Krieg gegen den Terror
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Richard
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BeitragBeitrags-Nr.: 97135 | Verfasst am: 01.06.2006 - 06:31    Titel: Antworten mit Zitat

Erstrmal ganz grosses Lob ans Forum, das hier so einfach ueber Politik reden kann und sich ueber sowas auseinander setzen kann ohne sich extrem zu zoffen usw.. Ganz grosses lob.


Terrorismus?
Terrorismus ist in meinen Augen eine Reaktion gegen eine Politische Regierung, eine Lebensweise, eine Religion, Unstimmigkeiten in der eigenen Regierung (RAF). Daraus ab zu leiten wuerde man dann die verschiedenen Arten des Terrorismus. Religioesen Terrorismus, Politischen Terrorismus...
Terrorismus kommt ja von Terror. Wieder so ein Wort, welches man auseinander nehmen muesste. Terror kann ein staendiges "Klingel Putzen" sein, das tragen eines Kopftuches, wegen Religion, das ignorieren der Probleme einer Person...
Es ist in meinen Augen schwer, das alles so zusammen zu setzen, das es passt im consens von politik und Religion, aus dem ja dann irgendwo der Satz----> "Der Kampf gegen den Terrorismus" stammt.
Ich verbinde mit dem Kampf gegen den Terrorismus auch den KAmpf fuer Freiheit und zwar von beiden Seiten. Also den "Kampf" der "Terroristen" und den Kampf des betroffenen Landes, in diesem Fall die USA. Diese Phrase kam ja auf nach 911 und das war in meinen Augen ein voellig feiger, unfairer und inakzeptabler angriff. Daher unterstuetz ich auch die USA in ihrem Kampf. Ich nutze gern die Phrase: "Wisst ihr , ihr wurdet nicht angegriffen. Euch sind sie nicht ins Hochhaus geflogen. Im gewissen Sinne wurdet ihr aber trotzdem angegriffen. Das WTC als Zentrum des globalen Handelns und der einigung besonders von "westlich" orientierten Laendern." (Wenn ich direkt mit euch sprechen wuerde, wuerdet ihr das vieleicht besser verstehen.)

ICh denke also schon, das der Kampf gegen den Terror rechtens ist. Ich denke auch, das in manchen Faellen die inzige Loesung ein Militaerschlag ist, aber das maeht das Unkraut nur obenrum weg. MAn muss auch nach den Wurzeln greifen. Wie schon gesagt wurde: Gebt jedem Menschen eine Decke, ein Dach ueberm Kopf, genug zu Essen, vieleicht noch etwas gutes im Leben und vieleicht noch etwas ausbildung und man wuerde sehen, wie sehr sich die Welt veraendert.

Also wie schon gesagt: Krieg gegen den Terror ist Ok, aber man sollte vorher und auch nachher nach den Wurzeln greifen.

"1. Der Mensch ist von Natur aus dumm und damit meine ich ALLE Menschen.
Er glaubt heutzutage Sachen die im TV, da hätten unsere Großväter nur
Kopp geschüttelt. In den USA merkt man dies sehr deutlich. Dort glaubten
nähmlich 34% der befragten, dass saddam für den 11. 09 schuld sei. Noch
ein Kommentar? nein, oder? Da kann man sehen was passiert, wenn man öffentlich rechtliche sender nicht hat. Auf beiden Seiten wird dermaßen stark Propaganda getrieben, dass alles vorbei ist. "
HE Muhamed, diese Quelle moechte ich sehen. Also mal ganz unter uns, aber das ist schwachsinn. Und das kann ich dir mit bestimmtheit sagen.

Und das George Washington ein Terrorist ist, also da muss ich wohl in GEschichte und in all den Buechern die es dazu gibt ein was falsch verstanden haben.

Aber mal was ganz OT: So gern ich diskutiere und so gern ich mich auch mal mit jemandem ueber Politik fetze, so schlimm find ich doch, das wir das in einer so extremen Art machen muessen. Unsere ganze Politik ist mit einem NEtz gespinnt, das seit mehr als 60 Jahren spinnt und wir muessen es aus loefeln. So gut es ist, das man sich wie hier im Forum mit freundlichen und gebildeten und individuellen Menschen unterhalten kann genau so gut waere es, wenn man mal auf ner insel waer und all das Politik zeugs vergessen koennte. Ok. Nun genug Getraeumt und mein Herz aus geschuettet.

