Das Kriegsschiff der Zukunft!
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Marine
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Fakum12
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 17.08.2006
Beiträge: 374

BeitragBeitrags-Nr.: 172354 | Verfasst am: 15.06.2009 - 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Es tut mir leid Dir widersprechen zu müssen aber ich meine richtig in Stücke reissen.
Ich habe leider nichts über Schiffe gefunden aber schau mal hier an:
http://www.youtube.com/watch?v=yzsYZ9u4LqM

Lachen Lachen Lachen Rofl Rofl Rofl Rofl Verrückt

Boah. Das ist so alt, selbst Moses wirkt dagegen wie ein Jungspund.
Außerdem war der randvoll mit Sprengstoff um das ein wenig besser wirken zu lassen.

Schau mal hier, so sieht das in echt aus wenn eine atgm einen gefechtsbereiten Panzer trifft:

http://www.youtube.com/watch?v=z3AJfTBig0E
http://www.youtube.com/watch?v=8ARjuTKdiIk

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
"Echte" Panzerung bedeutet ich habe einen Panzergürtel aus massiven Panzerstahl, "Unechte" Panzerung besteht aus diverseen Materialien mit deren Hlfe man das Gewicht niedrig halten will und gleichzeitig aber die Wirkung einer panzersprengenden Munition dämpfen möchte. Also z. Bsp. Keramik, oder ganz einfach Luft zwischen 2 dünneren Panzerplatten ober Kevlargewebe, das dient in erster Linie zur verhinderung von Splittern. All diese Arten von Kompositpanzerung verwendet man in erster Linie aus Gewichtsgünden, man möchte die Panzer oder Schiffe möglichst leicht halten, trotzdem wiegt heute ein Kampfpanzer mal eben über 65 t. Bei Schiffen wir das ganze noch extremer, den da brauch ich dann RICHTIG viel Stahl der 1. teuer und 2. sehr schwer ist.


Auch hier liegst du wirklich so richtig daneben. Kompositpanzerungen werden eben _nicht_ aus Gewichtsgründen verwendet, sondern weil reine Stahlpanzerungen modernen Hohlladungs- oder EFP-Sprengkopfen nichts entgegenzusetzten haben! Selbst die kleinste Granate einer RPG-7 durchschlägt mühelos einen 20cm dicken Stahlpanzer.
Das Kevlargeweben wird als Splitterschutz _zusätzlich_ innen auf dier eigentlichen Panzerungen angebracht. Ist also nur ein extra Schutz....

Verrückt
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hieronymus
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 03.06.2009
Beiträge: 68
Wohnort: Salzburg

BeitragBeitrags-Nr.: 172360 | Verfasst am: 15.06.2009 - 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Fakum12 hat Folgendes geschrieben:
Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Es tut mir leid Dir widersprechen zu müssen aber ich meine richtig in Stücke reissen.
Ich habe leider nichts über Schiffe gefunden aber schau mal hier an:
http://www.youtube.com/watch?v=yzsYZ9u4LqM

Lachen Lachen Lachen Rofl Rofl Rofl Rofl Verrückt

Boah. Das ist so alt, selbst Moses wirkt dagegen wie ein Jungspund.
Außerdem war der randvoll mit Sprengstoff um das ein wenig besser wirken zu lassen.

Schau mal hier, so sieht das in echt aus wenn eine atgm einen gefechtsbereiten Panzer trifft:

http://www.youtube.com/watch?v=z3AJfTBig0E
http://www.youtube.com/watch?v=8ARjuTKdiIk

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
"Echte" Panzerung bedeutet ich habe einen Panzergürtel aus massiven Panzerstahl, "Unechte" Panzerung besteht aus diverseen Materialien mit deren Hlfe man das Gewicht niedrig halten will und gleichzeitig aber die Wirkung einer panzersprengenden Munition dämpfen möchte. Also z. Bsp. Keramik, oder ganz einfach Luft zwischen 2 dünneren Panzerplatten ober Kevlargewebe, das dient in erster Linie zur verhinderung von Splittern. All diese Arten von Kompositpanzerung verwendet man in erster Linie aus Gewichtsgünden, man möchte die Panzer oder Schiffe möglichst leicht halten, trotzdem wiegt heute ein Kampfpanzer mal eben über 65 t. Bei Schiffen wir das ganze noch extremer, den da brauch ich dann RICHTIG viel Stahl der 1. teuer und 2. sehr schwer ist.


