Entwicklung und Einsatz japanischer Panzer - bis 1945
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Japanischer-Kaz
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BeitragBeitrags-Nr.: 180524 | Verfasst am: 22.01.2010 - 18:37    Titel: Truk Atoll Antworten mit Zitat

Hallo Marcus Rollene Augen
Wir nennen auch Truk Atoll, aber ich habe den neuen Name mit Wikipedia auf Deutch kennengelernt.

Echt Gute Nacht

Auch Gute Nacht, Jan-Hendrik Schlafen
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MGH
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BeitragBeitrags-Nr.: 180537 | Verfasst am: 23.01.2010 - 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kazutaka
Hm, bei euch müßte es jetzt irgendwas mit 8uhr in der früh sein, also Guten Morgen Winken (Dafür hat´s bei uns fast ein uhr in der früh und ich sollte schon im Bett sein, muß morgen... ähh... heute arbeiten Traurig )

Vielen Dank für diese super Erklärung, ich werd sie mir rauskopieren und speichern, damit ich immer wieder darauf zurückgreifen kann Gut gemacht!
Jetzt kann ich die Bezeichnungen Japanischer Panzer sehr viel besser verstehen Lachen
Das mit dem Chuu-Atoll war mir gänzlich unbekannt, da selbst in Deutschen Büchern über den Krieg im Pazifik nur der Name Truk-Atoll verwendet wird, jedenfalls in denen, die ich kenne!

Mit freundlichen Grüßen,
Marcus
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 182995 | Verfasst am: 20.03.2010 - 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Beitrag wurde von mir abgeteilt und

ins Modellbauforum

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Winken

Jan-Hendrik
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tom!
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BeitragBeitrags-Nr.: 185592 | Verfasst am: 29.05.2010 - 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Moin.

MGH hat Folgendes geschrieben:
Die leichten japanischen MGs vom Typ 96 und 99 haben jeweils auch nur ein 30 Schuß Magazin!
Beim Typ 97 Panzer-MG liegt es wohl daran, das ein 20 Schuß Magazin besser in die beengten verhältnisse der sehr kleinen japanischen Panzer gepaßt hat.?


Nach allen meinen spärlichen (westlichen) Quellen zu dieser Waffe fasste das Magazin 30 Schuss, obwohl mir die Magazingröße für diese Anzahl zu klein erscheint. Ich glaube daher, dass es tatsächlich nur 20 Schuss waren. Gibt es zu den Panzerwaffen gute japanische Quellen?

Zur Montage wurde das Typ 91 und das Typ 97 Panzer-MG in eine Gabel im Inneren der Kugelblende eingelegt und dann mit einem Schnellverschluss ähnlich wie an einem modernen Fahrrad festgesetzt.

MGH hat Folgendes geschrieben:
@ Kazutaka
War es möglich, den kurzen Anschlagschaft des Typ 97 abzuklappen oder abzumontieren?


Das war nach meinen Quellen nicht vorgesehen. Japanische Panzermänner sollten mit dem MG kurze, gezielte Schussfolgen abgeben. Dazu war ein fester Anschlag nötig.


Japanischer-Kaz hat Folgendes geschrieben:
CHI-NU war damals ein "Geheimkode" , aber kann man einfach vorstellen.
Das war unsinn.?


Laut Taki:

Der Chi-Nu passt in das Benennungsschema, da er erst nach dem Chi-To und Chi-Ri (beide entstammen einer Planung von 1942) 1943 in Auftrag gegeben wurde. Chi-Chi wurde ausgelassen, da es eine beleidigende Bedeutung hat.



Beim Chi-Ri war neben den beiden MG auch eine Typ 100 8 mm MP als Bewaffnung vorgesehen, mit der aus den "Pistolenöffnungen" gefeuert werden sollte.

Gruß
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tom!
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BeitragBeitrags-Nr.: 206058 | Verfasst am: 16.05.2016 - 07:51    Titel: Zum Experimentellen Superschweren Panzer O-I Antworten mit Zitat

Moin.