Also dann,
Mit freundlichen Gruessen,
Euer einziger "Halb" Ami
Richard
PS: Immer schoen Locker bleiben!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 97726 | Verfasst am: 08.06.2006 - 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Peter Scholl-Latour im Interviw über das Massaker im irakischen Haditha :

Zitat:
„Natürlich wird vertuscht“
Interview: Peter Scholl-Latour über das Massaker von Haditha
Moritz Schwarz

Herr Scholl-Latour, hat George Bush zu lange gezögert, mit dem Fall des Massakers im irakischen Haditha an die Öffentlichkeit zu gehen?

Scholl-Latour: Präsident Bush ist der Gefangene seiner Lügen. Er hat den Sieg – „Mission accomplished!“ – schon verkündet, die strahlende Demokratisierung des Irak durch die amerikanische Armee schon gepriesen. Und jetzt werden die Amerikaner mit der Wirklichkeit konfrontiert.

Ist vertuscht worden?

Scholl-Latour: Natürlich! Die Politik war informiert. Es ist wie bei Abu Ghraib: Mir kann keiner einreden, das sei ohne das Wissen höherer Stellen passiert! Die Version „Das war nur Lynndie England“ ist doch nicht ernstzunehmen.


Vollständiges Interview :

http://www.jungefreiheit.de/aa_04.htm

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 97732 | Verfasst am: 08.06.2006 - 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,

kennst Du das schon: http://www.goedde-web.de/C__Goedde/latour-loge/satzung/satzung.html
in der Satzung wurde die Reisepflicht für alle Mitglieder zwecks globaler Sammlung von Interviews und globalem Einsammeln von Honoraren vergessen.
Für Herrn K. könnte man ähnliches (vielleicht die Knopo-Log(i)e) aufmachen, um fachübergreifend abzudecken.

Wir leben halt im Zeitalter der Pseudo-Experten, basierend auf verschwörungs- und ergänzt durch den spieltheoretischen Ansatz in der Propheterie, selbstverständlich samt Fangemeinde.
Meine Meinung

Grüße
Thomas

P.S.
Ich schätze Herrn S-LT als guten und weitgereisten Journalisten und Europäer.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 97734 | Verfasst am: 08.06.2006 - 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schätze Herrn Scholl-Latour für seine klare Audrucksweise abseits des allg. "Formulierungswahns" innerhalb seiner Zunft .

Immerhin hat er bei seinen Prognosen in den letzten Jahren meist näher am Endergebnis gelegen als die ausgewiesenen "Schreibtsich"-Experten Grins ( und natürlich diverser Politker Zwinkern ) !

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 97737 | Verfasst am: 08.06.2006 - 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,

bei den Prognosen der Politik würde ich nach Adressaten unterscheiden: die für die Öffentlichkeit, und die "Anderen". Prognostizierende Journalisten haben möglicherweise ihren Beruf verfehlt (oder gerade nicht? Grins )

Die Einschätzung von Journalisten ist wohl immer subjektiv:

Klarheit in der Ausdruckweise ist wohl der Anspruch an die Journalisten-Zunft, der am ehesten und am verbreitesten erfüllt wird, wer einen Mangel an Klarheit verspürt, kann wechseln.
Qualitativ würde ich mehr nach dem Inhalt ihrer Recherchen unterscheiden, da erscheinen mir beliebige Islam- oder allgemein Länder-Reportagen auf DLF fundierter, aber das ist sicher Ansichtssache, die Experten besser beurteilen können.

Was haben wir alles medial präsent: Gesundheitsexperten, Fußballexperten, Rentenexperten, Arbeitsexperten, Finanzexperten, Super-Nannis für Tiere und Kinder (hoffentlich getrennt), Terrorismusexperten, Operationsexperten Grins
Und durch tägliche Gerichts-Dokus kommt auch die juristische Bildung der Bevölkerung nicht zu kurz - Pisa sei es gedankt.

Grüße
Thomas Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 97738 | Verfasst am: 08.06.2006 - 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den "Experten" bezog ich mich weniger auf die Journalistenzunft , sondern auf die von dieser Gilde so gerne zitierten Experten ( oder wenigstens als solche Bezeichnete ) , u.a. von diversen hochbezahlten "Think-tanks" Zwinkern

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 99293 | Verfasst am: 29.06.2006 - 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
US-Kommandeur sieht die Rückkehr der Taliban in Afghanistan
Steinzeitmuslime gewinnen Rückhalt der Bevölkerung


Ganzer Artikel :

http://www.welt.de/data/2006/06/30/938433.html

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BeitragBeitrags-Nr.: 105070 | Verfasst am: 15.09.2006 - 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es schon einen Thread zum Anschlag vom 11. September?
Ich habe kleinen gefunden und hier passt das wohl am besten rein.
[img]http://video.google.com/videoplay?docid=-1272980089639960023[/img]

Was haltet ihr davon?
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BeitragBeitrags-Nr.: 105071 | Verfasst am: 15.09.2006 - 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ja , gibt es Zwinkern

http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=3410

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BeitragBeitrags-Nr.: 106091 | Verfasst am: 29.09.2006 - 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kongress billigt Bushs umstrittenes Anti-Terrorgesetz

US-Präsident Bush hat sein umstrittenes Anti-Terrorgesetz durch den Kongress gebracht. Einen Tag nach dem Repräsentantenhaus billigte auch der Senat das Vorhaben. Kritiker monieren, die Armee habe damit einen Freifahrtschein für Folter-Verhöre erhalten.