Auch hier liegst du wirklich so richtig daneben. Kompositpanzerungen werden eben _nicht_ aus Gewichtsgründen verwendet, sondern weil reine Stahlpanzerungen modernen Hohlladungs- oder EFP-Sprengkopfen nichts entgegenzusetzten haben! Selbst die kleinste Granate einer RPG-7 durchschlägt mühelos einen 20cm dicken Stahlpanzer.
Das Kevlargeweben wird als Splitterschutz _zusätzlich_ innen auf dier eigentlichen Panzerungen angebracht. Ist also nur ein extra Schutz....

Verrückt


Sorry das mit dem Panzer Clip wusste ich nicht aber wenn ihr es erkennt!

Tatsache ist wenn ein Kampfpanzer im Bereich des Munitionsmagazines getroffen wird, geht in den meisten Fällen der Turm auf eine kurzzeitige Umlaufbahn ich habe mehr als genug Berichte gelesen in denen solche Vorfälle sehr drastisch geschildert wurden und die Bilder die die Auswirkungen zeigten waren mehr als eindeutig. Die kleinen Löcher die man bei manchen Panzer erkennt stammen in der Regel von sogenannter KE Munition die US Tanker bezeichnen sie auch als "Silver-Bullet" trifft diese Munition einen Panzer im Bereich des Turms oder in die Wanne ohne die Munition zur Explosion zu bringen genügen in der Regel die Splitter die im Inneren herumfliegen um die Besatzung zu töten und den Panzer dadurch auszuschalten. Von außen sieht der Panzer aber im Prinzip fast in Ordnung aus.

Auch sollte man nicht vergessen das in vielen solchen Videoclips ohne das man es erwähnt, Lenkwaffen mit einem inaktiven Sprengkopf verwendet wurden. Wenn man testen will ob das Ding auch trifft muss ich das Zielobjekt ja nicht unbedingt in die Luft jagen es reicht eben wenn ich treffe.

Sorry auch, aber die Kompositpanzerung wurde in erster Linie entwickelt, damit man das Gewicht eines Panzers erträglich halten konnte. Eine reine Stahlpanzerung ist furchtbar schwer und ein Panzer mit mehr als 70 oder 75 t ist einfach nicht mehr einsatzfähig weil zu schwer. Die Forschung nach einer Kompositpanzerung als effektiver Schutz gegen panzerbrechende Munition kam erst auf als der Jom Kippur Krieg ausbrach und Syrer und Ägypter reihenweise israelische Panzer mit drahtgelenkten Panzerabwehrraketen abschoßen.

Als die ziemlich geschockten Israelis (sie hatten verschiedenen Quellen zu Folge bis zu 800 Panzer verloren) nach dem Krieg herausfanden das man mit einer relativ simplen und billigen Lenkwaffe einen Panzer auf rund 2km und mehr zerstören konnte machten Sie sich auf die Suche nach einer Lösung. Eine davon war die sogenannte Reaktivpanzerung, deren Sprengstoffblöcke außen am Panzer angebracht sind und bei Kontakt durch einen Sprengkopf diesen wegsprengen sollen. Das funktionieret erstaunlich gut hatte allerdings das Priblem das die eigene Infantrie die mit den Panzern vorrückte sich in extreme Gefahr begab, wenn Sie sich wie bisher in der Nähe eines Panzers aufhielt um Schutz zu finden .

In nächster Folge wurde dann damit expermentiert inwieweit man durch einen Materialmix die Widerstandsfähigkeit der normalen Panzerung erhöhen konnte. Mehr Stahl war einfach nicht möglich weil die Panzer so oder so schon sehr schwer waren. Ein Mix aus verschiedensten Stahlsorten weich und hart, Luftspalten, Keramikplatten, Verbundstoffe und so weiter brachte schließlich eine Lösung. Diese Art der Panzerung war nicht nur leicht sondern auch sehr widerstandsfähig.

