Uranmunition in WW2
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 25248 | Verfasst am: 15.08.2004 - 10:24    Titel: Uranmunition in WW2 Antworten mit Zitat

hm, hab im Internet "Errinerungen" von Albert Speer gelesen und da steht dass im Sommer 1943 den Deutschen die Wolfram Quellen auf Portugal nicht mehr zur Verfügung standen. Gleichzeitig gaben die Deutsche Atombombe auf und stellten der Industrie 1200 Tonen Uran zur Verfügung.
Als Ersatz für Wolfram.

Ich meine Wolfram wurde ja hauptsächlich für die Geschosse verwendet und 1200 Tonnen Uran würden doch eine eine Menge Munition mit Urankern bedeuten.

Kann zu dem Thema jemand etwas sagen?


Zuletzt bearbeitet von Kosmos am 15.08.2004 - 16:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 25273 | Verfasst am: 15.08.2004 - 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ein glück,das das nicht Passiert ist,sonst würde es ja wieder heutzutage heißen,noch ne "Deutsche Vernichtungswaffe"!!!!! Meine Meinung
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uziel
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BeitragBeitrags-Nr.: 25391 | Verfasst am: 15.08.2004 - 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kann zu dem Thema jemand etwas sagen?


Zum einen könnte es daran liegen,dass für Uran-Munition , abgereichertes Uran (DU) benutzt wird,welches als Abfallprodukt bei der Anreicherung natürlichen Urans für Kernreaktoren und Kernwaffen entsteht.

Wenn die Deutschen zu diesem Zeitpunkt in der Lage gewesen wären,solche Massen an Uran anzureichern,hätten Sie auch gleich die Atombombe bauen können Zwinkern.

Hätten sie natürliches Uran für die Munition benutzt,dessen Verwendungsfähigkeit Ich erstmal auschliesse,wäre die massenhafte Verstrahlung der eigenen Industriearbeiter,und Soldaten wahrscheinlich garantiert gewesen.

Daher war man wahrscheinlich Dagegen
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 25416 | Verfasst am: 16.08.2004 - 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

das hat mich auch verwirrt aber es stand so im Auszug owohl es stand nichts ob Uran auch tatsächlich verwendet wurde.
Was Arbeiter angeht so hätten die Nazis die Arbeiter finden können.......
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uziel
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BeitragBeitrags-Nr.: 25418 | Verfasst am: 16.08.2004 - 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
das hat mich auch verwirrt aber es stand so im Auszug owohl es stand nichts ob Uran auch tatsächlich verwendet wurde.
Was Arbeiter angeht so hätten die Nazis die Arbeiter finden können......


Gut,sagen wir mal die Produktion wäre nur in den Händen von Zwangsarbeitern gelegt.Bleibt immer noch das Problem das deutsche Landser die Munition in ihrer nähe Lagern und verschiessen müssen Zwinkern
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Ta152
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BeitragBeitrags-Nr.: 44171 | Verfasst am: 30.12.2004 - 11:30    Titel: Re: Uranmunition in WW2 Antworten mit Zitat

Kosmos hat Folgendes geschrieben:
hm, hab im Internet "Errinerungen" von Albert Speer gelesen und da steht dass im Sommer 1943 den Deutschen die Wolfram Quellen auf Portugal nicht mehr zur Verfügung standen. Gleichzeitig gaben die Deutsche Atombombe auf und stellten der Industrie 1200 Tonen Uran zur Verfügung.
Als Ersatz für Wolfram.

Ich meine Wolfram wurde ja hauptsächlich für die Geschosse verwendet und 1200 Tonnen Uran würden doch eine eine Menge Munition mit Urankern bedeuten.

Kann zu dem Thema jemand etwas sagen?


Wolfram wurde hauptsächlich für Werkzeugmaschinen verwendet, nicht für Munition.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 44172 | Verfasst am: 30.12.2004 - 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich Willkommen , Kamerad !

Schön , so ein kompetentes Neumitglied begrüßen zu dürfen !

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 44176 | Verfasst am: 30.12.2004 - 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

In einen Buch hab ich gelehsen, das Deutschland Anfang 45 versucht
haben sollte mit einem U-Boot über 500kg Uran, eine zerlegte ME 262 und eine V2 nach Japan zu bringen.Das U-Boot wurde jedoch auf dem Weg dorthin von amerikan. Zerstörern beschädigt so dass es auftauchen musste und die Amis es dan gerade noch schaften die Sprengsätze zu entschärfen, um es dann abzuschleppen.
Das Uran aus dem U-Boot wurde dann mit für den Bau von Trinity verwendet.
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Ta152
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BeitragBeitrags-Nr.: 44183 | Verfasst am: 30.12.2004 - 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn daran was drann war, dann wurde das Uran für Fat-Man verwendet, nicht für Trinity. (Ich glaube nicht daran das das erbeuter Uran schon im 2. WK verwendet wurde)

@Jan-Hendrik: Danke, mein Urlaub fängt morgen an, da muß man ja was zu tun haben Cool
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 44185 | Verfasst am: 30.12.2004 - 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Das Ureanboot war U-234, ein Boot von Typ X.B.

Das boot wurde nicht beschädigt, einige Tage nach der Kapitulation hat die Besatzung sich ergeben.

Mfg
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 44221 | Verfasst am: 30.12.2004 - 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Waren nicht auch 2 Japanische Offiziere an Bord, die sich selbst umgebracht haben als sich die deutsche Besatzung ergeben hat ?
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 44225 | Verfasst am: 30.12.2004 - 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Japp , die haben den Selbstmord der Gefangenschaft vorgezogen .


Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 44233 | Verfasst am: 30.12.2004 - 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

@Huszar
Dann hab ich da woll etwas verwechselt Rot werden Winken
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 44246 | Verfasst am: 30.12.2004 - 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liest mal dazu:

Wolfgang Hirschfeld: Feindfahrten
War Funker auf Torpedoträger U-109, dann auf U-234

MfG

Alex
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BeitragBeitrags-Nr.: 44308 | Verfasst am: 31.12.2004 - 04:48    Titel: Antworten mit Zitat

1.) Wenn Uran eingesetzt worden wäre müsste man das ja auf den Schlachtfeldern messen können heute?

2.) Man muss ja nicht ab- oder anreichern, es geht auch mit Natururan.
Eine Schweinerei ist es umweltmässig sowieso, mit nicht abgereichertem Uran aber umsomehr da es dann wirklich strahlt.

Schutti
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