Ganzer Artikel :

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,439918,00.html

Ist schon ein toller Rechtsstaat , diese USA Rollene Augen

Wenn sich die Weltgemeinschaft über illegale Methoden beim "Krieg gegen den Teeror"-Märchen beschwert legalisiert man die einfach Idee

Verrückt

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BeitragBeitrags-Nr.: 107138 | Verfasst am: 19.10.2006 - 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nicht im deutschen Interesse
Naher Osten: US-Geheimbericht über den Irakkrieg / "War on terror" stärkt gewälttätige Islamisten
Günther Deschner

Der Irakkrieg hat die globale Terrorbedrohung verschlimmert." Mit dieser Schlagzeile machte die New York Times vorvergangenen Donnerstag auf. Eine Sensation war dies eigentlich nicht, denn heute ist Allgemeingut, daß die Begründungen Washingtons für seinen Krieg im Nahen Osten frei erfunden waren.

Weder gab es die Massenvernichtungswaffen, noch gab es die Zusammenarbeit des Diktators Saddam Hussein mit Bin Ladens al-Qaida, der Mutter allen Terrors (JF 39/06). Im Vorfeld des Irakkriegs hatten so gut wie alle Nahostexperten (in der JF unter anderem Peter Scholl-Latour) davor gewarnt, die nahöstliche Büchse der Pandora zu öffnen. Nicht mehr Frieden und Stabilität werde die Folge sein, sondern Chaos und zunehmende Gewalt. Der brutale Militärschlag, wie die USA und ihre "Koalition der Willigen" ihn dann auch führten, spiele eher dem Terrorismus in die Hände als ihm zu wehren.


Ganzer Artikel :

http://www.jf-archiv.de/archiv06/200641100631.htm

Sehr interessant für alle , die immer noch an das Märchen vom

Krieg gegen den Terror

glauben Zwinkern

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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 107198 | Verfasst am: 20.10.2006 - 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Zitat:
Ich verbinde mit dem Kampf gegen den Terrorismus auch den KAmpf fuer Freiheit und zwar von beiden Seiten.
Also den "Kampf" der "Terroristen" und den Kampf des betroffenen Landes, in diesem Fall die USA.
Diese Phrase kam ja auf nach 911 und das war in meinen Augen ein voellig feiger, unfairer und inakzeptabler angriff.

* ich würde sagen das sich, hier, die ersten beiden Sätze widersprechen.
Wenn man sich die Ergebnisse des US-Kriegs gegen Terrorismus ansieht (hauptsächlich Afghanistan / Irak) muß man feststellen das eben NICHT um "Kampf für Freiheit" geht sondern REIN um wirtschaftliche und machtpolitischen Interessen.
Es ist KEIN "Kampf für Freiheit" denn gerade die USA könnte die Freiheit ihrer eigenen Bevölkerung durchaus steigern. Schließlich hat Medienmanipulation etc. sehr viel mit Freiheit zu tun. Dazu kommt das PATRIOT-Gesetz welches die Freiheiten, der US-Bevölkerung, erheblich einschränkt.
* Die Phrase "Kampf gegen Terrorismus" gab es schon vorher. Unter Reagan wurde schon dazu aufgerufen.
Interessanterweise ist gerade die USA, unter Reagan, als EINZIGER Staat der Welt vom internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Terrorismus verurteilt worden.
Stichwort auch Iran-Contra-Affäre.

Weiter gibt es schon seit Jahrzehnten US-Polizei- /Militär-ausbildungseinrichtungen für Offiziere / Polizisten "verbündeter" Staaten.
Gerade die Absolventen dieser Einrichtungen haben sich, oft genug, als Initiatoren von Massakern der eigenen Bevölkerung hervorgetan. Dies kann man in Süd- Mittelamerika sehr gut beobachten.
So zb (ohne jegliche Vollständigkeit) in Chile, in Nicaragua, aber auch in Persion (unter dem Schah), in Afghanistan.

Die amerikanische, militärisch unter- und gestützte , Wirtschaftspolitik (genannt Globalisierung) kann, im Ergebnis, durchaus auch Terrorismus nennen.

