Zitate in geschichtlich - sowie militärischem Kontext
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 178410 | Verfasst am: 29.11.2009 - 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Den hab ich selber noch net rausbekommen Zwinkern

Auf jedenfall in gewisser Hinsicht das krasseste Dokument aus dem Dritten Reich in meiner Sammlung Grins

Winken

Jan-Hendrik
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JS3M
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BeitragBeitrags-Nr.: 178414 | Verfasst am: 29.11.2009 - 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

LOL,das häffte ich an die Kaserne in der Nähe Gut gemacht! Rofl
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Michate
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BeitragBeitrags-Nr.: 178453 | Verfasst am: 01.12.2009 - 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Abschließend darf ich noch bemerken, daß der in dem Entwurf des OKW stehende Unsinn nicht von uns stammt. Die Leute haben sich an unseren Entwurf nicht gehalten, bzw. haben von uns gegebene Unterlagen völlig falsch verwertet."


aus einem Schreiben von Oberstleutnant B. Müller-Hillebrand, Chef der Organisationsabteilung im Generalstab des Heeres, an Generalmajor Koehler, Chef des Stabes des Befehlshabers des Ersatzheeres, vom 10.05.1942, zum Entwurf der OKW-Studie "Wehrkraft 1942"
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 178487 | Verfasst am: 02.12.2009 - 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da ich gerade seine Memoiren lese, hier der Auszug von Adolf Galland zum Treffen mit Göring und dem berühmten "Spitfire-Wunsch":

"...Das Thema Begleitschutz wurde zum soundsovielten Male durchgekaut, wobei Göring eindeutig den Standpunkt der Bomber vertrat und den unmittelbaren Begleitschutz verlangte. Der Bomber sei wichtiger als unsere Abschußziffern. Ich versuchte ihm zu erklären, daß die Me109, ein im Angriff überlegendes und nachweislich erfolgreiches Jagdflugzeug, für derartige rein defensive Aufgaben aber weniger geeignet sei als die zwar etwas langsamere, aber erheblich wendigere Spitfire. Er ließ meine Einwendungen nicht gelten. Wir kamen noch manch unfreundliches Wort zu hören. Schließlich wurde seine Zeit knapp und er versöhnlicher. Er fragte noch schnell nach den Wünschen für unsere Geschwader. Mölders bat um eine Me-109-Serie mit stärkeren Motoren. Der Wunsch wurde gewährt. "Und Sie?" wandte sich Göring an mich. Ich überlegte nicht lange. "Ich bitte um Ausrüstung meines Geschwaders mit Spitfire." Als es raus war, bekam ich selbst einen Schreck. Denn im Grunde war es gar nicht so gemeint. Natürlich zog ich grundsätzlich unsere Me109 der Spitfire vor. Aber ich war unglaublich verärgert über das Unverständnis und die Sturheit, mit der die Führung uns Aufgaben übertrug, die wegen zahlreicher Unzulänglichkeiten, an denen wir keine Schuld hatten, nicht oder nur unvollkommen zu lösen waren. Soviel Unverschämtheit verschlug selbst Göring die Sprache. Er stampfte grollend von dannen."

Winken

Gruß
Tobias
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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 178490 | Verfasst am: 03.12.2009 - 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Und gerade diese Aussage von Galland wird in manchen Filmen und Foren falsch wiedergegeben.
Es wird immer wieder behauptet das Galland die Spitfire besser fand als die ME 109.

Horrido!Rockhound!
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 180358 | Verfasst am: 19.01.2010 - 09:49    Titel: Antworten mit Zitat

"Wenn es nur geregnet hätte an dem verdammten Tag"

GenMaj Marcel Bigeard, Kdr 6. BPC nach seiner Entlassung aus Vietminh-Gefangenschaft Ende 1954.

Er bezog sich auf die Entschiedung vom Abend des 19.11.53 zu Beginn des Dien Bien Phu-Einsatzes, wo die Kdr entscheiden mussten, ob man bei gutem Wetter springen musste oder ob man die Operation auf das Frühjahr verschieben sollte.
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 180612 | Verfasst am: 24.01.2010 - 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

9. Mai 1945

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

"Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen.

Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt. Damit ist das fast sechsjährige heldenhafte Ringen zu Ende. Es hat uns große Siege, aber auch schwere Niederlagen gebracht.

Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen.

Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk, für immer unvergeßliches geleistet. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren, gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden.

Den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten zu Lande, zu Wasser und in der Luft, wird auch der Gegner die Achtung nicht versagen.