Derzeit bin ich schwer dabei, meine Website neu aufzustellen und deutlich zu erweitern. Es hat viele interessante neue Informationen und Quellen gegeben, die das ein oder andere Fahrzeug in ein neues Licht rücken. Aktuell ist dies insbesondere der Experimentelle Superschwere Panzer O-I. In Japan wurden umfangreiche Daten und Tagebücher zur Entwicklung des Fahrzeugs in einem Archiv gefunden. Diese ergeben folgendes Bild:

https://msmeeting.files.wordpress.com/2015/12/20151107_0132.jpg

1935 wurde die Entwicklung des Typ 95 schweren Mehrturmpanzers aus mehreren Gründen eingestellt. Neben technischen Problemen war vor allem die Finanzierung das Haupthindernis. Nach den für die Panzertruppe desaströsen Kämpfen um Nomonhan im 1. Halbjahr 1939 wurde auf höchster Ebene jedoch erneut die Entwicklung eines mehrturmigen, schweren Durchbruchspanzers diskutiert. Ziel war es, ein schwer gepanzertes Fahrzeug mit der Fähigkeit, Artilleriefeuer aus Geschützen bis 122 mm Kaliber zu überleben, für die zu erwartenden Kämpfe mit der Sowjetunion um die Mandschurei zu erhalten. Dabei sollten weder Größe noch Gewicht durch Vorgaben beschränkt werden. Anfang 1940 wurde das 4. Technische Entwicklungsbüro sowie Mitsubishi mit der Planung und Entwicklung eines Prototypen beauftragt. Höchste Geheimhaltung wurde befohlen, was einen nur kleinen Planungsstab zur Folge hatte. Zur Tarnung wurde das Fahrzeug unter der Kurzbezeichnung "Mi-To" als Abkürzung für den Hersteller, Mitsubishi, und den Ort der Herstellung, Tokyo, geführt. Aufgrund der Vorgaben wurde direkt ein Gewicht von 100 t projektiert, was alle zur Verfügung stehenden Fahrzeuge und damit auch jede Erfahrung der Ingenieure weit übertraf. Daher musste ein komplett neues Laufwerk entworfen werden. Als Antrieb kamen nur zwei modifizierte Flugzeugmotoren in Frage, da es keine anderen Motoren mit der nötigen Leistung gab. Dies machte wiederum eine umfangreiche Kühlung nötig.

Die Planung sah schließlich ein riesiges Fahrzeug mit über 10 m Länge, 4,8 m Breite und 3,6 m Höhe vor. Der Fahrer saß mittig im Bug und beobachtete die Umgebung durch Winkelspiegel. Links und rechts von ihm war je ein sechseckiger Gefechtsturm mit Typ 1 47 mm Kanone und einem Mann Besatzung zur Panzerabwehr auf dem Bug montiert. In Fahrzeugmitte war auf einem erhöhten Kampfraum ein ebenfalls sechseckiger Turm mit einer Typ 96 15 cm Haubitze und zwei Mann Bedienung gegen Bunker und Feldbefestigungen platziert. Hinter dem Hauptturm waren die beiden Motoren in Längsrichtung eingebaut. Auf dem wiederum abgesenkten Fahrzeugheck war ein weiterer sechseckiger Turm mit Typ 97 7,7 mm MG und einem Mann Besatzung montiert. Bug- und Motorsektion waren zum Splitterschutz durch 2 cm starke Panzerschotts mit je zwei Türen für die Besatzung voneinander getrennt. Als Laufwerk wurde eine deutlich verstärkte Version des Standardlaufwerks mit schweren, vertikal angeordneten Spiralfedern verwendet. Insgesamt kamen je Seite zwei Paare mit je zwei Laufradpaaren, also insgesamt 8 Laufräder, zum Einsatz. Ein vorderes Leitrad, das hintere Antriebsrad und mehrere Stützrollen vervollständigten das Fahrwerk. Das Getriebe im Heck reichte von den Motoren bis unterhalb des Heckturms. Es basierte auf dem des Typ 97 Mittleren Panzers, war jedoch aufgrund des anzutreibenden Gewichts deutlich massiver ausgelegt. Die Panzerung von Bug und Heck sowie der Türme lag bei 7,5 cm, sollte aber vor dem Einsatz standardmäßig durch aufzuschraubende Panzerplatten auf 15 cm angehoben werden. Die Seitenpanzerung sollte durch 35 mm Panzerplatten, die auch das Laufwerk schützten, auf 11 cm angehoben werden. Zum Erleichtern des Einsteigens waren auf der Seitenpanzerung Leiterstufen montiert. Bug- und Heckpanzerung sowie die frontale und hintere Panzerung des zentralen Aufbaus waren angewinkelt. Das Dach war mit 5 cm starken Platten, der Boden mit 3 cm Stahlplatten geschützt. Die Bewaffnung wurde modifiziert mit verstärkten Rohren und stärkerem Panzerschutz für die aus den Türmen ragenden Bereiche der Rücklaufmechanismen. Das Gefechtsgewicht sollte insgesamt bei etwa 150 t liegen, womit eine Straßengeschwindigkeit von 29 km/h erreicht werden sollte.

