TV-Nachtrag für den 30.8.2004
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FXManni
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BeitragBeitrags-Nr.: 28054 | Verfasst am: 30.08.2004 - 20:42    Titel: TV-Nachtrag für den 30.8.2004 Antworten mit Zitat

Hi,

hast aber vergessen das am Montag den 30.08.2004,habe Ich leider auch fast zu spät gesehen das der Film:

Der Fall Gleißwitz MDR 22.50 Anitkriegsfilm

Ende August 1939 bereitet die SS die fingierte Erstürmung des Senders Gleiwitz durch polnische Soldaten vor - sie soll Hitler einen Vorwand für den Angriff auf Polen liefern

Der Krieg ist aus ARD 1.10 Antikriegsfilm

Frankreich, 1944. Sehnsüchtig warten die Bewohner eines kleinen Dorfes auf die Befreiung. Die Halbbrüder Julien (Julien Hubert) und Antoine (Antoine Hubert) machen sich auf eigene Faust auf den Weg nach Lyon, um ihre Mutter zu suchen. Auf ihrer Reise treffen sie den deutschen Deserteur Franz (Richard Bohringer). Zwischen den Jungs und ihm entwickelt sich eine Freundschaft.

aber sonst gut gemacht das TV-Programm.

Mfg FXManni.
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Parabellum
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BeitragBeitrags-Nr.: 28061 | Verfasst am: 30.08.2004 - 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm..der erstere Film würde mich mal interessieren. Aber der läuft zu spät....
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Armin
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BeitragBeitrags-Nr.: 28090 | Verfasst am: 30.08.2004 - 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

@FXManni

Ich weiß auch nicht, warum ab und zu eine Sendung nicht auftaucht ..
Ich werde mich bemühen, dies in Zukunft zu minimieren.

Vielen Dank für Dein Lob


Winken
Jochen
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-QuiN-
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BeitragBeitrags-Nr.: 28104 | Verfasst am: 31.08.2004 - 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab mir gestern den zweiten Film angeschaut und muss sagen, dass er wider Erwarten gut war. Zwar ist der Deutsche zu Beginn unfreundlich und ruppig, aber das ist sehr nachvollziehbar und er wird zunehmend freundlicher und menschlicher zu den beiden Jungen. Hinzuzufügen ist, dass er er kein richtiger Deutscher sondern Elsäßer, also praktisch halber Franzose ist und er aus dem Grund desertiert, dass er den Krieg wie viele andere verloren sieht und nicht noch sein Leben für die Niederlage geben will.
Soweit so gut. Als die drei (und ihr dt. Schäferhund) dann auf dem Weg nach Lyon in ein Dorf kommen, dass wie ausgestorben ist wird es wieder klassisch. Nach dem Essen im Gasthaus gehen die Kinder schlafen und der Deutsche plündert die leeren Häuser.... und findet dann in der Dorfkirche sämtliche Bewohner erschossen vor (von Deutschen natürlich), bereut dann seine Diebstähle an den Toten und wirft vor dem Altar Gott vor wie er so sowas zulassen konnte (bisschen theatralisch).
Naja wie's der Zufall will kommen dann die Amerikaner in die Stadt, finden ihn in der Kirche, und er (in Zivilkleidung) erzählt ihnen direkt (mit feuchten Augen), dass er Deutscher Soldat ist (kein Kommentar).

Was nun kommt? Na klar. Ein gegnerischer Soldat in Zivil gilt sofort zu erschiessen (so waren die Befehle doch damals?). Der Hund kriegt noch einen Genickschuss, weil er einen Ami beißen will, von dem die Kinder aufwachen.
Die sehen dann wie ihr Freund (Ami O-Ton: "Son of a bitch!") an die Wand gestellt wird und trotz ihrer Schreiens und Weinens exekutiert wird.

Hier muss ich sagen, dass mich das echt gewunder hat!!! Amerikaner exekutieren jemand!! Ein Film, der nicht zeigt, dass die Amerikaner die gemütliche Kriegsgefangenschaft erfunden haben, sondern auch gegnerische Soldaten exekutieren und nicht immer nur die Deutschen (nagut das Kriegsverbrechen musste natürlich wie immer sein...).

