation war vor allem Fritz Sauckel, „Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz“. Bis Ende 1944 stieg die Zahl der Zwangsarbeiter auf rund 7,5 Millionen. Das waren 20% aller in der deutschen Wirtschaft Beschäftigten.
Quelle: http://www.wk-2.de

MfG

Jörg-Seb.
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BeitragBeitrags-Nr.: 25440 | Verfasst am: 16.08.2004 - 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nur die Amis, quatsch! Die damalige Sowjetunion genauso! Und England würd ich auch noch dazu zählen (Kolonien), sllerdings waren die U-Boot gefährtet!


ne, in dem Maße wie es passiert ist waren nur die Amis dazu in der Lage.
Und die Engländer hatten massive amerikanische Hilfe.
Was die Leiszung angeht so wissen wir nicht wie hoch der Rüstungsausstoß ohne die die Bomberangriffe wäre und ohne der wahnsinnig teueren Bunkeranlagen für die Industrie und ohne zig Tausenden Luftabwehrgeschütze. Und wenn man sich erst vor AUgen führt wie oft die Wehrmacht die neueste Technik zu spät bekommen hat weil die Bomber die gerade erst erbauten Produktionsstäte gleich zerstört haben! ( natürlich mit der Hilfe des Geheimdienstes).

Hier wurden doch ein Bomber kostet ein Vielfaches von einem Jäger oder Stuka. Ja die Deutschen hätten sich wohl eine große Bomberflote leisten können, dann müßten sie aber T34 mit Handgranaten und Gewehren bekämpfen.

Also eine strategische Bomberflotte wie Allierten sie hatten war nicht drin, paar Staffel der Hochleistungsflotte für Präzisionsangriffe wären aber nicht schlecht.
Viel mehr ERfolg als strategische Bomber hätten große Flugzeuge für Marine gebracht um die Atlantikverbindung zwischen USA und den Sowjets zu blockieren.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 57050 | Verfasst am: 21.04.2005 - 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Mal eine Frage: Was wäre passiert, hätte man den Totalen Kriegseinsatz schon 1939 oder 1940 von statten gebracht?
Wieso hat man ihn erst so spät eröffnet? Wegen der öffentlichen Meinung im Dritten Reich, um dem Volk "nichts" vom Krieg merken zu lassen (sprich, Einschränkungen im Leben)

Gruß

Jörg
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