Bei Schiffen wird diese Art der Panzerung teilweise zum Schutz der Magazine eingesetzt. In erster Linie vertraut man jedoch der einfachen Tatsache das ein Schiff deutlich größer ist als irgend ein Panzer und ein Sprengkopf erst einmal so tief in ein Schiff eindringen muss bevor er ein Magazin wirklich trifft. In den meisten Fällen wird das kaum möglich sein insbesonderees bei größerern Schiffen wie einem Träger ist dies fast auszuschließen da zwischen Außenhaut und Magazin etliche Decks und unzählige Abteilungen liegen, jede einzelne davon kann einen panzersprengenden Sprengkopf nicht aufhalten aber alle zusammen stoppen so ziemlich alles konventionelles. Lediglich bei kleinen Schiffen wird es dann schon mal riskant und Fachleute kritisieren schon seit langen das jegliche Fehlen irgend einer Panzerung bei solchen Einheiten. Derartige Panzerung ist jedoch 1. sehr teuer, viel teuer als eine reine Panzerstahlpanzerung und 2. nur mit sehr großen Aufwand instandzusetzen. das heisst bei Treffern wird in der Regel der gesamten Teil (Turm oder eben Wanne) ausgetauscht.

Frag mal die Militärs was Ihnen lieber wäre 1 Panzer mit einer ultramodernen Panzerung die schön leicht ist, die aber ein Vermögen kostet oder zum gleichen Preis 2 -3 Panzer mit guter alter Stahlpanzerung der auch allen bekannten Sprengköpfen standhält aber leider halt 100t oder sogar mehr wiegt

Mag ja sein das das Video das ich da gefunden habe uralt war, aber ich war bei Beschußtests persönlich zugegen und habe gesehen wie ein Kampfpanzer von einem einzigen Hohlladungsgeschoss förmlich in Stücke gerissen wurde, nachdem er das Magazin traf. Die Amerikaner haben bei Ihrem Abrams übrigens mit ziemlichen Aufwand spezielle Klappen eingebaut die bei einem Treffer in das magazin die Wucht der Explosion nach uaßen leiten soll also weg von der Besatzung, bei Tests hat sich herausgestellt das man einen solchen Treffer zumindestens theoretisch überleben könnte. Aber nochmals trifft man einen gefechtsbereiten Panzer nicht in diesen Bereich sind die Auswikrungen zwar unter Umständen auch nicht schön aber es erfolgt unter Umständen keine Sekundärexplosion.

Ich habe Gott sei Dank kein Problem damit Fehler zuzugeben aber falsche oder schlechte Informationen beantwortet man am besten mit richtigen Informationen.

Keep on modeling
René
http://www.usns.biz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Hieronymus
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 03.06.2009
Beiträge: 68
Wohnort: Salzburg

BeitragBeitrags-Nr.: 172367 | Verfasst am: 15.06.2009 - 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Fakum12 hat Folgendes geschrieben:
Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
das Arsenal der UDSSR auf dem Gebiet war schon nicht ohne

Ich sag nur 4 Tonnen Lebendgewicht bei fast dreifacher Schallgeschwindigkeit....
Das dürfte bei kleineren Schiffe alleine schon durch die kinetische Energie "reichen".

Und was ich vergaß - gerade heute, in Zeiten der lokalen Bedrohungen wie z.B. Piraten halte ich eine stärkere Panzerung und/oder stärkere Geschütze für absolut Notwendig. Seeziel-FK eignen sich in solchen Szenarios nur sehr begrenzt bis garnicht.


4 Tonnen hören sich toll an aber wie sieht es in der Realität aus? Ein solch großer Flugkörper ist reichlich um nicht zu sagen sehr träge, OK er wird schnell mit Mach 3 sogar sehr schnell aber das bedeutet nur noch umso mehr das er auf ein Ziel das manövieren kann nur schwer bis überhaupt nicht reagieren kann. Der Sinnn und Zweck solcher MonsterFlugkörper war es als echter Trägerkiller zu agieren. Man nahm einenen Atomaren Sprengkopf mit etlichen Kilotonnen den man in die ungefähre Richtung eines Trägerverbandes schoß, eine Zielabweichung von ein paar Kilomteren ist da völlig wurscht, man brät ein paar Quadratmeilen Ozean und den gesamten Trägerverband gleich mit.