Zitat:
Daher unterstuetz ich auch die USA in ihrem Kampf. Ich nutze gern die Phrase: "Wisst ihr , ihr wurdet nicht angegriffen. Euch sind sie nicht ins Hochhaus geflogen. Im gewissen Sinne wurdet ihr aber trotzdem angegriffen. Das WTC als Zentrum des globalen Handelns und der einigung besonders von "westlich" orientierten Laendern." (Wenn ich direkt mit euch sprechen wuerde, wuerdet ihr das vieleicht besser verstehen.)

Die USA, bzw. die Führungsschicht, ist durch diesen Angriff getroffen worden. Europa ist NICHT angegriffen worden.

Zitat:
Also wie schon gesagt: Krieg gegen den Terror ist Ok, aber man sollte vorher und auch nachher nach den Wurzeln greifen.
Die Wurzeln des radikalen moslimischen Terrors liegt mehr in der US-Politik.
Zb die permanente einseitige Unterstützung Israels,
zb in der verlogenen Politik der USA-- Begründung sind Menschenrechte / Förderung der Demokratie
---> gleichzeitig permanente Unterstützung von Diktatoren und wegputschen lassen von demokratischen Entscheidungen verschiedenster Völker (wenn diese der USA nicht passen)--
nach dem wegputschen werden / wurden oft genug Diktatoren installiert welche die US-wirtschaftsinteressen bedienten.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 114841 | Verfasst am: 10.02.2007 - 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Und auch in Afghanistan scheints mehr zu Bürgerkriegeln als uns die Medien weißmachen möchten ...

Zitat:
Taliban töten vier afghanische Polizisten - 11 Tote bei Gefechten

Kabul/München (dpa) - Im Süden Afghanistans sind seit Freitagabend mindestens vier Polizisten und elf radikal-islamische Taliban bei Anschlägen und Gefechten ums Leben gekommen. In Kandahar sprengte sich am Samstag ein Selbstmordattentäter nahe eines Konvois der internationalen Schutztruppe ISAF die Luft. Die Soldaten blieben unverletzt.


Ganzer Artikel :

http://tinyurl.com/2ukpha

Winken

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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 117867 | Verfasst am: 21.03.2007 - 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dienstag, 20. März 2007
Krieg gegen den Terror
Kampf gegen Minderheiten

Pakistan, Israel und die Türkei nehmen einer Menschenrechtsorganisation zufolge den von den USA ausgerufenen "Krieg gegen den Terrorismus" als Vorwand, um verstärkt gegen Minderheiten im eigenen Land vorzugehen. Besonders gefährdet seien Minderheiten in Ländern wie Afghanistan oder Irak, die an den Fronten des "Kriegs gegen den Terrorismus" leben, schreibt die Internationale Gruppe für Rechte von Minderheiten in ihrem Jahresbericht 2007, der am Dienstag veröffentlicht wurde.


Ganzer Artikel:

http://www.n-tv.de/781152.html


Das die Begrifflichkeit Krieg gegen den Terror eine wahre Farce ist predige ich ja schon länger ... Rollene Augen

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Spähtrupp
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BeitragBeitrags-Nr.: 117872 | Verfasst am: 21.03.2007 - 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik! Winken

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Das die Begrifflichkeit Krieg gegen den Terror eine wahre Farce ist predige ich ja schon länger ... Rollene Augen

Bedenke dabei, dass dieser Slogan hinsichtlich der grafischen Darstellung in den Fernseh-Nachrichten und hinsichtlich der Headlines in den Zeitungen bewusst kurzgefasst wurde. Zwinkern
"War on terror(ism)" klingt schmissig und drückt sehr schwammig aus, was in etwa gemeint ist. Für das amerikanische Volk, dass Verkürzungen von komplizierten Sachverhalten zu lieben scheint, ein zweckdienlicher Einfall seitens der Polit-Strategen, obwohl der Begriff einer kritischen Analyse nicht im geringsten standhält.
Terroristen agieren niemals als geschlossene Armee in einheitlicher Uniform, sind also nicht erkennbar und können folglich nicht militärisch bekämpft werden.
Das hier und da geläufige Kriegsmotto "Feind aufspüren und vernichten" ist praktisch nicht anwendbar.
Was bleibt, ist die totale Kontrolle über alle des Terrorismus Verdächtigen auf der ganzen Welt, was praktisch einer indirekten Kampfansage gegen jeden Nicht-Amerikaner gleich kommt.
Wozu das langfristig führt, werden wir erleben, wenn die neue amerikanische Regierung keinen spürbaren Richtungswechsel in der Außenpolitik einschlägt...
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