An dieser Stelle frage ich mich nur, ob dies auch geschichtlich belegt ist, oder ob mal wieder die Dt. für sowas den Kopf hinhalten müssen (neuer Thread wäre zuviel des Guten):

Gab es Herbst 1944 in einem Dorf (auf einem Hügel?) in der Nähe von Lyon ein Massaker, bei dem in der Kirche sämtliche Bewohner erschossen wurden, oder ist das "darstellerische Freiheit" der Autoren?
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BeitragBeitrags-Nr.: 28112 | Verfasst am: 31.08.2004 - 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.krieg-ist-programm.de.vu/
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FXManni
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BeitragBeitrags-Nr.: 28118 | Verfasst am: 31.08.2004 - 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

kann passieren bei so vielen TV-Sendern. Ach ne frage nebenbei was waren das den für Panzer bei den zweiten Film auf ARD am anfang ? sah wie ne Hummel aus mit Mündungsbremse Fragend .

Mfg FXManni
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 28135 | Verfasst am: 31.08.2004 - 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

-QuiN- hat Folgendes geschrieben:
Also ich hab mir gestern den zweiten Film angeschaut und muss sagen, dass er wider Erwarten gut war. Zwar ist der Deutsche zu Beginn unfreundlich und ruppig, aber das ist sehr nachvollziehbar und er wird zunehmend freundlicher und menschlicher zu den beiden Jungen. Hinzuzufügen ist, dass er er kein richtiger Deutscher sondern Elsäßer, also praktisch halber Franzose ist und er aus dem Grund desertiert, dass er den Krieg wie viele andere verloren sieht und nicht noch sein Leben für die Niederlage geben will.
Soweit so gut. Als die drei (und ihr dt. Schäferhund) dann auf dem Weg nach Lyon in ein Dorf kommen, dass wie ausgestorben ist wird es wieder klassisch. Nach dem Essen im Gasthaus gehen die Kinder schlafen und der Deutsche plündert die leeren Häuser.... und findet dann in der Dorfkirche sämtliche Bewohner erschossen vor (von Deutschen natürlich), bereut dann seine Diebstähle an den Toten und wirft vor dem Altar Gott vor wie er so sowas zulassen konnte (bisschen theatralisch).
Naja wie's der Zufall will kommen dann die Amerikaner in die Stadt, finden ihn in der Kirche, und er (in Zivilkleidung) erzählt ihnen direkt (mit feuchten Augen), dass er Deutscher Soldat ist (kein Kommentar).

Was nun kommt? Na klar. Ein gegnerischer Soldat in Zivil gilt sofort zu erschiessen (so waren die Befehle doch damals?). Der Hund kriegt noch einen Genickschuss, weil er einen Ami beißen will, von dem die Kinder aufwachen.
Die sehen dann wie ihr Freund (Ami O-Ton: "Son of a bitch!") an die Wand gestellt wird und trotz ihrer Schreiens und Weinens exekutiert wird.

Hier muss ich sagen, dass mich das echt gewunder hat!!! Amerikaner exekutieren jemand!! Ein Film, der nicht zeigt, dass die Amerikaner die gemütliche Kriegsgefangenschaft erfunden haben, sondern auch gegnerische Soldaten exekutieren und nicht immer nur die Deutschen (nagut das Kriegsverbrechen musste natürlich wie immer sein...).

An dieser Stelle frage ich mich nur, ob dies auch geschichtlich belegt ist, oder ob mal wieder die Dt. für sowas den Kopf hinhalten müssen (neuer Thread wäre zuviel des Guten):

Gab es Herbst 1944 in einem Dorf (auf einem Hügel?) in der Nähe von Lyon ein Massaker, bei dem in der Kirche sämtliche Bewohner erschossen wurden, oder ist das "darstellerische Freiheit" der Autoren?


Also, ich muss sagen, das ich ihn auch recht gut fande, hatte es eigendlich gar nicht gedacht. Nicht so ein "Hero-American"-Film allá Hollywood oder Knopp. Da sieht man gleich, das Deutsche Produktionen (war eine Deutsch/Französische) einfach immer noch die besten bleiben und historisch am genausten. Ausserdem war der Film mal was anderes, nicht so wie in anderen "Antikriegsfilmen" wie "Stoßtrupp Gold" ect. In dem Film wurde mal die Freundschaft über die Feindesgrenze hinaus gezeigt und wie Menschlich der es manchmal zu ging. Wie gesagt, ich fand ihn gut. Hab zwar den Schluss verpasst (bin eingenickt, doch hab ich die Szenen in der Verlassenen Stadt noch gesehen und mit den GIs....
Die Panzerfahrzeuge sahen wirklich aus wie ne "Hummel", hat jemand vielleicht ein Bild?


MfG

Jörg-Seb.
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