Wenn ich also einen Konflikt mit ALLEN Mitteln ausgragen will und ich einen Dreck darauf gebe ob der Planet danach noch existiert oder nicht dann wäre eine solche Waffe in der Tat ein echtes Problem für jede Flotte. Wenn man jedoch nur mit konventionellen Sprengsätzen arbeitet ist ein derartig großer Flugkörper purer Nonsens, qusi wie in einem Cartoon, hauptsache dass Ding ist groß. Die Sowjets haben viele mit der Zahl Ihrere Waffen an Bord Ihrer Kreuzer und Zerstörer beeindruckt die Kirow war der Gipfel des Unsinns schlechthin. Statt dass ich unzählige Waffe an Bord eines einhzigen Schiffes packe verteile ich diese vielmehr auf viele Einheiten das ist wesentlich effektiver und sicherer. Und statt RIESEN Sprengköpfen baue ich lieber kleine aber dafür umso präzisere Lenkwaffen die IhreZiele auch dann treffe wenn dieses sich bewegt und obendrein genau da treffen wo ich es will. Die sowjetischen Lenkwaffen hatten in erster Linie deswegen so große Sprengköpfe weil Ihr Ziel- und Leitsystem bei weitenm nicht so präzise war und man diesen Umstand einfach durch höhere Sprengkraft kaschierte.

Dein Hinweis auf stärker Panzerung im Angsicht solcher Konflikte wie etwa mit Piraten vor Somalia, kann ich absolut nur beipflichten. Ein einziger solcher Typ mit einer RPG könnte einer kleinen supermodernen Fregatte ganz schön den Tag ruinieren. Und auf ein 10 oder 20m langes Holzboot mit Außenborder mit einer Lenkwaffe zum Stückpreis von einer oder sogar mehr Mille zu schießen ist ja nun wirklich der pure Wahnsinn.

Keep on modeling
René
http://www.usns-biz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Fakum12
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 17.08.2006
Beiträge: 374

BeitragBeitrags-Nr.: 172369 | Verfasst am: 15.06.2009 - 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Ein solch großer Flugkörper ist reichlich um nicht zu sagen sehr träge, OK er wird schnell mit Mach 3 sogar sehr schnell aber das bedeutet nur noch umso mehr das er auf ein Ziel das manövieren kann nur schwer bis überhaupt nicht reagieren kann.

Auch das stimmt nicht. Um bei der Moskit zu bleiben, der Flugkörper kann Manöver mit mehr als 10g Belastung ausführen (und macht das im Endanflug auch eigenständig). Das ist mehr als bei fast alle älteren (und nur geringfügig weniger als bei ganz modernen) Luft-Luft-Raketen.
Natürlich sind Träger und andere große Schiffe mit hohem Kampfwert das Primärziel dieser Flugkörper. Aber gerade darum sind sie ja auch so gefährlich - den Entwicklern war von Anfang an klar, das diese Schiffe schwer verteidigt sind und das der Flugkörper eben diese Verteidigung überwinden können muß.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hieronymus
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 03.06.2009
Beiträge: 68
Wohnort: Salzburg

BeitragBeitrags-Nr.: 172371 | Verfasst am: 15.06.2009 - 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Fakum12 hat Folgendes geschrieben:
Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Ein solch großer Flugkörper ist reichlich um nicht zu sagen sehr träge, OK er wird schnell mit Mach 3 sogar sehr schnell aber das bedeutet nur noch umso mehr das er auf ein Ziel das manövieren kann nur schwer bis überhaupt nicht reagieren kann.

Auch das stimmt nicht. Um bei der Moskit zu bleiben, der Flugkörper kann Manöver mit mehr als 10g Belastung ausführen (und macht das im Endanflug auch eigenständig). Das ist mehr als bei fast alle älteren (und nur geringfügig weniger als bei ganz modernen) Luft-Luft-Raketen.
Natürlich sind Träger und andere große Schiffe mit hohem Kampfwert das Primärziel dieser Flugkörper. Aber gerade darum sind sie ja auch so gefährlich - den Entwicklern war von Anfang an klar, das diese Schiffe schwer verteidigt sind und das der Flugkörper eben diese Verteidigung überwinden können muß.


Ich bin gerne bereit zuzugeben das ich mich vielleicht täusche und flasch liege aber diese Daten halte ich für außerst fraglich, aus dem einfachen Grund weil wir hier von einem Flugkörper reden der mal eben 4 t wiegt, das heißt bei einem Manöver mit angeblichen 10g kämen da Belastungen zustande die so ein Teil einfach nicht aushalten kann, aus rein physikalischen und konstruktiven Gründen. Das Ding müsste unvorstellbar stabil gebaut sein, was durchaus möglich ist, allerdings wiegt der Fklugkörper dann nicht mehr 4 t sondern 40t.