Jeder Soldat kann deshalb aufrecht und stolz seine Waffe aus der Hand legen und in den schwersten Stunden unserer Geschichte tapfer und zuversichtliche an die Arbeit gehen für das ewige Leben unseres Volkes.

Die Wehrmacht gedenkt in dieser Stunde ihrer vor dem Feind gebliebenen Kameraden.

Die Toten verpflichten zu bedingungsloser Treue, zu Gehorsam und Disziplin gegenüber dem aus zahllosen Wunden blutenden Vaterland."


Letzter Wehrmachtsbericht

Winken

Gruß
Tobias
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 181742 | Verfasst am: 20.02.2010 - 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

"Nehmen Sie den Brückenkopf doch wieder! Ich habe ihn ja auch erobern müssen!"

Oberstleutnant Balck

Wenn man Guderians Erinnerungen glauben will, dann kam es zwischen Oberstleutnan Balck (1. PD) und Oberst Landgraf (10. PD) am 20.5.40 zum Streit, da Balck einen Brückenkopf der 1. PD über die Somme räumen ließ ohne auf Ablösung der 10. PD zu warten.

Winken

Gruß
Tobias
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 182921 | Verfasst am: 19.03.2010 - 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

"Ich möchte heute vor diesem Hohen Haus im Namen der Bundesregierung erklären, dass wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, zu Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen

Es muss unsere gemeinsame Aufgabe sein - und ich bin sicher, wir werden sie lösen - die sittlichen Werte des deutschen Soldatentums mit der Demokratie zu verschmelzen.

Der kommende deutsche Soldat wird nur dann seiner deutschen und europäischen Aufgabe gerecht werden, wenn er von den Grundprinzipien erfüllt ist, auf denen die Ordnung unseres Staates ruht.

Diese Ordnung sichert zugleich die ethischen Werte des Soldaten vor erneutem Missbrauch."


Ehrenerklärung von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer für die deutsche Wehrmacht vor dem Bundestag am 3. Dezember 1952

Aus: Bettinger, Geschichte HGru G

Winken

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Tobias
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 183211 | Verfasst am: 25.03.2010 - 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Otto von Bismarck: "Nur ein Idiot glaubt, aus den eigenen Erfahrungen zu lernen."

Michael1 Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 183528 | Verfasst am: 01.04.2010 - 07:22    Titel: Antworten mit Zitat

Der Offizier muß seinen Männern vorleben, das Vorsterben ist dann nur ein Teil davon.

Walter Flex

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Jan-Hendrik
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 183553 | Verfasst am: 01.04.2010 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Der Offizier muß seinen Männern vorleben, das Vorsterben ist dann nur ein Teil davon.

Walter Flex


Im Kontext zu seinem Ableben, vorbildlich. Gut gemacht!

Zitat:
Auf eigenen Wunsch wieder an die Ostfront versetzt, wurde Flex im Herbst 1917 bei der deutschen Invasion der damals zu Russland gehörenden estnischen Insel Ösel (estn.: Saaremaa) mit der Führung einer Kompanie Infanterie betraut. Dabei erlitt er während eines militärisch bedeutungslosen Scharmützels in der Nähe des Gutes Peudehof eine lebensgefährliche Verwundung, an der er einen Tag später im Lazarett von Peudehof verstarb.


Ich halte es da aber lieber mit Gen. George S. Patton jr.:

Zitat:
„The object of war is not to die for your country but to make the other bastard die for his.“

"Es ist nicht das Ziel des Krieges für dein Land zu sterben, sondern den anderen Bastard für seins sterben zu lassen."
Winken
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 183617 | Verfasst am: 02.04.2010 - 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse mit dem Holzweg! Grins
War in der NVA ein gängiger Spruch.
Michael1 Winken
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 183621 | Verfasst am: 02.04.2010 - 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Michael1 hat Folgendes geschrieben:
Cool Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse mit dem Holzweg! Grins
War in der NVA ein gängiger Spruch.
Michael1 Winken


Kann ich für die Bw genaus bestätigen... Grins
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 184576 | Verfasst am: 22.04.2010 - 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch sehr schöne Zitate wie ich finde:

"Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen sehen."

Johann Wolfgang von Goethe

"Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in 10 Jahren zurücksehnen."

Peter Ustinov

"Der Engländer liebt das Gefühl, dass er über sich selbst lachen kann. Er tut dies aber nur, um den anderen die Freude zu nehmen, über ih zu lachen."

Peter Ustinov

Winken

Gruß
Tobias
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