Am 14.04.1941 begann der Bau des Prototypen, zunächst nur mit der Basispanzerung. Geplant war, das Fahrzeug innerhalb von drei Monaten fertig zu stellen. Aufgrund der massiven Bauweise waren die vorgesehenen Rohstoffe jedoch teilweise bereits nach einem Monat verbraucht. Zudem machte die Motorkühlung Probleme. Daher wurde der Bau zunächst gestoppt. Erst Anfang Januar 1942 waren ausreichend Materialien vorhanden und die Kühlungsprobleme gelöst, so dass der Bau weitergehen konnte. Am 08.02.1942 war der Prototyp bis auf den Hauptturm fertig und wurde für erste Fahrtests vorbereitet. Das Gewicht lag zu dieser Zeit bei 96 t. Im Juni 1943 war der Prototyp schließlich komplett und die technischen Basistests abgeschlossen, so dass er der Armeeführung vorgestellt wurde. Umgehend erfolgte die offizielle Einführung als "experimenteller überschwerer Panzer O-I" (O-I = Abkürzung für überschwerer Panzer, erste Version). Die Truppenerprobung sollte ab August im Sagami Armeearsenal stattfinden. Dazu wurde das Fahrzeug, wie auch für den Transport vorgesehen, demontiert und die Einzelteile nachts dorthin transportiert. Ab 01.08. konnte die Erprobung beginnen. Bereits bei ersten Feldversuchen im Gelände sackte das Fahrzeug jedoch in den Boden ein und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Nachdem es herausgezogen worden war, wurden weitere Tests zunächst auf Beton fortgeführt. Aufgrund von Beschädigungen musste das Testprogramm für das Laufwerk jedoch abgebrochen werden. Bezüglich Panzerung, Beweglichkeit und Handhabung hat der O-I anscheinend doch überzeugt, da weitere Tests nach Reparaturen angeordnet wurden. Das weitere Schicksal des Prototypen ist unbekannt.

Daten:
Hersteller: Mitsubishi
gebaute Fahrzeuge: 1
Gewicht: 150 t
Besatzung: 6 Mann
maximale Panzerstärke: 30 mm - 150 mm
Länge: 10100 mm
Breite: 4800 mm
Höhe: 3600 mm
Kettenbreite: 800 mm
watfähig bis: 2000 mm
überschreitet: 4500 mm
Motor: 2 X Typ 98 Mitsubishi 12-zylinder Benzinmotor 
Leistung: 2 X 550 PS
Straßengeschwindigkeit: 29 km/h
Getriebe: 6 Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang
Leistungsgewicht: 7,33 PS/t
Bewaffnung Hauptturm: 1 X Typ 95 150 mm Kanone modifiziert
Bewaffnung Bugtürme: 2 X Typ 1 47 mm Kanone modifiziert
Bewaffnung Heckturm: 1 X Typ 97 7,7 mm MG
Munitionsvorrat:

Gruß

tom! Zwinkern
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tom!
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BeitragBeitrags-Nr.: 208298 | Verfasst am: 19.04.2017 - 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Moin werte Kollegen.

Lang hat es gedauert, aber meine Website ist wieder da. Der Neustart war erfolgreich. Neben der Wiedereingliederung der Bilder wurde auch der Inhalt deutlich erweitert.

Es fehlt natürlich noch immer einiges, aber das wird noch.

http://www.ww2technik.de

Fehler bitte melden, ich werde dann dran arbeiten.

Gruß

tom! Zwinkern
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