Würde mich wirklich interessieren ob diese Angaben echt sind oder nur einfach Propanganda!

Danke für die interessante Antwort

Keep on modeling
René
http://www.usns.biz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Jan-Hendrik
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 04.04.2004
Beiträge: 23731
Wohnort: Hohnhorst

BeitragBeitrags-Nr.: 172384 | Verfasst am: 16.06.2009 - 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:


Auf welche Erfahrungen im 2 Weltkrieg spielst du denn an?
Es hat nur ein einziges Schiff gegeben das in diesem Krieg durch eine Lenkwaffe versenkt wurde das war die Roma die gleich 2 Fritz X ab bekam. In allen anderen Fällen waren es Bomben, Torpedos oder Granaten oder alles zusammen!



Eben das man keine "all or nothing"-Panzerung schafft, und selbst bei großzügigst ausgestalteter Zitadelle es eben keine Gewähr gibt, das durch Trefferwirkung die Gefechtsbereitschaft des Schiffes ausgeschaltet wird (siehe z.B. Bismarck), und damit letztlich der Produktionsaufwand für ein so komplexes Kampfsystem schlicht nicht mehr im Verhältnis zu dessen Wirkungsfähigkeit stand.

Es geht eben nicht um die Versekung, sondern um die Erhaltung der Kampfkraft Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Fakum12
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 17.08.2006
Beiträge: 374

BeitragBeitrags-Nr.: 172385 | Verfasst am: 16.06.2009 - 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Es geht eben nicht um die Versekung, sondern um die Erhaltung der Kampfkraft Zwinkern

Bestes Beispiel hierfür die Feuerleitanlage - sehr sensibel, teuer und kaum gegen Beschuss zu schützen. Und in der heutigen Zeit, wo sehr gerne "Präzisionsschläge" durchgeführt werden ist eine zerstörte Feuerleitanlage ein absoluter "Mission Kill".


Zitat:
Würde mich wirklich interessieren ob diese Angaben echt sind oder nur einfach Propanganda!

Da kann man schon von ausgehen, das die Werte "echt" sind. Um das zu erreichen braucht der Flugkörper auch keine 40t wiegen....
Moderne Jagdflugzeuge erreichen auch solche Beschleunigungswerte (allerdings steigt da vorher der Pilot aus...) obwohl sie deutlich fragiler (breite/lange Tragflächen erfordern deutlich mehr Konstruktionsaufwand um die gleiche Stabilitat wie die kurzen Stummel von Raketen) sind.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
jagdtiger
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 21.04.2005
Beiträge: 300
Wohnort: Münster

BeitragBeitrags-Nr.: 172387 | Verfasst am: 16.06.2009 - 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus schrieb:

Eine reine Stahlpanzerung ist furchtbar schwer und ein Panzer mit mehr als 70 oder 75 t ist einfach nicht mehr einsatzfähig weil zu schwer.

Klar sind sie schwer, aber zu schwer??? Bedenke bitte welches Gewicht ein Callenger, oder auch ein Leo 2 A& hat!

Hieronymus schrieb:

Die Amerikaner haben bei Ihrem Abrams übrigens mit ziemlichen Aufwand spezielle Klappen eingebaut die bei einem Treffer in das magazin die Wucht der Explosion nach uaßen leiten soll also weg von der Besatzung, bei Tests hat sich herausgestellt das man einen solchen Treffer zumindestens theoretisch überleben könnte.

Möchte dir da ein wenig widersprechen! Lachen Ich meine, dass diese Lösung hier in Deutschland erfunden wurde. Wenn man mal ehrlich ist, ist ein großer Teil des M1 vom Leo "abgekupfert"! Wie z.B. die Waffenanlage, Munition, WNA.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7847
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 172388 | Verfasst am: 16.06.2009 - 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Der Leo hat keine "CASE" Lagerung der Munition. Beim Abrams gibt es auf dem Turmdeck Sollbruchstellen, so dass der Detoantionsdruck ungehindert nach außen/oben entweichen kann. Ob das die Besatung schützt weiß ich ciht, aber der Panzer wird nicht total zerstört.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Hieronymus
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 03.06.2009
Beiträge: 68
Wohnort: Salzburg

BeitragBeitrags-Nr.: 172389 | Verfasst am: 16.06.2009 - 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich kann Deine Einwände schon verstehen aber was das maximal Gewicht eines Panzers angeht gibt es eine Reihe von Beschränkungen die man einfach einhalten muss, da es ansonsten in manchen Bereichen zu einer ganzen Reighe von Problemen kommt, die wiederun einen Rattenschwanz von weiteren Komplikationen auslösen.

Nur als Beispiel mal so: Der Transport. Ein Gerät das 70 t oder sogar 75t wiegt muss auch noch transportabel sein, ich kann nicht nach Belieben die Länge und die Breite verändern, da ich ansonsten Schwierigkeiten en masse bekommen. Beim Bahntransport darf die Ladung nur eine gewisse Breite haben, sonst würden 2 Züge die sich auf offfener Strecke begegnen miteinander kollidieren. Brücken halten nur einer gewissen Belastung stand. Ein Panzer mit 75 t geht vielleicht ja noch (bei moderenen Brücken) aber eine 75t Panzer auf einem Tieflader-Transporter? (der wiegt ja auch noch mal ein paar kilo) Straßen sind auch so ein Problem, nicht unbedingt die Straßendecke (Panzer haben einen z.T. überraschend geringen Bodendruck durch Ihre Ketten) aber Kanäle Rohrleitungen etc. die unter einer Straße verlaufen nehmen unter Umständen schweren Schaden, das ist nicht gerade ohne schon garnicht wenn da womöglich eine Gasleitung verläuft!

Mag sein das man da noch eine gewisse reserve hat aber ich persönlich glaube das der Zenit schon erreicht ist, viel mehr geht nicht denn das würde eine Unmenge an Auswirkungen haben auf die Dinge an die wir jetzt beim besten Willen nicht denken.

Ob diese speziellen Klappen in Deutschland oder in sonstwo erfunden wurden, spielt doch bitte was deren technische Auswirkungen betrifft keine Rolle. Ich kann ja Deinen Lokalpatriotismus verstehen aber ich würde mal sagen, das die Deutsche Rüstungsindustrie von den Amis und weißdergeiervonwemdennnoch genauso abkupfert. Übrigens die Waffen und die Munition wurde von den Amis nicht abgekupfert sondern ganz offiziel eingekauft, inkl. Lizenzen und so, Diehl, Rheinmetall und Consorten verdienen damit glaube ich ganz ordentlich!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
jagdtiger
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 21.04.2005
Beiträge: 300
Wohnort: Münster

BeitragBeitrags-Nr.: 172390 | Verfasst am: 16.06.2009 - 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Gehe davon aus, dass sich damit eine goldene Nase verdienen!

mDer Trend ist ja auch ganz klar zu erkennen, kleine und Luftverladbare Fahrzeuge sind gefragt. Glaube auch nicht, dass Panzer noch schwerer werden. Der Leo 2 A6 ist damit ja nun auch an seine Grenzen gestossen.

Gebe dir in deiner Argumentation recht, bzgl. Straßen, Bahntransport usw
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Fakum12
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 17.08.2006
Beiträge: 374

BeitragBeitrags-Nr.: 172393 | Verfasst am: 16.06.2009 - 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Sorry auch, aber die Kompositpanzerung wurde in erster Linie entwickelt, damit man das Gewicht eines Panzers erträglich halten konnte. Die Forschung nach einer Kompositpanzerung als effektiver Schutz gegen panzerbrechende Munition kam erst auf als der Jom Kippur Krieg ausbrach und Syrer und Ägypter reihenweise israelische Panzer mit drahtgelenkten Panzerabwehrraketen abschoßen.

Und nochmal. Kompositpanzerungen wurden entwickelt, da nur sie Schutz gegen Hohlladungen bieten. Das hat nichts, aber auch so rein garnichts mit Gewichtsersparnis zu tun.
Da ist der Hinweis mit den ATGMs schon ganz richtig - denn die verwenden Hohlladungen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Le Marquis
Erfahrenes Mitglied


Anmeldedatum: 09.01.2006
Beiträge: 403
Wohnort: München

BeitragBeitrags-Nr.: 179899 | Verfasst am: 07.01.2010 - 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Für alle die mal geunkt haben, das Projekt sei tot. Immerhin werden 3 Stammhalter gebaut...

http://www.defenseindustrydaily.com/dead ... 0-zumwalt-class-program-02574/#contracts

Panzer Hurra!
Panzer
Le Marquis
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte der neuen Zeitrechnung (ab 1945) » Marine Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4
Seite 4 von 4

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.